Clonmacnoise

Spiritueller Ort aus frühchristlicher Zeit: Clonmacnoise

Spiritueller Ort aus frühchristlicher Zeit: Clonmacnoise

Mystische Klosterruine

Nur wenige Kilometer südlich vom Inselmittelpunkt liegt die einzigartige Klosterruine am Ufer des Shannon Rivers. Ihre Geschichte reicht in die frühchristliche Zeit zurück. 548 wurde das Kloster gegründet, das wegen seiner zentralen Lage an Wasser- und Landstraßen bald eine Blüte erlebte. 700 Jahre lang wurden auf dem weitläufigen Gelände immer wieder Kapellen und Kirchen errichtet. Im 12. Jahrhundert war das Kloster kultureller und geistlicher Mittelpunkt Irlands. Mit der Ankunft der Wikinger begann der Niedergang. Danach brandschatzten die Normannen das Kloster. Oliver Cromwell schließlich ließ Clonmacnoise und viele andere irischen Klöster vernichten. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn man sich dem Ort, der seit 1877 ein nationales Denkmal ist, per Boot vom Shannon aus nähert.



Sehenswürdigkeiten Clonmacnoise


Birr Castle

Bilderbuchschloss im Landschaftspark

Das Schloss von Anfang des 17. Jahrhunderts hat eine wechselvolle Geschichte mit Belagerungen und Umbauten. Es liegt in einem phantastischen Garten aus dem 18. Jahrhundert mit über 1.000 verschiedenen Baum- und Straucharten und einer Buchsbaumhecke, die über 200 Jahre alt sein soll. Wenn im Frühjahr die Magnolien blühen, ist der Park besonders reizvoll.

www.birrcastle.com


Turoe-Stein

Magischer Pfeiler aus vorchristlicher Zeit

Der ein Meter hohe, behauene Granitstein aus vorchristlicher Zeit stand ursprünglich in einem prähistorischen Ringwall im einige Kilometer entfernten Rath of Feerwore. Die Forschung vermutet heute, das man dem phallus-förmigen Pfeiler im 1. Jahrhundert nach Christus hier aufgestellt hat, weil man ihm magische Kräfte zuschrieb. Später wurde der Stein „christianisiert“.


Shannon

Größter Fluss der Britischen Inseln

Der längste und wasserreichste Fluss der Britischen Inseln ist 370 Kilometer lang. Von seiner Quelle in den Cuilcagh Mountains 76 Meter über dem Meer bis zu seiner Mündung bei Limerick durchfließt er zahllose Seen und Wasserarme. Der Shannon bildet das Rückgrat eines verzweigten Kanalsystems, das etwa ein Viertel der Fläche Irlands überzieht. Während des Mittelalters wurden Burgen an seinen Ufern gebaut, um die Grenze zwischen Leinster und Connacht zu sichern. Von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Einzug der Eisenbahn war der Shannon der Hauptverkehrsweg in der Region. Heute trifft man vor allem Urlauber, die mit dem Hausboot durch die Flussidylle tuckern.


Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort

Das frühchristliche Kloster wurde 560 gegründet und diente im 11. Jahrhundert als Bischofssitz. In der Reformation wurde 1540 das Kloster aufgehoben. Der Wert der Gebäude und der Ländereien wurde 1541 auf 50 Schilling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchenschiff und das südliche Querschiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, und von den nördlich davon gelegenen Wohngebäuden des Klosters ist nichts mehr erhalten. Als in den 1980iger Jahren Busch und Efeu die Ruinen völlig überwucherten, haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugänglich gemacht. 




Reisebeispiele Clonmacnoise

Nach Oben