County Clare

County Clare: O'Briens Tower Castle

County Clare: O'Briens Tower Castle

Historische Ortschaften in dramatischer Landschaft

Die Grafschaft ganz im Westen beheimatet einige der dramatischsten Landschaften Irlands – allen voran die Cliffs of Moher, eine hochaufragende Steilküste. Im Hinterland breitet sich der Burren aus, eine weite, baumlose Karstlandschaft. In die Landschaft kuscheln sich historische Städtchen und Dörfer wie Ennis, Kilrush, Killaloe, Bunratty und Ennistymon. Sie zeugen davon, dass die Grafschaft vor der großen Hungersnot eine Blütezeit erlebt hat. In der ersten Hälfte lebten in Clare weit über 200.000 Menschen. Heute sind es nur noch 70.000. 



Sehenswürdigkeiten County Clare


Aran Islands

Karge Felseninseln im Atlantik

Die Inselgruppe gegenüber den Cliffs of Moher besteht aus drei kargen Felseninseln und mehreren winzigen Eilanden. Jahrhunderte lang haben die Einwohner, die vom Fisch- und Hummerfang lebten, versucht, die Böden durch Seetang-Düngung fruchtbarer zu machen, wovon die allgegenwärtigen, von Trockenenmauern umgebenen „Gärten“ zeugen. Trotz des anwachsenden Tourismus ist die alte irische Sprache auf Aran heute noch stärker verbreitet als irgendwo sonst. Hauptattraktion ist Dún Aenghus, eine der größten europäischen Festungen aus prähistorischer Zeit auf der Südseite der Insel Inishmór. Die Aran-Inseln erreicht man per Schiff von Galway, Doolin oder Ros an Mhil aus.


Bunratty Castle

Mächtige Burg mit 1.000-jähriger Geschichte

Die mächtige Burg mit einer über 1.000-jährigen Geschichte gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Irland. Bereits 970 unterhielten die Wikinger einen Handelsplatz am River Shannon, den die Normannen im 13. Jahrhundert zur Festung ausbauten. Ihr heutiges Gesicht erhielt das Castle des MacNamara Clans im 15. Jahrhundert. Nach einem Jahrhundert des Verfalls wurde Bunratty Castle 1950 sorgfältig restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Rund um die Burg wurde ein Freilichtmuseum mit Häuschen, Werkstätten und Läden eingerichtet, wie sie im 19. Jahrhundert typisch für ganz Irland waren.


Burren Way

Mehrtägiger Wanderweg durch die Grafschaft Clare

Der über 100 Kilometer lange Wanderweg in der Grafschaft Clare Clare führt durch den Burren, eine steinige Karstlandschaft. An charakteristischen Trockensteinmauern entlang kommt man durch Magerwiesen zu Kreidefelsen, Höhlen und Aussichtspunkten mit fantastischer Sicht über die Küste. Für den gesamten Wanderweg benötigt man sechs Tage. Er beginnt in Lahinch, wo man die erste Etappe als Tagestour machen kann, und endet an den Cliffs of Moher.

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/8541506


Limerick

Stadt der genialen Blödelreime

Limerick Fans werden sich einen Besuch der Stadt nördlich von Adare nicht entgehen lassen, auch wenn dort außer Castle und Cathedral nicht viel zu sehen ist. Schließlich stammt der Limerick aus Limerick, eine fünfzeilige Gedichtform, in der es zahllose komische Reime gibt. Hier zwei besonders gelungene: 

There was a young lady of Niger,
Who smiled as she rode on a tiger.
They returned from the ride
With the lady inside
And the smile on the face of the tiger.

Ein Kettenraucher aus Nizza,
der im Tank seines Wagens nach Sprit sah,
der flog mit nem Krach
durchs Garagenvordach
einem staunenden Gast in die Pizza.


Loop Head

Wilde Felslandschaft am Rande Europas

Wie ein schmaler Finger, der nach Westen zeigt, erstreckt sich Loop Head Halbinsel im Westen des County Clare zwischen dem Atlantik und der Shannon-Mündung. Die Küste ist gesäumt von beeindruckenden Klippen. An der westlichen Spitze der Halbinsel, dem eigentlichen Loop Head, wacht ein Leuchtturm, der eine grandiose Aussicht auf die wilde Felsenlandschaft am Ende Europas bietet. Der Wild Atlantic Way führt rund um die Halbinsel. Von Kilkee geht es hinaus zum Loop Head und über Carrigaholt wieder zurück.


River Shannon

Größter Fluss der Britischen Inseln

Der mit etwa 370 Kilometern der längste und wasserreichste Fluss der Britischen Inseln ist auf knapp 250 Kilometern schiffbar, was ihn zu einem Hauptverkehrsweg im Westen machte. Schon im Mittelalter war er von vielen Burgen und Schlössern gesäumt. Der Shannon entwässert die moorige Mitte Irlands, durchfließt fischreiche Seen und bildet nördlich von Limerick Stromschnellen. Weiter westlich ergießt er sich durch einen schmalen, etwa 100 Kilometer langen Mündungstrichter in den Atlantik. Der Mündungsarm ist stark von den Gezeiten beeinflusst. Der Shannon durchfließt die Seen Lough Allen, Lough Ree und den größten von ihnen, Lough Derg.




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