Connemara

Connemara: kahle Berge und weite Strände

Connemara: kahle Berge und weite Strände

Felsenküste, dunkle Seen

Connemara heißt das einzigartig schöne, stark zergliederte Gebiet an der Westküste nordwestlich von Galway. Die dunklen Seen, kahle Berge, die Felsenküste und die Sandstrände machen es zu einer der Hauptattraktionen Irlands. In weiten Teilen wird noch das alte Irisch gesprochen. Die Straßenschilder sind nur auf Gälisch. Wer die malerische Küstenstraße entlang fährt, sollte in Cliffden anhalten und zu Fuß die 12 Kilometer lange Sky-Road entlang gehen. Sie führt um die Halbinsel im Westen durch eine wundervolle, friedliche Landschaft.



Sehenswürdigkeiten Connemara


Croagh Patrick

Heiliger Berg und Wallfahrtsstätte

Der 764 Meter hohe Berg im County Mayo ist seit Jahrhunderten eine Wallfahrtsstätte. Der Legende nach stieg der Heilige Patrick im Jajr 441 auf den Berg, um dort 40 Tage zu fasten und eine Kapelle zu bauen. Als er eine Glocke den Berg hinabwarf, vertrieb der heilige Lärm alle Schlangen von der irischen Insel. Die Kapelle, die heute am Gipfel steht, wurde allerdings erst 1905 geweiht. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli – dem sogenannten Reek Sunday – steigen Tausende von Pilger den Berg hinauf, die meisten von ihnen barfuß. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Glencoaghan Horseshoe

Über sechs der Twelve Bens

Die Twelve Bens  sind eine eindrucksvolle Bergkette im Westen von Irland. Der hufeisenförmige Weg überschreitet sechs der zwölf Bens, die sich rund um das Glencoaghan Tal gruppieren. Laut irischen Bergsteigern ist diese Bergtour die schönste und anspruchsvollste Tour Irlands. Damit haben sie sicherlich recht, man hat einerseits eine sehr schöne, anspruchsvolle alpine Tour und wunderbare Ausblicke auf die See- und Berglandschaft ringsherum. Das Schwierigste dieser Tour ist sicherlich die Länge, das sehr wechselhafte Wetter der Westküste und die Orientierung. (Hin und zurück: 15 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 1591 Meter)

Nähere Informationen:
out.ac


Inishbofin

Wind, Schafe und Steine auf Fischerinsel

Die 15 Quadratkilometer kleine Insel liegt neun Kilometer vor der Westküste. Das stark gegliederte Eiland erreicht eine Höhe von 85 Metern. Eine Fährverbindung zur Insel besteht von dem kleinen Ort Cleggan. Auf der Insel wohnen weniger als Menschen, die vor allem vom Fischfang und von der Landwirtschaft leben. Im Winter schneiden Stürme die Insel manchmal wochenlang vom Festland ab. (hin und zurück 11 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 90 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Kylemore Abbey

Schlossartiges Nonnenkloster am Pollacapall Lough

Das älteste Nonnenkloster für Benediktinerinnen geht auf das Jahr 1665 zurück. Nach mehreren Umzügen ist es seit 1920 in den Mauern des Schlosses Kylemore untergebracht. Sehenswert sind das Klostergebäude, von dem die Haupteingangshalle zu besichtigen ist. Im Rest der Abtei wohnen Nonnen und Internatsschülerinnen. Die neugotische Kirche hat die Form einer Miniaturkathedrale mit einer Krypta und Engelswasserspeiern. Etwas entfernt von der Abtei liegt der viktorianische „Walled Garden“, durch den ein Bächlein plätschert. Er wird von einer Ziegelmauer umgeben und enthält auf fast vier Hektar mehrere Gewächsthäuser sowie Blumen-, Kräuter- und Gewürzbeete.

Zur Website:
www.kylemoreabbey.com




Reisebeispiele Connemara

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