Goldene Dreieck & National Parks: Aufstrebende Metropolen, mystische Tempel und National Parks - Indien

Goldene Dreieck & National Parks

Aufstrebende Metropolen, mystische Tempel und National Parks

Delhi, Agra und Jaipur: Das Goldene Dreiecks ist das klassische Reiseziel in Indien. Zu Recht, denn hier konzentriert sich die Vielfalt eines Subkontinents: staunenswerte Tempel, die Energie der aufstrebenden Metropolen und die mystischen Landschaftsparks der Großmoguln. Diese Reise führt aber auch zu den weniger bekannten Monumenten, etwa zu den tausendjährigen Tempeln von Khajuraho mit ihrer „heiligen Erotik“. Der Besuch von zwei Nationalparks widerlegt zudem das Vorurteil, in Indien könne man keine Naturerlebnisse mehr machen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Delhi

Mit ca. 12 Millionen Einwoh­nern und knapp 20 Millionen im Großraum ist Delhi nach Mumbai nur die zweitgrößte Stadt Indiens. Noch 1951 lag die Einwohn­er­zahl unter 1 Million; erst danach hat sich die Bevöl­ke­rung rasant entwi­ckelt.

Die Geschichte der Stadt beginnt nach neuesten archäo­logi­schen Forschungen bereits 1.200 v. Chr. Ihre hindu­is­ti­schen Ursprünge liegen erst im 8. Jahr­hun­dert n. Chr., als sie von Hindukö­n­igen neu gegründet und zur Haupt­stadt gemacht wur­de. Nach 600 Jahren wurden diese 1206 von muslimi­schen Sultanen abge­löst, deren Herr­schaft bis zur briti­schen Kolo­ni­alzeit andau­erte. Ab 1911 entstand südlich des histo­ri­schen Stadt­kerns das moderne Neu-Delhi. Die Reißbrett­stadt ist Sitz der indi­schen Regie­rung.

Heute ist Delhi eine Stadt, die durch das abrupte Neben­ein­ander von Tradi­tion und Fort­schritt faszi­niert. Endlose Blechlawinen schieben sich an den Gräbern von Mogulfürsten vorbei. Wer am Chandni Chowk die hyper­moderne Welt der klima­ti­sierten Metro verlässt, findet sich in einem die Sinne betäu­benden Gewimmel eines orien­tali­schen Basars wieder.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Indira Ghandi Inter­na­tional Airport liegt ca. 20 km südwest­lich vom Stadt­zentrum.

Zu Gast im Maidens Hotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das exklusive Hotel wur­de 1903 gebaut und ist damit eines der ältesten in Delhi. Nach seiner aufwändigen Restau­rie­rung versprüht der Kolo­ni­albau wieder Glanz und Charme.

Die 54 Zimmer sind großzügig und haben hohe Stuck­de­cken – ein wohltuender Kontrast zu den vielen Hotelschach­teln in der Stadt, die neuerdings aus dem Boden sprießen. Hinter dem Haus befindet sich ein hotel­ei­gener Park mit großen Bäumen und einem Pool, eine Oase der Ruhe im lärmenden und hupenden Alt-Delhi. Dort wird auch das Frühstück serviert. Das Restau­rant präsentiert eine anspruchsvolle Spei­se­karte mit ausgewählten indi­schen und europäischen Gerichten.

Stadtbesichtigung

Delhi (ganztägig) | 1x Mittagessen Sravana Bhawan (vegetarisch) pro Person

Wenn Bäume und Straßen spre­chen könnten, könnten sie in Delhi ihre Zuhörer auf Jahre in ihren Bann ziehen. Die Stadt ist einer der ältesten ständig bewohnten Plätze der Erde und ideal, um eine Einfüh­rung in das zugleich uralte und hyper­moderne Indien zu bekommen. Die Führung startet nach dem Früh­stück im Hotel und führt zunächst zum India Gate und dem Parla­ment. Von dort aus geht es ins alte Delhi.

Die Tour startet am Roten Fort und führt durch die engen Gassen am Chandi Chowk und in den Jain Temple Gurwara Bhawari Gali. Gemeinsam mit dem Guide können die vielen Straßenläden in Old Delhi erkundet werden, denn hier werden auf engstem Raum die unter­schied­lichsten und farbenpräch­tigsten Waren ange­boten – auch Lebens­mittel in allen Varia­tionen. Die Tour endet an der Jama Mashid Mosche. Mit der modernen Metro gelangt man zum Bangla Sahib Gurudwara Tempel, dem wich­tigsten Tempel der Sikhs in Delhi. Im Inneren gibt es ein Becken, welches „Sarovar“ genannt wird; das Wasser darin („Amrit“) ist für die Sikhs heilig. Der Bangla Sahib Gurudwara geht auf den achten Guru der Sikhs, Guru Hark­rishan, zurück. Tipp: Nehmen Sie sich ein kleines Tuch mit, das Sie sich über den Kopf binden können, denn in einem Sikh Tempel muss der Kopf bedeckt sein.

Nach dem Lunch wird das Grab des Großmoguls Humayun besich­tigt. Das Bauwerk aus dem 16. Jahr­hun­dert wur­de von einem persi­schen Architekten entworfen und diente als Vorbild für das Taj Mahal.

Ausflug

Food Tour

Dauer: 4 Stunden

Mit einem Führer geht es durch Alt-Delhi, teils zu Fuß und teils mit einer Fahrrad-Rikscha. Einen besseren Einblick in das tradi­tionelle Leben einer süda­sia­ti­schen Stadt kann man sich kaum denken. Ebenso wie im tägl­i­chen Leben der Stadt­be­wohner spielt Essen während der Tour eine besondere Rolle. Daher werden verschiedene Märkte aufge­sucht, auf denen es ein schier unüber­sehbares Angebot von exoti­schen Lebens­mit­teln gibt, die alle probiert werden. Bringen Sie Hunger mit!

Transfer

Hotel - Flughafen
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen.

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Delhi nach Khajuraho
Delhi – Khaju­raho
B

Khajuraho

Die verschlafene 20.000-Einwohner-Stadt im Bundes­staat Madhya Pradesh ist bekannt für ihren einzig­ar­tigen Tempel­bezirk, der zum UNESCO-Welt­kultur­erbe erklärt wur­de.

Die über 50 Tempel aus dem 10. und 11. Jahr­hun­dert sind mit eroti­schen Abbildungen versehen, die eine eigene Welt bilden. Nymphen, Dämonen, Götter und Liebes­paare bevöl­kern die Wände in verschwen­de­ri­scher Fülle. Zwar kommen in vielen indi­schen Tempeln eroti­sche Abbildungen vor, in Khaju­raho jedoch sind sie das Haupt­thema. Auch an den Außen­fas­saden sieht man versch­lun­gene Paare mit eksta­tisch verzückten Gesichtern und in akroba­ti­schen Stel­lungen, was besonders west­liche Besu­cher oft befremdet.
Eine Erklärung für die Häufung von Erotik liegt darin, dass die Tempel vom Tantra­kult geprägt waren, der sich als Gegen­be­we­gung zu dem aske­ti­schen Yoga und Buddhismus darstellt. Im Tanta ging es nicht um Ents­agung und Absti­nenz, sondern um Sinn­lichkeit und Ausge­g­li­chen­heit.

Transfer

Flughafen - Hotel
Sie werden von einem Repräsent­anten und einem Chauf­feur am Flughafen abge­holt. Bitte achten Sie auf das Schild mit Ihrem Namen bei Ankunft in der Flughafenhalle.

Zu Gast in einem Resort am Toria Fluss

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Das Resort über den Ufern des Toria Flusses blickt weit bis in den Panna National Park und von der natur­nahen Anlage bis zu den Tempeln von Khaju­raho sind es nur 30 Minuten. Der Architektur merkt man an, dass örtli­ches Hand­werk und Mate­rialien der Region Vorrang hatten. Die Wände bestehen aus Lehm und die strohge­deckten Dächer fügen sich harmo­nisch in die male­ri­sche Umge­bung ein.

Der Bauherr und Gastgeber Dr. Raghu Chundawat hat für die BBC eine Doku­menta­tion über Indiens Tiger gedreht. Seine Frau stammt aus Großbri­tan­nien und lebt bereits seit über 30 Jahren in Indien, wo sie als Fotografin arbeitet. Eine Bootsfahrt auf dem Fluss, Wande­rungen durch Umge­bung und Vogelbe­ob­ach­tung mit Führung sind im Preis enthalten.

Ausflug

Tempelstadt, Erkundung der Region um Khajuraho

Am Nach­mittag beginnt die Führung durch die Tempel, die wegen ihrer Abge­legen­heit vor der Zerstörung durch Muslime verschont geblieben sind und später von Urwald über­wu­chert wurden.

Bei der Führung geht es weniger um die Architektur sondern um die sinn­li­chen Fresken und Skulpturen und ihren reli­giösen Hinter­grund.

Safari

Panna National Park (1 Safaris)

Die Fahrt zum Gate des National Parks am frühen Morgen ­dauert ca. 15 Minuten. Dort ange­kommen beginnt die Safari im offenen Jeep inner­halb des Panna National Parks.

Der Park ist landschaft­lich einer der inter­essan­testen in Indien. Weite Plateaus, tiefe Schluchten, der Ken Fluss und eine üppige Fauna und Flora bieten eine große Abwechs­lung. Wer nicht das Glück hat einen Tiger zu sichten, sollte Ausschau nach Leoparden Wildhunden, Hyänen, Lippen­bären, Pythons und den 200 Vogel­ar­ten­ halten.

Transfer

Von Khaju­raho nach Agra

Die erste Etappe führt mit dem Auto nach Orchha, dem Zentrum eines ehema­ligen Fürs­ten­staats. Die Festung von 1531 auf einer felsigen Anhöhe hat eine fantas­ti­sche Aussicht über eine Schleife des Betwa-Flusses. Etwas unter­halb liegen der Raj Mahal und der Jahangir Mahal, zwei Paläste aus Sand­stein, deren Eingänge von Elefanten flankiert sind.

Nach dem Lunch in Orchha bricht man nach Jhansi auf, wo der Zug nach Agra um 17:50 h abfährt. Ankunft in Agra um ca. 20:20 h.

C

Agra

Von Hauptstadt des Mogulreichs zum Welterbe der UNESCO

Die Stadt am Fluss Yamuna war mit Unter­bre­chungen von 1526 bis 1648 die Haupt­stadt des Mogulrei­ches. Aus dieser Zeit stammt die Burg­fes­tung mit dem Roten Fort, dem Palast und der Perlmo­schee.

Viel berühmter aber ist das Taj Mahal, das der Großmogul Shah Jahan sich und seiner Gattin als Mausoleum erbauen ließ. Jeder, der die Garten­anlage mit dem 74 Meter hohen Kolos­salbau zum ersten Mal betritt, ist hinge­rissen von der perfekten Harmonie, die sich aus der bis ins kleinste durch­ge­führten Symme­trie ergibt. Sowohl das Rote Fort als auch das Taj Mahal sind Denkmäler des UNESCO-Welt­kultur­erbes. Wegen des Taj Mahals ist die 1,3 Millionen-Einwohner-Metro­pole die von Touristen am meisten besuchte Stadt Indiens.

Begrüßung durch Ihren Reiseleiter

Vermieter: Travel Scope
Fahrzeug: Toyota Innova (Group Innova)
Tarif: Toyota Innova
Station: Travel Scope

Zu Gast im Trident Hilton von Agra

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne 4-Sterne-Hotel hat etwas Abstand zu den lärm­enden Straßen von Agra und ist anspre­chend gestaltet, besonders die Rezep­tion, die Bar und das Restau­rant.

Die Zimmer haben durch­schnitt­liche Größe, aber einen schönen Blick ins Grüne. Ein Pool liegt im Zentrum der Anlage. Der Service ist freund­lich und aufmerksam. Abends gibt es ein reichhal­tiges Buffet oder ein à-la-carte Menü.

Stadtbesichtigung

Agra - Erlebnisspaziergang

Dauer ca. 1:30 h

Auf dem Weg in die glor­reiche Vergan­gen­heit von Agra erschließt sich der soziale und städtebau­liche Zusam­menhang der ältesten Mogul-Kapi­tale Indiens. Die Route wur­de zusammen mit Stadt­his­to­rikern ausge­arbeitet.

Sie beginnt mit der Fahrt in einer Tonga, der tradi­tionellen Pferdekut­sche, zum Jama Maszid. Dort steigt man aus und mischt sich unter die Menge der Schaulus­tigen, Händler und Markt­ver­käufer. Vorbei am Shiva Tempel Manka­mes­hwar, wo in den Seiten­gassen Bilder und Orna­mente der vielen Götter und Göttinen verkauft werden und weiter durch enge Gassen zum Gewürz­markt von Rawat Para.

Namak Ki Mandi ist bekannt für das Kunst­hand­werk, hier wird Schmuck herge­stellt und verkauft. Nach 1 1/2 Stunden steht man unver­mit­telt wieder vor dem Jama Maszid, wo die Kutsche oder die Fahr­rad­rik­scha bereits für die Rückfahrt zum Hotel bereit­steht.

Folgende Stationen liegen auf Ihrem Weg:
1. Jama Masjid: Die Moschee wur­de 1648 von Prin­zessin Jahanara Begum als wich­tigste Frei­t­agsmo­schee von Agra errichtet. Sie war über einen acht­e­ckigen Hof mit dem Stadttor verbunden, bevor die briti­schen Kolo­ni­alherren den Bahnhof an der Stelle errichten ließen.

2. Vaidya Ramdutta Gali: In der alten Gasse ist noch der Geist von Vaidy Famdutt Shrama lebendig, einem der bedeu­ten­dsten Ayurveda-Ärzte. Medi­zi­ni­sche Kräuter werden rund um das Haus verkauft, in dem seine Nach­fahren bis heute nach seinem Vorbild prakti­zieren.

3. Manka­mes­hwar Tempel: Der stei­n­alte Shiva Tempel ist der Legende nach vom Gott Shiva persön­lich erbaut worden. Heute wird die größte sitzende Gott­heit von Agra täglich von Tausenden von Pilgern besucht.

4. Balkon der Musikanten: Der Tempel von Bihari Ji, einer Inkar­na­tion des Gottes Krishna, wur­de 1880 erbaut und ist vor allem für seinen kunst­voll geschnitzten Balkon bekannt. Hier werden Brokatsäume für Saris, Hand­ta­schen o.ä. herge­stellt und verkauft.

5. Chidiyawala Mandir: Der Tempel der Gott­heit Shri Ram wur­de von der Familie Marwari 1931 errichtet.

6. Chitti Khana: der älteste Palast von Agra steht in einem der schönsten Winkel der Stadt, umgeben von reich verzierten Häusern, die an den Reichtum der Moguln erin­nern.

7. Akbari Moschee: Bekannt ist vor allem die Fassade von gleich­ar­tigen Bögen, durch die man in die Gebetshalle gelangt. Der Innenhof grenzt an den Kinari Basar an.

8. Patal Hanuman Tempel: Der Tempel ist dem Affengott geweiht, dem Herrn über die Unterwelt, der den Gott Rama und seinen Bruder vor dem Dämo­nen­könig Ahiravan gerettet hat.

Ausflug

Taj Mahal & Umgebung von Agra (halbtägig) | 1x Eintrittsgeld pro Person

Am frühen Morgen wird zum Besuch des Taj Mahals aufge­bro­chen. Es wird vor dem Früh­stück in der Morgendämme­rung besucht, wenn ein mysti­scher Schleier über dem „Juwel des Großmoguls“ (Unesco-Beschreibung) liegt. Herkömm­liche Fahrzeuge dürfen nicht bis an das Tor fahren und die letzten 200 Meter werden mit batte­rie­be­triebenen Fahrzeugen zurückge­legt. Auf diese Weise soll die Luft­ver­schmutzung redu­ziert werden.

Das Taj Mahal, mit Blick auf den Yamuna, steht am Nordende eines ausge­dehnten, von Mauern umge­benen Gartens. Die Anlage repräsen­tiert, einem islami­schen Prinzip folgend, das Para­dies, doch handelt es sich in erster Linie um das Denkmal einer großen Liebe. Sha Jahan ließ es als Grabmal für seine Lieb­lingsfrau, Arju­mund Bann Begum, besser bekannt unter ihrem offi­zi­ellen Palast­titel Mumtaz Mahal (Erwählte des Palastes) erbauen, die 1631 kurz nach der Geburt ihres 14. Kindes starb. Das Taj Mahal gilt als Voll­endung indisch-muslimi­scher Architektur.

Nach der Besich­tigung gibt es ein stärkendes Früh­stück im Hotel bevor das Agra Fort von 1565 erkundet wird, das vom Mogul Sha Jahan zu einem präch­tigen Palast erwei­tert wur­de.

Den Abschluss bildet die Besich­tigung des Grabs von Itimad-Ud-Daulah. Der Kämmerer des Großmoguls liegt in einem kleinen Marmorsarg, der jedoch eine wahre Schatztruhe ist.

Transfer

Von Agra nach Bharatpur
Die Fahrt führt Rich­tung Westen nach Bharatpur.

D

Keoladeo Nationalpark

Haupt­at­trak­tion von Bharatpur ist der sechs Kilometer entfernte Keoladeo Ghana Natio­nal­park, ein welt­be­kanntes Mekka für Orni­tho­logen aus aller Welt.

Das über 50 Quad­ratki­lometer große ehema­lige Entenjagd­revier des Maha­rajas von Bharatpur wur­de 1981 zum Natio­nal­park und 1985 zum Welterbe der UNESCO erklärt. In der Sumpf­landschaft überwin­tern zahl­lose Wasservögel aus Afgha­nistan, Turk­me­nistan, China und Sibi­rien. Über 364 Vogel­arten sind regi­s­triert. Die beste Beob­ach­tungs­zeit ist zwischen August und Oktober.

Zu Gast in einem Heritage Hotel in Bharatpur

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Heri­tage Hotel im briti­schen Kolo­ni­al­stil liegt in einem 120 Jahre alten Park, der als ruhiges Refugium von den Gästen ebenso geschätzt wird wie von zahl­losen Vögeln.

Die 23 Zimmer sind charak­tervoll, groß und individuell gestaltet. Neben dem Pool gibt es einen kleinen Spa-Betrieb, wo Massagen zur Entspan­nung ange­boten werden.

Ausflug

Keoladeo Ghana National Park (halbtägig)
Die beste Art der Fort­be­we­gung im Park ist zu Fuß, per Boot oder Fahrrad. Mit einem orni­tho­logi­schen Führer begibt man sich in das einzig­ar­tige Vogel­pa­ra­dies von konti­nen­taler Bedeu­tung. Dabei verbringt man die meiste Zeit im Boot. Am Ende steht eine kurze Radtour.

Transfer

Von Bharatpur nach District Karauli

Der Weg führt nach Fatehpur Sikri, das von den Mogulfürsten im 16. Jahr­hun­dert als Haupt­stadt erbaut, aber nach nur 15 Jahren wegen Wasserknapp­heit aufge­geben wur­de.

So stehen die Paläste aus rotem Sand­stein noch heute kaum verändert und zeugen vom verschwen­de­ri­schen Reichtum des Mogulrei­ches. Weiterfahrt nach Rama­thra.

E

Ramathra

Die alte Festung von Rama­thra liegt roman­tisch in den Bergen von Rajasthan, wo Reisende das dörf­l­iche Indien fernab der Groß­städte kennenlernen können.

Hier sieht man noch Wasserbüffel bei der Arbeit, streu­n­ende Kühe, Kamele und alle Arten Federvieh. Mehrere Natur- und Wild­schutzgebiete liegen in der näheren Umge­bung, unter anderem das Keolaeo Ghana Bird Sanctuary und der Kaladevi National Park, der als Pufferzone für den Tiger­park von Rant­hambore einge­richtet wur­de.

Zu Gast im alten Fort

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Die Festung von 1645 war ursprüng­lich der Wohn­sitz einer Raij­puten-Dynastie. Nach langen Jahren des Verfalls haben die Nach­fahren der Besitzerfa­milie das Anwesen zu einem verträumten Landhotel umge­staltet, in dem die Gäste mit dem tradi­tionellen indi­schen Land­leben in Berüh­rung kommen. Es liegt fernab von allem Verkehrs­lärm, umgeben von einer anmu­tigen Hügel­landschaft, wo dank der Auffor­s­tungs­maß­nahmen der ursprüng­l­iche Busch wieder wächst.

Gäste werden inner­halb der Burgmauern in komfor­ta­blen und geräu­migen Zimmern unter­ge­bracht. Zum ange­nehmen Aufent­halt trägt auch die abwechs­lungs­reiche, lokal inspi­rierte Küche bei. Ausflüge im Jeep zu Natur­schau­plätzen, geführte Spaziergänge durch eines der Nach­bar­dörfer und Bootsfahrten auf dem See werden ange­boten.

Ausflug

Umgebung von Ramathra (halbtägig)

Rings um Rama­thra gibt es drei große Attrak­tionen: die dörf­lich geprägte Land­schaft, den See und das Fort.

Nach dem Früh­stück fahren Sie im Jeep zum Utgir Fort, den Höhlen­tem­peln und zur Schlucht von Chuaki. Zum Mittag­essen geht es zurück ins Hotel. Der Nach­mittag steht zur Besich­tigung des Forts auf eigene Faust zur Verfügung. Zum Sonnen­un­ter­gang gibt es einen Drink auf der alten Festungs­mauer.

Transfer

Von District Karauli nach Jaipur
Nach dem Früh­stück fährt man durch faszi­nierende länd­liche Gebiete nach Jaipur.
F

Jaipur

Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter

Die 2,5-Millionen-Einwohner-Stadt zieht mit ihrer Altstadt, den großen Maha­ra­dscha­pa­lästen, aber auch mit den bunten Basaren zahlreiche Touristen an.

Die soge­nannte Pink City erhielt ihren rosa­roten Anstrich schon 1853 anläß­lich des Besuchs von Prinz Albert von England. Seither müssen alle Häuser der Altstadt in der tradi­tionellen Farbe der Gastfreundschaft gestri­chen werden. Berühm­testes Wahrzei­chen von Jaipur ist der Hawa Mahal, der 1799 erbaute Palast der Winde. Die fast 900 Fenster ermög­lichten es den Damen der besseren Gesellschaft, das Treiben auf der Straße zu beob­achten, ohne selbst von fremden Männern gesehen zu werden, was ihnen durch das Gesetz der Purdah verboten war. Von den oberen Stock­werken hat man einen fantas­ti­schen Blick auf den eben­falls bedeu­tenden Stadt­pa­last und die Altstadt. Beide sind zum Welterbe der UNESCO erhoben worden.

Zu Gast in einem Haveli nahe der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 2x Abendessen, erster Abend pro Person

Das Haveli wur­de 1896 von Thakur Bhagwat Singhji, dem 15. Herr­scher von Mandawa, erbaut. Ursprüng­lich als städ­ti­sche Famili­enresidenz gedacht, wur­de das Haveli später in eine charak­tervolle Gäste­un­terkunft mit nur wenigen Zimmern umge­wandelt. Zentrum des Hauses ist der kunst­voll gestal­tete Innenhof. Im Spei­se­saal oder im Innenhof werden zum Cand­le­light Dinner neben indi­scher und konti­nen­taler Küche auch Speziali­täten aus Rajasthan serviert. Der Besitzer Durga Singh ist ein inter­essanter Gastgeber und eine wandelnde Enzyklo­pädie. Er legt viel Wert auf ein umwelt­freund­li­ches Konzept und verwendet auf seinem Grund­stück eine Biogas­anlage zum Kochen; zudem gibt es ein Solar­system und eine Wasser­recycling­anlage.

Vom Hotel aus kann man die Stadt auf eigene Faust erkunden. Morgens erschallt der Ruf des Muez­zins aus einer der Moscheen in der Umge­bung, ein Zeichen für ein multire­ligiöses Land.

Stadtbesichtigung

Jaipur (halbtägig) | 1x Eintrittsgeld pro Person

Als erstes wird das Fort Amber (ausge­spro­chen wird es Amer) mit seinen zahl­losen könig­li­chen Gemäc­hern besich­tigt. Als besonders sehens­wert gilt im ehema­ligen Königs­pa­last der Spiegel­saal. Das Innere dieses Saales ist mit einer Viel­zahl von kleinen Spiegeln deko­riert. Die Außen­fas­sade des Palastes ist aus weißem Marmor und rotem Sand­stein gestaltet. Der Blick von der Zitadelle, die von Raja Nansingh I. 1592 errichtet wur­de, auf die Aravalli Hügel zu allen Seiten ist fantas­tisch.

Auf dem Rückweg in die Stadt macht man Station am Stadt­pa­last, der heute ein Museum mit Bildern, Kostümen und Waffen aus dem 15. Jahr­hun­dert beherbergt. Von dort kommt man zu Fuß zu dem anmu­tigen Hawa Mahal, dem Palast der Winde, erbaut von Maha­ra­dscha Sawaj Pratap Singh. Das fünf­stö­ckige Gebäude erhebt sich über die Haupt­straße der Altstadt und die rosafarbenen Sand­steinfenster haben die Form eines halben Acht­ecks, die wunder­schön waben­artig durch­löchert sind. Es gibt die Möglichkeit, bis auf das Dach des Hawa Mahal zu steigen, um den herr­li­chen Blick auf die Stadt zu genießen.

Zum Abschluss der Tour wird das Observa­to­rium (Jantar Mantar) besucht, mit dessen Bau Jai Singh bereits 1748 begann. Insge­samt baute er fünf dieser Komplexe. Das Inter­esse des Herr­schers Jai Singh an Astro­nomie war weitaus größer als seine Tüch­tigkeit als Krieger. Heute zählt das Jantar Mantar zu den best­er­hal­tenen Bauwerken dieser Zeit.

Ein wuse­liger Basar wird zum Schluss der Tour in der Nähe des Hawa Mahals besucht.

Stadtbesichtigung

Kulturerbe Jaipur

Dauer: 2:30 h

Anders als andere indi­sche Städte, die meist chao­tisch gewachsen sind, wur­de die Pink City am Reißbrett geplant. Die neun Stadt­viertel werden von einer Mauer mit sieben Stadt­toren umgeben.

Bei dem Rundgang geht es nicht nur um Geschichte, sondern auch um Alltag, um Reli­gion, um Hand­werk und Märkte. Auf dem Programm stehen:
- die Besich­tigung eines Hauses, in der Kunst­gewerbe und Schmuck herge­stellt werden
- eine Begeg­nung mit Pilgern im Tempel zum tägl­i­chen Aarti (hindu­is­ti­sches Ritual zu Ehren der Götter)
- ein Treffen mit den Asketen eines Ashrams
- eine Kost­probe von Samosas, Pakoras und indi­schen Süßigkeiten an einem Straßen­stand
- Teetrinken bei einer Familie, die einen privaten Stadt­pa­last mit vielen Familienerb­stü­cken bewohnen

Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter

Station: Travel Scope

12 Tage
ab 2.860,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–März

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Gabi Rabe

Tel.: +49 (0)2268 92298-24


Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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