Land der Maharadschas: Eine Begegnung mit Rajasthan - Indien
Hüter der Palastmauern

Land der Maharadschas

Eine Begegnung mit Rajasthan

In Rajasthan, dem Land der Maharadschas und Rajputen, gibt es uralte Geschichte und dynamische Städte. Raubkatzen tigern durch den Busch, und Esel ziehen ihre Karren durch staubige Dörfer am Rand der Wüste Tharr. Am Beginn der Rundreise steht Delhi, das wie ein Prisma alle Facetten des alten und neuen Indiens in sich trägt. Danach geht es westwärts zum Taj Mahal, wo man im besten Hotel des Ortes übernachtet und weiter das ländliche Indien in den Ranthambore National Park, der Heimat der Tiger.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Delhi

Begrüßung durch Ihren Reiseleiter

Mit ca. 12 Millionen Einwoh­nern und knapp 20 Millionen im Großraum ist Delhi nach Mumbai nur die zweitgrößte Stadt Indiens. Noch 1951 lag die Einwohn­er­zahl unter 1 Million; erst danach hat sich die Bevöl­ke­rung rasant entwi­ckelt.

Die Geschichte der Stadt beginnt nach neuesten archäo­logi­schen Forschungen bereits 1.200 v. Chr. Ihre hindu­is­ti­schen Ursprünge liegen erst im 8. Jahr­hun­dert n. Chr., als sie von Hindukö­n­igen neu gegründet und zur Haupt­stadt gemacht wur­de. Nach 600 Jahren wurden diese 1206 von muslimi­schen Sultanen abge­löst, deren Herr­schaft bis zur briti­schen Kolo­ni­alzeit andau­erte. Ab 1911 entstand südlich des histo­ri­schen Stadt­kerns das moderne Neu-Delhi. Die Reißbrett­stadt ist Sitz der indi­schen Regie­rung.

Heute ist Delhi eine Stadt, die durch das abrupte Neben­ein­ander von Tradi­tion und Fort­schritt faszi­niert. Endlose Blechlawinen schieben sich an den Gräbern von Mogulfürsten vorbei. Wer am Chandni Chowk die hyper­moderne Welt der klima­ti­sierten Metro verlässt, findet sich in einem die Sinne betäu­benden Gewimmel eines orien­tali­schen Basars wieder.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Indira Ghandi Inter­na­tional Airport liegt ca. 20 km südwest­lich vom Stadt­zentrum.

Zu Gast im Maidens Hotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das exklusive Hotel wur­de 1903 gebaut und ist damit eines der ältesten in Delhi. Nach seiner aufwändigen Restau­rie­rung versprüht der Kolo­ni­albau wieder Glanz und Charme.

Die 54 Zimmer sind großzügig und haben hohe Stuck­de­cken – ein wohltuender Kontrast zu den vielen Hotelschach­teln in der Stadt, die neuerdings aus dem Boden sprießen. Hinter dem Haus befindet sich ein hotel­ei­gener Park mit großen Bäumen und einem Pool, eine Oase der Ruhe im lärmenden und hupenden Alt-Delhi. Dort wird auch das Frühstück serviert. Das Restau­rant präsentiert eine anspruchsvolle Spei­se­karte mit ausgewählten indi­schen und europäischen Gerichten.

Stadtbesichtigung

Delhi (ganztägig) | 1x Mittagessen Sravana Bhawan (vegetarisch) pro Person

Wenn Bäume und Straßen spre­chen könnten, könnten sie in Delhi ihre Zuhörer auf Jahre in ihren Bann ziehen. Die Stadt ist einer der ältesten ständig bewohnten Plätze der Erde und ideal, um eine Einfüh­rung in das zugleich uralte und hyper­moderne Indien zu bekommen. Die Führung startet nach dem Früh­stück im Hotel und führt zunächst zum India Gate und dem Parla­ment. Von dort aus geht es ins alte Delhi.

Die Tour startet am Roten Fort und führt durch die engen Gassen am Chandi Chowk und in den Jain Temple Gurwara Bhawari Gali. Gemeinsam mit dem Guide können die vielen Straßenläden in Old Delhi erkundet werden, denn hier werden auf engstem Raum die unter­schied­lichsten und farbenpräch­tigsten Waren ange­boten – auch Lebens­mittel in allen Varia­tionen. Die Tour endet an der Jama Mashid Mosche. Mit der modernen Metro gelangt man zum Bangla Sahib Gurudwara Tempel, dem wich­tigsten Tempel der Sikhs in Delhi. Im Inneren gibt es ein Becken, welches „Sarovar“ genannt wird; das Wasser darin („Amrit“) ist für die Sikhs heilig. Der Bangla Sahib Gurudwara geht auf den achten Guru der Sikhs, Guru Hark­rishan, zurück. Tipp: Nehmen Sie sich ein kleines Tuch mit, das Sie sich über den Kopf binden können, denn in einem Sikh Tempel muss der Kopf bedeckt sein.

Nach dem Lunch wird das Grab des Großmoguls Humayun besich­tigt. Das Bauwerk aus dem 16. Jahr­hun­dert wur­de von einem persi­schen Architekten entworfen und diente als Vorbild für das Taj Mahal.

Begrüßung durch Ihren Reiseleiter

Vermieter: Travel Scope
Fahrzeug: Toyota Innova (Group Innova)
Tarif: Toyota Innova
Station: Travel Scope

Transfer

Von Delhi nach Agra
Die Fahrt geht über die Auto­bahn in Rich­tung Süden. Dabei folgt man dem Yamuna fluss­abwärts. Der größte Nebenfluss des Ganges entspringt im Hima­laya, fließt durch Delhi und später am Taj Mahal vorbei. Nach dem Check-In im Hotel wird das Agra Fort besucht.
B

Agra

Von Hauptstadt des Mogulreichs zum Welterbe der UNESCO

Die Stadt am Fluss Yamuna war mit Unter­bre­chungen von 1526 bis 1648 die Haupt­stadt des Mogulrei­ches. Aus dieser Zeit stammt die Burg­fes­tung mit dem Roten Fort, dem Palast und der Perlmo­schee.

Viel berühmter aber ist das Taj Mahal, das der Großmogul Shah Jahan sich und seiner Gattin als Mausoleum erbauen ließ. Jeder, der die Garten­anlage mit dem 74 Meter hohen Kolos­salbau zum ersten Mal betritt, ist hinge­rissen von der perfekten Harmonie, die sich aus der bis ins kleinste durch­ge­führten Symme­trie ergibt. Sowohl das Rote Fort als auch das Taj Mahal sind Denkmäler des UNESCO-Welt­kultur­erbes. Wegen des Taj Mahals ist die 1,3 Millionen-Einwohner-Metro­pole die von Touristen am meisten besuchte Stadt Indiens.

Stadtbesichtigung

Erlebnisspaziergang

Dauer ca. 2:30 h

Auf dem Weg in die glor­reiche Vergan­gen­heit von Agra erschließt sich der soziale und städtebau­liche Zusam­menhang der ältesten Mogul-Kapi­tale Indiens. Die Route wur­de zusammen mit Stadt­his­to­rikern ausge­arbeitet.

Sie beginnt mit der Fahrt zum Jama Maszid. Dort steigt man aus und mischt sich unter die Menge der Schaulus­tigen, Händler und Markt­ver­käufer. Vorbei am Shiva Tempel Manka­mes­hwar, wo in den Seiten­gassen Bilder und Orna­mente der vielen Götter und Göttinen verkauft werden und weiter durch enge Gassen zum Gewürz­markt von Rawat Para.

Namak Ki Mandi ist bekannt für das Kunst­hand­werk, hier wird Schmuck herge­stellt und verkauft. Nach zwei Stunden steht man unver­mit­telt wieder vor dem Jama Maszid, wo die Kutsche oder die Fahr­rad­rik­scha bereits für die Rückfahrt zum Hotel bereit­steht.


Folgende Stationen liegen auf Ihrem Weg:

1. Jama Masjid: Die Moschee wur­de 1648 von Prin­zessin Jahanara Begum als wich­tigste Frei­t­agsmo­schee von Agra errichtet. Sie war über einen acht­e­ckigen Hof mit dem Stadttor verbunden bevor die briti­schen Kolo­ni­alherren den Bahnhof an der Stelle errichten ließen.

2. Vaidya Ramdutta Gali: In der alten Gasse ist noch der Geist von Vaidy Famdutt Shrama lebendig, einem der bedeu­ten­dsten Ayurveda-Ärzte. Medi­zi­ni­sche Kräuter werden rund um das Haus verkauft, in dem seine Nach­fahren bis heute nach seinem Vorbild prakti­zieren.

3. Manka­mes­hwar Tempel: Der stei­n­alte Shiva Tempel ist der Legende nach vom Gott Shiva persön­lich erbaut worden. Heute wird die größte sitzende Gott­heit von Agra täglich von tausenden von Pilgern besucht.

4. Balkon der Musikanten: Der Tempel von Bihari Ji, einer Inkar­na­tion des Gottes Krishna, wur­de 1880 erbaut und ist vor allem für seinen kunst­voll geschnitzten Balkon bekannt. Hier werden Brokatsäume für Saris, Hand­ta­schen o.ä. herge­stellt und verkauft.

5. Chidiyawala Mandir: Der Tempel der Gott­heit Shri Ram wur­de von der Familie Marwari 1931 errichtet.

6. Chitti Khana: der älteste Palast von Agra steht in einem der schönsten Winkel der Stadt umgeben von reich verzierten Häusern, die an den Reichtum der Moguln erin­nern.

7. Akbari Moschee: Bekannt ist vor allem die Fassade von gleich­ar­tigen Bögen, durch die man in die Gebetshalle gelangt. Sein Innenhof grenzt an den Kinari Basar an.

8. Patal Hanuman Tempel: Der Tempel ist dem Affengott geweiht, dem Herrn über die Unterwelt, der den Gott Rama und seinen Bruder vor dem Dämo­nen­könig Ahiravan gerettet hat.

9. Agra Fort 

Zu Gast im Trident Hilton von Agra

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne 4-Sterne-Hotel hat etwas Abstand zu den lärm­enden Straßen von Agra und ist anspre­chend gestaltet, besonders die Rezep­tion, die Bar und das Restau­rant.

Die Zimmer haben durch­schnitt­liche Größe, aber einen schönen Blick ins Grüne. Ein Pool liegt im Zentrum der Anlage. Der Service ist freund­lich und aufmerksam. Abends gibt es ein reichhal­tiges Buffet oder ein à-la-carte Menü.

Transfer

Von Agra nach District Karauli

Am frühen Morgen steht der Besuch des Taj Mahals an. Herkömm­liche Fahrzeuge dürfen nicht bis ans Tor fahren, und so werden die letzten 200 Meter mit batte­rie­be­triebenen Fahrzeugen zurückge­legt. Auf diese Weise soll die Luft­ver­schmutzung redu­ziert werden.

Das Taj Mahal, mit Blick auf den Yamuna, steht am Nordende eines ausge­dehnten, von Mauern umge­benen Gartens. Die Anlage repräsen­tiert, einem islami­schen Prinzip folgend, das Para­dies – doch es handelt sich in erster Linie um das Denkmal einer großen Liebe. Sha Jahan ließ es als Grabmal für seine Lieb­lingsfrau, Arju­mund Bann Begum, besser bekannt unter ihrem offi­zi­ellen Palast­titel Mumtaz Mahal (Erwählte des Palastes) erbauen, die 1631 kurz nach der Geburt ihres 14. Kindes starb. 

Fahrt nach Rama­thra – eine lange Fahrt auf schlechten Straßen, die sich aber lohnt.

C

Ramathra

Die alte Festung von Rama­thra liegt roman­tisch in den Bergen von Rajasthan, wo Reisende das dörf­l­iche Indien fernab der Groß­städte kennenlernen können.

Hier sieht man noch Wasserbüffel bei der Arbeit, streu­n­ende Kühe, Kamele und alle Arten Federvieh. Mehrere Natur- und Wild­schutzgebiete liegen in der näheren Umge­bung, unter anderem das Keolaeo Ghana Bird Sanctuary und der Kaladevi National Park, der als Pufferzone für den Tiger­park von Rant­hambore einge­richtet wur­de.

Zu Gast im alten Fort

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Die Festung von 1645 war ursprüng­lich der Wohn­sitz einer Raij­puten-Dynastie. Nach langen Jahren des Verfalls haben die Nach­fahren der Besitzerfa­milie das Anwesen zu einem verträumten Landhotel umge­staltet, in dem die Gäste mit dem tradi­tionellen indi­schen Land­leben in Berüh­rung kommen. Es liegt fernab von allem Verkehrs­lärm, umgeben von einer anmu­tigen Hügel­landschaft, wo dank der Auffor­s­tungs­maß­nahmen der ursprüng­l­iche Busch wieder wächst.

Gäste werden inner­halb der Burgmauern in komfor­ta­blen und geräu­migen Zimmern unter­ge­bracht. Zum ange­nehmen Aufent­halt trägt auch die abwechs­lungs­reiche, lokal inspi­rierte Küche bei. Ausflüge im Jeep zu Natur­schau­plätzen, geführte Spaziergänge durch eines der Nach­bar­dörfer und Bootsfahrten auf dem See werden ange­boten.

Ausflug

Umgebung von Ramathra (halbtägig)

Rings um Rama­thra gibt es drei große Attrak­tionen: die dörf­lich geprägte Land­schaft, den See und das Fort.

Nach dem Früh­stück fahren Sie im Jeep zum Utgir Fort, den Höhlen­tem­peln und zur Schlucht von Chuaki. Zum Mittag­essen geht es zurück ins Hotel. Der Nach­mittag steht zur Besich­tigung des Forts auf eigene Faust zur Verfügung. Zum Sonnen­un­ter­gang gibt es einen Drink auf der alten Festungs­mauer.

Transfer

Von District Karauli nach Dist. Sawai Madhopur
Nach dem Früh­stück fährt man ohne Stopps zum Rant­hambore National Park, um möglichst früh im Camp anzu­kommen. Am Abend findet eine Fahrt im offenen Jeep durch den Natio­nal­park statt, die von einem eng­lisch­spra­chigen Ranger geleitet wird.
D

Ranthambore National Park

Der Natio­nal­park zwischen den Aravalli- und den Vindy­a­bergen ist berühmt für seine Möglichkeit, Bengal­tiger in freier Wild­bahn zu beob­achten. Weitere dort lebende Raubtiere sind indi­sche Leoparden, Strei­fenhyänen, Lippen­bären, Goldschakale, Honigdachse, Rohrkatzen und Kleine Mungos. Orni­tho­logen haben bereits mehr als 270 Vogel­arten entdeckt. Die Land­schaft ist von Felsgebieten, Gras­land und Trockenwäl­dern geprägt, die oft kleine Bach­läufe säumen. 400 km² ist das Kern­gebiet des Parks groß; weitere Reservate dienen als Pufferzonen zwischen Mensch und Tiger, sodass die Gesamt­fläche von Rant­hambore fast 1.400 km² beträgt.

Öffnungs­zeiten des Rant­hambore Natio­nalparks:

01.10. – 31.10.  07:00 – 10:30 h  und  14:30 – 18:00 h
01.11. – 31.01.  07:00 – 10:30 h  und  14:00 – 15:30 h
01.02. – 31.03.  06:30 – 10:00 h  und  14:30 – 18:00 h
01.04. – 15.05.  06:00 – 09:30 h  und  15:00 – 16:30 h
15.05. – 30.06.  06:00 – 09:30 h  und  15:30 – 19:00 h

Zu Gast im Haus von Fateh Singh Rathore

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Fateh Singh Rathore war mehr als fünfzig Jahre lang Wildhüter in den Wäldern Rajast­hans. Seine bedeu­ten­dste Leis­tung war jedoch, den abge­holzten Wald von Rant­hambore in das berühm­teste Tiger­re­servat Indiens zu verwandeln.

2011 ist der eindrucksvolle Mann gestorben, kurz nachdem er Bill Clinton zu einem Tiger geführt hat. Sein Privat­haus ist heute ein kleines Boutique­hotel mit nur fünf Zimmern. Es hat viele Annehm­lichkeiten, etwa eine gute Küche mit haus­gemachten Speisen und Gewürzen oder einen kleinen Pool. Das wich­tigste ist jedoch das Erbe des berühmten Bewoh­ners, das überall noch sehr präsent ist.

Safari

Ranthambore National Park (2 Safaris)

Die Safari im offenen Jeep beginnt am frühen Morgen und führt in die Wildnis des Rant­hambore National Parks. Für fast alle Teil­nehmer ist es der Höhe­punkt, einen Tiger in freier Wild­bahn zu sehen. Auch wenn das nicht geschieht: Antilopen, Affen und eine Viel­zahl wunder­schöner Vögel gibt es eben­falls zu sehen.

Der Mittag ist zur freien Verfügung und am Nach­mittag stehen der Jeep, Fahrer und Guide für eine weitere Fahrt in den National Park zur Verfügung.

Transfer

Von Dist. Sawai Madhopur nach Jaipur

Auf halber Strecke liegt Lalsot, wo 1787 zwischen den Rajputen und Marathas eine wich­tige Schlacht stattgefunden hat. Heute hat der 30.000-Einwohner-Ort eine Analpha­be­tenquote von fast 50%. Etwa 20% der Bevöl­ke­rung ist unter 6 Jahre.

Der Nach­mittag steht zur freien Verfügung. Die Altstadt Jaipurs birgt eine große Faszi­na­tion für den Reisenden. Voll­ständig von Mauern umschlossen und mit ihrer einheit­li­chen rosa Farbe wirkt die Stadt wie ein Gesamtkunst­werk. Das Schlendern durch die pulsierenden Gassen ist am Spätnach­mittag besonders schön.

E

Jaipur

Die 2,5-Millionen-Einwohner-Stadt zieht mit ihrer Altstadt, den großen Maha­ra­dscha­pa­lästen, aber auch mit den bunten Basaren zahlreiche Touristen an.

Die soge­nannte Pink City erhielt ihren rosa­roten Anstrich schon 1853 anläß­lich des Besuchs von Prinz Albert von England. Seither müssen alle Häuser der Altstadt in der tradi­tionellen Farbe der Gastfreundschaft gestri­chen werden. Berühm­testes Wahrzei­chen von Jaipur ist der Hawa Mahal, der 1799 erbaute Palast der Winde. Die fast 900 Fenster ermög­lichten es den Damen der besseren Gesellschaft, das Treiben auf der Straße zu beob­achten, ohne selbst von fremden Männern gesehen zu werden, was ihnen durch das Gesetz der Purdah verboten war. Von den oberen Stock­werken hat man einen fantas­ti­schen Blick auf den eben­falls bedeu­tenden Stadt­pa­last und die Altstadt. Beide sind zum Welterbe der UNESCO erhoben worden.

Zu Gast in einem Haveli nahe der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 2x Abendessen, erster Abend pro Person

Das Haveli wur­de 1896 von Thakur Bhagwat Singhji, dem 15. Herr­scher von Mandawa, erbaut. Ursprüng­lich als städ­ti­sche Famili­enresidenz gedacht, wur­de das Haveli später in eine charak­tervolle Gäste­un­terkunft mit nur wenigen Zimmern umge­wandelt. Zentrum des Hauses ist der kunst­voll gestal­tete Innenhof. Im Spei­se­saal oder im Innenhof werden zum Cand­le­light Dinner neben indi­scher und konti­nen­taler Küche auch Speziali­täten aus Rajasthan serviert. Der Besitzer Durga Singh ist ein inter­essanter Gastgeber und eine wandelnde Enzyklo­pädie. Er legt viel Wert auf ein umwelt­freund­li­ches Konzept und verwendet auf seinem Grund­stück eine Biogas­anlage zum Kochen; zudem gibt es ein Solar­system und eine Wasser­recycling­anlage.

Vom Hotel aus kann man die Stadt auf eigene Faust erkunden. Morgens erschallt der Ruf des Muez­zins aus einer der Moscheen in der Umge­bung, ein Zeichen für ein multire­ligiöses Land.

Stadtbesichtigung

Jaipur (halbtägig) | 1x Eintrittsgeld pro Person

Als erstes wird das Fort Amber (ausge­spro­chen wird es Amer) mit seinen zahl­losen könig­li­chen Gemäc­hern besich­tigt. Als besonders sehens­wert gilt im ehema­ligen Königs­pa­last der Spiegel­saal. Das Innere dieses Saales ist mit einer Viel­zahl von kleinen Spiegeln deko­riert. Die Außen­fas­sade des Palastes ist aus weißem Marmor und rotem Sand­stein gestaltet. Der Blick von der Zitadelle, die von Raja Nansingh I. 1592 errichtet wur­de, auf die Aravalli Hügel zu allen Seiten ist fantas­tisch.

Auf dem Rückweg in die Stadt macht man Station am Stadt­pa­last, der heute ein Museum mit Bildern, Kostümen und Waffen aus dem 15. Jahr­hun­dert beherbergt. Von dort kommt man zu Fuß zu dem anmu­tigen Hawa Mahal, dem Palast der Winde, erbaut von Maha­ra­dscha Sawaj Pratap Singh. Das fünf­stö­ckige Gebäude erhebt sich über die Haupt­straße der Altstadt und die rosafarbenen Sand­steinfenster haben die Form eines halben Acht­ecks, die wunder­schön waben­artig durch­löchert sind. Es gibt die Möglichkeit, bis auf das Dach des Hawa Mahal zu steigen, um den herr­li­chen Blick auf die Stadt zu genießen.

Zum Abschluss der Tour wird das Observa­to­rium (Jantar Mantar) besucht, mit dessen Bau Jai Singh bereits 1748 begann. Insge­samt baute er fünf dieser Komplexe. Das Inter­esse des Herr­schers Jai Singh an Astro­nomie war weitaus größer als seine Tüch­tigkeit als Krieger. Heute zählt das Jantar Mantar zu den best­er­hal­tenen Bauwerken dieser Zeit.

Ein wuse­liger Basar wird zum Schluss der Tour in der Nähe des Hawa Mahals besucht.

Stadtbesichtigung

Kulturerbe Jaipur

Dauer: 2:30 h

Anders als andere indi­sche Städte, die meist chao­tisch gewachsen sind, wur­de die Pink City am Reißbrett geplant. Die neun Stadt­viertel werden von einer Mauer mit sieben Stadt­toren umgeben.

Bei dem Rundgang geht es nicht nur um Geschichte, sondern auch um Alltag, um Reli­gion, um Hand­werk und Märkte. Auf dem Programm stehen:
- die Besich­tigung eines Hauses, in der Kunst­gewerbe und Schmuck herge­stellt werden
- eine Begeg­nung mit Pilgern im Tempel zum tägl­i­chen Aarti (hindu­is­ti­sches Ritual zu Ehren der Götter)
- ein Treffen mit den Asketen eines Ashrams
- eine Kost­probe von Samosas, Pakoras und indi­schen Süßigkeiten an einem Straßen­stand
- Teetrinken bei einer Familie, die einen privaten Stadt­pa­last mit vielen Familienerb­stü­cken bewohnen

Transfer

Von Jaipur nach District of Pali

Am Rande der Halbwüste Thar fährt man Rich­tung Südwesten auf alten Karawa­nen­straßen. Die größte Stadt unter­wegs ist das tausendjäh­rige Ajmer, das wegen seiner stra­tegi­schen Bedeu­tung lange ein Sitz der Mogul­kaiser gewesen ist.

Die Ankunft in der Unter­kunft erfolgt recht­zeitig zum Lunch.

F

Marwar

Wanderdünen und Wassermangel

Marwar ist eine Region im Nordwesten Indiens, im Bundes­staat Rajasthan. Im Norden wird sie von Dornbuschwäl­dern geprägt, der Rest liegt größ­ten­teils in der Wüste Thar. Die jähr­li­chen Nieder­schläge sind gering und reichen von 10 – 40 Zentimeter.

Die Tempe­raturen reichen von knapp 50 Grad Celsius im Sommer bis unter den Gefrier­punkt im Winter. Hauptquelle für die Bewäs­se­rung der Weizen- und Gers­tenfelder ist der Luni, der die Ebenen durch­fließt sowie nahe gelegene Brunnen. Trotzdem ist das Gebiet für Wasser­mangel, Dürren und seine Wander­dünen berüc­h­tigt und zählt nicht ohne Grund zu den unwirt­lichsten Landschaften der Welt.

Zu Gast in einer ehemaligen "Hunting" Lodge bei Pali

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension & angegebene Aktivitäten

Die ehema­lige Jagd Lodge liegt auf zehn Hektar Privat­land am Rande der Badlands von Rajasthan. Indi­sche Aris­tok­raten und briti­sche Kolo­ni­al­be­amte haben hier logiert und eine unprä­t­en­tiöse Gast­lichkeit erfahren, an die bis heute ange­knüpft wird. So wird bewusst auf Luxus und elek­tro­ni­schen Schnicksch­nack verzichtet. Stattdessen steht die Verbindung mit der länd­li­chen Umwelt und der indi­schen Tradi­tion im Mittel­punkt.

Die Innen­einrich­tung und die Küche sind von ethni­schen Einflüssen geprägt. Den Glanz einer vermeint­lich glor­rei­chen kolo­nialen Epoche wird man vergeb­lich suchen. Die neu gebauten Chalets aus Lehm und Stein um das Haupt­haus orien­tieren sich eher am Baustil der Landbevöl­ke­rung.

Ausflug

Ausflug mit Radtour (halbtags) & Sterne beobachten (abends)

Der Morgen beginnt mit einem Ausflug auf dem Fahrrad zum Hanuman Tempel, bevor im weiteren Verlauf des Tages dann ein Einblick in verschiedenste Facetten des länd­li­chen Lebens gewonnen wird. So erfährt man als Besu­cher im Haus eines Farmers mehr über die tradi­tionelle Art der Ziegelher­stel­lung, schaut bei den Hirten mit ihren weidenden Schafherden vorbei und erlebt die Pflege der Kühe im soge­nannten „Goshala“, der befes­tigten Futter­stelle für die weitestge­hend frei lebenden Rinder.

Nach der Rückkehr in die Unter­kunft klingt der Tag unter dem einzig­ar­tigen Nacht­himmel aus. Hier zeigt sich die Abge­schieden­heit des Ortes von ihrer schönsten Seite, indem sie die Sterne und Himmels­körper in ganz besonderem Glanz erstrahlen lässt. Auf den Terrassen stehen die Gastgeber zur Verfügung, die bei der Iden­ti­fi­zie­rung der astro­no­mi­schen Sehens­wür­digkeiten behilf­lich sind.

Ausflug

Spaziergang in der Umgebung (morgens)
Auf den geführten Spaziergängen über die natur­be­las­senen Pfade, stehen am Morgen das inten­sive Erleben der Natur im Vordergrund.

Transfer

Von District of Pali nach Jodhpur

Die Fahrt beginnt nach dem Früh­stück und Check-Out. Bei Ankunft in Jodhpur wird das Mehe­r­angarh Fort besich­tigt, das als eindrucksvollste aller Rajpu­ten­fes­tungen gilt. R. Kipling hat es einem als „crea­tion of angels, fairies and giants“ bezeichnet. Das Fort thront auf einem 130 Meter hohen Felsen und ist die wohl eindrucksvollste Residenz Rajast­hans.

Wer am Nach­mittag noch einmal über den Markt von Jodphur gehen will, findet besonders Glas­perlen, Schwerter und Haus­schuhe aus Leder. Jodhpur ist außerdem die Stadt der Gewürze und es empfiehlt sich diese hier zu kaufen, wenn man daran inter­es­siert ist.

G

Jodhpur

Die Haupt­stadt von Marwar, wörtlich dem Land der Toten, liegt am Rande der Halbwüste Thar an einer Handels­straße.

Die 1459 gegründete Festung wur­de schnell reich durch den Handel mit Opium, Datteln und Kupfer. Bis heute werden die Altstadt und die Festung von einer 10 km langen Mauer umgeben, inner­halb derer man einen guten Eindruck vom Leben und Glanz der Rajputen bekommt.
Eine einzig­ar­tige Sehenswürdigkeit ist das Mehr­angarh Fort mit seinen sieben Stadt­toren aus dem 16. Jahr­hun­dert, das auf seinem majestätischen Felsen als unein­nehmbare Festung galt. Von oben hat man einen grandiosen Blick über das blau getünchte Häusermeer von Jodhpur. Die Farbe Blau kennzeichnet die Bewohner als Angehörige der Kaste der Brah­manen.

Zu Gast in einem Haveli bei Jodhpur

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landgut von 1920 wur­de für einen Maha­ra­dscha erbaut, der Pferdeliebhaber und einer der größten Polo­spieler seiner Zeit war.

Bis heute ist das Anwesen im Besitz seiner Nach­fahren, und die Gastfreundschaft ist immer noch sprich­wört­lich rajpu­tisch. Das glänzende Kolo­nial­erbe ist überall spürbar, im repräsenta­tiven Drawing Room, wo würdevolle Ahnen streng auf den Besu­cher herab­bli­cken, in der gepflegten Garten­anlage oder in den individuell einge­rich­teten Zimmern. Früh­stück wird im Garten serviert.

Transfer

Von Jodhpur nach Udaipur

Die Route führt nach Süden über Pali auf die west­li­chen Araval­liberge zu, wo auf 490 Metern in einem abge­legen und wald­rei­chen Tal der kleine Ort Ranakpur liegt. Dort wird die überwäl­tigende Tempel­anlage besich­tigt, die als die größte und am üppigsten ausge­schmückte des Jain-Kultes in ganz Indien gilt.

Die komplexe Architektur ist ganz auf die Bedürf­nisse des Kults abge­stimmt – sozu­sagen eine Hymne in Marmor. Jede einzelne der 1444 Säulen trägt ein individuell geschnitztes Blumenmotiv. Bemerkens­wert ist auch das Spiel von Licht und Schatten, das zu jeder Tages­zeit anders ist. Lunch gibt es in Fateh Bagh etwa eine Vier­tel­stunde von Ranakpur entfernt, bevor die Weiterfahrt nach Udaipur ange­treten wird.

H

Udaipur

Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter

Mit ihren Seen, Palästen und Gärten gehört die Stadt im Süden Rajast­hans zu den schönsten Orten Indiens. Gegründet wur­de sie 1599 von Udai Singh, der auf der Suche nach einem Ort war, wo er vor den Truppen der islami­schen Herr­schern sicher sein konnte. Die umliegenden Berge waren zugleich Schutz­wall und Wasser­re­servoir. Der große Maha­raja-Palast, in dem bis 1956 der Maharana von Mewar regierte, wird heute als Museum sowie Hotel genutzt. Unter­halb des Palast­ein­gangs befindet sich der Jagdish-Tempel. Udaipur, im Besonderen das Lake Palace Hotel, mitten im Pichola-See gelegen, war Drehort für Fritz Langs Filme „Der Tiger von Eschnapur“ und „Das indi­sche Grabmal“ (beide 1958/59) und Teile des James-Bond-Filmes „Octopussy“ mit Roger Moore.

Informa­tion zum Ranakpur Tempel:
Auf vielen Routen nach und von Udaipur wird der Ranakpur Tempel besucht. Seit Januar 2014 dürfen die Reiseführer keine Führungen mehr in der Tempel­anlage durch­führen. Allen Besu­chern wird ein MP3 Player ausge­hän­digt und eine Audiofüh­rung findet statt.

Zu Gast in einem Altstadthotel in Udaipur

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine und komfor­table Hotel liegt abseits der Verkehrs­adern ruhig in der Altstadt von Udai­paur. Es eignet sich auch für einen längeren Erho­lungs­ur­laub – wegen der schönen Zimmer und der Dachter­rasse, wegen des guten Früh­s­tücks und der fried­li­chen Außen­a­nlagen.

Ein kurzer Fußweg führt einen zum Jagdish Tempel und zu den Shops und den Restau­rants der Stadt.

Stadtbesichtigung

Udaipur (halbtägig) | 1x Eintrittsgeld pro Person

Die Führung durch die Märc­hen­stadt mit ihren Marmor­pa­lästen und Seen beginnt am Stadt­pa­last, einer Synthese aus rajpu­ti­scher Festungs­ar­chitektur und Deko­ra­ti­onswut der Moguln.

Der Stadt­pa­last aus weichem gelbem Stein steht auf einem Felsvor­sprung am Nord­o­st­ufer des Pichola-Sees. Auf einem fenster­losen Funda­ment erheben sich mehrere Etagen mit reich verzierten Balkonen sowie zier­liche Türme. Insge­samt elf „Mahals“ (Paläste), die aufein­ander folgende Maharanas in den drei Jahrhunderten nach Udaipurs Gründung errichten ließen, bilden den größten hoheit­li­chen Baukomplex von ganz Rajasthan.

Danach wird der älteste Teil der Altstadt erkundet, der bis ins 16. Jahr­hun­dert zurück­reicht.

Ausflug

Lake Pichola

Die Abho­lung erfolgt abends am Hotel. Durch eine lange Dürrepe­riode in Rajasthan lag der Pichola-See in Udaipur für eine ganze Weile auf dem trockenen. Nach einem regenrei­chen Jahr 2010 hat sich der See wieder mit Wasser gefüllt. Den schönsten Über­blick erhält man bei einer Bootsfahrt: der idylli­sche Pichola-See bildet einen wunderbaren Rahmen für die maje­s­tä­ti­schen Bauten des Stadt­pa­lastes, die Havelis, Ghats, Tempeltürme und unzäh­lige andere Gebäude, die sein Ostufer säumen.

Die beiden Insel­pa­läste gehören zu den berühm­testen Wahrzei­chen der Stadt. Der Jag Niwas, das heutige Lake Palace Hotel, wur­de in einer Mischung aus Rajputen- und Mogul-Architektur unter der Regentschaft Jagat Singhs (1628-52) als Sommer­pa­last gebaut. Der Jag Mandir Palast liegt auf der weiter südlich gelegenen Insel.

Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter

Station: Travel Scope

15 Tage
ab 3.499,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–März

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Gabi Rabe

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Elke Metternich

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  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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