Individuelle Familienreisen / Wales - Großbritannien
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Zwischen Welsh Ponys und Dampfeisenbahnen

mit der ganzen Familie unterwegs in Wales

Die Reise startet in Kent und führt dann durch die wildromantischen Hügellandschaften in Mid Wales, wo einsam gelegene Wasserfälle und Höhlen, prähistorische Stätten und uralte Burgen den Forschergeist wecken. Dann geht es weiter in Richtung Westen, in das Gebiet des Snowdonia National Park. Auf den kargen Höhen und unter rauhen Wetterbedingungen leben hier einige der letzten wilden walisischen Ponys. Entlang der Küste führt die Strecke anschließend hinunter in den Süden. Aufgrund warmer Meeresströmungen ist das Klima hier deutlich milder, sodass es in der Region sogar Weinbau gibt. Außerdem besticht die Küste mit steilen Klippen und einsamen Buchten.
Übernachtet wird in kleinen, familienfreundlichen Unterkünften – vom Farmhaus bis zum alten Posthaus.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Canterbury

Von Calais nach Folkes­tone

Dauer: 1:30 Stunden

Picardie

Sand­strände, Äcker und grandiose Kathedralen
Der Norden Frank­reichs ähnelt bereits dem belgi­schen Flandern: Die Land­schaft ist flach und fruchtbar; Äcker mit Kohl und Kartoffeln ziehen sich bis zum Horizont, wo ab und an Kirchtürme den Himmel weisen. Die meisten Reisenden, die die Picardie besu­chen, wollen ans Meer. Dort gibt es endlose Sand­strände und jenseits des Ärmel­ka­nals kann man von manchen Stellen bei gutem Wetter engli­sche Klippen blitzen sehen. Im Hinter­land dagegen kommen Ruhe­su­chende auf ihre Kosten. In den alten Fach­werk­städten wird eher Bier als Wein getrunken, und die Kathedralen von Amiens und Laon gehören zu den schönsten Frank­reichs.

Von Folkes­tone nach Canter­bury

25 km | 22 Minuten
Die kurze Strecke führt durch Kent, die Halb­insel im äußersten Südosten Englands, nach Norden.
A

Kent

Kreidefelsen mit Blick nach Frankreich

Die Graf­schaft im Südosten Englands grenzt an East Sussex, Surrey und London. Über den Euro­tunnel ist sie mit Frank­reich verbunden.

Wegen ihrer Lage zwischen London und dem Konti­nent war es oft von mili­täri­schen Konflikten betroffen, etwa im Zweiten Welt­krieg. Die Ostküste Kents wur­de damals auch „Hell Fire Corner“ genannt. Dort türmen sich auch die Krei­defelsen von Dover auf, von denen man an klaren Tagen bis nach Frank­reich schauen kann.

Zu Gast auf einer Farm bei Canterbury

2 Nächte | 1x Doppelzimmer, 1x Zustellbett | Ohne Verpflegung

Die Farm liegt in der male­ri­schen Graf­schaft Kent, zwei Meilen südlich von Canter­bury. In rund zehn Minuten ist man im histo­ri­schen Kern der altehrwür­digen Univer­si­täts­stadt.

Sarah, die Gastgeberin, hat im histo­ri­schen Wohn­haus ihrer Eltern eine Pension einge­richtet, in der sie ihren Gästen morgens ein viel gelobtes „healthy farm Breakfast“ serviert. Von den liebevoll einge­rich­teten Zimmern blickt man in einen ruhigen Garten. Etwas abseits leben die Tiere, darunter Hunde und Katzen, Ponys, Schafe und Hühner.

Sussex

Seebäder und urige Wälder
Der Name der ehema­ligen Graf­schaft bedeutet „Südsachsen“ und weist darauf hin, dass Sussex ab dem 5. Jahr­hun­dert ein angel­säch­si­sches Klein­kö­n­ig­reich war. Im Osten grenzt es an Kent, im Norden an Surrey und im Westen an Wessex. Die Land­schaft ist größ­ten­teils flach, mit den Hügel­ketten der South Downs und des Weald als höchste Erhe­bungen. Die Flüsse sind kurz und wenig bedeu­tend. Die Küste ist der bedeu­tende Wirt­schafts­faktor. Neben Brighton sind noch Bognor Regis und Eastbourne bedeu­tende Seebäder. Im Landes­in­neren herr­schen vor allem Obstbau und Rinderzucht vor. Der South Downs Footpath erschließt einige besonders schöne Winkel.

Canter­bury

Glänzende Kathedrale des Erzbischofs
Die Stadt am River Stour wird domi­niert von ihrer Kathedrale. Von hier aus nahm die Chris­tia­ni­sie­rung Englands im 6. Jahr­hun­dert ihren Lauf. Bis heute ist die Stadt Zentrum der anglika­ni­schen Kirche. Der Bischof der Cathedrale ist der ranghöchste und seine Funk­tion ist eng mit dem Königshaus verbunden. Nach der Ermordung von Thomas Becket, dem dama­ligen Erzbischof, durch Adlige im Jahr 1180 wur­de Canter­bury zu einem der wich­tigsten Pilger­orte in Europa. Heinrich VIII, der sich nach seinen Eheschließungen von der römi­schen Kirche trennte, machte hunderte von Jahren danach einen Schau­pro­zess gegen den inzwi­schen heilig gespro­chenen, ließ ihn zum Tode verur­teilen und seinen Sarg zerstören. Faszi­nierender Mittel­punkt der Stadt ist die Kathedrale, deren Bauge­schichte den Stoff für Ken Follets Best­seller „die Säulen der Erde“ bildete.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway

Öffent­liche Miniatur-Eisen­bahn zwischen Hythe und Dunge­ness
Im Juli 1927 fand die offi­zi­elle Einweihung der Romney, Hythe & Dymchurch Railway statt. Bei einer Spurweite von gerade einmal 15 Zoll ist die Eisen­bahn nur etwa ein Drittel so groß wie ein normaler Zug. Ihre Konstruk­tion geht zurück auf Captain J. E. P. Howey und Graf Louis Zborowski – beide leiden­schaft­liche Renn­fahrer sowie erklärte Eisen­bahnfans. Die Vision war es, eine voll funk­ti­ons­fähige Bahnlinie zu schaffen, nach Vorbild der Lili­put­bahnen, die sich beide jeweils auf ihren privaten Land­sitzen hatten anlegen lassen.
Nach der Fertig­stel­lung wur­de die RH&DR schnell als „die kleinste öffent­liche Eisen­bahn der Welt“ bekannt. Im Alltag der Anwohner sowie für Bade­tou­risten wur­de sie fortan zu einem beliebten Fort­be­we­gungs­mittel. Während des Zweiten Welt­kriegs wur­de der zivile Betrieb einge­stellt, 1946 aber bereits wieder aufge­nommen. Zu jener zweiten Eröff­nung wur­de das Band von den Ehren­gästen Stan Laurel und Oliver Hardy durch­trennt.
Seit dieser Zeit wird die Bahn nun wieder ganzjährig im öffent­li­chen Nahver­kehr einge­setzt.

Von Canter­bury nach Brecon

383 km | 5:00 h

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Wales

Steil­küsten, Moore und schroffe Gebirge
Mit gut 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist Wales der kleinste Landes­teil Großbri­tan­niens. Im Norden grenzt es an die Irische See, im Westen an den St.-Georgs-Kanal und im Süden an den Bris­tol­kanal. Steil­küsten und weit­auslau­fende Strände ziehen sich weit über 1.200 Kilometer entlang und werden von zahl­losen Seevögeln bevöl­kert. Das Landes­in­nere ist von Wiesen, Mooren und schroffen Gebirgen geprägt. Die höchsten Berge stehen im Norden. Der Yr Wyddfa (1.085 Meter) wird vom Snowdonia-Natio­nal­park geschützt. Haupt­stadt ist Cardiff an der Südküste, eine römi­sche Gründung, die während des wali­si­schen Kohle-Booms zum größten Kohle­hafen der Welt avancierte.

London

Multikulturelle Metro­pole
Die Haupt­stadt Großbri­tan­niens und des Commonwealth gehört zu den leben­digsten und aufregendsten Metro­polen der Erde. Seit ihrer Gründung durch die Römer ist die Stadt an den Ufern der Themse dank der zahl­losen Einwanderer aus aller Herren Ländern multikulturell. Über 100 Theater, ungezählte Restau­rants, in denen die Küche der gesamten Welt repräsen­tiert wird, eine nicht mehr zu über­se­hende Musik­szene von der Royal Albert Hall bis zur schrillen Musikkn­eipe in Soho machen die Stadt zu einem Mekka für Musik­liebhaber. Alljähr­li­cher Höhe­punkt sind die Proms, die Prome­naden­konzerte zwischen Juli und September. Zahlreiche Museen und Gale­rien vom British Museum bis Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett machen die Stadt zur neben New York wich­tigsten Kunst­me­tro­pole. Einen brauchbaren Leitfaden durch das Dickicht der Kulturver­an­stal­tungen bieten die Zeitschriften „City Limits“ und „Time Out“.
B

Brecon Beacons National Park

Moore, Gebirge, undurchdringliche Wälder

Die Brecon Beacons (wali­sisch: Bannau Brychei­niog) sind eine Bergkette im Südosten von Wales. Der Name erin­nert an die mittel­alter­li­chen Leuchtfeuer (Beacons) auf den Berg­spitzen, mit denen vor Angriffen der Angel­sachsen gewarnt wur­de.

Die Bergkette bildet den Kern des knapp 1.400 Quad­ratki­lometer großen Brecon-Beacons-Natio­nalparks, der vermut­lich der schönste unter den drei Natio­nalparks von Wales ist. West­lich der Beacons, beginnt der Forest Fawr, ein großer, undurch­dring­li­cher Wald, der von der UNESCO zum Geopark erklärt wur­de. Eine der ältesten und schönsten Pferde­r­assen, das wali­si­sche Bergpony, grast seit dem römi­schen Zeit­alter auf dem Hoch­land. Wandern, Radfahren und Reiten sind möglich, ebenso Segeln, Windsurfen und Kanu­fahren.

Zu Gast in einem B&B in Brecon

2 Nächte | 1x 3er Belegung | Bed & Breakfast

In einem renovierten Haus aus dem 19. Jahr­hun­dert haben Kath­leen und David ein kleines Bed&Breakfast einge­richtet.

Bei weniger als zehn Zimmern ist die Atmo­sphäre persön­lich und die Gastgeber nehmen sich gerne Zeit, um Ausflugs­tipps für die Region zu geben. Das Stadt­zentrum mit  seinen Restau­rants und Cafés ist nicht weit entfernt und der Brecon National Park bietet Gelegen­heit zum Wandern, Kajak-Fahren und Moun­tai­nbiken. Wer gerne einfach nur die Seele baumeln lassen möchte, kann es sich auch hinter dem Haus gemüt­lich machen. Hier wartet ein kleiner Garten mit Terrasse und Sitzmög­lichkeiten. 


Von Brecon nach Llan­gollen

147 km | 3:00 h

Midlands

Vom Black Country zur Metro­politan Area
Die Midlands im zentralen Teil Englands entspre­chen etwa dem mittel­eng­li­schen Tief­land. Sie werden auch Black Country genannt, weil sie das Zentrum der Kohleförde­rung waren. Ihr urbanes Zentrum ist die Agglome­ra­tion von Birmingham, Wolver­hampton und Coventry mit mehreren Millionen Einwoh­nern. Mit der Fertig­stel­lung des Oxford Kanals 1790 begann der Aufstieg der Midlands, als auf dem Wasserweg Waren bis nach London transpor­tiert werden konnten.

Hay-on-Wye

Größtes Bücherdorf der Welt
Das wali­si­sche Dorf am River Wye ist welt­be­kannt als erstes und bis heute größtes so genanntes Bücherdorf. In dem 1.800-Einwohner-Ort gibt es fast 40 Antiqua­riate, die Biblio­phile aus aller Welt anziehen. Ganze Häuser sind vollge­stopft mit Büchern, oft vom Dachboden bis zur letzten Kellerecke. Die Geschichte begann 1961, als der Buchhändler Richard Booth sein Antiqua­riat eröffnete und Hay zum „Bücherdorf“ erklärte. 1977 rief er den Ort zum unabhängigen König­reich aus und ernannte sich selbst zum König. Diese Aktion hat jedoch völker­recht­liche Bedeu­tung, niemand muss seinen Pass vorzeigen.

Powis Castle

Von der Grenz­fes­tung zum Renais­san­ce­schloss
Die mittel­alter­liche Burg auf einem steilen Felsvor­sprung am Fluss Severn wech­selte im Zuge der Grenzkriege zwischen England und Wales mehr­fach den Besitzer. Einst gehörte sie einer Dynastie wali­si­scher Fürsten. Ihr letzter Vertreter, Owain ap Gruffydd ap Gwenwynwyn, verzich­tete 1286 auf den Titel und schwor dem engli­schen König Eduard I. Loyalität. So wur­de die Burg nicht zerstört und war ohne größere Unter­bre­chung bewohnt. Schau­stück der Burg sind die auf der südöst­li­chen Seite um 1660 im italie­ni­schen Stil ange­legten Terrassen, belebt von Stein­ba­lus­traden, statt­li­chen Vasen und Blei­statuen.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass
C

Denbigshire

„Area of Outstanding Natural Beauty“

Der Verwal­tungs­bezirk Denbig­shire geht auf einer der dreizehn tradi­tionellen Graf­schaften von Wales zurück, auch wenn die Grenze heute nicht mehr deckungs­gleich verläuft.

Für Aufsehen sorgte die Region als man bei Grabungen der Univer­sity of Wales, die ab 1978 durch­ge­führt wurden, in der Pont­newydd-Höhle sowie dem umliegenden Areal auf Über­reste von Neander­talern stieß, die auf ein Alter von etwa 225.000 Jahren datiert werden konnten. Es handelt sich somit um die früh­esten Besied­lungs­spuren, die bisher im Land nach­ge­wiesen wurden.
Auch landschaft­lich weiß die Region durchaus zu beein­dru­cken. Die Hügel der Clwydian Range verlaufen von der Küste nach Süden und wurden gemeinsam mit dem Tal des River Dee als eine „Area of Outstanding Natural Beauty“ ausgewiesen. Höchster Berg ist der Moel Famau, mit einer Höhe von 555 Metern, an der Grenze zwischen Denbig­shire und Flint­shire.

Zu Gast in einem ehemaligen Posthaus

2 Nächte | 1x 3er Belegung | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Post­haus liegt im Zentrum von Llan­gollen, nur einen kurzen Spaziergang von den Sehens­wür­digkeiten wie der Werft und der histo­ri­schen Eisen­bahn entfernt.

Heute kann das Gebäude auf eine rund 25-jährige Geschichte als Bed&Breakfast zurück­bli­cken. Seit jeher ist es ein Famili­en­be­trieb und wird nun von Inha­berin Cath mit viel Hingabe geführt. Sie liebt die Gespräche mit ihren Gästen, hilft gerne mit Wissens­wertem über die Gegend und bereitet morgens ein reichhal­tiges Früh­stück zu, bei dem sie auch gerne auf besondere Ernäh­rungs­be­dürf­nisse Rück­sicht nimmt.

Liver­pool

Fußball, Beatles und ein histo­ri­scher Hafen
Die Hafen- und Indu­s­trie­stadt im Nordwesten von England hat knapp 500.000 Einwohner. Der histo­ri­sche Teil der Hafen­stadt wur­de 2004 zum Welt­kultur­erbe erklärt. Besonders populär sind der Albert Dock und der Pier Head. Bekannt ist die Stadt durch seine Fußballver­eine FC Everton und FC Liver­pool sowie durch ihre pulsierende Musik­szene, aus der in den 1960er Jahren die Beatles hervor­gingen. 2008 war Liver­pool  Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Chester

Entzü­ckende Altstadt in Nordwales
Die Stadt im nordwali­si­schen Flach­land besitzt eine entzü­ckende Altstadt aus dem 14. Jahr­hun­dert, die noch von den histo­ri­schen Rinngmauern umgeben ist. Viele gut erhal­tene Fach­werkhäuser und vor allem die Rows, zwei­stö­ckige Ladenpas­sagen aus der Blütezeit der Stadt, machen sie bis heute zu einer der sehens­wer­testen unter den Städten Englands. Englands frühe Geschichte von der Römerzeit über die Wikinger, Skoten und Angel­sachsen ist hier besonders lebendig. Daneben ist Chester auch für den gleich­na­migen Käse bekannt, der im Umland produ­ziert wird.

Llan­gollen Wharf

Außergewöhn­liche Boots­ausflüge auf dem Llan­gollen Kanal
Seit über 100 Jahren ist der Llan­gollen Kanal ein beliebtes Ausflugs­ziel. Vom Hafen­be­cken aus starten verschiedene Touren, die vorab online oder auch direkt vor Ort gebucht werden können. Neben einer Fahrt mit den schmalen Motorbooten, die das Pontcysyllte Aquädukt überqueren, gibt es auch die Möglichkeit, bei einem pferdegezogenen Boot an Bord zu gehen und ganz sanft über das Wasser zu gleiten.

Von Llan­gollen nach Betws-y-Coed Conway

52 km | 46 Minuten

Snowdonia

Alpine Bergwelt am Meeresrand
Landschaft­li­cher Höhe­punkt von Wales ist der Snowdonia-Natio­nal­park im Nordwesten. Mehrere Berge ragen vom Meer­es­spiegel bis über 900 Meter auf; dazwi­schen liegen male­ri­sche Seen. Auf den höchsten Gipfel, den Snowdon führen mehrere Wander­wege, die die Schön­heit des Parks erschließen. Wem das zu anstren­gend ist, kann die Bergei­sen­bahn benutzen, die mit etwa 8 km/h von Llanberis bergauf dampft. Auf dem Gipfel wird man mit einem drama­ti­schen Rund­um­blick belohnt, der seines­glei­chen in England sucht.
D

Gwynedd

Reste keltischer Kultur im ehemaligen Bergkönigreich

Von der frühen Besied­lung der Region im Nordwesten von Wales zeugen präh­is­to­ri­sche Stein­kreise, wie zum Beispiel auf dem Moel Ty-uchaf, und Hügelgräber.

Die Römer eroberten Gwynedd im 2. Jahr­hun­dert und errich­teten bei Caerhun und Caer­narfon Befes­tigungen. Als sie im 5. Jahr­hun­dert nach Christus Britan­nien verließen, wur­de Wales in vier König­reiche aufge­teilt. Eines davon war Gwynedd. Während der norman­ni­schen Erobe­rung ab 1066 konnten die schwer zugäng­li­chen Bergkö­n­ig­reiche ihre Unabhängigkeit bewahren. Bis heute halten sich uralte kelti­sche Tradi­tionen, die vor 2000 Jahren in ganz Mittel- und West­eu­ropa verbreitet waren.

Zu Gast in einem B&B am Snowdonia Nationalpark

3 Nächte | 1x 3er Belegung | Bed & Breakfast

Umgeben von blüh­enden Sträu­c­hern liegt das vikto­ria­ni­sche Haus im Herzen von Betws-y-Coed, dem „Tor zum Snowdonia Natio­nal­park“.

Mit verspielten Mustern und Teppichböden zeigen sich die Gäste­zimmer in landesty­pi­scher Gemüt­lichkeit.
Am Morgen sorgt ein reichhal­tiges Früh­stück für einen guten Start in einen aktiven Tag, am Abend lädt eine Gemeinschafts­lounge zum gesel­ligen Beisam­men­sitzen am Kaminfeuer ein.

Bodnant Welsh Food Centre

Ein Muss für Gourmets
Das für 6,5 Mio. GBP geschaffene Food Centre auf einem histo­ri­schen Gut stellt die besten Lebens­mittel, die Wales zu bieten hat, aus. Es gibt einen Bauern­laden, eine Teestube, ein Restau­rant, eine Bäckerei und eine Koch­schule, in denen einheimi­sche Produkte vom Anwesen selber oder von den lokalen Bauernhöfen und von anderen Regionen in Wales ange­boten werden. Ein Muss für Gourmets.

Aber Falls

Spuren aus der Bronzezeit am Wasserfall
Die Aber Falls werden vom Afon gebildet, der wenige Kilometer vor seiner Mündung ins Meer über eine Abbruchkante knapp 40 Meter in die Tiefe stürzt. An den Wasser­fällen führt ein Fußweg entlang, an dem man verschiedene Sied­lungs­spuren aus der Bronzezeit entde­cken kann, etwa eine Rundhütte und eine Schmiede, die mit Hinkel­steinen eingegrenzt ist. Besu­cher parken am besten in Bont Newydd und gehen zu Fuß zu den Fällen. Wer ein wenig mehr wandern möchte, kann ein Stück auf dem North Wales Path laufen, der über die Brücke führt.

Llanfairpwllgwyngyll

Längster Orts­name Europas
Der schwer auszu­spre­chende gäli­sche Orts­name ist eigent­lich nur eine Abkürzung, die Fremden die Aussprache erleich­tern soll. In voller Länge heißt der Ort im Süden der Insel Anglesey: Llanfairpwllgwyngyllgoge­rychwyrnd­robwll­l­lantysiliogogogoch.
Das bedeutet über­setzt: „Mari­en­kirche (Llanfair) in einer Mulde (pwll) weißer Haseln (gwyn gyll) in der Nähe (ger) eines schnellen Wirbels (chwyrn drobwll) und der Thysilio­kirche (llantysilio) bei der roten Höhle (ogo goch).“ Mit 58 Buch­staben hat das Dorf den längsten amtli­chen Orts­namen Europas und steht im Guiness Buch der Rekorde. Der Name machte die Ortschaft zum Touris­ten­ziel und bekann­testen Dorf in Wales. Das Orts­schild im restau­rierten vikto­ria­ni­schen Bahnhof ist ein beliebtes Fotomotiv.

Auf den Snowdon

Besteigung des höchsten Gipfels von Wales
Mit 1.085 Metern ist der „Schnee-Berg“ die höchste Erhe­bung von Wales. Der Weg führt vom Llanberis-Pass zwischen zwei Seen auf einem alten Minenpfad entlang und dann im Zickzack auf den Berg. Wer nicht wandern möchte, kann die Snowdon Moun­tain Railway benutzen. Die Zahnrad­bahn führt von Llanberis bis unter den Gipfel. In der Berg­sta­tion gibt es ein Restau­rant und ein Souve­nir­laden. (hin und zurück: 5 Stunden, 12,2 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

Beddgelert

Wali­si­sches Bilder­buchdorf und ein Aussichtsgipfel
Das 500-Seelen-Dorf am Zusam­menfluss von Colwan und Glaslyn gehört zu den schönsten im Snowdonia Park. Außerdem ist es Ausgangs­punkt für Touren und Wande­rungen in die Umge­bung. Eine besonders beliebte Wande­rung führt auf den Moel Hebog, von dem aus man eine Rund­um­sicht bis zur Cardigan Bay hat. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,4 Kilometer, auf und ab: 710 Meter)

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Betws-y-Coed Conway nach Pembroke­shire

228 km | 4:00 h

Aberystwyth

Aussichtsberg mit Meer­blick
Das wali­si­sche Seebad mit 11.000 Einwoh­nern liegt an der Cardigan Bay. Die Einheimi­schen nennen ihre Stadt oft nur „Aber“. Auf den Gipfel des Consti­tu­tion Hill im Norden liegt ein Park mit Restau­rant, Arkaden sowie einer Camera Obscura. Von dort oben hat man den schönsten Blick über die Stadt und entlang der Küste, der schon den Maler William Turner begeis­terte. Für den Aufstieg wur­de als Teil der Anlage ein meandernder Weg ange­legt. Man kann auch die Aberystwyth Cliff Railway, Stadt­seil­bahn von 1896, nehmen. An der drei Kilometer langen Strand­pro­me­nade gibt es Cafés.

Cilgerran Castle

Male­ri­sche Ruine über dem Teifi-Tal
Die Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert ist nur noch als Ruine erhalten. Sie liegt auf einem hohen Felsen zwischen dem Fluss Teifi und dem zufließenden Plysgog. Da der Teifi hier seine Tiden­grenze erreicht, war die Burg ein natür­li­cher Kreuzungs­punkt und Durch­gangsort von Seeschiffen. Die Landzunge ist durch zwei Gräben zur offenen Seite hin geschützt. Hinter den äußeren Vertei­digungs­anlagen umschließt ein weiterer Graben den Burghof, der mit zwei großen Türmen und einem massiven Torhaus befes­tigt war. Eine Zugbrücke verschaffte den Zugang zum drei­ge­schos­sigen Torhaus. Über dem Tor befand sich ein kleiner Raum, even­tuell eine Kapelle. Darüber lag eine Passage mit Schlitzfenstern, die das Torhaus mit den beiden runden Türme im Osten verband. Auf der Mauer gab es einen Wehrgang mit Zinnen und einen zweiten Zugangsweg zu den Türmen.

Llansteffan Castle

Toller Rund­um­blick von geschicht­s­träch­tiger Burg­ruine
Schmale, von Hecken gesäumte Straßen führen zu dem Dorf Llan­stephan. Ober­halb liegt die denkmalge­schützte Burg­ruine aus dem 12. Jahr­hun­dert. An derselben Stelle stand zuvor ein Fort aus der Eisenzeit. Lange war die Festung Schau­platz blutiger Kämpfe zwischen Wali­sern und Anglo-Normannen, die schließ­lich die Ober­hand behielten. Das Castle ist über einen der vielen kleinen Pfade am Strand zu errei­chen; oft kann man den großar­tigen Rundum-Blick ganz allein genießen.
E

Pembrokeshire

Zwischen Steilküste und Hochmoor

Die südwest­lichste wali­si­sche Graf­schaft ist auf drei Seiten vom Meer umgeben. Die fast 300 Kilometer lange Küste gehört fast voll­ständig zum ­Pem­broke­shire-Coast-Natio­nal­park.

Mit kleinen Buchten, Steilklippen und sandigen Stränden ist sie Brut­platz für zahl­lose Seevögel. 
Pembroke­shire hat eine wellenför­mige Ober­fläche, die nach Norden ansteigt und im Foel Cwmcerwyn eine Höhe von 537 Metern erreicht. Dort dehnen sich Hoch­moore und Heidel­landschaft aus. Der südliche Teil ist verhält­nismäßig flach und wird land­wirt­schaft­lich genutzt.

Zu Gast in einem Country House bei Pembroke

3 Nächte | 1x 3er Belegung | Bed & Breakfast

Das großzügige Landhaus aus der Zeit von King George liegt in einem großen Park zwischen Pembroke und Tenby. Die Neben- und Wirt­schafts­gebäude sowie die Ställe wurden nach und nach zu Gästecha­lets umge­baut, von denen einige auch für Selbst­ver­sorger taugen.

Die Umge­bung ist ein typi­sches südwali­si­sches Bilder­bu­ch­idyll. Wander­wege führen durch Wiesen und Felder. Am Strand, der etwa einen Kilometer entfernt ist, kann man dann zurück­laufen. Die Gastgeberin Sarah hilft gerne bei der Planung von Aktivi­täten und ist auch sonst sehr aufmerksam hinsicht­lich der Wünsche ihrer Gäste. Das Früh­stück wird im eleganten Spei­se­saal serviert und bietet verschiedene Optionen für jeden Geschmack.

Wales Coast Path bei Stack­pole

Rundwande­rung an der Südküste
1.400 Kilometer führt der Wales Coast Path an der Küste entlang. Niemand geht ihn ganz, aber der dafür kann man Teile­tappen wunderbar in Rundwande­rungen einbauen. Diese leichte Klippen­wande­rung ist ideal für einen Famili­en­ausflug: am Weg liegen der hübsche Hafen in Stack­pole Quay, die Barafundle Bay und der Strand von Broad Haven, sowie die Lili­en­teiche von Bosherston, die am schönsten im Juni sind. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 3:00 Stunden, auf und ab: 160 Meter)

Bosherston Lily Ponds

Seero­sen­teiche südlich von Pembroke
Ein dichter Teppich aus Seerosen bedeckt große Teile der Seen von Bosherston. Eine vielfäl­tige Tierwelt hat die geflu­teten Kalk­steintäler mit ihrem klaren Wasser und der üppigen Vege­ta­tion als Lebens­raum für sich erobert. Libellen schwirren durch das Schilf am Ufer, Otter paddeln flink durch das Gewässer und hin und wieder erblickt man einen Fischreiher bei der Jagd. Für Besu­cher führt ein Rundweg um die Teiche herum. Über schmale Stege und schat­tige Waldpfade lässt sich das unter Natur­schutz stehende Gebiet bei einer kleinen Wande­rung prima auf eigene Faust erkunden. 

Tenby

Mittel­alter­li­cher Marktfle­cken mit Bade­stränden
Das Städt­chen mit dem wali­si­schen Namen Dinbych-y-pysgod ist ein hübscher Marktfle­cken und ein beliebter Badeort. Nachdem bereits die Wikinger im frühen Mittel­alter eine Sied­lung ange­legt hatten, wur­de im 12. Jahr­hun­dert die Burg auf dem Castle Hill errichtet. Die Stadt­mauern von Tenby stammen auch aus dieser Zeit. Im vikto­ria­ni­schen Zeit­alter wur­de Tenby als Badeort entdeckt. Die Sand­strände, Buchten und Klippen der Umge­bung sowie die male­ri­sche Altstadt mit engen Gassen ziehen auch heute viele Besu­cher an, so dass man in der Haupt­saison am besten schon vormit­tags kommt. Wer wandern will, kann ein Stück auf dem Pembroke­shire Coast Path gehen.

Von Pembroke­shire nach Neath

102 km | 2:00 h
F

Glamorgan

Gärten, Strände, Weingüter

Die Region im Süden von Wales ist eine der 13 histo­ri­schen Graf­schaften des Landes und bietet eine große Viel­falt auf kleinem Raum.

Im Norden wird die Land­schaft von Bergen und tiefen Tälern geformt, im Süden erstre­cken sich Acker­land und kleine Döfer bis zum Bris­tol­kanal. Entlang der Küstenlinie trennen Strände und Steilklippen das Land vom Meer. Zwi­schen Aberthaw und Porthcawl erstreckt sich die soge­nannte „Glamorgan Heri­tage Coast.“ Hier lassen sich Natur und Geschichte der Region auf gut 22 Kilome­tern zu Fuß erkunden. 
Aber auch abseits der Küste gibt es einiges zu entde­cken. Blüh­ende Gärten und gepflegte Park­anlagen laden zu gemüt­li­chen Spaziergängen ein und inmitten der grünen Land­schaft hat das älteste Weingut des Landes seine Türen für Besu­cher geöffnet. Ein besonderes Ausflugs­ziel sind auch die Dünen von Merthyr Mawr, denen als Kulisse für Szenen des Filmklas­sikers „Lawrence von Arabien“  noch immer ein kleiner Hauch von Orient anhaftet.

Zu Gast in einem Hotel in Neath

2 Nächte | 1x 3er Belegung | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Hotel durfte im Laufe seiner Geschichte schon verschiedene berühmte Gäste beherbergen. Unter anderem über­nach­teten bereits Eliza­beth Taylor und Richard Burton hier.

Aufgrund der zentralen Lage lässt sich die Stadt wunderbar zu Fuß erkunden. Es gibt zahlreiche Cafés und Restau­rants in der Nähe. Am Abend lockt die holzver­täfelte Bar zu einem Drink in gemüt­li­cher Atmo­sphäre.

Exmoor

Moor­landpo­nies und kelti­sche Heilige
Der 1954 gegrün­dete Natio­nal­park liegt an der abwechs­lungs­rei­chen Südküste des Bristol Chan­nels. Zwischen den felsigen Klippen finden sich dicht bewal­dete Taleinschnitte und kleine Buchten. Land­einwärts breitet sich eine land­wirt­schaft­lich genutzte Zone aus, in der die meisten Dörfer liegen. Ihre Kirchen sind – wie in der Bretagne – meist kelti­schen Heiligen geweiht. Im Hinter­land der Farmen wächst auf einer Höhe von etwa 300 Metern die unbebaute, baum­lose Moorheide, wo Heidekraut, Ginster und Farn­ge­wächse oft von Nebel umhüllt sind. Exmoor ist die Heimat der gleich­na­migen Moor­landpo­nies, der ältesten Ponyrasse in Großbri­tan­nien.

Gower-Halb­insel

Sand­strände und Felsenbuchten
Die Halb­insel mit dem wali­si­schen Namen Penrhyn Gŵyr trägt den Titel „Area of Outstanding Natural Beauty“. Das liegt vor allem an ihrer über hundert Kilometer langen, großar­tigen Küste. Die Three Cliffs Bay im Süden ist bei Wanderern, Surfern und Fotografen glei­cher­maßen beliebt. Dort gibt es schmale Felsenbuchten, die mit schönen Sand­stränden abwech­seln.

Brecon Moun­tain Railway

Mit der Muse­ums­bahn in den Natio­nal­park
Steinbrüche und die Burg­ruine von Morlais Castle aus dem 13. Jahr­hun­dert sorgen dafür, dass die Brecon Moun­tain Railway bereits am Start- und Zielort schwer beein­druckt. Aber auch der Rest der Strecke ist einen Besuch wert: Die Museums-Schmal­spur­bahn führt durch den Brecon Beacons Natio­nal­park, durch Pont­sticill und entlang des Stau­sees Taf Fechan. Die höchste und nörd­lichste Stelle ist die Endsta­tion in Torpantau. So kann man auch entlegene Teile des Brecon Beacons National Park ohne Auto errei­chen.

Carreg Cennen Castle

Mäch­tige Festung über dem River Cennen
Die Burg­ruine in Carmar­t­hen­shire liegt südöst­lich von Lland­eilo auf einer steilen Bergkuppe über dem Fluss Cennen. Die beein­dru­ckende und mäch­tige Festung war Mittel­punkt des Commote Iscennen, hatte aber wegen ihrer abge­legenen Lage keine größere histo­ri­sche Bedeu­tung. Der Legende nach gehörte das Castle während der Zeit König Artus dem mythi­schen König Urien. Tatsäch­lich entstand eine erste Burg auf dem Bergkegel erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts unter Lord Rhys, dem Herr­scher des südwali­si­schen Fürs­ten­tums Deheubarth. Im Südosten des Burghofes führt eine Pforte durch einen Tunnel in eine natür­liche, feuchte Kalk­steinhöhle. Die Ruine selbst wird von Cadw betreut und ist zu besich­tigen. Ein kurzer Rundweg führt um den Burgfelsen. (hin und zurück: 2,8 Kilometer, 50 Minuten, auf und ab: 70 Meter)

Von Neath nach Stroud

161 km | 2:30 h

St. Fagans National Museum of History

Ein Spaziergang durch die wali­si­sche Heimatge­schichte
Etwas außer­halb von Cardiff, auf dem Gelände des rund 400 Jahre alten Herren­hauses St Fagans Castle, liegt das St Fagans National Museum of History. Über 40 histo­ri­sche Gebäude wurden aus verschiedenen Teilen des Landes herge­bracht und erzählen von dem Arbeit­s­alltag und der Lebensart der Waliser im Laufe der Geschichte. Wenn man so über das Gelände des Frelichtmuseums spaziert, fühlt man sich in der Zeit zurückver­setzt. Auf den grünen Weiden grasen Kühe und Schafe vor reetge­deckten Cottages und in origi­nalge­treuen Werk­stätten der vergan­genen Jahrhunderte geben beispiels­weise Schmiede und Holz­schuhma­cher einen Einblick in ihr Hand­werk. Auch tradi­tionelle Trachten und land­wirt­schaft­li­ches Gerät gibt es in der Ausstel­lung zu bewundern.
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Cotswolds

Schafweiden und idyllische Städtchen im Herzen Englands

Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet.

Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Zu Gast in einem Cotswoldhaus im Golden Valley

2 Nächte | 1x Doppelzimmer, 1x Zustellbett | Bed & Breakfast

Kate und Edward empfangen ihre Gäste in einem für die Cots­wolds typi­schen Stein­haus. Es liegt in ruhiger Umge­bung, inmitten von Feldern und Gärten und bietet weite Blicke über das Golden Valley.

Das große, tradi­tionell und geschmackvoll einge­rich­tete Gäste­zimmer liegt separat, besteht aus einem Schlafzimmer in der ersten Etage und einem Wohnraum im Erdge­schoss und hat Zugang zu Garten und Innenhof. Das Früh­stück wird nach Wunsch zubereitet – von frischem Obst und Joghurt, über selbst­gemachte Marme­laden bis hin zum Full English Breakfast ist alles möglich. Wande­rungen und Spaziergänge kann man direkt vor der Haustür beginnen, außerdem kann man Fahr­räder leihen oder Tennis spielen. Im Ort gibt es zwei Pubs, in denen man gut essen kann, und ein Café. Die Lage des Hauses ist ideal, um die umliegenden Städt­chen Tetbury, Stroud und Ciren­cester zu besu­chen oder die Cots­wolds zu erkunden.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen
Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen. Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Tintern Abbey

Male­ri­sche Ruine an Fluss­schleife
Im anmu­tigen Hügel­land zwischen England und Wales liegt eine der schönsten Ruinen der briti­schen Inseln: die Tintern Abbey am West­ufer der mäandrie­renden Wye. Die Abtei wur­de 1131 von Zister­zi­en­sern gegründet. Nach der Auflösung des Ordens unter Heinrich VIII. verfiel die Abtei zuse­hends. Ihre pittoresken Über­reste haben berühmte Landschafts­maler inspi­riert, u.a. William Turner. In der Umge­bung liegt Caerwent, die bedeu­ten­dste und am besten erhal­tene römi­sche Stadt in Wales.

Von Stroud nach Hause

Fähre

Von Stroud nach Dover

286 km | 3:30 h
Die relativ große Entfer­nung durch Kent, Sussex, Hamp­shire und Wilt­shire bewältigt man am besten über die Auto­bahn. Wer Zeit hat, kann west­lich von London Windsor Castle besu­chen.

Highclere Castle

Herren­haus im Westminster-Stil
Das prunkvolle Herren­haus imitiert den Stil der Renais­sance, stammt aber aus dem 19. Jahr­hun­dert. Seit dem 8. Jahr­hun­dert gab es Vorgängerbauten. Das heutige Castle wur­de nach den Plänen des Architekten Sir Charles Barry gebaut, der auch die Houses of Parlia­ment in Westminster geplant hatte. Für den 400 Hektar großen Park wur­de 1774 ein ganzes Dorf umge­siedelt. Die Reste der Dorf­kirche sind südwest­lich des Schlosses noch zu sehen. Im 18. Jahr­hun­dert pflanzte der Hobby­bo­ta­niker, Bischof Stephen Pococke, nach einer Reise in den Nahen Osten Libanon-Zedern an, von denen einige noch heute im Park wachsen.

Sissin­ghurst Castle

Meister­werk engli­scher Garten­ar­chitektur
Der histo­ri­sche Land­sitz in der Graf­schaft Kent ist vor allem wegen seines Gartens berühmt, der ab 1930 von Vita Sackveille-West und ihrem Mann ange­legt wur­de. Sie unter­teilten das rund fünf Hektar große Gelände in zehn abge­schlos­sene Gärten. Als Wände dienten ihnen vor allem Eiben­he­cken. Jeder dieser Gärten im Garten hat ein bestimmtes Thema; so gibt es den Weißen Garten, den Rosen­garten und den Kräu­ter­garten. Die Gestal­tung des Gartens verbindet eine große Schlicht­heit der Gesamt­anlage mit opulenter Bepfl­anzung. Mehr als 200.000 Besu­cher zieht es jähr­lich dort hin. Daher muss man in der Saison auch mal mit Wartezeiten rechnen. 

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Dover nach Calais

8 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähr­überfahrt dauert 90 Minuten. Der Check-In schließt 30 Minuten vor Abfahrt.
Gute Fährver­bindungen zum selber buchen finden Sie auf unserer Home­page: www.umfulana.de/faehren oder z.B. auf www.poferries.com
17 Tage
ab 1.459,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)
  • Corona-Zusatz-Versicherung

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Jacqueline Schütz

Tel.: +49 (0)2268 92298-66

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