Irlands Südosten

Sonnenverwöhnter Südosten: Powerscourt Gardens

Sonnenverwöhnter Südosten: Powerscourt Gardens

Sonnenverwöhnte Landschaft zwischen Dublin und Cork

Zwischen Dublin und Cork, gibt es die meisten Sonnentage und am wenigsten Regen in ganz Irland. Zum Südosten zählen die Grafschaften Wicklow, Carlow, Wexford, Waterford und Klkenny. Saftige Wiesen und weites Farmland prägen das Landschaftsbild. An den Küsten gibt es weite Sandstrände, die zum Baden genutzt werden. Wer mit dem eigenen Wagen Irland erkunden will, landet meist mit der Fähre in Rosslare Harbour. Auch für Wikinger und Normannen war der Südosten das Tor zu Irland. Die Burgen in der Grafschaft Kilkenny zeugen allerdings davon, dass die Begegnungen mit ihnen oft weniger friedlich verliefen.



Sehenswürdigkeiten Irlands Südosten


Brownshill-Dolmen

5000 Jahre altes Riesengrab

Das neolithische Grab auf dem Gelände von Gut Brownshill wurde zwischen 3300 und 2900 vor Christus errichtet. Es hat den größten Deckstein aller Megalithanlagen auf den Britischen Inseln. Die Platte besteht aus hundert Tonnen Granit und ist 4,7 m × 6,1 m groß bei einer Dicke von etwa zwei Metern. Archäologen rätseln, wie ein dermaßen schwerer Stein bewegt werden konnte. Wahrscheinlich wurde der Stein vor Ort gefunden und hochgehebelt.


Kilkenny

Mittelalterliches Künstlerstädtchen

Die Stadt am River Nore wurde im 7. Jahrhundert von Mönchen gegründet und ist bis heute für sein mittelalterliches Stadtbild bekannt. Historische Häuser aus schwarzem Kilkenny-Sandstein, der auch Black Marble genannt wird, säumen gewundene Gassen und elegante Plätze rund um die Black Abbey und St. Mary's Cathedral. Als schönste Stadt im südöstlichen Binnenland ist Kilkenny Heimat für viele Kunsthandwerker und Designbetriebe geworden. Das Kilkenny Beer, ein Red Ale, das etwas milder schmeckt als das Guiness, beflügelt das vitale Nachtleben in der Altstadt.


Irish National Heritage Park

Zeitreise in Irlands Vergangenheit

Das Freilichtmuseum im County Wexford bietet eine Zeitreise durch Irlands Geschichte von der Steinzeit über die Wikinger und die Klosterbewegung. 9.000 Jahre irische Volkskunde werden ausgestellt. Rekonstruiert wurden unter anderem ein bronzezeitlicher Crannóg, ein Ringfort, eine Wassermühle mit Horizontalrad, eine Klostersiedlung, eine Wikingerwerft und ein Clochán, wie man die eisenzeitlichen Bienenkorbhütten aus Bruchsteinen nennt.

Nähere Informationen:
www.inhp.com


Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort

Das frühchristliche Kloster wurde 560 gegründet und diente im 11. Jahrhundert als Bischofssitz. In der Reformation wurde 1540 das Kloster aufgehoben. Der Wert der Gebäude und der Ländereien wurde 1541 auf 50 Schilling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchenschiff und das südliche Querschiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, und von den nördlich davon gelegenen Wohngebäuden des Klosters ist nichts mehr erhalten. Als in den 1980iger Jahren Busch und Efeu die Ruinen völlig überwucherten, haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugänglich gemacht. 


Waterford

Hafenstädtchen mit viktorianischem Flair

Die Hafenstadt im Südosten Irlands wurde im 9. Jahrhundert von den Wikingern gegründet. Die meisten sehenswerten Häuser stammen aus der Blütezeit um 1800, als die Stadt über eine florierende Glasindustrie verfügte. Wahrzeichen ist der Reginald's Tower, ein mächtiger Rundturm mit drei Meter dicken Wänden, der von den Normannen um 1000 gebaut wurde und heute mit einer Mall zusammenhängt.


Raven Point

Dünen, Watt und Wald

Der Curracloe Beach ist ein beliebter, im Sommer sehr frequentierter Bade- und Ausflugsort in der Region Wexford im Südosten Irlands. An dem Strand von Curracloe schließt sich das Raven Nature Reserve an, bewaldete ehemalige Sanddünen, die das dem Meer mühsam abgerungene Wexford Slobland vor der Irischen See schützen sollen. Südlich des Raven erstreckt sich der Wexford Harbour, der bei Ebbe ein riesiges Watt freigibt und vielen Vögeln eine Nahrungsgrundlage bietet. Mit etwas Glück kann man auch Seehunde sehen.

zur Route:
out.ac/StdAK


Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes

Das kostenfreie Museum enthält Originalkleidungsstücken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Originalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hochwertige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfältigem Nippes verkauft werden. Ein preiswertes Schnellrestaurant ist angeschlossen. 

zur Website:
www.newbridgesilverware.com/mosi


Tramore

Die Küstenstadt an einem Hang über der Tramore Bay hat von den höher gelegenen Stadtteilen aus eine wunderhübsche Sicht über die Bucht. Der lange Sandstrand ist in der Mitte durch den Zulauf zu einer Lagune, die Cúl Trá (Back Strand), unterbrochen. Vor dem Bau der Eisenbahn im Jahr 1893 war Tramore ein kleines Fischerdorf. Seither wurde die Stadt als touristisches Ausflugsziel entdeckt. An einer Promenade gibt es einen Freizeitpark und ein paar Imbissbuden. Bekannt ist Tramore als hervorragendes Surfgebiet.


Mount Usher Gardens

Subtropischer Garten am River Vartry

Neben dem Dorf Ashford erstreckt sich der Mount Usher Garden am Ufer des River Vartry. In der Parkanlage von außergewöhnlicher Schönheit wachsen seltene Bäume und Sträucher vor allem aus der subtropischen Klimazone. Viele von ihnen sind inzwischen über 150 Jahre alt und wurden noch von Edmond Walpole selbst gepflanzt. Er hatte 1868 einen Garten von einem halben Hektar angelegt. Heute ist der Park über acht Hektar groß. Besonders schön ist sind die Usher Gardens im Mai und im Juni, wenn der Rhododendron blüht.

zur Website:
www.mountushergardens.ie


Rock of Cashel

Monument der irischen Geschichte

Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzeichen und ein einzigartiges Monument irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wurde er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahrhundert eroberte der Clan der Eoghanachta, die späteren MacCarthys, den Felsen und baute ihn zum Clansitz aus. Eine gotische Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herzstück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Machthaber aus London als Entschuldigung genügten.


Powerscourt Gardens

Romantischer Landschaftspark

In einer Senke westlich von Bray liegt das hübsche Dorf Enniskerry, in dem einer der schönsten Landschaftsgärten Irlands liegt: die Powerscourt Gardens. Im Mittelpunkt des Parks steht das Herrenhaus von 1731, ein eindrucksvoller Granitbau. Unterhalb liegen die teilweise terrassierten Gärten, mit Statuen, Mosaikböden und schmiedeeisernen Gittern verziert. Darüber hinaus gibt es einen italienischen und einen japanischen Garten und einen malerischen Teich. Von den Gärten beginnt ein einstündiger Wanderweg, der zu dem Powerscourt Waterfall führt, dem mit 120 m höchsten Wasserfall Irlands. Besonders eindrucksvoll ist er nach dem Regen, wenn die Wassermassen nur so herunterstürzen.

Nähere Informationen:
www.powerscourt.com




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Reisebeispiele Irlands Südosten

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