Dublin

Teilt Dublin in arm und reich: der Liffey-Fluss

Teilt Dublin in arm und reich: der Liffey-Fluss

Irlands bunte Hauptstadt

Die 500.000 Einwohner zählende Hauptstadt an der Ostküste Irlands ist unbestritten politischer und kultureller Mittelpunkt der Insel. In ihrem Einzugsbereich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadtbild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansiedlung, die ursprünglich Dubhlinn ("dunkle Untiefe") hieß, muss schon um 450 n. Chr. existiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wechselvoller Fremdherrschaft gekennzeichnet. Das heutige Stadtbild geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner prächtigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das weltberühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehenswerte Besucher- und Probierzentrum zu besichtigen.

www.visitdublin.com



Sehenswürdigkeiten Dublin


Denkmal für James Joyce

Berühmtester Dubliner Bürger

Eine hervorragende, aber zeitaufwändige Art, sich auf eine Reise nach Dublin vorzubereiten, ist die Lektüre des Romans Ulysses von James Joyce. Der Jahrhundertroman schildert in 18 Episoden einen einzigen Tag – den 16. Juni 1904 – im Leben des Leopold Bloom, einem Angestellten der Dubliner Tageszeitung. Dieser ganz normale Tag ist in Wirklichkeit eine Odyssee im homerischen Sinne. So ist jede Episode einer Sage aus dem Leben des Odysseus zugeordnet. Joyce schildert die Bewegungen seines Helden Bloom zwischen Dubliner Postamt und Friedhof so präzise, dass man den Roman wie einen Stadtführer nutzen kann. Tatsächlich sieht man an jedem 16. Juni, der in Dublin als „Bloomsday“ zum inoffiziellen Feiertag erklärt wurde, zahlreiche Joycianer mit dicken Schwarten durch die Straßen der Altstadt ziehen.


Powerscourt Gardens

Romantischer Landschaftspark

In einer Senke westlich von Bray liegt das hübsche Dorf Enniskerry, in dem einer der schönsten Landschaftsgärten Irlands liegt: die Powerscourt Gardens. Im Mittelpunkt des Parks steht das Herrenhaus von 1731, ein eindrucksvoller Granitbau. Unterhalb liegen die teilweise terrassierten Gärten, mit Statuen, Mosaikböden und schmiedeeisernen Gittern verziert. Darüber hinaus gibt es einen italienischen und einen japanischen Garten und einen malerischen Teich. Von den Gärten beginnt ein einstündiger Wanderweg, der zu dem Powerscourt Waterfall führt, dem mit 120 m höchsten Wasserfall Irlands. Besonders eindrucksvoll ist er nach dem Regen, wenn die Wassermassen nur so herunterstürzen.

www.powerscourt.com


Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes

Das kostenfreie Museum enthält Originalkleidungsstücken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Originalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hochwertige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfältigem Nippes verkauft werden. Ein preiswertes Schnellrestaurant ist angeschlossen. 

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Hügelgrab von Newgrange

Tausend Jahre älter als Stonehenge

Das Hügelgrab ist 500 Jahre älter als die Pyramiden von Gizeh und 1.000 Jahre älter als Stonehenge. Ein 20 Meter langer Gang führt ins dunkle Innere der Grabkammer. Die Erbauer zwischen 3300 und 2900 vor Christus sind mit unglaublicher Präzision zu Werke gegangen: Jedes Jahr genau zur Sommersonnenwende und zur Wintersonnenwende strahlt die Sonne mit einem dünnen Strahl genau in die Kammer und erhellt sie für 15 Minuten. Über 4.000 Jahre war das Hügelgrab verschüttet und wurde erst im 17. Jahrhundert entdeckt. Durch die Decke war in 5.000 Jahren kein Tropfen Regen gekommen. Das Gangrab, das heute zum Welterbe der UNESCO gehört, kann besucht werden, Führungen bietet das Brú na Bóinne Visitors' Centre an. 




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