Pondichery

Stadt mit französischen Charme: Pondicherry

Stadt mit französischen Charme: Pondicherry

Die 300.000-Einwohner-Stadt am Golf von Bengalen war einst die Haupstadt des französisch besetzten Gebiets südlich von Madras. Daran erinnern bis heute der schachbrettartige Grundriss, einige Gebäude aus der Kolonialzeit und der französische Charme.
Bekannt wurde die Stadt vor allem als Wohnsitz von Sri Aurobindo Ghose (1872-1950). Der Philosoph aus Bengalen siedelte sich 1910 in Pondicherry an, nachdem er wegen seines Kampfes für die Unabhängigkeit Indiens von den Engländern ausgewiesen wurde. Zusammen mit einer Französin, Mira Arfassa, gründete er 1920 einen Ashram, in dem er eine besondere Yogatechnik lehrte. Heute existiert ein Ort außerhalb von Ponidcherry mit dem Namen Auroville, der 1968 als internationales Stadt- und Gemeinschaftsexperiment ins Leben gerufen wurde und auf den Visionen von „Mutter Arfassa“ basieren. Ziel des Projekts ist es, durch das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen aller Nationen ein urbanes Modell menschlicher Einheit und gelebter Völkerverständigung zu schaffen.




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