Hilfe - Umfulana.de

Umfulana hilft!

Als kleiner Veranstalter pflegen wir den engen und beständigen Kontakt zu unseren Gastgebern vor Ort. Mit vielen sind wir auf sehr persönlicher Ebene verbunden. So kommt es, dass wir von Ängsten und Nöten, aber auch von gemeinnützigen Projekten erfahren, die für das Leben und die Menschen vor Ort wichtig sind. Wir möchten diesen Anliegen hier eine Plattform bieten. Wir möchten informieren und gerne gemeinsam mit Ihnen dort unterstützen, wo Unterstützung gebraucht wird.

 

Umfulana hilft: Madagaskar

 

07.12.2021 – Nary von Malagasya Travel – Zweiter Spendenaufruf

Werden Sie Lebensretter! Unterstützen Sie unser Wasserprojekt im Süden Madagaskars.

Sie essen, was ihnen in die Finger kommt: Bittere Kaktuspflanzen, Insekten, Lehm mit Blättern, knorrige Wurzeln, sogar Leder. Viele Familien haben all ihr Hab und Gut verkauft, um an Nahrung zu kommen. Aber aufgrund der langen Dürre sind die Lebensmittelpreise in die Höhe geschossen.
Im Süden Madagaskars hat es seit 3 Jahren nicht geregnet. Flüsse und Seen sind ausgetrocknet. Menschen haben kein Wasser mehr, können nichts auf dem ausgemergelten Boden anbauen, die meisten Nutztiere sind bereits gestorben. Immer mehr Menschen verhungern oder verdursten.

1,4 Millionen sind betroffen, 400.000 Menschen droht der Hungertod, wenn keine Lösung gefunden wird. Es herrscht die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. Laut den Vereinten Nationen kämpft Madagaskar als erstes Land weltweit mit einer klimabedingten Hungersnot.

Wir von Malagasya Travel sind eigentlich die Experten, wenn es darum geht, Touristen einen unvergesslichen Urlaub in Madagaskar zu ermöglichen. Aber was momentan im Süden unseres Landes passiert, macht uns betroffen und traurig. Wir werden die hungernden Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen!

Bereits im Juni 2021 haben wir in Kooperation mit dem Rotary Club Kronach und zahlreichen deutschen Privatspendern eine Nothilfeaktion ins Leben gerufen und Lebensmittel verteilt. Das hat die Lage kurz entschärft, nicht aber das eigentliche Problem, den Wassermangel, gelöst.

Für eine nachhaltige Lösung müssen wir tiefer bohren. Im September 2021 haben Bohrexperten Probebohrungen in Dörfern des Mahafaly-Plateaus durchgeführt. Trotz der lebensfeindlichen Bodenverhältnisse sind sie in der Tiefe auf Wasser gestoßen. Unser Plan steht jetzt: Wir bauen Brunnen! Der Zugang zu Wasser, der für uns ganz selbstverständlich ist, kann den Menschen im Süden Madagaskar das Überleben sichern.

Unser Wasserprojekt:
  • versorgt sie wieder mit sauberem Trinkwasser
  • ermöglicht es ihnen, Nahrungsmittel wie Mais, Maniok, Mohrenhirse und Süßkartoffeln anzubauen und wieder Ziegen zu züchten, um deren Fleisch zu gewinnen
  • hilft den Einheimischen, sich ein Einkommen zu erwirtschaften und wieder unter menschenwürdigen Bedingungen zu leben
  • ermöglicht es, den Rest des Dornenwaldes auf dem Mahafaly-Plateau zu bewässern und zu erhalten
Damit wir die Kosten stemmen und den Menschen im Süden Madagaskars wieder eine Perspektive geben können, sind wir auf Geldspenden angewiesen. Sie möchten dieses Projekt gemeinsam mit uns möglich machen? Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Liebe Grüße, Nary

So können Sie helfen:

Kontoinhaber: Umfulana GmbH
IBAN: DE74370691250015298014
BIC: GENODED1RKO (Volksbank Berg)
Verwendungszweck: „Spende Madagaskar“

Wir leiten das Geld dann in einer Summe weiter und übernehmen die Bankgebühren!
 
 

08.06.2021

Unglaublich. Der Spendenaufruf für Madagaskar war mehr als erfolgreich. Über die Veranstalter mit denen Nary zusammen arbeitet sind über 23.000 EUR zusammen gekommen. Alleine über uns liefen davon fast 10.000 EUR auf. Das Geld wurde am 8.6. nach Madagaskar überwiesen. Die erste Spendenaktion ist somit abgeschlossen. 

Noch einmal vielen Dank für Ihre Hilfe. Nary wird mit dem Hilfstransport ca. 350 Familien unterstützen können!
 

18.05.2021 – Erster Spendenaufruf

Auch wenn wir Madagaskar nicht als Reiseziel im Programm haben, unterhalten wir einen Kontakt nach Madagaskar, mit dem wir schon vereinzelte Reisen für unsere Kunden organisiert und durchgeführt haben. Nary, der Inhaber der Agentur, der in Deutschland studiert hat und auch selbst als Tourguide tätig ist, hat uns gebeten zu helfen und wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben mit zu machen. Es gibt einen uns vorliegenden detaillierten Hilfsplan mit Einkaufsliste, LKW-Miete und Sicherheitskräften, die den Transport begleiten. In Summe werden etwas über 15.000 EUR für den Transport benötigt.
 
Bitte helfen Sie! Auch kleine Spenden sind willkommen. Da die Aktion über ein Reiseunternehmen läuft sind Spendenbescheinigungen leider nicht möglich.
 

18.05.2021 – Nary von Malagasya Travel

Liebe Freunde,
 
vor ein paar Tagen wurde bei ARTE ein Dokumentarfilm über den Süden Madagaskars gesendet. Schockierende Bilder von hungernden Kindern und älteren Menschen wurden gezeigt.
 
Zum Video: https://www.arte.tv/de/videos/102341-000-A/madagaskar-sie-sterben-ganz-leise/
 
Es kommt fast regelmäßig vor, dass in trocken Zeiten, und das fast jedes Jahr, dass eine Hungersnot den Süden unserer Insel heimsucht. Wegen ausgebliebenen Regens in dieser Region konnten die Bauern dieses Jahr nichts anbauen. In normalen Zeiten können sich die Familien helfen, wenn die Ernten schlecht sind. Diesmal ist die Situation völlig anders. Seit einem Jahr ist die Wirtschaft der ganzen Insel gelähmt. Die Folge: Fast jeder kämpft ums Überleben. Niemand kann helfen.
 
Unser Fahrer Christian war vor paar Tagen im Süden. Er hat uns die dortige Lage mit von ihm aufgenommenen Bildern dargestellt. Es gebe nichts mehr zu essen. Tamarindenfrüchte werden mit Asche gemischt und verzehrt.
 
Nach der Sendung von diesem Dokumentarfilm wurden wir von Bekannten und Freunden aus Deutschland darauf angesprochen, wie man den Menschen im Süden hilft. Da wir kein einziges Entwicklungsprojekt empfehlen können, wo Transparenz und Zuverlässigkeit gewährleistet sind, haben wir -Malagasya Travel- entschieden, eine einmalige Aktion für den Süden aufzurufen.
 
Die Aktion wird von uns geleitet und durchgeführt. Wir haben drei Dörfer identifiziert, wo die Menschen am stärksten von der Hungersnot betroffen sind:
  • Ampitanaky
  • Hitikitiky
  • Voroja
Sie liegen zwischen Ejeda und Itampolo. Wir haben deren Einwohner insgesamt auf ca. 1200 eingeschätzt. D. h. ca. 150 Familien brauchen unsere Hilfe. Wir würden Sachen in Toliary kaufen, die wir mit einem LKW transportieren und vor Ort verteilen.
 
Dazu gehören:
  • Reis
  • Linsen
  • Pulvermilch
  • Saubohnen
  • andere verfügbare Getreidesorten.
Es wird bei uns intern diskutiert, ob man den Leuten eher Saatgüter besorgen soll. Leider geht es hier um eine akute Situation, wo das Überleben dem Spiel steht. Deswegen haben wir für die Option Nothilfe entschieden. Das mit den Saatgütern müsste die Aufgabe der Regierung bleiben.
 
Wir bitten um Spenden.
 
Liebe Grüsse aus Tana,
Nary
 
 

Umfulana hilft: Myanmar

 
14.09.2021 – Edwin Briels, Leiter unserer Partneragentur aus Myanmar
Wir alle haben unter Covid gelitten, aber stellen Sie sich vor, Sie müssten sich gleichzeitig mit einem gewaltsamen Militärputsch und einer großen Wirtschaftskrise auseinandersetzen. Ich bin Niederländer, lebe seit über 15 Jahren in Myanmar und habe die freundlichsten und großzügigsten Menschen der Welt kennengelernt. Jetzt ist es jedoch an der Zeit, diesem wunderschönen Land etwas zurückzugeben, denn überall im Land leiden Familien und brauchen Unterstützung.

Ich habe eine nachhaltige Reiseagentur und eine Ökolodge betrieben, doch Tourismus ist im Moment nicht möglich. Deshalb nutzen wir unser Netzwerk im ganzen Land und unsere Kollegen, um Lebensmittel zu kaufen und die ärmsten Familien zu unterstützen, die einfache Grundnahrungsmittel wie Reis, Speiseöl, Zwiebeln, Knoblauch und Nudeln benötigen. Außerdem geben wir etwas Bargeld für den Kauf von frischem Gemüse auf dem örtlichen Markt. Alle Gemeinkosten und Transportkosten werden von unserer Reiseagentur übernommen, so dass Ihre Spende vollständig für den Kauf von Lebensmitteln verwendet wird. Mit 100 Euro kann eine vierköpfige Familie einen ganzen Monat lang ernährt werden.

Seit wir die Kampagne mit Partnern in der ganzen Welt gestartet haben, konnten wir genug Lebensmittel für über 100.000 Mahlzeiten im ganzen Land kaufen, doch es wird noch mehr benötigt. Die Menschen können nicht auf ihre Bankkonten zugreifen (falls sie welche haben), da diese von den Banken gesperrt sind. Viele haben ihre Arbeit verloren oder haben ihre Ersparnisse ausgegeben, um Sauerstoff und Medikamente für Familienmitglieder zu kaufen, die an Covid-19 erkrankt sind.

Ich hoffe, Sie können mir helfen, mehr Geld zu sammeln, um mehr Familien im ganzen Land zu unterstützen. Jedes bisschen hilft und wird sehr, sehr geschätzt!

Edwin Briels
 
So können Sie helfen:

Unterstützen Sie Edwins Spendenaktion bei gofundme.com:
www.gofundme.com/f/food-for-families-in-myanmar
 
 

05.07.2021 – Gabriele Rabe, Umfulana

Bei meinem ersten Besuch in Myanmar 1999, waren es die Menschen, die mich zutiefst beeindruckt haben und zwar in dem Maße, dass ich 2001 meine nächste Reise in dieses Land antrat. Diesmal reiste ich illegalerweise mit vielen Englischbüchern für die Studenten im Gepäck ein.
 
Schon damals herrschte die Militärjunta und Myanmar war von der Außenwelt abgeschnitten. Somit freuten sich die Menschen über jeden Besucher, der von seinem Heimatland berichtete und mit ihnen Englisch übte.
 
Nachdem sich Myanmar nach den ersten freien Wahlen in 2010 sukzessive öffnete, die Menschen Zugang zur Außenwelt bekamen, besonders durch das Internet, und die Tore für den Tourismus geöffnet wurden, hatte die Bevölkerung immer mehr Zugang zu Bildung und wirtschaftlichem Fortschritt.
 
Somit hatte Umfulana in den letzten Jahren die Möglichkeit, für viele Kunden eine Reise nach Myanmar zu planen und alle berichteten von den besonderen Begegnungen mit den Frauen, Männern und Kindern vor Ort.
 
In den letzten 10 Jahren gab es immer wieder komplexe politische Probleme und die Menschen hatten gehofft, dass sie Freiheit und Demokratie bekommen, aber nicht, dass sich das Rad der Geschichte zurückdreht.
 
Wir von Umfulana möchten die Bevölkerung vor Ort unterstützen. Unsere Partneragentur ist seit über 25 Jahren in Myanmar und der Geschäftsführer, Edwin Briels, spricht burmesisch und ist im ständigen Kontakt mit den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen.
 
Um in den Zeiten der Krise zu helfen, haben unsere Geschäftspartner vor Ort eine Kampagne ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Familien, die in Armut leben, mit Lebensmitteln zu versorgen. Mit der Unterstützung von Geschäftspartnern und Kunden aus aller Welt wurden bereits über 16.500 USD gesammelt. Mit dieser Summe konnte die Versorgung von 150 Familien für einen Monat sichergestellt werden. Um die Kampagne weiterführen zu können, bittet wir Sie um Unterstützung.