Kalkutta

Götter-Herstellung in einem Hinterhof von Kalkutta

Götter-Herstellung in einem Hinterhof von Kalkutta © Radiokafka / Shutterstock.com

Kalkutta lässt niemanden unberührt. Bewohner und Besucher entwickeln schnell eine Hassliebe zu der 15-Millionen-Einwohnerstadt im äußersten Osten Indiens. Günther Grass hat sie 1987 „den Scheißhaufen Gottes“ genannt, aber seidem hat sich die Stadt rasend schnell geändert. Dennoch gilt die Hauptstadt der Bundesstaates Westbengalen bis heute als Armenhaus Indiens, was auch an den vielen Flüchtlingen aus dem benachbarten Bangladesh liegt.
Doch Kalkutta hat auch eine glanzvolle Seite. Seit 1690 war die Stadt am Ganges ein Zentrum des Britischen Empire auf dem Subkontinent, wovon bis heute viele Repräsentationsbauten zeugen. Im ehemaligen Kolonialviertel und im Handwerkervietel Kumar Tuli hat sich eine lebendige und vielseitige Künstlerszene etabliert. So verschieden die Urteile über Kalkutta ausfallen, in einem scheinen sich alle einig: Seine Bewohner, die Bengalis, zeichnen sich durch außergewöhnlich große Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus.

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