Südöstliches Indien: Tempelwelten und immergrüne Landschaften
Tempel in Chennai

Südöstliches Indien

Tempelwelten und immergrüne Landschaften

Die Rundreise führt in den Süden Indiens. Zwischen Tamil Nadu im Osten und Kerala im Westen gibt es Tempel und Ashrams, dazu eine faszinierende Natur, Teeplantagen und dazu ein imposantes koloniales Erbe. Von Chennai geht die Rundreise am Golf von Bengalen nach Süden, wo man geschäftigstes Treiben und einen dravidischen Shiva-Tempel entdecken kann. Nachdem das Hochland mit seinen Teeplantagen und Wälder überquert ist, kommt man an die Küste von Kerala, die nicht umsonst als das Paradies Indiens bezeichnet wird. Die Reise kann mit einem Badeaufenthalt verlängert werden.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Mahabalipuram

Transfer, Begrüßung durch Ihren Reiseleiter

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Flughafen - Hotel
Der Flughafen in Meen­ambakam liegt ca. 7 km südwest­lich von Chennai.

Begrüßung durch Ihren Reiseleiter

Vermieter: Travel Scope
Fahrzeug: Toyota Innova (Group Innova)
Tarif: Toyota Innova
Station: Travel Scope

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Nach Maha­balipuram

Die Strecke am Golf von Bengalen entlang nach Süden ist kurz, so dass Gelegen­heit besteht, mit dem Führer am Morgen ausge­wählte Sehens­wür­digkeiten in Chennai zu besich­tigen. Dazu gehören Marina Beach, mit fünf Kilome­tern einer der längsten Stadt­strände der Welt, der Shiva gewid­mete Kapalee­s­hwar Tempel im geschäf­tigsten Viertel der Stadt gelegen und die neogo­ti­sche Kathedrale St. Thomas.

Gegen Mittag geht es los nach Maha­balipuram. Unter­wegs wird das Dakshinchitra Museum für Kunst und Architektur besucht, außer diens­tags, wenn es geschlossen ist. Dakshinchitra bedeutet Bild des Südens und das Muse­umsdorf informiert über das tradi­tionelle Land­leben in Südindien. Hier wird die Funk­tion alter Kochu­ten­silien, Schleif­steine und Gebets­glo­cken erklärt und Töpfer, Weber und andere Hand­werker demon­s­trieren ihre Fertigkeiten. Auf dem Gelände leben und arbeiten Künstler mit denen man ins Gespräch kommen kann.

A

Mahabalipuram

Der 10.000-Einwohner-Ort Maha­balipuram ist ideal, um Strand­ur­laub mit dem Kennenlernen indi­scher Kultur zu kombi­nieren.

Zwischen den weißen Sandstränden wurden die ältesten und bedeu­ten­dsten Bauten Indiens ausgegr­aben, die von der Macht und der Bedeu­tung des Ortes schon in vorchrist­li­cher Zeit zeugen.
Wich­tigste Sehenswürdigkeit ist der Küsten­tempel mit seinen harmo­ni­schen Propor­tionen, der zu den ältesten Stein­tem­peln des Landes gehört.
Mitten in der Stadt steht das vermut­lich größte Relief der Welt, das die Herabkunft der Ganga darstellt. Die Perso­ni­fi­ka­tion des Flusses Ganges kam auf die Erde, um die Seelen der Menschen zu reinigen. Als aber der Fluss die gesamte Erde zu überschwemmen drohte, zwang Gott Shiva den Fluss durch sein Haar zu fließen. Neben diesem Mythos sind Szenen aus dem dörfli­chen Alltag darge­stellt.

Zu Gast in einem Beach Resort bei Mahabalipuram

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ebenso ruhige wie roman­ti­sche Resort liegt in einem Park am Meer, wo sich die Sandstrände kilome­terweit ausdehnen.

Die geräumigen Zimmer und Bungalows haben entweder einen Balkon oder eine Terrasse. Im Garten tragen ein schöner Pool und ein Restau­rant mit abwechs­lungs­rei­cher Küche zur Entspan­nung bei. Mit dem Auto ist man in 15 Minuten im Stadt­zentrum von Maha­balipuram.

Stadtbesichtigung

Stadtrundfahrt: Mahabalipuram (vormittags)

Maha­balipuram (halb­tägig) 

In Maha­balipuram stehen gleich mehrere Bauten, die von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erklärt wurden. Die Skulpturen, die in diesem Dorf zu finden sind, zeigen Szenen aus dem Alltag der Menschen, anderes als in anderen Orten in Tamil Nadu, wo die Felsenbilder die Gott­heiten darstellen.

Besich­tigt werden Arjuna´s Penance, auch unter dem Namen „Erden­fahrt des Ganges“ bekannt. Die Ober­fläche des Flach­reliefs ziert eine Reihe detail­lierter Bildhaue­reien und zeigt die Steinmetzkunst der Pallavas in ihrer voll­en­deten Form.

Hinter Arjuna´s Penance ist die Varaha Mandapa II Höhle zu finden, in deren Eingangshalle sich zwei gehörnte Löwen befinden.

Die Pancha Pandava Rathas (Fünf Rathas) liegen auf einem sandigen Gelände 1,5 Kilometer südlich des Dorf­zentrums. Die bein­dru­ckende Gruppe von Mono­li­then bestehen aus fünf frei stehenden Skulpturen, die Tempel und einige lebens­große Tiere nach­bilden.

Der Shore Tempel (Ufer­tempel) aus dem 8. Jh. gilt als ältester Stein­tempel Südindiens und befindet sich eben­falls außer­halb von Maha­balipuram in östli­cher Rich­tung.

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Von Maha­balipuram nach Thiruv­an­namalai

Die Fahrt land­einwärts führt in eine der geheim­nisvollsten Städte Indiens. In Thiruv­an­namalai soll der Gott Shiva als Feuer­säule erschienen sein, eine Demon­s­t­ra­tion seiner Über­legen­heit.

Am Nach­mittag wird der Ashram Sri Ramana Maha­rishi aufge­sucht, wo der bekann­teste Hindu-Heilige des 20. Jahrhunderts 23 Jahre seines Lebens in Medi­ta­tion verbracht hat. Ungezählt sind seine Anhänger aus allen Ländern, die von seinem Leben­stil und seinen Medi­ta­ti­ons­prak­tiken noch heute angezogen werden.

Anschließend wird der Arun­a­cha­le­s­hvara Tempel besich­tigt, der unter Hindus auch als „Tempel des ewigen Sonnen­aufgangs“ bekannt ist. Der Komplex aus dem 11. Jahr­hun­dert, der eine Halle mit über 1.000 Säulen im Zentrum hat, gehört zu den impo­san­testen seiner Art.

B

Thiruvannamalai

Die 150.000-Einwohner-Stadt im südindi­schen Bundes­staat Tamil Nadu kann ihre Geschichte über 1.000 Jahre zurückver­folgen.

Wahrzei­chen der Stadt ist der gewal­tige Arun­a­chales­wara-Tempel. Die um drei Innenhöfe ange­ord­nete Anlage ist dem Gott Shiva geweiht, der sich hier als Feuersäule geoffenbart hat um seine Macht gegenüber Gott Brahma und Vishnu zu behaupten. Noch heute ist Tiruv­an­namalai einer der meist­be­suchten hindu­is­ti­schen Wall­fahrts­orte in Tamil Nadu. Pilger besu­chen nicht nur den Arun­a­chales­wara-Tempel, sondern besteigen oder umkreisen auch den sagen­umwobenen Berg, nach dem er benannt ist.

Zu Gast in einem Resort bei Thiruvannamalai

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Thiruv­an­namalai ist eine der heiligsten Stätten im Hindu­ismus. Von der Spiritualität des Ortes ist auch das Resort erfasst. Es liegt in einem gepflegten Landschafts­garten mit alten Bäumen vor der Kulisse der majestätischen Arun­a­chala-Berge. Moderner Komfort verbindet sich mit einem Design, der die Verbindung zu den Völkern Südindiens herstellt. Plastik in jeder Form wird möglichst vermieden. Stattdessen kommen Naturma­te­rialien zum Einsatz – beim Bau und beim Betrieb. Die großen Zimmer werden von Natur­steinen, Holz und warmen Farben geprägt. Das vege­ta­ri­sche Restau­rant folgt alten Trad­t­ionen und beweist, dass gesundes Essen hervor­ra­gend schme­cken kann. Im Garten befindet sich ein großer Pool.

Nach den spirituellen Prinzi­pien des Hindu­ismus wird kein Alkohol ausge­schenkt und es darf im Resort nicht geraucht werden.

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Von Thiruv­an­namalai nach Pondi­cherry

Die Fahrt an die Küste beginnt nach dem Früh­stück. Nach Ankunft im Hotel ist für den Nach­mittag eine Führung durch Pondi­cherry vorge­sehen, die mit einem Besuch des Sri Aurobindo Ashrams beginnt. Das spirituelle Zentrum der Anhänger Aurobindos und Mirra Alfassas (der „Mutter“) ist seit der Gründung im Jahre 1926 zu einer kleinen Stadt gewachsen, wo die Bewohner und Pilger Medi­ta­tion nach dem Vorbild Aurobindos prakti­zieren, Dharsan (Worte des Meis­ters) empfangen und das gemein­same Grabmal der Gründer besu­chen.

Nach Besich­tigung des nahegelegenen Sri Mana­kula Vina­yagar Tempels, wo ein Elefant mit seinem Rüssel den Segen spendet, fährt man nach Auroville. Die „Stadt der Morgendämme­rung“ außer­halb von Pondi­cherry wur­de 1968 als Ort des fried­li­chen Zusam­menlebens von Menschen aus aller Welt gegründet und geht auf eine Idee von „The Mother“ Mirra Alfassas zurück. Auroville selbst darf nur von den Anwoh­nern oder deren Freunden besucht werden, jedoch kann im Besu­cher Zentrum eine Dauer­aus­stel­lung über die Geschichte und Philosophie der Sied­lung besucht werden. Das Matri Mandir Medi­ta­ti­ons­zentrum, ein fast kreisrunder futu­ris­ti­scher Bau, wird aus der Ferne besich­tigt, denn hier werden nur Leute zur Medi­ta­tion einge­lassen.

C

Pondichery

Die 300.000-Einwohner-Stadt am Golf von Bengalen war einst die Haup­stadt des französisch besetzten Gebiets südlich von Madras.

Daran erin­nern bis heute der schachbrett­ar­tige Grund­riss, einige Gebäude aus der Kolo­ni­alzeit und der französische Charme.
Bekannt wur­de die Stadt vor allem als Wohn­sitz von Sri Aurobindo Ghose (1872-1950). Der Philosoph aus Bengalen siedelte sich 1910 in Pondi­cherry an, nachdem er wegen seines Kampfes für die Unabhängigkeit Indiens von den Engländern ausgewiesen wur­de. Zusammen mit einer Französin, Mira Arfassa, gründete er 1920 einen Ashram, in dem er eine besondere Yoga­technik lehrte. Heute exis­tiert ein Ort außerhalb von Poni­dcherry mit dem Namen Auroville, der 1968 als inter­na­tio­nales Stadt- und Gemeinschafts­expe­ri­ment ins Leben gerufen wur­de und auf den Visionen von „Mutter Arfassa“ basieren. Ziel des Projekts ist es, durch das gleichbe­rech­tigte Zusam­menleben von Menschen aller Nationen ein urbanes Modell mensch­li­cher Einheit und gelebter Völkerverständigung zu schaffen.

Zu Gast in einer Villa im französischen Viertel

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa liegt im alten franzö­si­schen Viertel von Pondi­cherry gut 200 Meter vom Ozean entfernt. Das Ambi­ente passt zur farb­in­ten­siven Umge­bung.

Es ist bunt, aber nicht einfach zusam­mengewürfelt. Abend­essen wird für die Gäste in einen friedvollen Innenhof ange­boten – in indi­scher und euro­päi­scher Version. Wer Pondi­cherry zu Fuß kennenlernen will, findet hier einen passenden Standort.

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Von Pondi­cherry nach Veppa­thur

Die Fahrt beginnt bereits um 8 Uhr, damit genug Zeit für die Tempel­stadt in Chidambaram bleibt, die man nach zwei Stunden erreicht. Der Ort gilt als heilig, weil Gott Shiva dort seinen kosmi­schen Tanz vollführt haben soll. Besonders beein­dru­ckend ist der Natraja Tempel aus dem 9. Jahr­hun­dert, der sich über 16 Hektar ausdehnt. Im west­li­chen Teil, der als schönster und ältester gilt, sieht man neben den Türmen 108 Abbildungen des klas­si­schen Bharat Natyam Tempel Tanzes, die Gott Shiva selbst erfunden haben soll. Der Tempel ist einer der wenigen in Indien, der gleichzeitig Gott Shiva und Gott Vishnu geweiht ist und somit die Anhänger beider Götter anzieht.

Nach einer weiteren Stunde Fahrt kommt man nach Vaide­es­waran Koil, wo es ein vege­ta­ri­sches Lunch gibt. Im örtli­chen Tempel begegnet man wieder dem Gott Shiva, aber in einer anderen Gestalt. Er wird als Heiler ange­betet, der von Krankheiten aller Art erlöst.

Am Nach­mittag erreicht man Kumbakonam.

D

Kumbakonam

Die Stadt am Ufer des Kaveri Flusses besitzt viele Tempel mit beein­dru­ckenden Skulpturen. Dem Mythos zufolge soll ein Gefäß auf dem Fluss ange­schwemmt worden sein, das einen Unster­blickkeit­s­trank enthielt.

Nachdem Gott Shiva das Gefäß zerstörte, bildete sich ein Teich, um den herum ein Tempel erbaut wur­de. Alle zwölf Jahre findet ein Fest statt, zu dem Millionen von Pilgern kommen, um in dem Unster­blickeit verheißenden Teich zu baden. Neben dem Kumbares­hwara Tempel sind drei weitere in der Umge­bung Teil des Unesco-Kultur­erbes.

Zu Gast in einem Hotel in Veppatur

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Einge­bettet in einer grünen Land­schaft liegt das EcoResort auf einem Gelände zwischen den Flüssen Veera Chozha und Cauvery.

Bereits der Empfang ist aufgrund der Herz­lichkeit, die Gästen entgegen­ge­bracht wird, überwältigend. Gastfreundschaft in Verbindung mit gesundem Essen ist das Leitmotiv des Hauses. Die Mahlzeiten sind tradi­tionell südindisch zubereitet, bedeutet vielfältig und vege­ta­risch. Die 24 Deluxe Bungalows, verteilt unter Kokosnusspalmen auf dem großen Grundstück, sind mit dunklem Holz einge­richtet, schlicht und natürlich. Die Eingänge sind mit schweren Holztüren versehen, die mit typi­schen Schnitze­reien verziert sind. Früh morgens, wenn die Vögel zwit­schern, beginnt man den Tag am besten mit einem Spaziergang.

Ausflug

Darasuram (halbtägig)

Vor dem Früh­stück zwischen sechs und sieben Uhr, wenn das Morgen­licht besonders schön ist kann ein Spaziergang in die Umge­bung unternommen werden.

Nach dem Früh­stück wird der Airava­tes­hvara Tempel in Darasuram besucht. Der Airava­tes­hvara-Tempel, erbaut von König Raja­raja II (1146-1173), gilt als ein Meister­werk der Chola-Architektur. Abseits des Dorfes ist der Tempel von mysti­scher Stille umgeben.

Weiter geht es nach Kumbakonam. In der Klein­stadt steht der Saran­ga­pani Temple, der dem Gott Vishnu geweiht ist und von einem eindrucksvollen Triumphwagen bewacht wird. Nach der Besich­tigung ist ein Bummel über den Basar geplant.

Vor der Rückfahrt gibt es die Gelegen­heit in Thirubhuvanam eine der tradi­tionellen Webe­reien zu besich­tigen für die Tamil Nadu bekannt ist.

Zurück in der Unter­kunft, kann wer möchte, mit einem tradi­tionellen Ochsenwagen fahren. Die Fahrt ist im Leis­tungs­paket nicht enthalten und müsste an der Rezep­tion ange­meldet und vor Ort bezahlt werden.

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Von Veppa­thur nach Karai­kudi

Nach dem Früh­stück bricht man nach Süden auf und kommt nach einer Stunde durch Tanjore. Die Stadt am fruchtbaren Kaveri Delta wird auch die Reisschale von Tamil Nadu genannt.

Über ein Jahr­tausend lang war Tanjore Residenz mehrerer Herr­scherge­schlechter, wovon präch­tige Bauten zeugen, vor allem der Brihades­hwara Tempel, der von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Er wur­de um das Jahr 1000 zu Ehren des Gottes Shiva erbaut und ist kunst­ge­schicht­lich der wertvollste Tempel Südindiens. Seine Kuppel ist 63 Meter hoch, 81 Tonnen schwer und aus einem einzigen Granit­block erschaffen.

Nach Besich­tigung und Lunch in Tanjore geht es weiter nach Karai­kudi. Auf dem Weg liegt der Aiaynnar Faith Temple bei Nama­na­samu­dram. Er ist in keinem Reiseführer zu finden, weil er keine kunst­his­to­ri­schen Besonder­heiten aufweist und noch nicht einmmal eine Tempel­struktur. Dafür ist der Tempel ein gutes Beispiel für die dörf­l­iche Volks­fröm­migkeit. Statuen werden unter einem großen Baum aufge­stellt, zu dem Menschen kommen, um für Schutz und Heilung zu beten.

E

Chettinad

Chet­tinad ist eine besonders inter­essante Region in Tamil Nadu. Die 76 Dörfer und Kleinstädte zeichnen sich durch eine ganz besondere Architektur und Küche aus.

Beides ist dem Wohl­stand der Bewohner zu verdanken, die im 19. Jahr­hun­dert mehrheit­lich der Händler­kaste angehörten und ihr in ganz Südasien verdi­entes Geld in der Heimat inves­tierten. So entstanden zwischen 1850 und 1950 Villen, in denen großzügig mit Marmor und Teak umge­gangen wur­de. Das Essen ist über die Grenzen von Tamil Nadu bekannt und wird tradi­tionell auf einem Bana­nenblatt serviert. Eine Spezialität ist die Süßspeise Aadi Kummayam.

Zu Gast in einem Manor House

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das elegante Herren­haus im Kolo­ni­al­stil liegt am Rande von Karai­kudi, der größten Stadt in Chet­tinad.

Im eleganten Ente­rieur des fast 100 Jahre alten Hauses befinden sich 12 Zimmer, die zum Teil noch mit den Origi­nalmöbeln einge­richtet sind. In einem neuen Gebäude, welches an den Garten angrenzt, gibt es 12 weitere große und ruhige Zimmer. Die Küche des Hauses gilt als eine der feinsten der Region und das Mittag­essen, welches tradi­tionell auf einem Bana­nenblatt serviert wird, sollte nicht verpasst werden. Ein Pool ist neben dem Restau­rant vorhanden.

Ausflug

Karaikudi (ganztägig)

Der Tag beginnt mit einer Radtour durch Karai­kudi und Umge­bung. Danach werden zu Fuß ein paar örtliche Märkte und der Basar im Zentrum aufge­sucht, wo es Läden mit Antiqui­täten und Kunst­gewerbe gibt. Anschließend geht es zu einer Kunst­schule, wo Steinmetze, Bildhauer und Maler ausgebildet werden.

Am Nach­mittag fährt man ins 15 Kilometer entfernte Athangudi. In dem idylli­schen Dorf gibt es unter anderem eine Flie­senmanu­f­aktur und eines der großar­tigen Herren­häuser von Chet­tinad zu besich­tigen.

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Von Karai­kudi nach Madurai

Nach dem Früh­stück fährt man durch die südindi­sche Dorf­region direkt nach Madurai, so dass am Nach­mittag noch Zeit bleibt für einen Gang zum Meenakshi Tempel. Die impo­sante Anlage, mit unzäh­l­igen mytho­logi­schen Figuren in allen Farben, zählt zu den größten Tempel­komplexen Indiens und ist nach wie vor die größte von Menschenhand geschaffene Sehens­wür­digkeit Südindiens. Täglich passieren über 15.000 Menschen die Tempel­tore und die Tempel­rituale breiten sich sogar auf die umliegenden Straßen aus. Unter der Viel­zahl von Schr­einen sind die Wich­tigsten die für Sunda­res­hwar (Shiva) und seine Gefähr­ting Meenakshi (eine Erscheinungs­form von Parvati).

Spät am Abend kommt man zurück, wenn der Tempel mit einer Zere­monie und einer Prozes­sion geschlossen wird. Gegen 21 Uhr werden die Statuen von Meenakshi (die Göttin hat in diesem Tempel Vorrang und wird immer zuerst gehul­digt) und Sunda­res­hwar in das „Schlaf­ge­mach“ gebracht. Eine halbe Stunde lang singen die Priester Schlaflieder, die soge­nannten „Lali“ und beenden dann die „Puja“ (Zere­monie) mit der Schließung des Tempels.

F

Madurai

Die Stadt am Vaigai Fluss ist eines der bedeu­ten­dsten Zentren tamili­scher Kultur und eine der ältesten Sied­lungen Südasiens. Die Anfänge liegen fast 2.500 Jahre zurück, als heilige Asketen begannen, die Höhlen der Region zu bewohnen. Über 1.000 Jahre lang war Madurai Haupt­stadt des Königreichs Pandya und unter­hielt Handels­be­zie­hungen mit Grie­chen, Römern und Chinesen. Nach Jahrhunderten der Kriege erlebte die mehr­fach geplünderte und zerstörte Stadt um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine Renais­sance.

Aus dieser Zeit stammt die Haupt­se­henswürdigkeit, der Meenakshi-Tempel, um den herum die neue Stadt in Lotus­form ange­legt wur­de. Meenakshi war der Legende nach eine Königs­tochter aus Madurai, die vom Gott Shiva an der Stelle gehei­ratet wur­de, wo heute der Tempel steht – nach der Heirat stieg sie zur Göttin auf.

Zu Gast in the Heritage Hotel Madurai

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt am nordöstli­chen Stadt­rand von Madurai an der Straße nach Munnar. Das Gelände ist weitläufig, so dass man sich am Abend die Beine vertreten kann.

Das Restau­rant unter einem hervor­ra­genden Chefkoch hat einen großen Bereich im Freien; die Lobby ist eben­falls in einer zum Garten hin offenen Halle unter­ge­bracht. Die Bezeich­nung „Heri­tage“ bezieht sich auf antike Elemente wie z.B. Portale, Säulen und Balken, das Hotel ist ansonsten ein moderner Bau. Gelungen ist der Pool im Garten, der einem Wasser­be­cken im Tempel nach­empfunden ist.

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Von Madurai nach Munnar
Die Strecke führt von Ost nach West aus Tamil Nadu in den Bunde­staat Kerala. Bereits auf halber Strecke erreicht man das deut­lich grünere Hügelland.

Nach Ankunft in Munnar gibt es Gelegen­heit zu entspannen und das Grundstück mit den diversen Plan­tagen zu erkunden.
G

Munnar

Der Ort am Zusam­menfluss dreier Flüsse ist bekannt für seine riesigen Teeplan­tagen und sein Heil­klima, das besonders zwischen November und Mai viele Reisende anzieht.

Aber auch während der Monsune ist Munnar eine Reise wert, wenn die grüne Land­schaft mit zahl­losen Bächen und Rinn­salen in einen geradezu mysti­schen Nebel einge­taucht wird. Eindrucksvoll ist auch die Silhou­ette der Western Ghats, deren höchster Punkt der Anamudi ist. Mit 2.695 Höhenme­tern ist er zugleich der höchste Gipfel der Western Ghats. 15 Kilometer von Munnar entfernt liegt der Eravi­kulam National Park, wo man mit großartigen Weit­bli­cken wandern kann.

Auf einer Kardamom Farm bei Munnar

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gästehaus bietet einen idealen Zugang zur einzig­ar­tigen Region von Munnar und liegt auf einer Farm, wo Kardamom, Pfeffer und tropi­sche Früchte ange­baut werden. Der Inhaber Dr. Rajesh legt großen Wert auf Umwelt­schutz. Die Pflanzen auf seinem Grundstück werden mit großer Sorgfalt behandelt und jeder Gast darf vor seiner Abreise eine Rote Zeder pflanzen, denn diese steht unter Natur­schutz und verhindert die Abro­dung der Wälder.

Die 8 Zimmer sind auf 4 Bungalows verteilt und wurden großzügig auf zwei Ebenen gebaut mit einem Zugang zum Garten. Die Mahlzeiten im „Dining Room“ sind typisch für Kerala, selbst das Frühstück mit den Gerichten Appam, Dosa, Idli und Putu. Auf den morgend­li­chen Spaziergängen durch die Plan­tagen erhält man viele Informa­tionen zum Anbau von Kardamom und Pfeffer. Die Ruhe in der Berg­region ist ein wohltuender Kontrast in einem ansonsten quir­ligen Land.

Ausflug

Munnar

Gegen 8 Uhr morgens besucht man die Karda­mo­m­plan­tagen vor Munnar, wo den Arbeitern beim Pflü­cken zuge­sehen werden kann. Vor Ort wird man von einem Bota­niker abge­holt und auf schmalen Pfaden durch die urwüch­sige Natur geleitet. Der Experte macht die Wande­rung zu einem ganz besonderen Erlebnis und stellt seinen gesamten Wissens­schatz über Fauna und Flora zur Verfügung. Gegen Mittag wird Munnar erreicht, wo das Lunch in einem Café stattfindet, welches vom TATA Konzern geführt wird – hier werden Snacks wie Quiche und Pasteten serviert.

Nach dem Lunch steht ein Besuch des Teemuseums an (außer montags). Sehr eindrucksvoll wird hier der Prozess der Trock­nung und Fermen­tie­rung der Teeblätter darge­stellt. Nach einer Ruhe­pause in der Unter­kunft ist am Nach­mittag ein weiterer Besuch in der Karda­mo­mfa­brik vorge­sehen, wo zu dieser Tages­zeit das geern­tete Gewürz gewa­schen, behandelt und getrocknet wird.

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Von Munnar nach Fort Cochin

Die Strecke aus dem Hoch­ge­birge an die indi­sche Westküste führt durch länd­li­ches Gebiet, das touris­tisch noch nicht erschlossen ist. Unter­wegs wird Rast auf einer Kaut­schuk­plan­tage gemacht, wo der Hausherr durch die Pflanzungen führt. Anschließend wird ein haus­gemachtes Lunch im Kerala-Stil serviert.

Am Nach­mittag wird die Fahrt nach Cochin fortge­setzt.

Für den Abend ist noch eine Bootsfahrt vorge­sehen, wenn die Inseln und die Fischerboote von der unter­ge­henden Sonne in ein magi­sches Licht getaucht werden. Anschließend kann vom Vasco-da-Gama-Platz aus beob­achtet werden, wie die Fischer ihre Netze einholen.

H

Cochin

Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter

Die Stadt am Arabi­schen Meer mit 1,5 Millionen Einwoh­nern hat mit Venedig viel gemeinsam. Sie ist auf mehreren Inseln gebaut und verdankt ihre Bedeu­tung dem Seehandel.

Ihre Bezie­hung zu Europa begann mit Vasco da Gama, der 1498 den Seeweg nach Indien um Afrika herum entdeckte. Bereits wenige Jahre danach bauten die Portugiesen ihre erste Handelsnieder­lassung in Cochin. Fort Manuel von 1503 ist die erste europäische Festung auf indi­schem Boden. Daneben entstanden portugie­si­sche Kirchen, Paläste und Hafen­anlagen. Die einheimi­schen Herr­scher, die Rajas wurden zu Marionetten degra­diert. 150 Jahre später übernahmen die Niederländer die Macht. Cochin wur­de in das weit­ver­zweigte Netz der Amster­damer Ostindien-Kompanie aufge­nommen, was der Stadt zu einem enormen Aufschwung verhalf. Die wich­tigsten Sehenswürdigkeiten der multire­ligiösen Stadt sind ihre Tempel, Synagogen und Kirchen.

Zu Gast in einem Boutique Hotel in Cochin Downtown

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das über 100 Jahre alte Haus liegt in einem Garten, wo sich unter Zimtbäumen schat­tige Sitzgelegen­heiten und ein kühler Swimming Pool befinden.

Die Anlage ist eine Oase der Ruhe und Schönheit mitten in der Stadt. Sie ist im Besitz der Familie Dempo, die vom 16. bis zum 19. Jahr­hun­dert vom Kokosnusshandel lebte und aus der alten Famili­enresidenz ein kleines Boutique­hotel gemacht hat. Die Lounge mit großer engli­scher Bibliothek ist ein repräsenta­tiver Aufent­halts- und Ruhe­raum für die Gäste. Die zehn Zimmer sind individuell einge­richtet und von schnörkel­loser Eleganz.

Stadtbesichtigung

Cochin (ganztägig)

Drei Häuser werden am Vormittag besich­tigt: ein katholi­sches, ein hindu­is­ti­sches und ein jüdi­sches.

St. Francis wur­de Anfang des 16. Jahr­hun­dert von den portugie­si­schen Franziskanermön­chen erbaut. Als erste Kirche auf indi­schem Boden wur­de sie mit der Rundbogen­fas­sade Modell für viele weitere katholi­sche Kirchen.

Auch der Mattan­cherry Palast wur­de von den Portugiesen erbaut, dann aber den örtli­chen Macht­ha­bern geschenkt. Damit erkauften sie sich weitge­hende Handels­rechte. Der Palast ist um einen Hindu-Tempel herum ange­legt. Die Holländer renovierten und erwei­terten den Bau im 17. Jahr­hun­dert, weshalb er auch als Holländi­scher Palast (Dutch Palace) bekannt ist. Einige der Zimmer im Palast zieren die Wände mit den schönsten Wandma­le­reien in ganz Kerala.

Im alten jüdi­schen Viertel liegt die älteste Synagoge Indiens. Sie wur­de von den Portugiesen zerstört, jedoch von den Nieder­ländern wieder aufge­baut. Am hinteren Ende werden die Thora­rollen aufbe­wahrt. Rechts neben dem Eingang ist ein kleiner Raum mit Bildern, in dem die Geschichte der Juden von Cochin darge­stellt wird.

Für den Nach­mittag ist eine Bootsfahrt vorge­sehen, wenn die Inseln und die Fischerboote von der langsam unter­ge­henden Sonne in ein magi­sches Licht getaucht werden. Anschließend kann man vom Vasco-da-Gama-Platz aus beob­achten, wie die Fischer ihre Netze einholen.

Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter

Station: Travel Scope

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Innenstadt - Flughafen
Entfer­nung: 27 km

Der Flughafen von Cochin befindet sich 27 Kilometer nord­öst­lich der Stadt entfernt beim Dorf Nedum­bass
14 Tage
ab 2.760,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Im Preis enthalten:
  • Im Preis enthalten:
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: November–März

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Gabi Rabe

Tel.: +49 (0)2268 92298-24


Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
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