Alleppey

Schlangenbootrennen in Alleppey

Schlangenbootrennen in Alleppey © AJP / Shutterstock.com

Die Hafenstadt an der Küste des Arabischen Meeres ist über die Wasserstraßen des Backwaters mit Kochi und Thrissur und Kollam verbunden. Wo im 18. Jahrhundert nur ein bescheidenes Fischerdorf stand, entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine Stadt mit einem der wichtigsten Seehäfen Indiens. Im 20. Jahrhundert stagnierte die Entwicklung, so dass Alleppey heute eher beschaulich und kleinstädtisch wirkt. Im August zieht das Schlangenbootrennen alljährlich viele Besucher an, das dem hinudistischen Onam-Fest vorausgeht.



Sehenswürdigkeiten Alleppey


Kumarakom

Am größten See der Backwaters, dem Vembanad Lake, liegt Kumarakom. Das kleine Dorf in den Mangrovenwäldern lebt vom Fischfang, der Landschwirtschaft und neuerdings auch vom Tourismus. Wegen des extremen Fisch- und Vogelreichtums wurde ein Schutzgebiet eingerichtet. Kaum irgendwo sonst in Indien gibt es soviele Enten- und Kuckucksarten. Selbst Zugvögel aus Sibirien kommen zum Überwintern.


Cochin

Die Stadt am Arabischen Meer mit 1,5 Millionen Einwohnern hat mit Venedig viel gemeinsam. Sie ist auf mehreren Inseln gebaut und verdankt ihre Bedeutung dem Seehandel. Ihre Beziehung zu Europa begann mit Vasco da Gama, der 1498 den Seeweg nach Indien um Afrika herum entdeckte. Bereits wenige Jahre danach bauten die Portugiesen ihre erste Handelsniederlassung in Cochin. Fort Manuel von 1503 ist die erste europäische Festung auf indischem Boden. Daneben entstanden portugiesische Kirchen, Paläste und Hafenanlagen. Die einheimischen Herrscher, die Rajas wurden zu Marionetten degradiert. 150 Jahre später übernahmen die Niederländer die Macht. Cochin wurde in das weitverzweigte Netz der Amsterdamer Ostindien-Kompanie aufgenommen, was der Stadt zu einem enormen Aufschwung verhalf. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der multireligiösen Stadt sind ihre Tempel, Synagogen und Kirchen.




Reisebeispiele Alleppey

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