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Aravalli-Berge und Wüste Thar: Rundreise durch das ländliche Rajasthan

15 Tage – 2.720,00 EUR p.P. im DZ*

Eine Begegnung mit Rajasthan, seinen Menschen und seinen Traditionen: Die Rundreise führt von Delhi aus nach Agra zum Taj Mahal. Danach steht das dörfliche Indien fernab der Großstädte auf dem Programm. In Bundi hält die ummauerte Altstadt ein paar architektonische Wunderwerke bereit. Übernachtet wird hauptsächlich in privat geführten Unterkünften und Havelis. So nennt man die traditionellen Gutshäuser, die meist einen schattigen Innenhof haben.


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A

Tag 1 bis 3: Delhi

TransferFlughafen – Hotel

Der Indira Ghandi International Airport liegt ca. 20 km südwestlich vom Stadtzentrum.

AusflugHauz Khas

Hauz Khas ist einer der wohlhabendsten Vororte von South Delhi. Sein Zentrum ist allerdings mittelalterlich. Zum historischen Komplex gehören ein Wasserreservoir aus dem 13. Jahrhundert, die Ruinen eines islamisch-theologischen Seminars und einer Moschee. Der Ausflug beginnt  bei den Ruinen der Vergangenheit und führt dann in eklektische Gegenwart der Reichen und Schönen in Indien. Im neuen Teil gibt es kleine, individuelle Boutiquen und ausgefallene Restaurants von denen man den Blick auf das alte Viertel genießen kann. Auf Wunsch kann ein Lunch oder Abendessen eingeplant werden, diese sind jedoch nicht im Preis enthalten.

Zu Gast in einem Homestay2 Nächte | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel gleicht von außen eher einem unscheinbaren Wohnhaus. Innen ist es jedoch eine hochwertige und persönlich geführte Unterkunft, wie man sie in dieser Stadt nicht oft findet. Nach ermüdenden Exkursionen durch den urbanen Dschungel von Delhi wirkt das Haus wie eine Oase des Friedens und der Stille. Atul und Sheetal sind hilfsbereite und kommunikative Gastgeber, die viele Abende mit ihren Gästen auf der Dachterrasse verbringen. Ins Stadtzentrum fährt man etwa 20 bis 30 Minuten, empfehlenswerte Restaurants sind auch in der Nähe.

Delhi
Mit ca. 12 Millionen Einwohnern und knapp 20 Millionen im Großraum ist Delhi nach Mumbai nur die zweitgrößte Stadt Indiens. Noch 1951 lag die Einwohnerzahl unter 1 Millionen; erst danach hat sich die Bevölkerung rasant entwickelt. Weiterlesen→

Die Geschichte der Stadt beginnt nach neuesten archäologischen Forschungen bereits 1.200 v.Chr. Ihre hinduistischen Ursprünge liegen erst im 8. Jahrhundert n.Chr., als sie von Hindukönigen neu gegründet und zur Hauptstadt gemacht wurde. Nach 600 Jahren wurden sie 1206 von muslimischen Sultanen abgelöst, deren Herrschaft bis zur britischen Kolonialzeit andauerte. Ab 1911 entstand südlich des historischen Stadtkerns das moderne Neu-Delhi. Die Reißbrettstadt ist Sitz der indischen Regierung.

Heute ist Delhi eine Stadt, die durch das abrupte Nebeneinander von Tradition und Fortschritt fasziniert. Endlose Blechlawinen schieben sich an den Gräbern von Mogulfürsten vorbei. Wer am Chandni Chowk die hypermoderne Welt der klimatisierten Metro verlässt, findet sich in einem die Sinne betäubenden Gewimmel eines orientalischen Basars wieder.


Tag 2: Delhi

StadtbesichtigungDelhi (ganztägig)

Wenn Bäume und Straßen sprechen könnten, könnten sie in Delhi ihre Zuhörer auf Jahre in ihren Bann ziehen. Die Stadt ist einer der ältesten ständig bewohnten Plätze der Erde und ideal, um eine Einführung in das zugleich uralte und hypermoderne Indien zu bekommen. Die Führung startet nach dem Frühstück im Hotel und führt zunächst zum India Gate und dem Parlament. Von dort aus geht es ins alte Delhi. Weiterlesen→

Die Tour startet am Roten Fort und führt durch die engen Gassen am Chandi Chowk und in den Jain Temple Gurwara Bhawari Gali. Gemeinsam mit dem Guide können die vielen Straßenläden in Old Delhi erkundet werden, denn hier werden auf engsten Raum die unterschiedlichsten und farbenprächtigsten Waren angeboten, auch Lebensmittel in allen Variationen. Die Tour endet an der Jama Mashid Mosche. Mit der modernen Metro gelangt man zum Bangla Sahib Gurudwara Tempel, der wichtigste Tempel der Sikhs in Delhi. Im Inneren gibt es ein Becken, welches „Sarovar“ genannt wird, das Wasser darin ist für die Sikhs heilig, „Amrit“. Der Bangla Sahib Gurudwara geht auf den achten Guru der Sikhs, Guru Harkrishan, zurück. Tipp: Nehmen Sie sich ein kleines Tuch mit, was Sie sich über den Kopf binden können, denn in einem Sikh Tempel, muss der Kopf bedeckt sein. 

Nach dem Lunch wird das Grab des Großmoguls Humayun besichtigt. Das Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert wurde von einem persischen Architekten entworfen und diente als Vorbild für das Taj Mahal.


B

Tag 3 und 4: Agra

Abholung durch Fahrer mit Wagen
Fahrzeug: Innova
Tarif: Standard

TransferDelhi – Agra mit Programm

Entfernung: 200 km Fahrtzeit: 3:30 h

Die Fahrt geht über die Autobahn in Richtung Süden. Dabei folgt man dem Yamuna flussabwärts. Der größte Nebenfluss des Ganges entspringt im Himalaya, fließt durch Delhi und später am Taj Mahal vorbei. Nach dem Check In im Hotel wird das Agra Fort besucht. 

StadtbesichtigungAgra – Erlebnisspaziergang

Dauer ca. 2:30 h

Auf dem Weg in die glorreiche Vergangenheit von Agra erschließt sich der soziale und städtebauliche Zusammenhang der ältesten Mogul-Kapitale Indiens. Die Route wurde zusammen mit Stadthistorikern ausgearbeitet. Weiterlesen→

Sie beginnt mit der Fahrt zum Jama Maszid. Dort steigt man aus und mischt sich unter die Menge der Schaulustigen, Händler und Marktverkäufer. Vorbei am Shiva Tempel Mankameshwar, wo in den Seitengassen Bilder und Ornamente der vielen Götter und Göttinen verkauft werden und weiter durch enge Gassen zum Gewürzmarkt von Rawat Para.

Namak Ki Mandi ist bekannt für das Kunsthandwerk, hier wird Schmuck hergestellt und verkauft. Nach zwei Stunden steht man unvermittelt wieder vor dem Jama Maszid, wo die Kutsche oder die Fahrradrikscha bereits für die Rückfahrt zum Hotel bereitsteht.

Folgende Stationen liegen auf Ihrem Weg:
1. Jama Masjid: Die Moschee wurde 1648 von Prinzessin Jahanara Begum als wichtigste Freitagsmoschee von Agra errichtet. Sie war über einen achteckigen Hof mit dem Stadttor verbunden bevor die britischen Kolonialherren den Bahnhof an der Stelle errichten ließen.

2. Vaidya Ramdutta Gali
: In der alten Gasse ist noch der Geist von Vaidy Famdutt Shrama lebendig, einem der bedeutendsten Ayurveda-Ärzte. Medizinische Kräuter werden rund um das Haus verkauft, in dem seine Nachfahren bis heute nach seinem Vorbild praktizieren.

3. Mankameshwar Tempel: Der steinalte Shiva Tempel ist der Legende nach vom Gott Shiva persönlich erbaut worden. Heute wird die größte sitzende Gottheit von Agra täglich von tausenden von Pilgern besucht.

4. Balkon der Musikanten
: Der Tempel von Bihari Ji, einer Inkarnation des Gottes Krishna, wurde 1880 erbaut und ist vor allem für seinen kunstvoll geschnitzten Balkon bekannt. Hier werden Brokatsäume für Saris, Handtaschen o.ä. hergestellt und verkauft.

5. Chidiyawala Mandir: Der Tempel der Gottheit Shri Ram wurde von der Familie Marwari 1931 errichtet.

6. Chitti Khana:
der älteste Palast von Agra steht in einem der schönsten Winkel der Stadt umgeben von reich verzierten Häusern, die an den Reichtum der Moguln erinnern.

7. Akbari Moschee: Bekannt ist vor allem die Fassade von gleichartigen Bögen, durch die man in die Gebetshalle gelangt. Sein Innenhof grenzt an den Kinari Basar an.

8. Patal Hanuman Tempel:
Der Tempel ist dem Affengott geweiht, dem Herrn über die Unterwelt, der den Gott Rama und seinen Bruder vor dem Dämonenkönig Ahiravan gerettet hat.

9. Agra Fort 

Zu Gast im Trident Hilton von Agra1 Nacht | Bed & Breakfast

Das moderne 4-Sterne-Hotel hat etwas Abstand zu den lärmenden Straßen von Agra und ist ansprechend gestaltet, besonders die Rezeption, die Bar und das Restaurant. Die Zimmer haben durchschnittliche Größe, aber einen schönen Blick ins Grüne. Ein Pool liegt im Zentrum der Anlage. Der Service ist freundlich und aufmerksam. Abends gibt es ein reichhaltiges Buffet oder ein à-la-carte Menü.

Agra
Die Stadt am Fluss Yamuna war mit Unterbrechungen von 1526 bis 1648 die Hauptstadt des Mogulreiches. Aus dieser Zeit stammt die Burgfestung mit dem Roten Fort, dem Palast und der Perlmoschee. Viel berühmter aber ist das Taj Mahal, das der Großmogul Shah Jahan sich und seiner Gattin als Mausoleum erbauen ließ. Jeder, der die Gartenanlage mit dem 74 Meter hohen Kolossalbau zum ersten Mal betritt, ist hingerissen von der perfekten Harmonie, die sich aus der bis ins kleinste durchgeführten Symmetrie ergibt. Sowohl das Rote Fort als auch das Taj Mahal sind Denkmäler des UNESCO-Weltkulturerbes. Wegen des Taj Mahals ist die 1,3 Millionen-Einwohner-Metropole die von Touristen am meisten besuchte Stadt Indiens.


C

Tag 4 bis 6: Ramathra

TransferAgra – Ramathra mit Programm

Entfernung: 200 km Fahrtzeit: 5-6 Stunden

Am frühen Morgen wird zum Besuch des Taj Mahals aufgebrochen. Herkömmliche Fahrzeuge dürfen nicht bis an das Tor fahren und die letzten 200 Meter werden mit batteriebetriebenen Fahrzeugen zurückgelegt. Auf diese Weise soll die Luftverschmutzung reduziert werden. Weiterlesen→

Das Taj Mahal, mit Blick auf den Yamuna, steht am Nordende eines ausgedehnten, von Mauern umgebenen Gartens. Die Anlage repräsentiert, einem islamischen Prinzip folgend, das Paradies, doch handelt es sich in erster Linie um das Denkmal einer großen Liebe. Sha Jahan ließ es als Grabmal für seine Lieblingsfrau, Arjumund Bann Begum, besser bekannt unter ihrem offiziellen Palasttitel Mumtaz Mahal (Erwählte des Palastes) erbauen, die 1631 kurz nach der Geburt ihres 14. Kindes starb.

Nach dem Besuch des faszinierenden Mausoleums geht es zum Frühstück zurück ins Hotel. Anschließend führt der Weg nach Fatehpur Sikri, das von den Mogulfürsten im 16. Jahrhundert als Hauptstadt erbaut, aber nach nur 15 Jahren wegen Wasserknappheit aufgegeben wurde. So stehen die Paläste aus rotem Sandstein noch heute kaum verändert und zeugen vom verschwenderischen Reichtum des Mogulreiches. Weiterfahrt nach Ramathra – eine lange Fahrt auf schlechten Straßen, die sich aber lohnt. 

Zu Gast im alten Fort2 Nächte | Vollpension mit Aktivitäten

Die Festung von 1645 war ursprünglich der Wohnsitz einer Raijputen-Dynastie. Nach langen Jahren des Verfalls haben die Nachfahren der Besitzerfamilie das Anwesen zu einem verträumten Landhotel umgestaltet, in dem die Gäste mit dem traditionellen indischen Landleben in Berührung kommen. Es liegt fernab von allem Verkehrslärm, umgeben von einer anmutigen Hügellandschaft, wo dank der Aufforstungsmaßnahmen der ursprüngliche Busch wieder wächst. Weiterlesen→

Gäste werden innerhalb der Burgmauern in komfortablen und geräumigen Zimmern untergebracht. Zum angenehmen Aufenthalt trägt auch die abwechslungsreiche, lokal inspirierte Küche bei. Ausflüge im Jeep zu Naturschauplätzen, geführte Spaziergänge durch eines der Nachbardörfer und Bootsfahrten auf dem See werden angeboten.

Ramathra
Die alte Festung von Ramathra liegt romantisch in den Bergen von Rajasthan, wo Reisende das dörfliche Indien fernab der Großstädte kennenlernen können. Hier sieht man noch Wasserbüffel bei der Arbeit, streunende Kühe, Kamele und alle Arten Federvieh. Mehrere Natur- und Wildschutzgebiete liegen in der näheren Umgebung, unter anderem das Keolaeo Ghana Bird Sancutuary und der Kaladevi Natonal Park, der als Pufferzone für den Tigerpark von Ranthambore eingerichtet wurde.


Tag 5: Ramathra

AusflugUmgebung von Ramathra (halbtägig)

Rings um Ramathra gibt es drei große Attraktionen: die dörflich geprägte Landschaft, den See und das Fort. Nach dem Frühstück fahren Sie im Jeep zum Utgir Fort, den Höhlentempeln und zur Schlucht von Chuaki. Zum Mittagessen ist man zurück im Hotel. Der Nachmittag steht zur zur Besichtigung des Forts auf eigene Faust zur Verfügung. Zum Sonnenuntergang gibt es einen Drink auf der alten Festungsmauer.


D

Tag 6 und 7: Bundi

TransferRamathra – Bundi mit Programm

Entfernung: 220 km Fahrtzeit: 5 h

Abreise ist nach dem Frühstück, so dass man zu Mittag im Hotel in Bundi einchecken kann. Für den Nachmittag ist eine Stadtführung geplant, die vom Taragarh Fort aus dem 14. Jahrhundert zum Rajputen-Palast mit seinen hängenden Gärten führt. Ein Highlight sind die begehbaren Brunnen mit den langen Treppen und dekorativen Verzierungen, darunter der schöne Rani-ki-Baori.

Zu Gast im Haveli der Bohara Braj Bhushanjee Familie1 Nacht | Bed & Breakfast

Der Haveli ist über 200 Jahre alt und immer noch in Familienbesitz. Besagte Familie hat im 19. Jahrhundert vier Premierminister hervorgebracht. So ist es nicht verwunderlich, dass nahezu jedes Stück Wand mit alten Fotos und Bildern geschmückt ist. Hier kann man noch den Lebensstil einer längst vergangenen Zeit erfahren: zwischen in Stein gemeißelten Säulen, Rundbögen und Innenhöfen im Rajput-Stil und einer beeindruckenden Sammlung von Wandmalereien. An der Straße zum Palast gelegen, ist die Erkundung der Stadt ein Einfaches und der Blick vom Dach auf Festung und Palast – vor allem bei Nacht – lohnenswert. Es gibt 20 klimatisierte Zimmer, wobei jedes über Veranda oder Balkon verfügt. Sämtliche modernen Annehmlichkeiten sind vorhanden und dennoch ist es bei den Renovierungsarbeiten gelungen, die traditionelle Architektur zu erhalten. Das Essen wird im „Darikhana“ oder auf der Terrasse serviert. 

Bundi
Das „Juwel von Rajasthan“ wird auf drei Seiten vom dichten Wald der Vindhyaberge umgeben. Inmitten der Stadt verbreitet ein künstlicher See angenehme Kühle, der von bunten Häusschen eingerahmt wird. Hoch über der Stadt thront auf einem Felsen der majestätische Palast eines Rajputenfürsten, der auch die Hauptsehenswürdigkeit ist. Wer die Anlage aus dem 16. Jahrhundert durch das Elefantentor betritt, gelangt bald in die Chitra Shala, eine Galerie mit Decken- und Wandgemälden. Bundi ist trotz seiner Schönheit vom Tourismus bislang kaum entdeckt. Die Basare der Altstadt strahlen noch Ursprünglichkeit aus.


E

Tag 7 bis 9: Bhainsrorgarh

TransferBundi – Bhainsrorgarh

Entfernung: 100 km Fahrtzeit: 2:00 h

Die Etappe führt nach Süden über die Baroli Tempel aus dem 9. Jahrhundert, die zu den ältesten Rajasthans gehören. Am Nachmittag nach einer Ruhepause im Hotel ist noch eine Bootsfahrt auf dem Chambal Fluss vorgesehen.

Zu Gast in Fort von Bhainsrorgarh2 Nächte | Vollpension

Seit dem 2. Jahrhundert vor Christus bewacht eine Festung den Zusammenfluss von Chambal und Bamani. Nachdem das Fort über die Jahrtausende durch viele Hände gegangen ist und ständig erweitert wurde, ist es seit einigen Jahren eines der großartigsten Boutique-Hotels in Indien mit nur wenigen Gästezimmern. Herausragend ist vor allem der Blick von der Dachterrasse über den Fluss und die Landschaft. Was dort zum Frühstück, Lunch und Dinner serviert wird, ist beste indische Küche. Ein junges Paar aus der Familie kümmert sich persönlich um die Gäste.

Bhainsrorgarh
Chambal River

Der Chambal entspringt im zentralindischen Vindhyagebirge nahe Indore, durchfließt in zumeist nördlicher oder nordöstlicher Richtung die Bundesstaaten Madhya Pradesh, Rajasthan sowie Uttar Pradesh und mündet nach 1.050 Kilometern in die Yamuna. Der noch wenig verschmutzte Fluss bietet einigen bedrohten Tierarten Lebensraum, darunter dem Gangesdelfin, dem Gangesgavial sowie dem Sumpfkrokodil. Im Unterlauf sind zwei Abschnitte von zusammen rund 400 Kilometern Länge zu Schutzgebieten erklärt worden.


Tag 8: Bhainsrorgarh

AusflugBhainsrorgarh (ganztägig)

Der Spaziergang am Vormittag führt zu Ruinen und Tempeln in der Umgebung des Hotels. Dabei werden Geschichten und Mythen von vergangenen Herrschern und ihren Kämpfen lebendig.

Am Nachmittag ist ein Ausflug in einige benachbarte Dörfer vorgesehen, der mit dem High Tea in einer Tempelanlage endet.


F

Tag 9 bis 11: Udaipur

TransferBhainsrorgarh – Udaipur mit Programm

Entfernung: 240 km Fahrtzeit: 3:00 h

Auf halber Strecke liegt Chittorgarh. Die Stadt ist in ganz Indien bekannt wegen ihres Jahrhunderte währenden, aber letztlich erfolglosen Widerstands gegen die muslimischen Eroberer. Zahllose Legenden zeugen von einem erbitterten Kampf. Alle Sehenswürdigkeiten Chittorgarhs liegen am oder auf dem Festungsberg, der von einer 11 km langen Mauer umgeben ist.

Zu Gast in der Altstadt2 Nächte | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Hotel ist ideal zur Erkundung von Udaipur – wegen seiner zentralen und zugleich ruhigen Lage. Ein Traum ist der Pool auf dem Dach mit Aussicht auf den gegenüberliegenden Pichola-See. Lauschige Winkel in Haus, Hof und Garten laden zum Verweilen ein. Die gemütlichen und traditionell eingerichteten Zimmer sind geräumig und haben eine separate Sitzecke.

Zum Stadtpalast und in die Altstadt sind es nur wenige Gehminuten. Die engen Gassen erlauben nur wenig Verkehr, somit ist es sehr ruhig.

Udaipur
Mit ihren Seen, Palästen und Gärten gehört die Stadt im Süden Rajasthans zu den schönsten Orten Indiens. Gegründet wurde sie 1599 von Udai Singh, der auf der Suche nach einem Ort war, wo er vor den Truppen der islamischen Herrschern sicher sein konnte. Die umliegenden Berge waren zugleich Schutzwall und Wasserreservoir. Der große Maharaja-Palast, in dem bis 1956 der Maharana von Mewar regierte, wird heute als Museum sowie Hotel genutzt. Unterhalb des Palasteingangs befindet sich der Jagdish-Tempel. Udaipur, im Besonderen das Lake Palace Hotel, mitten im Pichola-See gelegen, war Drehort für Fritz Langs Filme „Der Tiger von Eschnapur“ und „Das indische Grabmal“ (beide 1958/59) und Teile des James-Bond-Filmes „Octopussy“ mit Roger Moore. Weiterlesen→

Information zum Ranakpur Tempel:
Auf vielen Routen nach und von Udaipur wird der Ranakpur Tempel besucht. Seit Januar 2014 dürfen die Reiseführer keine Führungen mehr in der Tempelanlage durchführen. Allen Besuchern wird ein MP3 Player ausgehändigt und eine Audioführung findet statt.


Tag 10: Udaipur

StadtbesichtigungUdaipur (halbtägig)

Die Führung durch die Märchenstadt mit ihren Marmorpalästen und Seen beginnt am Stadtpalast, einer Synthese aus rajputischer Festungsarchitektur und Dekorationswut der Moguln. Weiterlesen→

Der Stadtpalast aus weichem gelbem Stein steht auf einem Felsvorsprung am Nordostufer des Pichola-Sees. Auf einem fensterlosen Fundament erheben sich mehrere Etagen mit reich verzierten Balkonen sowie zierliche Türme. Insgesamt elf „Mahals“ (Paläste), die aufeinander folgende Maharanas in den drei Jahrhunderten nach Udaipurs Gründung errichten ließen, bilden den größten hoheitlichen Baukomplex von ganz Rajasthan.

Danach wird der älteste Teil der Altstadt erkundet, der bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.

AusflugLake Pichola

Die Abholung erfolgt abends am Hotel. Durch eine lange Dürreperiode in Rajasthan lag der Pichola-See in Udaipur für eine ganze Weile auf dem trockenen. Nach einem regenreichen Jahr 2010 hat sich der See wieder mit Wasser gefüllt. Den schönsten Überblick erhält man bei einer Bootsfahrt: der idyllische Pichola-See bildet einen wunderbaren Rahmen für die majestätischen Bauten des Stadtpalastes, die Havelis, Ghats, Tempeltürme und unzählige andere Gebäude, die sein Ostufer säumen. Weiterlesen→

Die beiden Inselpaläste gehören zu den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Der Jag Niwas, das heutige Lake Palace Hotel, wurde in einer Mischung aus Rajputen- und Mogul-Architektur unter der Regentschaft Jagat Singhs (1628-52) als Sommerpalast gebaut. Der Jag Mandir Palast liegt auf der weiter südlich gelegenen Insel.


G

Tag 11 bis 13: Jodhpur

TransferUdaipur – Jodhpur mit Programm

Entfernung: 260 km Fahrzeit: 6:00-7:00 h

Die Route führt nach Norden, wo 95km von Udaipur entfernt auf 490 Metern in einem abgelegen und waldreichen Tal, der kleine Ort Ranakpur liegt. Dort wird die überwältigende Tempelanlage besichtigt, die als die größte und am üppigsten ausgeschmückte des Jain-Kultes in ganz Indien gilt. Weiterlesen→

Die komplexe Architektur ist ganz auf die Bedürfnisse des Kults abgestimmt – sozusagen eine Hymne in Marmor. Jede einzelne der 1444 Säulen trägt ein individuell geschnitztes Blumenmotiv. Bemerkenswert ist auch das Spiel von Licht und Schatten, das zu jeder Tageszeit anders ist. Lunch gibt es in Fateh Bagh etwa eine Viertelstunde von Ranakpur entfernt, bevor die Weiterfahr nach Jodhpur angetreten wird.

Zu Gast in einem Haveli bei Jodhpur2 Nächte | Bed & Breakfast

Das Landgut von 1920 wurde für einen Maharadscha erbaut, der Pferdeliebhaber und einer der größten Polospieler seiner Zeit war. Bis heute ist das Anwesen im Besitz seiner Nachfahren, und die Gastfreundschaft ist immer noch sprichwörtlich rajputisch. Das glänzende Kolonialerbe ist überall spürbar, im repräsentativen Drawing Room, wo würdevolle Ahnen streng auf den Besucher herabblicken, in der gepflegten Gartenanlage oder in den individuell eingerichteten Zimmern. Frühstück wird im Garten serviert. 

Jodhpur
Die Hauptstadt von Marwar, wörtlich dem Land der Toten, liegt am Rande der Halbwüste Thar an einer Handelsstraße. Die 1459 gegründete Festung wurde schnell reich durch den Handel mit Opium, Datteln und Kupfer. Bis heute werden die Altstadt und die Festung von einer 10 km langen Mauer umgeben, innerhalb derer man einen guten Eindruck vom Leben und Glanz der Rajputen bekommt.
Eine einzigartige Sehenswürdigkeit ist das Mehrangarh Fort mit seinen sieben Stadttoren aus dem 16. Jahrhundert, das auf seinem majestätischen Felsen als uneinnehmbare Festung galt. Von oben hat man einen grandiosen Blick über das blau getünchte Häusermeer von Jodhpur. Die Farbe Blau kennzeichnet die Bewohner als Angehörige der Kaste der Brahmanen.


Tag 12: Jodhpur

KochkursIm Spice Paradise

Dauer: 3:00 h

Die Küche von Spice Paradise liegt im alten Teil von Jodhpur zwischen den Basaren, auf denen die Zutaten besorgt werden. Sie wird von einer Familie betrieben, die lange Erfahrung im nordindischen Gewürzhandel hat. Gäste sind hier nicht nur Zuschauer, sondern werden angeleitet, alles selbst zu tun – vom Gemüseschneiden bis zur Vorbereitung der Gewürze. So ist der Lerneffekt besonders hoch.


H

Tag 13 bis 15: Jaipur

TransferJodhpur – Jaipur mit Programm

Entfernung: 330 km Fahrtzeit: 5:00 h

Nach dem Frühstück wird das Mehrangarh Fort besichtigt, das als eindrucksvollste aller Rajputenfestungen gilt. R. Kipling hat es einem als „creation of angels, fairies and giants“ bezeichnet. Das Fort thront auf einem 130 Meter hohen Felsen und ist die wohl eindrucksvollste Residenz Rajasthans.

Danach führt die Fahrt Richtung Nordosten auf alten Karawanenstraßen am Rande der Halbwüste Thar. Die größte Stadt unterwegs ist das tausendjährige Ajmer, das wegen seiner strategischen Bedeutung lange ein Sitz der Mogulkaiser gewesen ist.

Zu Gast in einem Haveli nahe der Altstadt2 Nächte | Bed & Breakfast

Das Haveli wurde 1896 von Thakur Bhagwat Singhji, dem 15. Herrscher von Mandawa, erbaut. Ursprünglich als städtische Familienresidenz gedacht, wurde das Haveli später in eine charaktervolle Gästeunterkunft mit nur wenigen Zimmern umgewandelt. Zentrum des Hauses ist der kunstvoll gestaltete Innenhof. Im Speisesaal oder im Innenhof werden zum Candlelight Dinner neben indischer und kontinentaler Küche auch Spezialitäten aus Rajasthan serviert. Der Besitzer Durga Singh ist ein interessanter Gastgeber und eine wandelnde Enzyklopädie. Er legt viel Wert auf ein umweltfreundliches Konzept und verwendet auf seinem Grundstück eine Biogasanlage zum Kochen; zudem gibt es ein Solarsystem und eine Wasserrecyclinganlage. Weiterlesen→

Vom Hotel aus kann man die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Morgens erschallt der Ruf des Muezzins aus einer der Moscheen in der Umgebung, ein Zeichen für ein multireligiöses Land.

Jaipur
Die 2,5-Millionen-Einwohner-Stadt zieht mit ihrer Altstadt, den großen Maharadschapalästen, aber auch mit den bunten Basaren zahlreiche Touristen an. Die sogenannte Pink City erhielt ihren rosaroten Anstrich schon 1853 anläßlich des Besuchs von Prinz Albert von England. Seither müssen alle Häuser der Altstadt in der traditionellen Farbe der Gastfreundschaft gestrichen werden. Berühmtestes Wahrzeichen von Jaipur ist der Hawa Mahal, der 1799 erbaute Palast der Winde. Die fast 900 Fenster ermöglichten es den Damen der besseren Gesellschaft, das Treiben auf der Straße zu beobachten, ohne selbst von fremden Männern gesehen zu werden, was ihnen durch das Gesetz der Purdah verboten war. Von den oberen Stockwerken hat man einen phantstischen Blick auf den ebenfalls bedeutenden Stadtpalast und die Altstadt.


Tag 14: Jaipur

StadtbesichtigungKulturerbe Jaipur

Dauer: 2:30 h

Anders als andere indische Städte, die meist chaotisch gewachsen sind, wurde die Pink City am Reißbrett geplant. Die neun Stadtviertel werden von einer Mauer mit sieben Stadttoren umgeben. Weiterlesen→

Bei dem Rundgang geht es nicht nur um Geschichte, sondern auch um Alltag, um Religion, um Handwerk und Märkte. Auf dem Programm stehen:
- die Besichtigung eines Hauses, in der Kunstgewerbe und Schmuck hergestellt werden
- eine Begegnung mit Pilgern im Tempel zum täglichen Aarti (hinduistisches Ritual zu Ehren der Götter)
- ein Treffen mit den Asketen eines Ashrams
- eine Kostprobe von Samosas, Pakoras und indischen Süßigkeiten an einem Straßenstand
- Teetrinken bei einer Familie, die einen privaten Stadtpalast mit vielen Familienerbstücken bewohnen

StadtbesichtigungJaipur (halbtägig)

Als erstes wird das Fort Amber (ausgesprochen wird es Amer) mit seinen zahllosen königlichen Gemächern besichtigt. Besonders sehenswert gilt im ehemaligen Königspalast der Spiegelsaal. Das Innere dieses Saales ist mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert. Die Außenfassade des Palastes ist aus weißem Marmor und rotem Sandstein gestaltet. Der Blick von der Zitadelle, die von Raja Nansingh I. 1592 errichtet wurde, auf die Aravalli Hügel zu allen Seiten, ist phantastisch. Weiterlesen→

Auf dem Rückweg in die Stadt macht man Station am Stadtpalast, der heute ein Museum mit Bildern, Kostümen und Waffen aus dem 15. Jahrhundert beherbergt. Von dort kommt man zu Fuß zu dem anmutigen Hawa Mahal, dem Palast der Winde, erbaut von Maharadscha Sawaj Pratap Singh. Viel mehr als die Fassade ist er allerdings nicht. Das fünfstöckige Gebäude erhebt sich über die Hauptstraße der Altstadt und die rosafarbenen Sandsteinfenster haben die Form eines halben Achtecks, die wunderschön wabenartig durchlöchert sind. Es gibt die Möglichkeit bis auf das Dach des Hawa Mahal zu klettern, um den herrlichen Blick auf die Stadt zu genießen.

Zum Abschluss der Tour wird das Observatorium (Jantar Mantar) besucht, mit dessen Bau Jai Singh bereits 1748 begann. Insgesamt baute er fünf dieser Komplexe. Das Interesse des Herrschers Jai Singh an Astronomie war weitaus größer als seine Tüchtigkeit als Krieger. Heute zählt das Jantar Mantar zu den besterhaltenen Bauwerken dieser Zeit.
  

Ein wuseliger Basar wird zum Schluss der Tour in der Nähe des Hawa Mahals besucht.


Tag 15: Jaipur

Verabschiedung vom Fahrer


Zusatzleistungen

Umfulana Klimabeitrag
Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, führen wir Ihren Beitrag an ein Baumpflanzprojekt im Dreiländereck von Südafrika, Swasiland und Mosambik ab.

Näheres unter: www.umfulana.de/klimabeitrag-asien


Leistungen


Fuer diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgefuehrt), Fahrzeug mit Fahrer, Reiseleiter und Inlandfluegen (dem Reiseentwurf entsprechend), inklusive Mietwagen:

2.720,00 EUR*


Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Okt.–März

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» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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