Individuelle Indien Reisen mit eigenem Führer
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Indien Reisen

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Was man vorher bedenken sollte
Jenseits des Lärms die mystische Stille.
Im Gewimmel eine neue Ordnung.
Abseits der brodelnden Städte unverhoffte Schönheit und wilde Natur.
Ein Jahrtausende altes Wissen vom ewigen Kreislauf des Lebens.
In Indien zeichnet sich die Zukunft unseres Planeten ab: bunt, schrill und voller Leben.
Auf dieser Seite finden Sie Indien Reisen mit eigenem Führer und Fahrer. Übernachtet wird in ausgesuchten Quartieren fernab der touristischen Massenunterkünfte. Alle Reisen können mit einem Badeurlaub in Goa oder Kerala kombiniert werden.
Indien Rundreisen: Wichtige Reiseregionen

Weil das Land gleichzeitig ein Subkontinent ist, müssen sich Rundreisen durch Indien auf eine Region beschränken. Denkbar ist die Kombination jeder Reise mit einem Badeurlaub in Goa.

Himalaja
Im Nordwesten Indiens türmt sich das Dach der Welt auf und bildet die unüberwindliche Grenze zwischen den Riesenreichen Indien und China. Indiens Flächenanteil am Himalaja beträgt ewa zehn Prozent. Der Nanda Devi im westlichen Himalaja ist mit 7.817 Metern der höchste Berg Indiens. Viele Rundreisen nach Indien führen ins Kaschmirtal. Es trennt die beiden Hauptketten des Himalaja. Eine beliebte Regionen für Indien Reisen ist das Vorgebirge des östlichen Himalaja. Dort wächst ein dschungelartiger Regenwald, aber auch Tee. Die Höhen von Darjeeling und Shimla haben ein angenehmes Klima und sind schon in der Kolonialzeit als Reiseziele und Luftkurorte entdeckt worden.

Rajasthan
Der nordindische Bundesstaat an der Grenze zu Pakistan ist flächenmäßig etwa so groß wie Deutschland und hat zurzeit gut 70 Millionen Einwohner. Indien Rundreisen, die nach Rajasthan führen, sind immer auch eine Begegnung mit der Wüste. Der ganze Nordwesten besteht aus der Tharr, die auch Große Indische Wüste genannt wird. Indien Reisende können bei Jaisalmer einen Kamelritt durch die Khuri-Sanddünen machen. Wer von dort in die fruchtbaren Ebenen im Osten und Südosten reisen möchte, muss über das Aravalli-Gebirge, eine bedeutende Klima und Wasserscheide. Die Amtsprache ist Hindi, daneben gibt es zahllose Dialekte. Knapp 90 Prozent der Bevölkerung sind Hindus. Die größten Städte sind Jaipur mit drei Millionen und Jodhpur mit über einer Millionen Einwohner. BeideStädte sind wichtige Stationen auf Indien Rundreisen.

Das Tiefland am Ganges
Der 2.600 Kilometer lange Strom durchfließt die Tiefebene südlich des Himalaja in östlicher Richtung. Dieses Gebiet im Nordosten Indiens ist eine der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Der Ganges ist der heiligste Fluss im Hinduismus und zugleich einer der dreckigsten. Indien Reisen, die zum Ganges führen, sollten auch in Varanasi Station machen. Zahllose Pilger suchen in der heiligen Stadt die Ganga-Ghats auf, von denen es über hundert gibt. Die treppenförmigen Uferbereiche sind Bade- und Verbrennungsplätze. Ein Besuch der Ghats in der Abenddämmerung, wenn Kerzen die Treppen beleuchten, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen jeder Indien-Reise. Daneben gibt es in Varanasi über 200 wichtige Tempel. Der Vishwanath-Tempel, auch Goldener Tempel genannt, sollte auf keiner Indien Rundreise fehlen.

Der Süden: Tamil Nadu
Der Süden zwischen Chennai (ehemals Madras) im Osten und Kerala im Westen bietet den Indien-Reisenden immergrüne Landschaften und eine rätselhaft fremde, sinnliche Tempelwelt. Vor allem das Bergland im Westen ist bewaldet. Die tropischen immergrünen Regenlaubwälder in den Kardamombergen sind Teil der meisten Indien Reisen, die in den Süden führen. In den Bergregionen im Westen und Norden treffen Indien-Reisende auf asiatische Elefanten, Königstiger und Leoparden. Wen die Indien Rundreise zu den Küstengewässern führt, trifft im Golf von Mannar auf eine der artenreichsten Unterseewelten im Indischen Ozean.

Südwestküste zwischen Goa und Kerala
Wen die Indienreise in den 800 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen Goa und Kerala führt, findet eine überwältigend schöne Tropenlandschaft mit 41 Flüssen, grünen Regenwäldern und weißen Sandstränden. Kardamom und Pfeffer, Kokospalmen und Zimt wachsen in Kerala, das durch die Berge vom Rest des Landes abgeschirmt ist. Die sauberen Städte, die vom Elend anderer Landesteile verschont geblieben sind, das tropische Klima und die üppige Vegetation sorgen dafür, dass immer mehr Reisende das „indische Paradies“ entdecken. Aufgrund günstiger Flüge kann ein Aufenthalt dort am Ende jeder Indien-Reise stehen.

Was ist die beste Zeit für Indien Reisen?
In Indien gibt es mindestens drei verschiedene Klimazonen: den tropischen Süden, die subtropische Zone von Zentral- und Nordindien und die alpinen Bergregionen des Himalaja.

Vor allem der Norden Indiens ist extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Im Winter (Dezember und Januar) gehen die Temperaturen nachts auf angenehme 10 bis 15 Grad zurück. In der heißesten Zeit – zwischen April und Juni – sind dagegen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius nicht ungewöhnlich.

Der Monsun bestimmt das Klima in ganz Indien. Im Juni beginnt der Südwest-Monsun, den man auch Sommermonsun nennt. Er bringt dem ganzen Land bis in den Oktober hinein tropische Regenmassen. Dabei ist die regionale Verteilung des Regens unterschiedlich. Die größten Niederschlagsmengen gehen im Westen nieder und nehmen nach Osten hin ab. Ab Oktober dann dreht der Monsun und kommt aus Zentralasien. Der Nordostmonsun, auch Wintermonsun genannt, dauert bis Anfang Mai und bringt kaum Feuchtigkeit. In diesen Monaten heizt sich der Subkontinent unter einem strahlend blauen Himmel wieder auf.

Die beste Zeit für Indien Rundreisen liegt daher zwischen dem Beginn des Trockenmonsuns, jedoch vor seinem Ende, da die Temperaturen dann für Reisende aus Mitteleuropa unerträglich werden. Die beste Zeit für Reisen nach Indien liegt daher zwischen Oktober und März.