Irlands Südosten: Sonnenverwöhnte Landschaft zwischen Dublin und Cork
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Irlands Südosten

Sonnenverwöhnter Südosten: Powerscourt Gardens

Sonnenverwöhnter Südosten: Powerscourt Gardens

Sonnenverwöhnte Landschaft zwischen Dublin und Cork

Zwischen Dublin und Cork, gibt es die meisten Sonnentage und am wenigsten Regen in ganz Irland. Zum Südosten zählen die Grafschaften Wicklow, Carlow, Wexford, Waterford und Klkenny. Saftige Wiesen und weites Farmland prägen das Landschaftsbild. An den Küsten gibt es weite Sandstrände, die zum Baden genutzt werden. Wer mit dem eigenen Wagen Irland erkunden will, landet meist mit der Fähre in Rosslare Harbour. Auch für Wikinger und Normannen war der Südosten das Tor zu Irland. Die Burgen in der Grafschaft Kilkenny zeugen allerdings davon, dass die Begegnungen mit ihnen oft weniger friedlich verliefen.



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Sehenswürdigkeiten Irlands Südosten

Rock of Cashel

Monument der irischen Geschichte

Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzeichen und ein einzigartiges Monument irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wurde er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahrhundert eroberte der Clan der Eoghanachta, die späteren MacCarthys, den Felsen und baute ihn zum Clansitz aus. Eine gotische Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herzstück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Machthaber aus London als Entschuldigung genügten.

Enthalten in:
OPW Heritage Card

Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort

Das frühchristliche Kloster wurde 560 gegründet und diente im 11. Jahrhundert als Bischofssitz. In der Reformation wurde 1540 das Kloster aufgehoben. Der Wert der Gebäude und der Ländereien wurde 1541 auf 50 Schilling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchenschiff und das südliche Querschiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, von den nördlich davon gelegenen Wohngebäuden des Klosters ist nichts mehr erhalten. In den 1980er Jahren haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugänglich gemacht, in dem sie Büsche und Efeu entfernten, die die Ruinen völlig überwucherten.

Brownshill-Dolmen

5000 Jahre altes Riesengrab

Das neolithische Grab auf dem Gelände von Gut Brownshill wurde zwischen 3300 und 2900 vor Christus errichtet. Es hat den größten Deckstein aller Megalithanlagen auf den Britischen Inseln. Die Platte besteht aus hundert Tonnen Granit und ist 4,7 m × 6,1 m groß bei einer Dicke von etwa zwei Metern. Archäologen rätseln, wie ein dermaßen schwerer Stein bewegt werden konnte. Wahrscheinlich wurde der Stein vor Ort gefunden und hochgehebelt.

Heywood Gardens

Formale Gärten von Sir Edwin Lutyens

Heywood Gardens bei Ballinakill umfassen ca. 50 Hektar Gärten, Seen und Park mit architektonischen Elementen, die sich auf zwei Bereiche aufteilen: einen großen Park, der von Frederick Trench im späten 18. Jahrhundert angelegt wurde, und kleine, ineinander verschachtelte formale Gärten, die von Sir Edwin Lutyens um 1912 gestaltet wurden und zu den best erhaltenen Beispielen seiner Arbeit in Irland zählen. Das Herzstück dieser Anlage ist ein von bepflanzten, kreisförmigen Terrassen umgebener Brunnen. Ein Spaziergang durch den Park führt zu Terrassen mit Blick auf die umliegende hügelige Landschaft mit Seen, wo Moorhühner, Eisvögel und andere Wasservögel leben.

Kilkenny

Mittelalterliches Künstlerstädtchen

Die Stadt am River Nore wurde im 7. Jahrhundert von Mönchen gegründet und ist bis heute für sein mittelalterliches Stadtbild bekannt. Historische Häuser aus schwarzem Kilkenny-Sandstein, der auch Black Marble genannt wird, säumen gewundene Gassen und elegante Plätze rund um die Black Abbey und St. Mary's Cathedral. Als schönste Stadt im südöstlichen Binnenland ist Kilkenny Heimat für viele Kunsthandwerker und Designbetriebe geworden. Das Kilkenny Beer, ein Red Ale, das etwas milder schmeckt als das Guiness, beflügelt das vitale Nachtleben in der Altstadt.

Mount Usher Gardens

Subtropischer Garten am River Vartry

Neben dem Dorf Ashford erstreckt sich der Mount Usher Garden am Ufer des River Vartry. In der Parkanlage von außergewöhnlicher Schönheit wachsen seltene Bäume und Sträucher vor allem aus der subtropischen Klimazone. Viele von ihnen sind inzwischen über 150 Jahre alt und wurden noch von Edmond Walpole selbst gepflanzt. Er hatte 1868 einen Garten von einem halben Hektar angelegt. Heute ist der Park über acht Hektar groß. Besonders schön ist sind die Usher Gardens im Mai und im Juni, wenn der Rhododendron blüht.

Zur Website:
www.mountushergardens.ie

Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes

Das kostenfreie Museum enthält Originalkleidungsstücken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Originalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hochwertige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfältigem Nippes verkauft werden. Ein preiswertes Schnellrestaurant ist angeschlossen.

Zur Website:
www.newbridgesilverware.com

Powerscourt Gardens

Romantischer Landschaftspark

In einer Senke westlich von Bray liegt das hübsche Dorf Enniskerry, in dem einer der schönsten Landschaftsgärten Irlands liegt: die Powerscourt Gardens. Im Mittelpunkt des Parks steht das Herrenhaus von 1731, ein eindrucksvoller Granitbau. Unterhalb liegen die teilweise terrassierten Gärten, mit Statuen, Mosaikböden und schmiedeeisernen Gittern verziert. Darüber hinaus gibt es einen italienischen und einen japanischen Garten und einen malerischen Teich. Von den Gärten beginnt ein einstündiger Wanderweg, der zu dem Powerscourt Waterfall führt, dem mit 120 m höchsten Wasserfall Irlands. Besonders eindrucksvoll ist er nach dem Regen, wenn die Wassermassen nur so herunterstürzen.

Nähere Informationen:
www.powerscourt.com

Rock of Dunamase

Verteidigungsposition über Jahrhunderte

Der Rock of Dunamase, eine Sammlung von Ruinen, von denen einige über tausend Jahre alt sind, ist eine der wichtigsten historischen Stätten in Irland. Der Hügel stellte einen idealen strategischen Ort für den Bau einer Festung dar, da er sich rund 150 Meter aus der ansonsten flachen Landschaft erhebt. Schon Siedler aus der Bronzezeit hatten sich diese Beschaffenheit zunutze gemacht, gefolgt von den Kelten und den Wikingern. Die Ruinen stammen von einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, die im Laufe der Jahrhunderte im Besitz von verschiedenen Familien gelangte, bis schließlich Oliver Cromwell die Burg im Jahre 1650 eroberte. Überlieferungen zufolge wurde die Burg 1651 von zwei seiner Generäle gesprengt. Heute werden die Ruinen vom Staat verwaltet, der umfangreiche archäologische Ausgrabungen und Konservierungsarbeiten durchführen ließ.

Slieve Bloom Mountains

Grüne Höhen, reizvolle Täler

Das Gebirge in der Mitte Irlands gilt mit dem französischen Zentralmassiv als das älteste in Europa und soll einst bis zu 3.700 Meter hoch gewesen sein. Heute ist der Ard Éireann mit 527 Metern die höchste Erhebung. Ins Gebirge gelangt man auf Nebenstraßen, die durch reizvolle Täler führen, am besten von Mountrath aus. Der insgesamt 84 Kilometer lange Slieve Bloom Hiking Trail führt über grüne Hügel. Man kann ihn auch in Teilabschnitten begehen. Die Wanderwege sind farblich gekennzeichnet: grün leicht, blau mittel und rot am schwierigsten.



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