Ahmedabad

Ahmedabad: Straßenszene

Ahmedabad: Straßenszene © Vlasta Handlir / Shutterstock.com

Die Stadt am Ufer des Sabarmati nahe Karnavati wurde 1411 von einem Sultan erbaut. Als Hauptstadt Gujarats wuchs die Stadt schnell an und Ende des 15. Jahrhunderts wurde eine zehn Kilometer lange Stadtmauer mit zwölf Toren um sie errichtet. Zur Mogulzeit florierte der Handel mit Textilien, die bis nach Europa exportiert wurden. 1758 eroberten die Marathen von Ragunath Rao und Damaji Gaikwad die Stadt und besiegelten so das Ende der Mogul-Herrschaft über Ahmedabad. Eine Hungersnot und die gemeinsame Herrschaft der Peshwas und Gaikwad führten fast zu ihrem Untergang. 1818 wurde sie von der British East India Company übernommen. Mitte des 19. Jahrhundert wurden eine Stadtverwaltung und eine Eisenbahnverbindung nach Bombay eingerichtet. 1915 ließ sich Mahatma Gandhi nach seiner Rückkehr aus Südafrika in Ahmedabad nieder und gründete den Harijan Ashram am Ufer des Sabarmati. Von hier begann er 1930 seinen friedlichen Salzmarsch gegen die Britische Kolonialmacht von seinem Ashram bis hinunter zum Küstendorf Dandi, um gegen die Einführung einer Salzsteuer zu protestieren.

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