12.07.2011

Irlandreise von Sigrid Koller

Guten Tag Herr Bach,

vielen Dank für die tolle Reise. Wir waren restlos begeistert. Howth, in der Nähe von Dublin, war superschön. Toll war es, dass wir nur ca. 30 Minuten vom Flughafen aus gefahren sind, um ins King Sitric zu kommen. Wir sind supernett aufgenommen worden, waren unsere nettesten Gastgeber (obwohl alle sehr nett waren). Wir sind im Hafen spazierengegangen und fanden auch die Temperaturen sehr angenehm (15° C). Ab und zu wurde es dunkel, dann windete es wieder, dann schien wieder die Sonne, dieses Wetter begleitete uns die ganzen Tage. Danach sind wir den Cliff Path, der fast hinter dem Haus losging, gelaufen – war herrlich, vor allem konnten wir die Dauer selbst bestimmen. Wir haben Delfine gesehen (allerdings nur die Flossen). Abends haben wir im King Sitric gegessen, sehr lecker. Am nächsten Tag ging es mit dem Zug nach Dublin, leider hat es geschüttet, so dass wir nicht allzuviel gesehen haben. Wir haben uns einfach in den Bus gesetzt und alle Sehenswürdigkeiten vom Bus aus angeschaut. War trotzdem sehr interessant. Dann ging es leider nach zwei Nächten weiter. Gerne wären wir in Howth geblieben, da wir dachten, es wäre nicht zu toppen. Unser nächstes Ziel war Ballyvaughan. Im Drumcreehy House gab es das beste Frühstück, das wir je hatten. Die Perfumery in den Burren hat uns sehr gut gefallen, wir haben ordentlich eingekauft, die Landschaft war schön. Abends waren wir im Ort essen, war toll. Wir haben Tips von den Gastgebern bekommen. Dann ging es über die Cliffs of Moher weiter nach Dingle. Die Cliffs haben uns nicht so sehr vom Hocker gerissen, wir sind mit dem Schnellboot hingefahren und haben sie uns angeschaut. Dingle ist ein entzückender Ort, die Unterkunft Castlewood House wunderschön und eigentlich wollten wir hier bleiben. Besonders beeindruckt hat uns die Slea Head Rundfahrt. Diese Fahrt geht quasi ab Castlewood House los und ist traumhaft. Ab und zu haben wir das Auto stehen gelassen, sind ein Stück am Strand gelaufen, haben einen Kaffee getrunken (im T-Shirt und in der Sonne) und sind dann weitergefahren. Am liebsten hätten wir die anderen Unterkünfte umgebucht. Zum Glück haben wir das nicht gemacht, denn Killarny (Loch Lein Hotel) hat uns umgeworfen. Unsere Gastgeber haben uns gleich in den Nationalpark geschickt, wir waren restlos begeistert. Auch hier konnten wir mit dem Auto hinfahren, sind gewandert, mit dem Boot auf dem See gefahren, Erholung pur. Das Hotel war klasse, absolut ruhig, traumhafter Blick auf den See. Es waren alle Unterkünfte perfekt, aber hier haben wir uns am wohlsten gefühlt. Auch Killarney selbst hat sehr viel geboten. Wir waren abends bummeln, danach essen und dann in den Pubs. Die Musik hat uns meistens sehr gut gefallen. Am nächsten Tag sind wir den Ring of Kerry gefahren, hat uns auch supergut gefallen, zudem es den ganzen Tag nicht geregnet hat. Wir dachten, es sind Menschenmassen unterwegs, war aber nicht so. Es gab zwar einige Busse, aber es gab auch Stellen, da waren wir ganz allein. Leider hieß mal wieder Abschiednehmen, wir steuerten unser letztes Ziel an, Cobh. Das Knockeven House ist etwas angestaubt, aber Pam, die Gastgeberin, ist wahnsinnig nett gewesen. Der Ort selbst war etwas langweilig, es gab nur zwei Möglichkeiten, etwas zu essen und das war auch recht teuer. Das Auswanderermuseum war ganz interessant. Alles in allem war die Reise phantastisch, wir können sie nur jedem empfehlen.

So, jetzt planen wir mal wieder Südafrika.

Viele Grüße aus Mannheim

Sigrid & Rupert



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