Hüter der Palastmauern
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Von Delhi nach Udaipur: Durch das wilde Rajasthan

15 Tage – 3.490,00 EUR p.P. im DZ*

In Rajasthan, dem Land der Maharadschas und Rajputen, gibt es uralte Geschichte und dynamische Städte. Raubkatzen tigern durch den Busch, und Esel ziehen ihre Karren durch staubige Dörfer am Rand der Wüste Tharr. Am Beginn der Rundreise steht Delhi, das wie ein Prisma alle Facetten des alten und neuen Indiens in sich trägt. Danach geht es westwärts zum Taj Mahal, wo man im besten Hotel des Ortes übernachtet und weiter das ländliche Indien in den Ranthambore National Park, der Heimat der Tiger.


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A

Tag 1 bis 3: Delhi

TransferFlughafen – Hotel

Der Indira Ghandi International Airport liegt ca. 20 km südwestlich vom Stadtzentrum.

Zu Gast in einem Designerhotel im Süden2 Nächte | Bed & Breakfast

Das kleine, feine Designer-Hotel im Süden von Delhi bietet einen ungewöhnlich freundlichen Service und Luxus, den man eher bei einem der teuren Innenstadt-Hotels vermuten würde. Die Zimmer sind ruhig gelegen und sauber. Architektur-Liebhaber werden sich am indischen Bauhausstil und dem Innendesign, original aus den 1960er Jahren, erfreuen. Das Gourmet Hotelrestaurant „Indian Accent“, gilt mit seiner raffinierten Crossover-Küche, als eines der besten Feinschmecker-Lokale Indiens und hat zudem einen tollen Ausblick auf den Garten. 

Delhi
Mit ca. 12 Millionen Einwohnern und knapp 20 Millionen im Großraum ist Delhi nach Mumbai nur die zweitgrößte Stadt Indiens. Noch 1951 lag die Einwohnerzahl unter 1 Millionen; erst danach hat sich die Bevölkerung rasant entwickelt. Weiterlesen→

Die Geschichte der Stadt beginnt nach neuesten archäologischen Forschungen bereits 1.200 v.Chr. Ihre hinduistischen Ursprünge liegen erst im 8. Jahrhundert n.Chr., als sie von Hindukönigen neu gegründet und zur Hauptstadt gemacht wurde. Nach 600 Jahren wurden sie 1206 von muslimischen Sultanen abgelöst, deren Herrschaft bis zur britischen Kolonialzeit andauerte. Ab 1911 entstand südlich des historischen Stadtkerns das moderne Neu-Delhi. Die Reißbrettstadt ist Sitz der indischen Regierung.

Heute ist Delhi eine Stadt, die durch das abrupte Nebeneinander von Tradition und Fortschritt fasziniert. Endlose Blechlawinen schieben sich an den Gräbern von Mogulfürsten vorbei. Wer am Chandni Chowk die hypermoderne Welt der klimatisierten Metro verlässt, findet sich in einem die Sinne betäubenden Gewimmel eines orientalischen Basars wieder.


Tag 2: Delhi

StadtbesichtigungDelhi (ganztägig)

Wenn Bäume und Straßen sprechen könnten, könnten sie in Delhi ihre Zuhörer auf Jahre in ihren Bann ziehen. Die Stadt ist einer der ältesten ständig bewohnten Plätze der Erde und ideal, um eine Einführung in das zugleich uralte und hypermoderne Indien zu bekommen. Die Führung startet nach dem Frühstück im Hotel und führt zunächst zum India Gate und dem Parlament. Von dort aus geht es ins alte Delhi. Weiterlesen→

Die Tour startet am Roten Fort und führt durch die engen Gassen am Chandi Chowk und in den Jain Temple Gurwara Bhawari Gali. Gemeinsam mit dem Guide können die vielen Straßenläden in Old Delhi erkundet werden, denn hier werden auf engsten Raum die unterschiedlichsten und farbenprächtigsten Waren angeboten, auch Lebensmittel in allen Variationen. Die Tour endet an der Jama Mashid Mosche. Mit der modernen Metro gelangt man zum Bangla Sahib Gurudwara Tempel, der wichtigste Tempel der Sikhs in Delhi. Im Inneren gibt es ein Becken, welches „Sarovar“ genannt wird, das Wasser darin ist für die Sikhs heilig, „Amrit“. Der Bangla Sahib Gurudwara geht auf den achten Guru der Sikhs, Guru Harkrishan, zurück. Tipp: Nehmen Sie sich ein kleines Tuch mit, was Sie sich über den Kopf binden können, denn in einem Sikh Tempel, muss der Kopf bedeckt sein. 

Nach dem Lunch wird das Grab des Großmoguls Humayun besichtigt. Das Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert wurde von einem persischen Architekten entworfen und diente als Vorbild für das Taj Mahal.


B

Tag 3 und 4: Agra

Abholung durch Fahrer mit Wagen
Fahrzeug: Innova
Tarif: Standard

TransferDelhi – Agra mit Programm

Entfernung: 200 km Fahrtzeit: 3:30 h

Die Fahrt geht über die Autobahn in Richtung Süden. Dabei folgt man dem Yamuna flussabwärts. Der größte Nebenfluss des Ganges entspringt im Himalaya, fließt durch Delhi und später am Taj Mahal vorbei. Nach dem Check In im Hotel wird das Agra Fort besucht. 

StadtbesichtigungAgra – Erlebnisspaziergang

Dauer ca. 2:30 h

Auf dem Weg in die glorreiche Vergangenheit von Agra erschließt sich der soziale und städtebauliche Zusammenhang der ältesten Mogul-Kapitale Indiens. Die Route wurde zusammen mit Stadthistorikern ausgearbeitet. Weiterlesen→

Sie beginnt mit der Fahrt zum Jama Maszid. Dort steigt man aus und mischt sich unter die Menge der Schaulustigen, Händler und Marktverkäufer. Vorbei am Shiva Tempel Mankameshwar, wo in den Seitengassen Bilder und Ornamente der vielen Götter und Göttinen verkauft werden und weiter durch enge Gassen zum Gewürzmarkt von Rawat Para.

Namak Ki Mandi ist bekannt für das Kunsthandwerk, hier wird Schmuck hergestellt und verkauft. Nach zwei Stunden steht man unvermittelt wieder vor dem Jama Maszid, wo die Kutsche oder die Fahrradrikscha bereits für die Rückfahrt zum Hotel bereitsteht.

Folgende Stationen liegen auf Ihrem Weg:
1. Jama Masjid: Die Moschee wurde 1648 von Prinzessin Jahanara Begum als wichtigste Freitagsmoschee von Agra errichtet. Sie war über einen achteckigen Hof mit dem Stadttor verbunden bevor die britischen Kolonialherren den Bahnhof an der Stelle errichten ließen.

2. Vaidya Ramdutta Gali
: In der alten Gasse ist noch der Geist von Vaidy Famdutt Shrama lebendig, einem der bedeutendsten Ayurveda-Ärzte. Medizinische Kräuter werden rund um das Haus verkauft, in dem seine Nachfahren bis heute nach seinem Vorbild praktizieren.

3. Mankameshwar Tempel: Der steinalte Shiva Tempel ist der Legende nach vom Gott Shiva persönlich erbaut worden. Heute wird die größte sitzende Gottheit von Agra täglich von tausenden von Pilgern besucht.

4. Balkon der Musikanten
: Der Tempel von Bihari Ji, einer Inkarnation des Gottes Krishna, wurde 1880 erbaut und ist vor allem für seinen kunstvoll geschnitzten Balkon bekannt. Hier werden Brokatsäume für Saris, Handtaschen o.ä. hergestellt und verkauft.

5. Chidiyawala Mandir: Der Tempel der Gottheit Shri Ram wurde von der Familie Marwari 1931 errichtet.

6. Chitti Khana:
der älteste Palast von Agra steht in einem der schönsten Winkel der Stadt umgeben von reich verzierten Häusern, die an den Reichtum der Moguln erinnern.

7. Akbari Moschee: Bekannt ist vor allem die Fassade von gleichartigen Bögen, durch die man in die Gebetshalle gelangt. Sein Innenhof grenzt an den Kinari Basar an.

8. Patal Hanuman Tempel:
Der Tempel ist dem Affengott geweiht, dem Herrn über die Unterwelt, der den Gott Rama und seinen Bruder vor dem Dämonenkönig Ahiravan gerettet hat.

9. Agra Fort 

Zu Gast im ITC Mughal1 Nacht | Bed & Breakfast

Das große Hotel mit über 200 Zimmern ist vermutlich das beste Hotel in Agra. Es liegt in einer herrlichen 14 Hektar großen Parkanlage die viele Freizeitmöglichkeiten, vom Joggingpfad über den Tennisplatz bis zum beheizten Außenpool, bietet. Der Royal Spa ist mit 9.200 qm der größte in Indien. Hier werden Yoga oder Ayurveda-Behandlungen angeboten. Die Dachterrasse hat einen weiten Blick, der bis zum Taj Mahal reicht.

Agra
Die Stadt am Fluss Yamuna war mit Unterbrechungen von 1526 bis 1648 die Hauptstadt des Mogulreiches. Aus dieser Zeit stammt die Burgfestung mit dem Roten Fort, dem Palast und der Perlmoschee. Viel berühmter aber ist das Taj Mahal, das der Großmogul Shah Jahan sich und seiner Gattin als Mausoleum erbauen ließ. Jeder, der die Gartenanlage mit dem 74 Meter hohen Kolossalbau zum ersten Mal betritt, ist hingerissen von der perfekten Harmonie, die sich aus der bis ins kleinste durchgeführten Symmetrie ergibt. Sowohl das Rote Fort als auch das Taj Mahal sind Denkmäler des UNESCO-Weltkulturerbes. Wegen des Taj Mahals ist die 1,3 Millionen-Einwohner-Metropole die von Touristen am meisten besuchte Stadt Indiens.


C

Tag 4 bis 6: Ramathra

TransferAgra – Ramathra mit Programm

Entfernung: 200 km Fahrtzeit: 5-6 Stunden

Am frühen Morgen wird zum Besuch des Taj Mahals aufgebrochen. Herkömmliche Fahrzeuge dürfen nicht bis an das Tor fahren und die letzten 200 Meter werden mit batteriebetriebenen Fahrzeugen zurückgelegt. Auf diese Weise soll die Luftverschmutzung reduziert werden. Weiterlesen→

Das Taj Mahal, mit Blick auf den Yamuna, steht am Nordende eines ausgedehnten, von Mauern umgebenen Gartens. Die Anlage repräsentiert, einem islamischen Prinzip folgend, das Paradies, doch handelt es sich in erster Linie um das Denkmal einer großen Liebe. Sha Jahan ließ es als Grabmal für seine Lieblingsfrau, Arjumund Bann Begum, besser bekannt unter ihrem offiziellen Palasttitel Mumtaz Mahal (Erwählte des Palastes) erbauen, die 1631 kurz nach der Geburt ihres 14. Kindes starb.

Nach dem Besuch des faszinierenden Mausoleums geht es zum Frühstück zurück ins Hotel. Anschließend führt der Weg nach Fatehpur Sikri, das von den Mogulfürsten im 16. Jahrhundert als Hauptstadt erbaut, aber nach nur 15 Jahren wegen Wasserknappheit aufgegeben wurde. So stehen die Paläste aus rotem Sandstein noch heute kaum verändert und zeugen vom verschwenderischen Reichtum des Mogulreiches. Weiterfahrt nach Ramathra – eine lange Fahrt auf schlechten Straßen, die sich aber lohnt. 

Zu Gast im alten Fort2 Nächte | Vollpension mit Aktivitäten

Die Festung von 1645 war ursprünglich der Wohnsitz einer Raijputen-Dynastie. Nach langen Jahren des Verfalls haben die Nachfahren der Besitzerfamilie das Anwesen zu einem verträumten Landhotel umgestaltet, in dem die Gäste mit dem traditionellen indischen Landleben in Berührung kommen. Es liegt fernab von allem Verkehrslärm, umgeben von einer anmutigen Hügellandschaft, wo dank der Aufforstungsmaßnahmen der ursprüngliche Busch wieder wächst. Weiterlesen→

Gäste werden innerhalb der Burgmauern in komfortablen und geräumigen Zimmern untergebracht. Zum angenehmen Aufenthalt trägt auch die abwechslungsreiche, lokal inspirierte Küche bei. Ausflüge im Jeep zu Naturschauplätzen, geführte Spaziergänge durch eines der Nachbardörfer und Bootsfahrten auf dem See werden angeboten.

Ramathra
Die alte Festung von Ramathra liegt romantisch in den Bergen von Rajasthan, wo Reisende das dörfliche Indien fernab der Großstädte kennenlernen können. Hier sieht man noch Wasserbüffel bei der Arbeit, streunende Kühe, Kamele und alle Arten Federvieh. Mehrere Natur- und Wildschutzgebiete liegen in der näheren Umgebung, unter anderem das Keolaeo Ghana Bird Sancutuary und der Kaladevi Natonal Park, der als Pufferzone für den Tigerpark von Ranthambore eingerichtet wurde.


Tag 5: Ramathra

AusflugUmgebung von Ramathra (halbtägig)

Rings um Ramathra gibt es drei große Attraktionen: die dörflich geprägte Landschaft, den See und das Fort. Nach dem Frühstück fahren Sie im Jeep zum Utgir Fort, den Höhlentempeln und zur Schlucht von Chuaki. Zum Mittagessen ist man zurück im Hotel. Der Nachmittag steht zur zur Besichtigung des Forts auf eigene Faust zur Verfügung. Zum Sonnenuntergang gibt es einen Drink auf der alten Festungsmauer.


D

Tag 6 bis 8: Ranthambore National Park

TransferRamathra – Ranthambore mit Safari

Entfernung: 90 km Fahrtzeit: 3:00 h

Nach dem Frühstück fährt man ohne Stopps zum Ranthambore National Park, um möglichst früh im Camp anzukommen. Am Abend findet eine Fahrt im offenen Jeep durch den Nationalpark statt, die von einem englischsprachigen Ranger geleitet wird.

Zu Gast in einem Camp am Nationalpark2 Nächte | Vollpension

Das Camp von 2006 liegt auf einem großen Gelände am Rande des Nationalparks. Vor zehn Jahren wurden die ersten Bäume gepflanzt, inzwischen haben sich wieder zahlreiche einheimische Pflanzen und Tiere angesiedelt. Die Unterbringung ist bewusst einfach und authentisch, das Mobiliar zum Teil handgeschnitzt. Weiterlesen→

Im Sinne des nachhaltigen Tourismus wird nur Personal aus den umliegenden Dörfern angestellt. Auch die Küche verwendet für ihren Mix aus orientalischen und westlichen Gerichten nur Produkte aus der Umgebung. Die Besitzer, die sich stark um den Erhalt der Tiger in der Region über Jahre hinweg eingesetzt haben, kümmern sich intensiv um ihre Gäste.

Ranthambore National Park
Der Nationalpark zwischen den Aravalli- und den Vindyabergen ist berühmt für seine Möglichkeit, Bengaltiger in freier Wildbahn zu beobachten. Weitere dort lebende Raubtiere sind indische Leoparden, Streifenhyänen, Lippenbären, Goldschakale, Honigdachse, Rohrkatzen und Kleine Mungos. Ornithologen haben bereits mehr als 270 Vogelarten entdeckt. Die Landschaft ist von Felsgebieten, Grasland und Trockenwäldern geprägt, die oft kleine Bachläufe säumen. 400 km² ist Kerngebiet des Parks groß; weitere Reservate dienen als Pufferzonen zwischen Mensch und Tiger, so dass die Gesamtfläche von Ranthambore fast 1.400 km² beträgt. Weiterlesen→

Öffnungszeiten des Ranthambore Nationalparks:

01.10. – 31.10.  07:00 – 10:30 h  und  14:30 – 18:00 h
01.11. – 31.01.  07:00 – 10:30 h  und  14:00 – 15:30 h
01.02. – 31.03.  06:30 – 10:00 h  und  14:30 – 18:00 h
01.04. – 15.05.  06:00 – 09:30 h  und  15:00 – 16:30 h
15.05. – 30.06.  06:00 – 09:30 h  und  15:30 – 19:00 h


Tag 7: Ranthambore National Park

SafariRanthambore National Park (2 Safaris)

Die Safari im offenen Jeep beginnt am frühen Morgen und führt in die Wildnis des Ranthambore National Parks. Für fast alle Teilnehmer ist es der Höhepunkt einen Tiger in freier Wildbahn zu sehen. Auch wenn das nicht geschieht: Antilopen, Affen und eine Vielzahl wunderschöner Vögel gibt es ebenfalls zu sehen.

Der Mittag ist zur freien Verfügung und am Nachmittag stehen der Jeep, Fahrer und Guide für eine weitere Fahrt in den National Park zur Verfügung.


E

Tag 8 bis 10: Jaipur

TransferRanthambore – Jaipur

Entfernung: 170 km Fahrtzeit: 4:00 h

Auf halber Strecke liegt Lalsot, wo 1787 zwischen den Rajputen und Marathas eine wichtige Schlacht stattgefunden hat. Heute hat der 30.000-Einwohner-Ort eine Analphabetenquote von fast 50%. Etwa 20% der Bevölkerung ist unter 6 Jahre.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die Altstadt Jaipurs birgt eine große Faszination für den Reisenden. Vollständig von Mauern umschlossen und mit ihrer einheitlichen rosa Farbe wirkt die Stadt wie ein Gesamtkunstwerk. Das Schlendern durch die pulsierenden Gassen ist am Spätnachmittag besonders schön.

Zu Gast in einem Haveli nahe der Altstadt2 Nächte | Bed & Breakfast

Das Haveli wurde 1896 von Thakur Bhagwat Singhji, dem 15. Herrscher von Mandawa, erbaut. Ursprünglich als städtische Familienresidenz gedacht, wurde das Haveli später in eine charaktervolle Gästeunterkunft mit nur wenigen Zimmern umgewandelt. Zentrum des Hauses ist der kunstvoll gestaltete Innenhof. Im Speisesaal oder im Innenhof werden zum Candlelight Dinner neben indischer und kontinentaler Küche auch Spezialitäten aus Rajasthan serviert. Der Besitzer Durga Singh ist ein interessanter Gastgeber und eine wandelnde Enzyklopädie. Er legt viel Wert auf ein umweltfreundliches Konzept und verwendet auf seinem Grundstück eine Biogasanlage zum Kochen; zudem gibt es ein Solarsystem und eine Wasserrecyclinganlage. Weiterlesen→

Vom Hotel aus kann man die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Morgens erschallt der Ruf des Muezzins aus einer der Moscheen in der Umgebung, ein Zeichen für ein multireligiöses Land.

Jaipur
Die 2,5-Millionen-Einwohner-Stadt zieht mit ihrer Altstadt, den großen Maharadschapalästen, aber auch mit den bunten Basaren zahlreiche Touristen an. Die sogenannte Pink City erhielt ihren rosaroten Anstrich schon 1853 anläßlich des Besuchs von Prinz Albert von England. Seither müssen alle Häuser der Altstadt in der traditionellen Farbe der Gastfreundschaft gestrichen werden. Berühmtestes Wahrzeichen von Jaipur ist der Hawa Mahal, der 1799 erbaute Palast der Winde. Die fast 900 Fenster ermöglichten es den Damen der besseren Gesellschaft, das Treiben auf der Straße zu beobachten, ohne selbst von fremden Männern gesehen zu werden, was ihnen durch das Gesetz der Purdah verboten war. Von den oberen Stockwerken hat man einen phantstischen Blick auf den ebenfalls bedeutenden Stadtpalast und die Altstadt.


Tag 9: Jaipur

StadtbesichtigungJaipur (halbtägig)

Als erstes wird das Fort Amber (ausgesprochen wird es Amer) mit seinen zahllosen königlichen Gemächern besichtigt. Besonders sehenswert gilt im ehemaligen Königspalast der Spiegelsaal. Das Innere dieses Saales ist mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert. Die Außenfassade des Palastes ist aus weißem Marmor und rotem Sandstein gestaltet. Der Blick von der Zitadelle, die von Raja Nansingh I. 1592 errichtet wurde, auf die Aravalli Hügel zu allen Seiten, ist phantastisch. Weiterlesen→

Auf dem Rückweg in die Stadt macht man Station am Stadtpalast, der heute ein Museum mit Bildern, Kostümen und Waffen aus dem 15. Jahrhundert beherbergt. Von dort kommt man zu Fuß zu dem anmutigen Hawa Mahal, dem Palast der Winde, erbaut von Maharadscha Sawaj Pratap Singh. Viel mehr als die Fassade ist er allerdings nicht. Das fünfstöckige Gebäude erhebt sich über die Hauptstraße der Altstadt und die rosafarbenen Sandsteinfenster haben die Form eines halben Achtecks, die wunderschön wabenartig durchlöchert sind. Es gibt die Möglichkeit bis auf das Dach des Hawa Mahal zu klettern, um den herrlichen Blick auf die Stadt zu genießen.

Zum Abschluss der Tour wird das Observatorium (Jantar Mantar) besucht, mit dessen Bau Jai Singh bereits 1748 begann. Insgesamt baute er fünf dieser Komplexe. Das Interesse des Herrschers Jai Singh an Astronomie war weitaus größer als seine Tüchtigkeit als Krieger. Heute zählt das Jantar Mantar zu den besterhaltenen Bauwerken dieser Zeit.
  

Ein wuseliger Basar wird zum Schluss der Tour in der Nähe des Hawa Mahals besucht.


F

Tag 10 bis 12: Chhatra Sagar

TransferJaipur – Chhatra Sagar

Entfernung: 275 km Fahrtzeit: 4:00 h

Am Rande der Halbwüste Thar fährt man Richtung Südwesten auf alten Karawanenstraßen. Die größte Stadt unterwegs ist das tausendjährige Ajmer, das wegen seiner strategischen Bedeutung lange ein Sitz der Mogulkaiser gewesen ist.

Die Ankunft in der Unterkunft erfolgt rechtzeitig zum Lunch.

Zu Gast in einem Camp am Chhatra Sagar See2 Nächte | Vollpension mit Aktivitäten

Das kleine Zelt-Camp befindet sich auf dem über 100 Jahre alten Damm der Chhatra Sagar Talsperre. Die dreizehn Zelte erinnern an den halbnomadischen Lebensstil der Rajputen und haben einen eigenen Sitzbereich mit Aussicht über den See. Der Boden besteht aus festem Lehm, der mit Henna lackiert ist. Schön sind auch die Innenzeltwandbemalungen und die Bäder mit einer überdimensionalen Dusche. Das Restaurant mit seinem großen Zeltdach liegt ebenfalls auf dem Damm. Die Gastgeber, Nandi, Harsch und Raj, kümmern sich persönlich um das Wohl ihrer Gäste und erklären gerne, wie die idyllische Umgebung auch alleine erkundet werden kann.

Chhatra Sagar
Chhatra Sagar Damm
Dass Wasser kostbar ist, weiß man nirgends so gut wie in der Wüste. Im späten 19. Jahrhundert beschloss ein Edelmann aus dem Wüstenkönigreich Marwar namens Thakur Chhatra Sagar, einen Fluss, der nur wenige Monate im Jahr Wasser führte, aufzustauen und so die enormen Regenmengen des Monsuns zu nutzen. Das ehrgeizige Projekt, das fast sein gesamtes Vermögen kostete, wurde 1890 fertig. Kurz darauf siedelten die ersten Bauern an. Im frühen 20. Jahrhundert hatte sich der See und seine Umgebung in eine grüne Oase verwandelt, die auch koloniale Urlauber anzog.


Tag 11: Chhatra Sagar

AusflugRundgang durch Nimaj (halbtägig)

Nach dem Frühstück werden Sie von einem der Besitzer in einem offenen Jeep durch die umliegenden Dörfer und seine ländlich-idyllische Umgebung geführt.

Dabei werden Farmen besichtigt, wo Chili, Anis, Senf und Weizen wachsen, Schulen besucht und Handwerker bei der Anfertigung ihrer Produkte beobachtet.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die Gegend um das Camp kann erwandert werden. Der Gastgeber Nandi ist ein Vogelexperte und führt zum Sonnenuntergang, mit Ferngläsern und Teleskop ausgerüstet durch den Busch und an den nahe gelegenen See.


G

Tag 12 und 13: Jodhpur

TransferChhatra Sagar – Jodhpur mit Programm

Entfernung: 120 km Fahrtzeit: 2:00 h

Die Fahrt beginnt nach dem Frühstück und Check-Out. Bei Ankunft in Jodhpur wird das Meherangarh Fort besichtigt, das als eindrucksvollste aller Rajputenfestungen gilt. R. Kipling hat es einem als „creation of angels, fairies and giants“ bezeichnet. Das Fort thront auf einem 130 Meter hohen Felsen und ist die wohl eindrucksvollste Residenz Rajasthans. Weiterlesen→

Wer am Nachmittag noch einmal über den Markt von Jodphur gehen will, findet besonders Glasperlen, Schwerter und Hausschuhe aus Leder. Jodhpur ist außerdem die Stadt der Gewürze und es empfiehlt sich diese hier zu kaufen, wenn man daran interessiert ist.

Zu Gast in einem Haveli bei Jodhpur1 Nacht | Bed & Breakfast

Das Landgut von 1920 wurde für einen Maharadscha erbaut, der Pferdeliebhaber und einer der größten Polospieler seiner Zeit war. Bis heute ist das Anwesen im Besitz seiner Nachfahren, und die Gastfreundschaft ist immer noch sprichwörtlich rajputisch. Das glänzende Kolonialerbe ist überall spürbar, im repräsentativen Drawing Room, wo würdevolle Ahnen streng auf den Besucher herabblicken, in der gepflegten Gartenanlage oder in den individuell eingerichteten Zimmern. Frühstück wird im Garten serviert. 

Jodhpur
Die Hauptstadt von Marwar, wörtlich dem Land der Toten, liegt am Rande der Halbwüste Thar an einer Handelsstraße. Die 1459 gegründete Festung wurde schnell reich durch den Handel mit Opium, Datteln und Kupfer. Bis heute werden die Altstadt und die Festung von einer 10 km langen Mauer umgeben, innerhalb derer man einen guten Eindruck vom Leben und Glanz der Rajputen bekommt.
Eine einzigartige Sehenswürdigkeit ist das Mehrangarh Fort mit seinen sieben Stadttoren aus dem 16. Jahrhundert, das auf seinem majestätischen Felsen als uneinnehmbare Festung galt. Von oben hat man einen grandiosen Blick über das blau getünchte Häusermeer von Jodhpur. Die Farbe Blau kennzeichnet die Bewohner als Angehörige der Kaste der Brahmanen.


H

Tag 13 bis 15: Udaipur

TransferJodhpur – Ranakpur – Udaipur

Entfernung: 260km Fahrzeit: 6-7h

Die Route führt nach Süden über Pali auf die westlichen Aravalliberge zu, wo auf 490 Metern in einem abgelegen und waldreichen Tal der kleine Ort Ranakpur liegt. Dort wird die überwältigende Tempelanlage besichtigt, die als die größte und am üppigsten ausgeschmückte des Jain-Kultes in ganz Indien gilt. Weiterlesen→

Die komplexe Architektur ist ganz auf die Bedürfnisse des Kults abgestimmt – sozusagen eine Hymne in Marmor. Jede einzelne der 1444 Säulen trägt ein individuell geschnitztes Blumenmotiv. Bemerkenswert ist auch das Spiel von Licht und Schatten, das zu jeder Tageszeit anders ist. Lunch gibt es in Fateh Bagh etwa eine Viertelstunde von Ranakpur entfernt, bevor die Weiterfahrt nach Udaipur angetreten wird.

Zu Gast in einem Haveli am Lake Palace2 Nächte | Bed & Breakfast

Das Haveli liegt malerisch in der Altstadt am Lake Pichola mit Blick auf den Stadtpalast. Alle Zimmer sind groß, landestypisch eingerichtet und haben Teil an dem schönen Ausblick auf die Altstadt und den Stadtpalast. Vor dem Zimmerfenster steht eine gepolsterte Bank, von der aus man dem Sonnenuntergang zusehen kann. Etwas Besonderes ist das Restaurant mit Terrasse am Wasser, wo das erstklassige Dinner bei Kerzenlicht serviert wird. Im grünen Garten gibt es einen kleinen Pool zum Abkühlen.

Udaipur
Mit ihren Seen, Palästen und Gärten gehört die Stadt im Süden Rajasthans zu den schönsten Orten Indiens. Gegründet wurde sie 1599 von Udai Singh, der auf der Suche nach einem Ort war, wo er vor den Truppen der islamischen Herrschern sicher sein konnte. Die umliegenden Berge waren zugleich Schutzwall und Wasserreservoir. Der große Maharaja-Palast, in dem bis 1956 der Maharana von Mewar regierte, wird heute als Museum sowie Hotel genutzt. Unterhalb des Palasteingangs befindet sich der Jagdish-Tempel. Udaipur, im Besonderen das Lake Palace Hotel, mitten im Pichola-See gelegen, war Drehort für Fritz Langs Filme „Der Tiger von Eschnapur“ und „Das indische Grabmal“ (beide 1958/59) und Teile des James-Bond-Filmes „Octopussy“ mit Roger Moore. Weiterlesen→

Information zum Ranakpur Tempel:
Auf vielen Routen nach und von Udaipur wird der Ranakpur Tempel besucht. Seit Januar 2014 dürfen die Reiseführer keine Führungen mehr in der Tempelanlage durchführen. Allen Besuchern wird ein MP3 Player ausgehändigt und eine Audioführung findet statt.


Tag 14: Udaipur

StadtbesichtigungUdaipur (halbtägig)

Die Führung durch die Märchenstadt mit ihren Marmorpalästen und Seen beginnt am Stadtpalast, einer Synthese aus rajputischer Festungsarchitektur und Dekorationswut der Moguln. Weiterlesen→

Der Stadtpalast aus weichem gelbem Stein steht auf einem Felsvorsprung am Nordostufer des Pichola-Sees. Auf einem fensterlosen Fundament erheben sich mehrere Etagen mit reich verzierten Balkonen sowie zierliche Türme. Insgesamt elf „Mahals“ (Paläste), die aufeinander folgende Maharanas in den drei Jahrhunderten nach Udaipurs Gründung errichten ließen, bilden den größten hoheitlichen Baukomplex von ganz Rajasthan.

Danach wird der älteste Teil der Altstadt erkundet, der bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.

AusflugLake Pichola

Die Abholung erfolgt abends am Hotel. Durch eine lange Dürreperiode in Rajasthan lag der Pichola-See in Udaipur für eine ganze Weile auf dem trockenen. Nach einem regenreichen Jahr 2010 hat sich der See wieder mit Wasser gefüllt. Den schönsten Überblick erhält man bei einer Bootsfahrt: der idyllische Pichola-See bildet einen wunderbaren Rahmen für die majestätischen Bauten des Stadtpalastes, die Havelis, Ghats, Tempeltürme und unzählige andere Gebäude, die sein Ostufer säumen. Weiterlesen→

Die beiden Inselpaläste gehören zu den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Der Jag Niwas, das heutige Lake Palace Hotel, wurde in einer Mischung aus Rajputen- und Mogul-Architektur unter der Regentschaft Jagat Singhs (1628-52) als Sommerpalast gebaut. Der Jag Mandir Palast liegt auf der weiter südlich gelegenen Insel.


Tag 15: Mumbai

Verabschiedung vom Fahrer

Flug

Flug nach Mumbai

Kerala

Beenden Sie Ihre Rundreise mit einem Badeurlaub in Kerala. Damit Sie einen Eindruck des Resorts bekommen, stellen wir Ihnen dieses gerne vor:

In der hinduistischen Überlieferung ist Neeleshwar eine Inkarnation von Shiwa, dem Gott der Verwandlung, der in dieser Gestalt das Meer vor den unheilvollen Kräften der Vergangenheit gerettet hat. So schenkt auch das Neeleshwar Resort seinen Gästen neue Energie und die Gelegenheit, Ballast und Alltag hinter sich zu lassen. Weiterlesen→

Das Resort liegt idyllisch im Norden Keralas an einem unberührten Sandstrand, an dem man kilometerlang spazieren und Sonnenuntergänge betrachten kann. Eingebettet in einen farbenprächtigen Garten liegen die Gebäude, deren Architektur dem traditionellen Keraladorf nach empfunden ist. Die Bauweise aus Naturmaterialien der Region, die Vermeidung von Abfall und Plastik, sowie die Verwendung von Solarenergie haben dazu beigetragen, dass das Hotel von „Vogue India“ zu einem der zehn besten Eco-Hotels des Subkontinents gewählt wurde.

Die zwölf Gästebungalows überzeugen durch Großzügigkeit, Licht und Stilsicherheit. Sie sind so weit voneinander entfernt, dass vollkommene Privatsphäre sichergestellt ist. Ein großer Pool mit Sonnendeck, das durchdachte Ayurveda-Zentrum, die Bibliothek und die Yoga-Halle sorgen für Abwechslung und Erholung.

Zwei Restaurants stehen zur Auswahl: ein Strandrestaurant, das vor allem Meeresfrüchte serviert und das Annapurna, das nach der Göttin des Überfluss benannt ist und neben ayurvedischer Küche auch arabische und europäische Gerichte serviert.

Preis: auf Anfrage


Zusatzleistungen

Umfulana Klimabeitrag
Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, führen wir Ihren Beitrag an ein Baumpflanzprojekt im Dreiländereck von Südafrika, Swasiland und Mosambik ab.

Näheres unter: www.umfulana.de/klimabeitrag-asien


Leistungen


Fuer diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgefuehrt), Fahrzeug mit Fahrer, Reiseleiter und Inlandfluegen (dem Reiseentwurf entsprechend), inklusive Mietwagen:

3.490,00 EUR*


Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Okt.–März

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.


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