Kilkenny

Mittelalterlich: Kilkenny am River Nore

Mittelalterlich: Kilkenny am River Nore

Mittelalterliches Künstlerstädtchen

Die Stadt am River Nore wurde im 7. Jahrhundert von Mönchen gegründet und ist bis heute für sein mittelalterliches Stadtbild bekannt. Historische Häuser aus schwarzem Kilkenny-Sandstein, der auch Black Marble genannt wird, säumen gewundene Gassen und elegante Plätze rund um die Black Abbey und St. Mary's Cathedral. Als schönste Stadt im südöstlichen Binnenland ist Kilkenny Heimat für viele Kunsthandwerker und Designbetriebe geworden. Das Kilkenny Beer, ein Red Ale, das etwas milder schmeckt als das Guiness, beflügelt das vitale Nachtleben in der Altstadt.



Sehenswürdigkeiten Kilkenny


Brownshill-Dolmen

5000 Jahre altes Riesengrab

Das neolithische Grab auf dem Gelände von Gut Brownshill wurde zwischen 3300 und 2900 vor Christus errichtet. Es hat den größten Deckstein aller Megalithanlagen auf den Britischen Inseln. Die Platte besteht aus hundert Tonnen Granit und ist 4,7 m × 6,1 m groß bei einer Dicke von etwa zwei Metern. Archäologen rätseln, wie ein dermaßen schwerer Stein bewegt werden konnte. Wahrscheinlich wurde der Stein vor Ort gefunden und hochgehebelt.


Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort

Das frühchristliche Kloster wurde 560 gegründet und diente im 11. Jahrhundert als Bischofssitz. In der Reformation wurde 1540 das Kloster aufgehoben. Der Wert der Gebäude und der Ländereien wurde 1541 auf 50 Schilling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchenschiff und das südliche Querschiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, und von den nördlich davon gelegenen Wohngebäuden des Klosters ist nichts mehr erhalten. Als in den 1980iger Jahren Busch und Efeu die Ruinen völlig überwucherten, haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugänglich gemacht. 




Reisebeispiele Kilkenny

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