Bergland im Südwesten: Das kühle, grüne Indien
Nagarhole Nationalpark

Bergland im Südwesten

Das kühle, grüne Indien

Die Reise beginnt in Bangalore, dem schnell wachsenden indischen Silicon Valley. Danach stehen grüne kühle Orte auf dem Programm, zum Beispiel Coorg, das „Schottland Indiens“, aber auch Baden und Erholung, Naturerlebnisse und Begegnungen mit der Hindu-Religion, Kaffee- und Gewürzplantagen. Die ganze Vielfalt des ländlichen Indiens offenbart sich auf dieser Reise durch Süd-Indien, an die sich ein Badeurlaub oder eine Nacht in den Kerala Backwaters anschließen kann.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Hassan

Abholung durch Fahrer mit Wagen

Abholung durch Fahrer mit Wagen

Vermieter: Travel Scope
Fahrzeug: Toyota Innova (Group Innova)
Tarif: Innova
Station: Travel Scope

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Nach Hassan
Die Fahrt beginnt nach einem gemüt­li­chen Früh­stück und führt durch das Hoch­land nach Westen.
A

Hassan

Das kleine Provinzstädtchen hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten, ist aber als Ausgang­punkt für einen Besuch der Tempelbauten von Belur und Halebid inter­essant.

Beide Tempelstädte gehören zu den bedeu­ten­dsten Kunst­werken in ganz Indien. Sie wurden von den Hoysalas errichtet. Das Herr­scherge­schlecht, das im 12. Jahr­hun­dert großen Einfluss und Reichtum gewann, hat zahl­lose, dem Gott Vishnu geweihte Tempel, errichten lassen.

Zu Gast in einer Ferienanlage bei Hassan

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel-Resort im Stil eines Dorfes liegt in einem Park unter schat­tigen Bäumen am Rande von Hassan und ist ein perfekter Ausgangs­punkt für die Besich­tigungen der Tempel in Belur und Halebid. Die klare Luft und die Stille laden zum Verweilen ein.

Ein Pool und ein Ayurveda-Zentrum mit kompe­tenten Masseu­rinnen tragen zur Entspan­nung nach den Tempel­be­sich­tigungen bei. Zum Dinner gibt es ein indi­sches und konti­nen­tales Buffet.

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Von Hassan nach Coorg

Auf der Fahrt nach Süden kommt man nach einer Stunde am Kloster Namdroling vorbei. Die größte Ansied­lung tibe­ta­ni­scher Mönche in Indien widmet sich der Weisheits­lehre und der Leiden­schaft für Buddha. Buddhisten aus Tibet, Darjeeling und Ladakh in Indien, aus Nepal, aber auch aus Kanada und den USA werden hier unterrichtet. Das Kloster wur­de 1961 von Penor Rinpoche errichtet, auf Land das Exil­ti­be­tern nach der Annexion Tibets von Indien über­lassen wur­de.

Die Kommunität, die mit wenigen Mönchen und 300 Rupien begann, beheimatet heute über 5.000 buddhis­ti­sche Mönche. Es gibt bedeu­tende Klöster aller fünf buddhis­ti­schen Linien und die Region ist zur welt­weit größten Sied­lung von Exil­ti­be­tern gewachsen, größer noch als Dharam­sala, der Sitz des Dalai Lama in Nord­indien.

B

Coorg

Der Distrikt, der auch Kodagu genannt wird, gehört zum Bundes­staat Karnataka und hat neben einer leben­digen Geschichte als eigenständiger Staat vor allem eine großartige Natur zu bieten.

Das „Schott­land Indiens“ ist Teil der Western Ghats und liegt auf einer Höhe von über 1.500 Metern. Tiefgrüne Täler, impo­sante Berge, reißende Wild­was­serbäche und Teak­holzwälder geben der Land­schaft einen besonderen Reiz. Der Anbau von Kaffee, Pfeffer, Kardamom und Orangen hat die Küche der Region inspi­riert.

Zu Gast auf einer Kaffeeplantage in Coorg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Ursprünglich wur­de das Haupt­haus auf der Kaffee- und Gewürzplan­tage von Reve­rend Rictor bewohnt, einem der ersten Missio­nare in Mysore – seine altehrwürdige Essens­glocke kann immer noch im Foyer bewundert werden. Heute wird das histo­ri­sche Gebäude von Familie Aiyapa bewohnt, die das Ente­rieur prächtig renoviert und einen tropi­schen Garten um das Haus ange­legt hat. Alle kommen den Reisenden mit herz­li­cher Gastfreundschaft entgegen.

Die Cottages mit schi­cken Bädern und gemütlicher Einrich­tung liegen etwas abseits im Garten, wo man auf schmalen Pfaden durch Blumenmeere spazieren kann. Dinner wird im Garten, im Haupt­haus oder im lichtdurch­flu­teten Spei­se­saal serviert.

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Von Coorg nach Mysore

Die Fahrt ins östlich gelegene Mysore beginnt nach dem Früh­stück. Bei Kushal­nagar verlässt man die bewal­deten Höhen und fährt durch land­wirt­schaft­lich genutztes Land.

Am späten Nach­mittag, wenn man bereits das Hotel bezogen hat, gibt es einen Spaziergang auf dem Chamundi Hill, den der Tempel der Durga, der Schutzgöttin der Stadt, krönt. Auf halbem Weg steht eine aus dem Felsen gehauene Statue von 1659, die den Nandi-Bullen darstellt. Oben am Tempel aus dem 11. Jahr­hun­dert hat man einen grandiosen Weit­blick – ein phan­tas­ti­scher Ort, um den Sonnen­un­ter­gang zu erleben.

C

Mysore

Die ehema­lige Haupt­stadt der Maha­ra­dschas von Mysore liegt im Hügelland von Karnataka und hat ein ange­nehmes Klima.

Die vielen Parks, Alleen, Palast- und Tempelgärten haben dem Ort den Beinamen Garten­stadt einge­bracht. Nach der hindu­is­ti­schen Mytho­logie steht die Stadt an der Stelle, wo die Göttin Durga nach einem tage­langen Kampf den Büffeldämon erschlagen haben soll. Der Göttin Durga geweiht ist auch der Sri Chamundes­hwari Tempel auf einem über 1.000 Meter hohen Aussichtsberg – über 1.000 Stufen führen hinauf zu dem bedeu­tenden Pilger­ziel.

Zu Gast im Royal Orchid Metropole

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Kolo­ni­algebäude aus dem 19. Jahr­hun­dert war einst der Sitz der Provinz­regie­rung. Nach einer gründli­chen Restau­rie­rung beherbergt es heute das erste Hotel am Platz.

Es grup­piert sich um einen Innenhof, in dem abends bei Kerzen­licht das Dinner serviert wird, ein denkwürdiges Erlebnis unter dem Ster­nen­zelt. Die Zimmer haben hohe Decken, das Bad ist trotz Retro-Stils mit ovaler Bade­wanne und Holzhöcker­chen modern und komfor­tabel. Ein Swimmingpool im Garten und ein Fitness-Raum stehen zur Verfügung.

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Von Mysore nach H.D Kote Taluk

Die Route führt ohne Unter­bre­chung über Hunsur nach Südwesten zum Natio­nal­park Nagar­hole.

In Nagar­hole ange­kommen findet am Nach­mittag die erste Safari statt.

Bei Ihrem Aufent­halt werden zwei geführte Safaris in den Nagar­hole Nationla­park stattfinden: eine Boots­tour auf dem Kabini Fluss, bei der man mit großer Wahr­schein­lichkeit Elefanten am Fluss­ufer beob­achten kann und im Jeep, mit der Möglichkeit einen Tiger zu sichten.

Die Reihen­folge der Safaris hängt von der Wetter­lage ab und wird kurz­fristig von den „Rangern“ bestimmt.

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Nagarhole National Park

Der Natio­nal­park zwischen den Western Ghats und den Nilgi­ribergen bildet zusammen mit zwei benach­barten Parks das größte Schutzgebiet Südindiens.

Die tropi­schen Wälder, Busch- und Gras­landschaften sind Heimat vieler Großtiere, die anderswo bereits ausge­rottet sind. Elefanten, Tiger, Leoparden und Asia­ti­sche Wildhunde werden regelmäßig gesichtet, ebenso Antilopen, Hirsche und Wildschweine. Besonders häufig ist der Gaur, das welt­weit größte wild­lebende Rind, das in Herden umher­zieht.

Zu Gast in einem Resort am Nagarhole Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Das Resort liegt zwischen dem Kabini See und dem Nagar­hole Natio­nal­park und ist im Stil eines Kuruba-Dorfes ange­legt. Gäste wohnen in klima­ti­sierten Villen gebaut aus Naturma­te­rialien mit Schlaf- und Wohnbereich, einer Terrasse und eigenem Außenja­cuzzi- oder Pool.

Im offenen Restau­rant mit Seeblick wird eine Viel­falt an lokalen Speziali­täten serviert – ab dem 15 August 2012, dem indi­schen Natio­nalfei­ertag, sogar zu jeder Tages- und Nach­t­zeit. Die verwen­deten Lebens­mittel sind überwiegend aus eigenem ökologi­schen Anbau. Safa­rifahrten mit dem Boot auf dem Kabini Fluss und mit dem Jeep in das Landes­in­nere des Natio­nalparks, sind neben dem Aufenhalt im Resort, ein High­light.

Safari

Nagarhole Nationalpark
Die Safari findet früh morgens statt, wenn die Tiere besonders aktiv sind. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung.

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Von H.D Kote Taluk nach Coonoor

Die lange Fahrt Rich­tung Südosten nach Tamil Nadu gestaltet sich span­nend, denn der Weg führt durch Natur­re­servate und Natio­nalparks, wie den Bandipur Forest und Mudumalai Tiger Reserve Forest. Wenn man Glück hat sieht man Elefanten auf dem Weg. Enge Straßen mit vielen Serpen­tinen auf der zweiten Hälfte der Fahrt, lassen nur ein geringes Tempo zu.

Der Abschnitt von Ooty nach Connor wird mit dem legendären Toy Train zurückge­legt, der inzwi­schen zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Eine Stunde lang windet sich der Zug durch bewal­dete Täler und über Teeplan­tagen.

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Coonoor

Der Ort liegt liegt auf 1840 Metern Höhe in den Bergen von Nilgiris an der male­ri­schen Eisen­bahn­strecke von Ooty nach Mettu­pa­la­ya­mund und ist von grünen Teeplan­tagen umgeben.

Das Wetter ist ganzjährig kühl und ange­nehm. Die größte Attrak­tion von Coonoor ist der Sim's Park, ein kleiner, aber hervor­ra­gend gepflegter bota­ni­scher Garten mit einer Viel­zahl an tropi­schen und subtro­pi­schen Pflanzen.

Zu Gast im Gateway Hotel von Coonoor

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel geht auf einen briti­schen Kolo­ni­albau zurück und gehört heute zu der Gruppe der Gateway Hotels.

Es steht in einem großen Garten mit alten Bäumen und schat­tigen Sitzgelegen­heiten. Auch wenn die Anlage schon bessere Tage gesehen hat, so ist sie die Beste am Ort, ist sauber und entbehrt nicht eines gewissen Charms.

Ooty

Der 95.000-Einwohner-Ort in den Nilgi­ribergen liegt 2.250 Meter hoch und ist wegen des kühlen Klimas ein wohltuender Zwischen­stopp besonders in der heißen Zeit. Udagamandalam, wie der Ort in Tamil heißt, wur­de im 19. Jahr­hun­dert von John Sullivan gekauft. Der Sekretär der Briti­schen Ostindien Kompanie machte mit dem Anbau von Flachs, Hanf und Tee in kurzer Zeit ein Vermögen. Daraufhin entstand eine Stadt, die so ähnlich auch im schot­ti­schen Hoch­land stehen könnte. Sie zog bald hitzege­plagte Urlauber aus Madras an. Besonders sehens­wert ist der bota­ni­sche Garten, der terras­senförmig ange­legt ist und über 1.000 Pflanzen­arten beheimatet. In der Umge­bung gibt es zahlreiche Wander­wege, die zu Wasserfällen oder sogar auf den Gipfel des fast 3.000 Meter hohen Doda­betta führen. Ein Klas­siker ist auch die Fahrt mit dem Blue Train von Mettu­pa­layam nach Ooty.

Wanderung

Shola Nationalpark (ganztägig)

Der Ausflug beginnt um 9 Uhr nach dem Früh­stück mit einer einstün­digen Fahrt durch Teeplan­tagen und wilde Täler. Unter­wegs erfährt man etwas über die Geschichte und die Praxis des Teeanbaus in der Region.

Nach 20 Kilome­tern ist man am Banagudi Shola Natio­nal­park. Die Wande­rung startet an den Teeplan­tagen beim Eingangstor. Der Park beheimatet neben seltenen Pflanzen auch Tiere wie den Gaur, das mit über zwei Metern Höhe größte aller Rinder, eine indi­sche Bärenart und den Axis­hir­schen, der durch sein geflecktes Fell auffällt. Der Weg durch den dichten Wald führt an einem archai­schen Bauwerk aus Steinblö­cken vorbei und an einem Wald­tempel. Schließ­lich gelangt man mitten im Wald zu einem Dorf der Kurumbas, deren Bewoh­nern sich freuen, wenn man mit ihnen in Kontakt kommt.

Die Wande­rung endet an einer Straße, wo bereits der Wagen für die Weiterfahrt zu einem Wasserfall wartet. Hier kann die grandiose Aussicht über das Tal bis in die Ebene hinein bewundert werden oder es gibt die Möglichkeit zu noch höher gelegenen Fällen aufzu­steigen. Nach dem Pick­nick-Lunch geht es über Kottagiri City zurück, wo das Museum für John Sullivan besucht werden kann. Der Gründer von Ooty war zugleich Gene­r­almajor der East India Company.

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Von Coonoor nach Kanhi­rapuzha
Die Fahrt wird nach Süden fortge­setzt.

Wer will, kann am Nach­mittag nach Ankunft, zusammen mit dem Gastgeber der Unter­kunft, eine Führung über die Teeplan­tagen machen.
F

Palakkad

Das Provinzstädtchen liegt im Grenzgebiet zwischen Kerala und Tamil Nadu am Fuß der Western Ghats. Diese Gebirgskette verläuft 1.600 km von Nord nach Süd und bildet den Übergang zwischen dem schmalen Streifen an der Westküste und dem Hoch­land im Landes­in­nern.

Nur in der Gegend um Palakkat fehlen die Berge. Die soge­nannte Palakkad-Lücke ist ein natürliches Tor zur Mala­barküste. Von den ursprüngli­chen Regenwäldern sind nur noch Reste in den Natur­re­servaten vorhanden. Dort ist die Tier- und Pflanzenwelt bis heute extrem vielfältig und birgt mehrere endemi­sche Schlangen, Frösche und Schildkröten.

Zu Gast auf einer Plantage bei Palakkad

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Im Grenzgebiet zwischen Kerala und Tamil Nadu liegt ein wahres Refugium versteckt: die Plan­tage einer syrisch-christ­li­chen Familie, die seit den 1940iger Jahren hier lebt und sich über die Jahrzehnte ein kleines Para­dies geschaffen hat.

Auf der bio-orga­ni­schen Farm werden Kokosnüsse, Kaut­schuk und Gewürze ange­baut. In der Umge­bung kann man durch Wälder streifen, in denen Elefanten heimisch sind, oder in den benach­barten Dörfern etwas über tamili­sche Kultur erfahren. Das besondere aber ist die Gastgeberfa­milie, die dort in drei Gene­ra­tionen lebt und alles tut, um den Aufent­halt ihrer Gäste span­nend und ange­nehm zugleich zu machen. Die Mahlzeiten auf der Terrasse sind ein kuli­na­ri­sches Erlebnis.

Kerala

Im längli­chen Land­strich zwischen dem Arabi­schen Meer und den Westgats findet sich eine überwältigend schöne Tropen­landschaft mit 41 Flüssen, grünen Regenwäldern und weißen Sandstränden. Kardamom und Pfeffer, Kokos­palmen und Zimt wachsen in Kerala, das duch die Berge vom Rest des Landes abge­schirmt ist. Die sauberen Städte, die vom Elend anderer Landes­teile verschont geblieben sind, das tropi­sche Klima und die üppige Vege­ta­tion sorgen dafür, dass immer mehr Reisende das „indi­sche Para­dies“ entde­cken.

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Von Kanhi­rapuzha nach Fort Cochin

Die Strecke führt durch die Palakkad-Lücke bis nach Thrissur vor der Mala­b­arküste. Dort biegt der Highway 47 Rich­tung Süden ab bis Cochin. 

Ankunft in Cochin und Check-In in Ihr Hotel. Für den Abend ist noch eine Bootsfahrt vorge­sehen, wenn die Inseln und die Fischerboote von der unter­ge­henden Sonne in ein magi­sches Licht getaucht werden. Anschließend kann man vom Vasco-da-Gama-Platz aus beob­achten, wie die Fischer ihre Netze einholen.

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Cochin

Verabschiedung vom Fahrer

Die Stadt am Arabi­schen Meer mit 1,5 Millionen Einwoh­nern hat mit Venedig viel gemeinsam. Sie ist auf mehreren Inseln gebaut und verdankt ihre Bedeu­tung dem Seehandel.

Ihre Bezie­hung zu Europa begann mit Vasco da Gama, der 1498 den Seeweg nach Indien um Afrika herum entdeckte. Bereits wenige Jahre danach bauten die Portugiesen ihre erste Handelsnieder­lassung in Cochin. Fort Manuel von 1503 ist die erste europäische Festung auf indi­schem Boden. Daneben entstanden portugie­si­sche Kirchen, Paläste und Hafen­anlagen. Die einheimi­schen Herr­scher, die Rajas wurden zu Marionetten degra­diert. 150 Jahre später übernahmen die Niederländer die Macht. Cochin wur­de in das weit­ver­zweigte Netz der Amster­damer Ostindien-Kompanie aufge­nommen, was der Stadt zu einem enormen Aufschwung verhalf. Die wich­tigsten Sehenswürdigkeiten der multire­ligiösen Stadt sind ihre Tempel, Synagogen und Kirchen.

Zu Gast in einem Boutiquehotel in Cochin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Viele empfinden das stil­volle Boutique­hotel bei Fort Cochin als kleines Para­dies und preisen es als eines der besten seiner Art in Indien an.

Mit Sicher­heit gehört es zu den schönsten in Kerala. Das liegt an der unauf­dring­li­chen Freund­lichkeit des Perso­nals, der Effi­zienz des Mana­gers, der in Deutsch­land gelernt hat, aber vor allem an der geschmackvollen und stil­si­cheren Einrich­tung. Das Essen ist reichhaltig und phan­ta­sievoll und die Zimmer kühl und großzügig. Ein Pool zur Abküh­lung ist vorhanden.

Kuma­rakom

Am größten See der Backwa­ters, dem Vembanad Lake, liegt Kuma­rakom. Das kleine Dorf in den Mangrovenwäldern lebt vom Fischfang, der Landsch­wirt­schaft und neuerdings auch vom Tourismus. Wegen des extremen Fisch- und Vogelreichtums wur­de ein Schutzgebiet einge­richtet. Kaum irgendwo sonst in Indien gibt es soviele Enten- und Kuckucks­arten. Selbst Zugvögel aus Sibi­rien kommen zum Überwin­tern.

Alleppey

Die Hafen­stadt an der Küste des Arabi­schen Meeres ist über die Wasser­straßen des Backwa­ters mit Kochi und Thrissur und Kollam verbunden. Wo im 18. Jahr­hun­dert nur ein beschei­denes Fischerdorf stand, entwi­ckelte sich im 19. Jahr­hun­dert eine Stadt mit einem der wich­tigsten Seehäfen Indiens. Im 20. Jahr­hun­dert stagnierte die Entwick­lung, so dass Alleppey heute eher beschau­lich und kleinstädtisch wirkt. Im August zieht das Schlan­genboot­rennen alljährlich viele Besu­cher an, das dem hinudis­ti­schen Onam-Fest vorausgeht.

Stadtbesichtigung

Cochin (ganztägig)

Drei Häuser werden am Vormittag besich­tigt: ein katholi­sches, ein hindu­is­ti­sches und ein jüdi­sches.

St. Francis wur­de Anfang des 16. Jahr­hun­dert von den portugie­si­schen Franziskanermön­chen erbaut. Als erste Kirche auf indi­schem Boden wur­de sie mit der Rundbogen­fas­sade Modell für viele weitere katholi­sche Kirchen.

Auch der Mattan­cherry Palast wur­de von den Portugiesen erbaut, dann aber den örtli­chen Macht­ha­bern geschenkt. Damit erkauften sie sich weitge­hende Handels­rechte. Der Palast ist um einen Hindu-Tempel herum ange­legt. Die Holländer renovierten und erwei­terten den Bau im 17. Jahr­hun­dert, weshalb er auch als Holländi­scher Palast (Dutch Palace) bekannt ist. Einige der Zimmer im Palast zieren die Wände mit den schönsten Wandma­le­reien in ganz Kerala.

Im alten jüdi­schen Viertel liegt die älteste Synagoge Indiens. Sie wur­de von den Portugiesen zerstört, jedoch von den Nieder­ländern wieder aufge­baut. Am hinteren Ende werden die Thora­rollen aufbe­wahrt. Rechts neben dem Eingang ist ein kleiner Raum mit Bildern, in dem die Geschichte der Juden von Cochin darge­stellt wird.

Für den Nach­mittag ist eine Bootsfahrt vorge­sehen, wenn die Inseln und die Fischerboote von der langsam unter­ge­henden Sonne in ein magi­sches Licht getaucht werden. Anschließend kann man vom Vasco-da-Gama-Platz aus beob­achten, wie die Fischer ihre Netze einholen.

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Innenstadt - Flughafen
Entfer­nung: 27 km

Der Flughafen von Cochin befindet sich 27 Kilometer nord­öst­lich der Stadt entfernt beim Dorf Nedum­bass

Verabschiedung vom Fahrer

Station: Travel Scope

14 Tage
ab 2.799,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Im Preis enthalten:
  • Im Preis enthalten:

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: November–März

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Gabi Rabe

Tel.: +49 (0)2268 92298-24


Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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