Von Connemara zum Ring of Kerry: eine Reise in Irlands Westen

Naturschönheiten des Westens

Spektakuläre Küsten, stille Seen

Diese Reise lässt sich viel Zeit für die Naturschönheiten an Irlands Westküste. Wer will, kann von Doolin aus die kargen Aran Inseln im Atlantik aufsuchen. Übernachtet wird in urigen Country Houses.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Dublin nach Glasson

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Von Dublin nach Glasson

131 km | 2:00 h
Von Dublin fährt man in west­li­cher Rich­tung zunächst parallel zum River Liffey. Bei Athlone kommt man zum River Shannon.

Belve­dere House and Gardens

Vom Jagdschloss zum Goldenen Käfig
Das prachtvolle Anwesen mit schönem Blick auf Lough Ennell wur­de 1740 für den First Earl of Belve­dere als Jagdschloss errichtet. Als er sich nach seiner Hoch­zeit entschied, das Anwesen zu seinem Haupt­wohn­sitz zu machen. wur­de Belve­dere noch einmal aufwändig umge­baut. Ein franzö­si­scher Architekt verzierte die Decken mit Stuck. Die Arbeiten gehören zu den kostbarsten ihrer Art in Irland. Doch schon bald nach der Hoch­zeit wur­de Earl eifer­süchtig. Er beschul­digte seine Frau des Ehebruchs mit seinem jüngeren Bruder und ließ vor dessen Haus eine Mauer bauen. Erst nach seinem Tod wur­de die Ehefrau aus ihrem Goldenen Käfig befreit. Die „jealous Wall“ steht noch heute. Sehens­wert sind auch die Park­anlagen.
A

Athlone

Flussstädtchen in der Mitte Irlands

Die Stadt mit 20.000 Einwoh­nern liegt am Fluss Shannon und dem südli­chen Ende des schilfumwach­senen Lough Ree ungefähr am geogra­fi­schen Mittel­punkt Irlands.

Tatsäch­lich war sie immer auch eine umkämpfte Grenz­stadt, wovon die Burg im Zentrum zeugt. Athlone Castle wur­de seit dem 13. Jahr­hun­dert mehr­fach zerstört und wieder­aufge­baut. Heute beherbergt sie das Tourist Office.

Zu Gast in einem Hotel am Lough Ree

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Hotel, bei dessen Errich­tung vor allem Zedern­holz und Glas verwendet wurden, liegt am Ufer des Lough Ree, im Zentrum Irlands.

Seine innova­tive Küche wur­de schon mit diversen Preisen ausgezeichnet und in verschiedenen Restau­rantführern aufge­listet. In den See münden viele Kanäle, die man per Boot erkunden kann. Die Zimmer haben Seeblick und sind mit Fußbo­den­heizung ausge­stattet. Neben der Küche ist vor allem die große Wein­aus­wahl bemerkens­wert, die sich auch außer­halb von Irland einen guten Ruf erworben hat.

River Shannon

Bootsfahrt auf dem größten Fluss der Briti­schen Inseln
Der mit etwa 370 Kilome­tern der längste und wasser­reichste Fluss der Briti­schen Inseln ist auf knapp 250 Kilome­tern schiffbar, was ihn zu einem Haupt­ver­kehrsweg im Westen machte. Schon im Mittel­alter war er von vielen Burgen und Schlös­sern gesäumt. Der Shannon entwäs­sert die moorige Mitte Irlands, durch­fließt fisch­reiche Seen und bildet nörd­lich von Limerick Stromschnellen. Weiter west­lich ergießt er sich durch einen schmalen, etwa 100 Kilometer langen Mündung­s­trichter in den Atlantik. Der Mündungsarm ist stark von den Gezeiten beeinflusst. Der Shannon durch­fließt die Seen Lough Allen, Lough Ree und den größten von ihnen, Lough Derg.

Lough Ree

Sagen­umwobene Königinnen und pilzför­mige Steine
Der zweitgrößte und mittlere Hauptsee im Lauf des Shannon liegt einge­bettet zwischen den Countys Longford, West­meath und Roscommon. Der Lough Ree ist bei Anglern und Bootfah­rern beliebt. Erreichbar ist der Lough Ree von Athlone am Südende des Sees aus, wo sich ein Hafen befindet. Im nörd­li­chen Teil des Sees liegt die Insel Inchcleraun (irisch Inis Cloi­th­rinn) mit den Über­resten eines frühchrist­li­chen Klos­ters. Der Legende nach soll dort die sagen­umwobene Königin Medb getötet worden sein. Etwa in der Mitte der West­seite des Lough Ree an dessen Engstelle zwischen dem nörd­li­chen und südli­chen See liegt Rindoon, eine geschicht­s­träch­tige Halb­insel. In der Umge­bung des Sees finden sich viele soge­nannte mushroom stones, das sind pilzför­mige Kalk­stein­forma­tionen, die durch Ausspü­lung durch das Wasser entstanden sind.

Sculpture in the Park­lands

Kunst im Moor
Wie stumme und rätselhafte Zeugen einer anderen Welt wirken die Skulpturen in der Moor­landschaft bei Lough Boora. Besonders geheim­nisvoll sind sie, wenn der Nebel über sie zieht. Die ersten Kunst­werke entstanden 2002 während des Lough Boora Inter­na­tional Sculpture Sympo­siums. Jedes Jahr wur­de die Samm­lung durch mehrere Werke erwei­tert.

Von Glasson nach Connemara

125 km | 2:00 h
Der Weg nach Westen führt bis zur Bucht nach Galway, die bereits Teil des Atlan­tiks ist. Auf halber Strecke ca 6 km nörd­lich von Loughrea steht an der R350 der magi­sche Turoe-Stein aus vorchrist­li­cher Zeit.
B

Connemara

Felsenküste, dunkle Seen

Connemara heißt das einzig­artig schöne, stark zergliederte Gebiet an der Westküste nordwest­lich von Galway. Die dunklen Seen, kahle Berge, die Felsen­küste und die Sand­strände machen es zu einer der Haupt­at­trak­tionen Irlands.

In weiten Teilen wird noch das alte Irisch gespro­chen. Die Straßen­schilder sind nur auf Gälisch. Wer die male­ri­sche Küsten­straße entlang fährt, sollte in Clifden anhalten und zu Fuß die 12 Kilometer lange Sky-Road entlang gehen. Sie führt um die Halb­insel im Westen durch eine wundervolle, fried­liche Land­schaft.

Zu Gast in einer Lodge am Lough Corrib

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das tradi­ti­ons­reiche Herren­haus aus der frühen vikto­ria­ni­schen Epoche liegt auf 50 Hektar Privat­land am idylli­schen Seeufer des Lough Corrib.

In dieser typisch irischen Landhaus­atmo­sphäre empfangen Henry, seine Frau Lucy, seine Mutter June und der Famili­enhund ihre Gäste herz­lich und ungezwungen, sodass diese sich von Anfang an entspannen und wohlfühlen können. Von den 15 Gäst­ezimmern blickt man entweder über den See oder in die male­ri­sche Berg­landschaft. Drei Wohnzimmer und viele Regale mit Büchern stehen den Gästen zur Verfügung. Das reichhal­tige Früh­stück wird im Esszimmer serviert, ebenso das empfehlens­werte 4-Gänge-Dinner; nach­mit­tags wird Tee stil­voll im Drawing Room serviert. Für Ausflüge bereiten die Gastgeber gerne einen Pick­nickkorb vor.

County Clare

Histo­ri­sche Ortschaften in drama­ti­scher Land­schaft
Die Graf­schaft ganz im Westen beheimatet einige der drama­tischsten Landschaften Irlands – allen voran die Cliffs of Moher, eine hoch­auf­ra­gende Steil­küste. Im Hinter­land breitet sich der Burren aus, eine weite, baum­lose Karst­landschaft. In die Land­schaft kuscheln sich histo­ri­sche Städt­chen und Dörfer wie Ennis, Kilrush, Kill­aloe, Bunratty und Ennistymon. Sie zeugen davon, dass die Graf­schaft vor der großen Hungersnot eine Blütezeit erlebt hat. In der ersten Hälfte lebten in Clare weit über 200.000 Menschen. Heute sind es nur noch 70.000.

Mayo

Einsame Schön­heit im Nordwesten
Der Lonely Planet sieht es so: „Mayo verzau­bert mit wilder Schön­heit und unver­gess­li­chen Landschaften, und doch finden sich hier nur wenige Touristen. So haben Sie reich­lich Gelegen­heit, die Gegend im Auto, zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferde­rü­cken nach Herzens­lust zu erkunden.“ Das Country Im Westen von Irland hat eine abwechs­lungs­reiche Land­schaft von flachen Mooren bis zum 800 Meter hohen Nephin Beg Range. Es gehört zu den kärg­l­ichsten und am dünnsten besiedelten Gegenden der Insel. Vor der Küste liegt Achill Island. Sie ist die größte Insel im Westen und am einfachsten zu errei­chen.

Glencoaghan Horseshoe

Über sechs der Twelve Bens
Die Twelve Bens  sind eine eindrucksvolle Bergkette im Westen von Irland. Der hufei­senför­mige Weg über­schreitet sechs der zwölf Bens, die sich rund um das Glencoaghan Tal grup­pieren. Laut irischen Berg­stei­gern ist diese Berg­tour die schönste und anspruchsvollste Tour Irlands. Damit haben sie sicher­lich recht, man hat einer­seits eine sehr schöne, anspruchsvolle alpine Tour und wunderbare Ausblicke auf die See- und Berg­landschaft ringsherum. Das Schwie­rigste dieser Tour ist sicher­lich die Länge, das sehr wech­selhafte Wetter der Westküste und die Orien­tie­rung. (Hin und zurück: 15 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 1591 Meter)

Croagh Patrick

Heiliger Berg und Wall­fahrts­stätte
Der 764 Meter hohe Berg im County Mayo ist seit Jahrhunderten eine Wall­fahrts­stätte. Der Legende nach stieg der Heilige Patrick im Jajr 441 auf den Berg, um dort 40 Tage zu fasten und eine Kapelle zu bauen. Als er eine Glocke den Berg hinabwarf, vertrieb der heilige Lärm alle Schlangen von der irischen Insel. Die Kapelle, die heute am Gipfel steht, wur­de allerdings erst 1905 geweiht. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli – dem soge­nannten Reek Sunday – steigen Tausende von Pilger den Berg hinauf, die meisten von ihnen barfuß. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

Von Connemara nach Ballyvaughan

77 km | 2:00 h
Die Strecke führt über Galway, das male­risch an der Mündung des River Corrib liegt. Die Provinz­stadt im Westen hat in den letzten Jahren besonders stark vom wirt­schaft­li­chen Aufstieg Irlands profi­tiert.
C

Cliffs of Moher

Senkrechte Steilklippen an Irlands Westküste

Die bekann­testen Steilklippen Irlands ragen bis zu 200 Meter nahezu senk­recht aus dem Atlan­ti­schen Ozean empor.

Sie erstre­cken sich über mehr als acht Kilometer von Hag's Head im Süden bis O'Brien's Tower im Norden, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Aran Islands und zur Bucht von Galway schaut. Es gibt auch ein Besu­cher­zentrum mit einem breit ausge­bauten Weg zu einer Aussichts­platt­form. Wer wandern möchte, kann auf dem Cliffs Coastal Walk am Rande der Klippen knapp 20 Kilometer zwischen Doolin und Liscannor laufen. Auf den Cliffs leben fast ausschließ­lich Vögel; eine Zählung ergab 30.000 Tiere und 29 Arten. Die inter­essan­testen sind die atlan­ti­schen Papa­gei­entau­cher, die in großen Kolo­nien an isolierten Stellen des Cliffs und auf Goat Island leben.

Zu Gast in einem Landhaus bei Ballyvaughan

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das farbenfrohe und antik einge­rich­tete Gäste­haus liegt 15 Minuten zu Fuß vom Fischerdorf Ballyvaughan entfernt und bietet einen impo­santen Blick über die Galway Bay.

Die Gastgeber – ein deutsch-irisches Ehepaar – verbreiten eine entspannte Atmo­sphäre. Von den zehn Zimmern blicken einige übers Meer, die anderen über die Burren, eine einzig­ar­tige Karst­landschaft im Hinter­land. Bier und Wein gibt es in der Honesty Bar. Neben Wandern und Schwimmen kann man Kanu­fahren, Tauchen oder Fischen; ebenso ist ein Tages­ausflug zu den vor der Bucht liegenden Aran Islands möglich.

Aran Islands

Karge Felsen­in­seln im Atlantik
Die Insel­gruppe gegenüber den Cliffs of Moher besteht aus drei kargen Felsen­in­seln -  Inishmór, Minishmaan und Inisheer – sowie mehreren winzigen Eilanden. Jahr­tausen­de­lang waren die kargen Inseln bewohnt. Die Insu­laner lebten vom Fisch- und Hummerfang. Um die kars­tigen Böden fruchtbar zu machen, legten sie Gärten an, indem sie Seetang zusam­mentrugen und die gedüngten Flächen mit Trockenmauern schützten. Die Küste ist felsig, Strände gibt es kaum. Dafür kann man auf der Insel seltene Pflanzen finden. Trotz des anwach­senden Tourismus ist die alte irische Sprache auf Aran heute noch stärker verbreitet als irgendwo sonst. Die Aran-Inseln erreicht man per Schiff von Galway, Doolin oder Ros an Mhil aus.

Doolin Cave

Graziles Kunst­werk der Natur
Die Kalk­steinhöhle im County Clare beein­druckt mit ihren gewal­tigen Stalak­titen. Die scheinbar frei schwe­benden, grazilen Riesen­säulen sind mit der Höhlen­decke verwachsen. Mit einer Länge bis 7,30 Meter gehören sie zu den längsten ihrer Art, die man auf der nörd­li­chen Hemi­sphäre gefunden hat. 350 Millionen Jahre hat die Natur gebraucht, um diese wundervollen Kunst­werke zu erschaffen. Die Höhle wur­de erst 1952 entdeckt und war bald ein beliebtes Ziel für Höhlen­kletterer, die sich mühsam durch enge Kanäle zwängen mussten. Damit war 1990 Schluss, als die neuen Besitzer die Höhle zu einer Show-Cave ausbauten. Der Zugang wur­de erwei­tert und ist nun leicht zugäng­lich. Führungen werden ange­boten.

Burren Natio­nal­park

Fels­landschaft von Mittel­erde
Der Páirc Náisiúnta Bhoirne, wie der 15 Quad­ratki­lometer große Park auf Irisch heißt, schützt die ausge­dehnten Fels- und Karst­landschaft Burren im Nordwesten des County Clare in Irland. Aufgrund des Klimas und der Beschaffen­heit des Burren findet man hier eine Viel­falt von seltenen Pflanzen und Blumen. Auch viele Tier­arten finden hier eine Heimat, unter anderem seltene Schmetter­linge. Der Autor J.R.R.Tolkien fand im Burren Natio­nal­park viele Inspi­ra­tionen für die Land­schaft von Mittel­erde. Es gibt sogar eine Höhle, die einem bekannten Wesen aus „Der Herr der Ringe“ als Namenspate diente: Pol na Gollum.

Burren Way

Mehr­tägiger Wanderweg durch die Graf­schaft Clare
Der über 100 Kilometer lange Wanderweg in der Graf­schaft Clare führt durch den Burren, eine stei­nige Karst­landschaft. An charak­te­ris­ti­schen Trocken­steinmauern entlang kommt man durch Magerwiesen zu Krei­defelsen, Höhlen und Aussichts­punkten mit fantas­ti­scher Sicht über die Küste. Für den gesamten Wanderweg benö­tigt man sechs Tage. Er beginnt in Lahinch, wo man die erste Etappe als Tages­tour machen kann, und endet an den Cliffs of Moher.

Dromore Wood Loop

Spaziergung durch ein Natur­re­servat
Das Natur­schutzgebiet Dromore Wood­land am südöst­li­chen Ende des Burren-Gebietes schützt einen besonders arten­rei­chen Lebens­raum. Neben Seen, Mooren und Feuchtwiesen gibt es auch ein paar histo­ri­sche Gebäude zu entde­cken, darunter das Schloss von Cahermacrea, die Kirche von Kilakee, zwei Ringforts und einen mittel­alter­li­chen Kalkofen. Durch die anmu­tige Land­schaft führt neben zwei kürzeren Natur­lehrpfaden ein schöner Wanderweg. (Hin und zurück: 7,1 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

Von Ballyvaughan nach Dingle

183 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Für die Fahrt entlang der Westküste sollte man sich Zeit nehmen. Sie führt an den Cliffs of Moher vorbei, einer spektakulären Klippen­landschaft, die zu den bedeu­ten­dsten Natur­denkmälern Irlands gehört.

Von Tarbert nach Killimer nimmt man die Autofähre, die zur halben Stunde ablegt (von Mitte Mai bis Ende September auch alle halbe Stunde). Die Überfahrt dauert eine Vier­tel­stunde, kostet 15 € und muss nicht reserviert werden.

D

Halbinsel Dingle

Eldorado für Maler und Fotografen

Die nörd­lichste von allen drei Kerry-Halb­in­seln ist besonders karg und einsam. Jahr für Jahr zieht die gewal­tige Land­schaft Künstler und Fotografen an.

Auf einer Rundfahrt über die Halb­insel kann man zahl­lose präh­is­to­ri­sche Steinmonu­mente entde­cken sowie frühe Kirchen oder bronzezeit­liche Befes­tigungs­anlagen. Der höchste Berg, der Brandon Moun­tain, ragt fast 1.000 m über dem Meer empor. Der gleich­na­mige Haup­tort der Insel ist ein male­ri­sches Fischer­ei­städt­chen mit bunten Häusern und freund­li­chen Pubs.

In einem Gästehaus bei Dingle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein irisch herz­li­cher Empfang, große Zimmer mit Aussicht auf Bucht und Hafen sowie Porridge mit braunem Zucker und Whiskey zum Früh­stück: Das famili­en­geführte 4-Sterne-Gäste­haus bei Dingle lässt keine Wünsche offen und bietet die besten Voraus­setzungen für einen gelun­genen Aufent­halt.

Am Nach­mittag serviert David seinen Gästen frischge­ba­ckenen Kuchen zum Tee oder Kaffee. Nach Dingle mit seinen Pubs und Restau­rants läuft man zehn Minuten.

Dingle Whiskey Distil­lery

West­lichste Bren­nerei Europas
Die irische Whiskey­pro­duk­tion durch­lebte im 20. Jahr­hun­dert eine starke Krise, in der die meisten Bren­ne­reien geschlossen wurden. Was übrig blieb, wur­de von Irish Disil­lers aufge­kauft. Seit der Jahr­tausendwende erlebt der irische Whiskey jedoch eine Renais­sance. So konnte 2012 nach langer Zeit wieder eine neue Bren­nerei eröffnet werden. Die Dingle Whiskey Distil­lery in den Hallen eines alten Sägewerks ist die west­lichste Bren­nerei Europas und speziali­siert sich auf Whiskey, Gin und Wodka in kleinen Mengen und hoher Qualität.

Slea Head Drive

Panora­ma­straße über die Halb­insel Dingle
Die 30 Kilometer lange Panora­ma­straße windet sich in zahl­losen Kurven über die Halb­insel Dingle. Zwischen Dingle und Dunquin kommt man an großar­tigen Aussichts­punkten und Über­resten von frühen Sied­lern vorbei, unter anderem an Forts, Stein­kreisen und Beehive Huts, wie man die Iglus aus Bruch­steinen nennt. Siedler aus der Bronzezeit, mittel­alter­liche Mönche, engli­sche Landlords und Hollywood-Regis­seure – alle haben hier ihre Spuren hinter­lassen.

Great Blasket Island

Verlas­sene Insel vor Dingle
Die Blasket Islands, zwölf kleine Inseln vor der Dingle-Halb­insel, sind heute unbe­wohnt. Die letzten 22 Einwohner von Great Blasket wurden 1953 evaku­iert. Ihre archai­sche Lebens­weise galt dem irischen Staat als nicht zivili­sa­ti­ons­ge­recht. In den 1980er Jahren waren die verlas­senen Häuser von einer Gruppe Aussteiger aus Deutsch­land bewohnt, die dort vom Fischfang, der Kanin­chenjagd und wilder Schafs­zucht lebten. Ein einsamer Wanderweg auf Great Blasket führt zum Croaghmore, dem mit 292 Metern höchsten Berg der Insel. Von Dunquin am Ende des Slea Head Drives kann man sich für 40 Euro pro Person mit einem kleinen Schiff über­setzen lassen.

Von Dingle nach Kill­orglin

62 km | 1:30 h
An der Südküste der Halb­insel Dingle fährt man nach Osten.
E

Killarney

Blaue Seen, mildes Klima

Der Killarney National Park (über 10.000 Hektar) schützt eine der schönsten Landschaften Irlands. Im Zentrum liegen drei blaue Seen, die aufgrund des milden Klimas von einer eigen­tüm­li­chen, fast subtro­pi­schen Land­schaft umgeben sind.

Riesen­farne, Erdbeerbäume, Bambuswälder und riesige Rhododendren über­ziehen die Hügel­landschaft. Man kann den Park auf eigene Faust erkunden oder geführte Touren buchen, die z. B. Boots- und Kutschfahrten kombi­nieren.

Zu Gast in einem Jagdschloss am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die vikto­ria­ni­sche Residenz aus dem Jahr 1850 diente einst Lord Brockett als Jagdschlös­schen. Heute gehört sie zu den schönsten in Irland und hat viele Natur­liebhaber, Abenteurer und Poeten in ihren Bann gezogen. Das Jagdschloss liegt einsam am Ufer des Caragh Lake, mit Blick auf die Kerry Moun­tains auf der gegenüber­liegenden Seite des Sees.

Wandern, Berg­steigen, Reiten, Angeln und Segeln sind in unmit­telbarer Umge­bung möglich, aber auch Entspannen oder Lesen in der Lounge am offenen Kamin. Die Gäste­zimmer sind geräumig und mit antikem Mobiliar ausge­stattet. Manche haben Seeblick, andere liegen auf der Garten­seite. Das Restau­rant ist sehr empfehlens­wert – die Köchin und ihr Team sind schon mehr­fach ausgezeichnet worden.

Auf den Purple Moun­tain

Grat­wande­rung hoch über dem Gap of Dunloe
West­lich des Killarney National Park lockt ein beliebter Ausflugsort, das Gap of Dunloe. Die Schlucht ist eine Hinter­las­senschaft der eiszeit­li­chen Glet­scher  mit Wasser­fällen und drei Seen. Die Tour führt über den Tomies Rock und über den Tomies Moun­tain zum Purple Moun­tain. Im Westen hat man einen wundervollen Einblick in die Macgillycuddy’s Reeks. (Hin und zurück: 15,1 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Carra­u­ntoo Hill

Über die Teufels­leiter zum höchsten Berg Irlands
Der Carran­tuo­hill (irisch Corrán Tuat­hail) ist mit 1.039 Metern die höchste Erhe­bung der irischen Insel. Er liegt im Südwesten der Insel im County Kerry und gehört zu den Macgillycuddy’s Reeks. Ein etwa fünf Meter hohes Metallkreuz ziert den Gipfel. Der Berg wird von Norden entlang Hag’s Glen und über die steile wass­erfüh­r­ende Devil’s Ladder bestiegen. Spezi­elle Gebirgs­ausrüs­tung ist nicht erforder­lich. Tritt­si­cher­heit und gute Berg­stiefel sind jedoch in der Devil’s Ladder ange­bracht. Lose Steine und Geröll erschweren den Aufstieg. Die Wetterbedingungen sind wech­selhaft. Bei Regen oder dichten Wolken ist ein Aufstieg gefähr­lich, da die Devil’s Ladder dann viel Wasser führen kann und rutschig ist. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab 898 Meter)

Von Kill­orglin nach Kenmare

114 km | 2:30 h
F

Ring of Kerry

Einsame Küsten, wilde Moore

Eine der belieb­testen und schönsten Küsten­routen Irlands ist der Ring of Kerry. Er führt um die Halb­insel Iveragh herum an einsamen Küsten, wilden Mooren und schroffen Gebirgs­landschaften vorbei.

Zwischendurch kommt man an idylli­schen Fischer­dörfchen vorbei. Um dem im Sommer dichten Verkehr zuvor­zu­kommen, empfiehlt sich eine frühe Abfahrt. Wegen der Enge der Straße dürfen Reise­busse den Ring nur gegen den Uhrzei­ger­sinn befahren. Eine Wanderver­sion dieser Straße ist der Fernwanderweg Kerry Way.

Zu Gast in einem B&B in Kenmare

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gebäude aus der Zeit von King Edward liegt idyllisch am Ufer der Kenmare Bay und am südöst­lichsten Punkt des Ring of Kerry.

Die gemüt­li­chen Zimmer haben entweder Blick auf den großen Rosen­garten oder die Bucht, und der Reenagross Wood­land Park liegt gleich vor der Tür. Ins Zentrum von Kenmare sind es nur wenige Minuten.

Ring of Beara

Irland in konzen­trierter Form
Die 140 Kilometer lange Panora­ma­küs­ten­straße führt über die wilde Beara Halb­insel im Südwesten Irlands. Parallel dazu verläuft ein herr­li­cher Fernwanderweg, der 200 Kilometer lange Beara Way. Start- und Endpunkt der Ring­straße sind die Orte Glen­ga­riff und Kenmare. Die Straße windet sich zwischen Felsenbuchten und Sand­stränden bis nach Castle­townbere, dem Haup­tort der Halb­insel. Der Ring of Beara ist erheb­lich weniger befahren als der Ring of Kerry, der über die nörd­lich gelegene Halb­insel Iveragh führt. Für Reise­busse und Wohnmobile ist die enge Straße gesperrt. Auch landschaft­lich kann der Ring of Beara mit seinem großen Bruder mithalten. Manche behaupten gar, er sei noch schöner, besonders im Abschnitt zwi­schen Allihies und Caherkeen.

Stein­kreis von Kenmare

Rätselhafter Druidenkreis mit Stein­grab
Der Druid's Circle liegt am Rand von Kenmare unweit der Cromwell’s Bridge (Glen­garriff), einer der ältesten Brücken in Irland. Im Gegen­satz zu vielen anderen Stein­kreisen Irlands ist er eiförmig (17,4 × 15,8 m) und hat im Zentrum ein kistenför­miges Stein­grab mit einem etwa zwei Meter langen Deck­stein, der sieben Tonnen wiegt. Der Kreis aus 15 großen Steinen, von denen 13 stehen und zwei im Norden umge­stürzt sind, ist der größte im County Kerry. Diese Stein­kreise haben stets unge­rade Stein­zahlen, die zwischen 5 und 17 liegen.

Ladies View

Aussicht über den Killarney Park
Einen Über­blick über den Upper Lake und die Wunderwelt des Killarney Parks erhält man vom Ladies View aus, einem beliebten Halte­punkt am Ring of Kerry, den schon die Hofdamen Königin Victo­rias nutzten. Dort exis­tiert ein gut ausge­bautes Netz ausge­schilderter Wander­wege, die rund um die Seen und an den Hängen der umge­benden Berge entlangführen. Auch der Fernwanderweg Kerry Way durch­quert die Gegend.

Von Kenmare nach Cobh

165 km | 3:00 h

Drombeg Stone Circle

Altar der Druiden
Der Stein­kreis mit einem Durch­messer von mehr als neun Metern besteht aus 17 eng beiein­ander stehenden Steinen, von denen einer flach liegt (recumbent stone). Er wird manchmal als „Opfer­tisch“ bezeichnet. Aufgrund der Stein­setzungen vermutet man einen Zusam­menhang mit der Winter­son­nenwende. Während der Ausgra­bungen wurden ungefähr in der Mitte des Kreises ein Topf mit den von einem dicken Tuch umhüllten verbrannten Knochen eines Jugend­li­chen gefunden. Die Radiokoh­len­stoff­da­tie­rung ergab, dass er zu Beginn des ersten vorchrist­li­chen Jahr­tausends lebte.
G

Irlands Süden

Subtropische Pflanzen im Einfluss des Golfstroms

Die Graf­schaften Cork und Kerry werden klima­tisch vom Golf­strom begüns­tigt. Subtro­pi­sche Pflanzen, Palmen, Fuch­si­en­he­cken und Rhododendronhaine sorgen für eine südliche Atmo­sphäre.

Hinter der sanften Küste erheben gibt es idylli­sche Dörfer, roman­ti­sche Castles und klare Seen entde­cken. Dahinter erheben sich Irlands höchste Berge. Höhe­punkte im Süden sind die Regionen Killarney und Dingle sowie die zweitgrößte Stadt der Insel, die Hafen­stadt Cork.

Zu Gast in einer Villa in Cobh

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das eindrucksvolle Haus aus dem Jahr 1840 liegt in Cobh, von dessen natür­li­chem Hafen aus Tausende Hunger­flücht­linge nach Amerika gesegelt sind.

Das Inte­rieur ist ebenso stil­echt wie die frühvi­k­to­ria­ni­sche Fassade. In der Main Hall pras­selt an kalten Tagen ein offener Kamin. In den großen Zimmern stehen teilweise Himmel­betten und andere inter­essante Antiqui­täten. Die Badezimmer hingegen sind voll­kommen modern. Pam, die Gastgeberin, hat früher einen Super­markt geleitet und ist glei­cher­maßen tüchtig wie gastfreund­lich.

Cobh

Letzte Station der irischen Auswanderer
Südöst­lich von Cork, der drittgrößten Stadt Irlands, liegt die Great Island, die inzwi­schen durch Brücken mit dem Fest­land verbunden ist. An ihrer Südseite liegt die kleine Hafen­stadt Cobh, von der während der großen Hungersnot (1845–51) rund zwei Millionen Iren nach Amerika aufge­bro­chen sind. Domi­niert wird die Stadt von der Kathedrale St. Colman’s Church mit ihrem über 90 Meter hohen Turm. Im alten Bahnhof ist ein Heri­tage Centre einge­richtet worden, das über die Hungerzeit, die Auswande­rung und die Titanic informiert, die in Cobh das letzte Mal vor ihrem Unter­gang ange­legt hat.

Titanic Expe­ri­ence Cobh

Vom Schicksal der irischen Passagiere
Die Hafen­stadt Cobh an der Südküste des County Cork war der letzte Hafen, den die Titanic auf ihrer verhäng­nis­vollen Jungfernfahrt anlief. Dort nahm sie Post und die letzten 123 Passagiere auf. Sie hatte nun knapp 2.200 Personen an Bord. In den ehema­ligen Büro­räumen der White Star Line informiert die Ausstel­lung „Titanic Expe­ri­ence“ anhand von Touch Screens, Film­aus­schnitten und hologra­fi­schen Projek­tionen über das Schicksal der in Queens­town zuge­stiegenen Passagiere – von ihrer Aufre­gung vor und während der Reise bis hin zu ihrem Verbleib nach dem Unter­gang.

Kathedrale von Cobh

Ausdruck irischen Natio­nalgefühls
Die neugo­ti­sche Bischofs­kirche von Cobh liegt weithin sichtbar auf einer Anhöhe. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, da die alten Kathedralen der anglika­ni­schen Staats­kirche zugefallen waren und die Katholiken keine Gottes­häuser in ausrei­chender Größe hatten. Heute ist sie die zweitgrößte Kirche Irlands und gilt als Ausdruck des damals wieder­er­starkten irischen Natio­nalismus. 1916 wur­de im Glock­en­turm ein Glocken­spiel mit 42 Bronze­glo­cken installiert, die zusammen über 25 Tonnen wiegen. Die Tonlagen reichen über vier Oktaven. Die größte davon, zugleich die größte Glocke in ganz Irland, wiegt 3,6 Tonnen und ist nach dem heiligen Colman benannt.

Von Cobh

Mietwagenabgabe

Von Cobh nach Dublin

274 km | 3:30 h

Rock of Cashel

Monu­ment der irischen Geschichte
Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzei­chen und ein einzig­ar­tiges Monu­ment irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wur­de er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahr­hun­dert eroberte der Clan der Eogha­nachta, die späteren MacCar­thys, den Felsen und baute ihn zum Clan­sitz aus. Eine goti­sche Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herz­stück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Macht­haber aus London als Entschul­digung genügten.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort
Das frühchrist­liche Kloster wur­de 560 gegründet und diente im 11. Jahr­hun­dert als Bischofs­sitz. In der Reforma­tion wur­de 1540 das Kloster aufge­hoben. Der Wert der Gebäude und der Lände­reien wur­de 1541 auf 50 Schil­ling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchen­schiff und das südliche Quer­schiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, von den nörd­lich davon gelegenen Wohn­gebäuden des Klos­ters ist nichts mehr erhalten. In den 1980er Jahren haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugäng­lich gemacht, in dem sie Büsche und Efeu entfernten, die die Ruinen völlig über­wu­cherten.

Slieve Bloom Moun­tains

Grüne Höhen, reizvolle Täler
Das Gebirge in der Mitte Irlands gilt mit dem franzö­si­schen Zentral­massiv als das älteste in Europa und soll einst bis zu 3.700 Meter hoch gewesen sein. Heute ist der Ard Éireann mit 527 Metern die höchste Erhe­bung. Ins Gebirge gelangt man auf Neben­straßen, die durch reizvolle Täler führen, am besten von Mount­rath aus. Der insge­samt 84 Kilometer lange Slieve Bloom Hiking Trail führt über grüne Hügel. Man kann ihn auch in Teil­ab­schnitten begehen. Die Wander­wege sind farb­lich gekennzeichnet: grün leicht, blau mittel und rot am schwie­rigsten.

Mietwagenabgabe

Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Dublin

22 km | 26 Minuten
H

Dublin

Irlands bunte Hauptstadt

Die 500.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt an der Ostküste Irlands ist unbe­s­tritten poli­ti­scher und kultureller Mittel­punkt der Insel.

In ihrem Einzugsbe­reich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadt­bild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansied­lung, die ursprüng­lich Dubhlinn („dunkle Untiefe“) hieß, muss schon um 450 n. Chr. exis­tiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wech­sel­voller Fremdherr­schaft gekennzeichnet. Das heutige Stadt­bild geht auf das 18. Jahr­hun­dert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner präch­tigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das welt­be­rühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehens­werte Besu­cher- und Probier­zentrum zu besich­tigen.

Zu Gast in einem B&B in Dublin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B in einem vikto­ria­ni­schen Haus im grünen Dubliner Vorort Ballsbridge bietet eine stil­volle und gemüt­liche Atmo­sphäre in ruhiger, aber zentraler Lage.

In nahezu allen Räumen des Hauses schaffen Möbel aus dem 19. Jahr­hun­dert ein elegantes Ambi­ente, wobei es an modernem Komfort dennoch nicht fehlt. Im Früh­s­tücksraum mit Winter­garten wird morgens ein reichhal­tiges Buffet mit vielen haus­gemachten Produkten ange­richtet; den Nach­mit­tag­stee kann man im eleganten Salon genießen. In der Nach­bar­schaft gibt es mehrere Restau­rants, das Zentrum erreicht man zu Fuß in ca. 30 Minuten oder mit der DART-Bahn, deren Halte­stelle sich unweit des B&B befindet.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Dublin (3 Stunden, deutsch)

Doris Brüderlin, geborene Schwei­zerin, hat bereits vor über 25 Jahren begonnen, ihre Liebe zum Reisen zum Beruf zu machen und in verschiedensten Teilen der Welt als Reiseleiterin zu arbeiten.

2011 ist sie schließ­lich nach Irland gezogen, wo sie nun mit viel Begeiste­rung anderen Reisenden die Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat näher bringt.
Der Stadt­rundgang führt durch die Innen­stadt Dublins, vorbei an den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Unter­nehmen Sie einen Spaziergang über den Campus des Trinity College, der besten Univer­sität Irlands, vorbei am Parla­mentsgebäude und zum Dublin Castle. Beim anschließenden Besuch im quir­ligen Stadt­viertel Temple Bar, dem Hotspot des Nach­tlebens von Dublin, erhält man den ein oder anderen Geheim­tipp zu den High­lights der zahlrei­chen Restau­rants und Bars der Gegend.
Über die soge­nannte „Ha'penny Bridge“, für deren Überque­rung noch bis 1919 eine Fußgängermaut entrichtet werden musste, geht es hinüber auf die nörd­liche Ufer­seite des Liffey. Hier kann unter anderem ein Schaufenster­bummel durch die belieb­teste Einkaufs­straße der Stadt unternommen sowie das rund 120 Meter hohe „Monu­ment of Light“, besser bekannt als „Mille­nium Spire“, bestaunt werden.

Bank of Ireland

Schalter­halle mit Kaminfeuer und Wand­teppi­chen
Das Bankge­bäude mit den impo­santen Fassaden diente im 18. Jahr­hun­dert als irisches Parla­ment. Jeder darf hineinspa­zieren, um die wunder­schöne Schalter­halle zu bewundern oder sich an den Kaminfeuern in den Fluren zu wärmen. Besu­chern mit entspre­chenden Englischkennt­nissen vermit­telt eine Führung vieles über die irische Geschichte und gewährt Einlass in den Saal des Ober­hauses mit Kris­tall­leuchtern, Wand­teppi­chen und der Täfe­lung aus irischer Eiche.

National Library

Wo James Joyce viele Stunden verbrachte
Direkt nörd­lich von Leinster House steht die National Library, ein herr­li­cher Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert. Von der reich verzierten Eingangshalle führt eine Treppe zum großen Lese­saal mit Glas­dach, Puttenfries in leuch­tenden Farben und Stuck­decke. Zur origi­nalen Möblie­rung gehören Regale mit Holzschnitze­reien und Tische mit grünen Lese­lampen. James Joyce hat in diesem Saal viele Stunden zuge­bracht. Eine seiner Szenen aus Ulysses spielt hier.

Trinity College

Altehrwür­dige Univer­sität von Dublin
Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegrün­deten Univer­sität mit ihren grauen klas­sizis­ti­schen Fassaden spazieren. Zu ihren berühmten Ehema­ligen gehören Schrift­steller wie Jonathan Swift, Dracula-Autor Bram Stoker, Oscar Wilde und Samuel Beckett. Kostenpf­lichtig sind zwei besondere Höhe­punkte des College: das Book of Kells und die Bibliothek aus dem 18. Jahr­hun­dert. Eine Treppe führt hinauf zum großar­tigen Long Room, in dem rund 200.000 Bücher aufbe­wahrt werden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitze­reien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer Schrift­steller und Wissenschaftler aufreihen. Im Long Room steht auch die älteste irische Harfe aus dem späten Mittel­alter.
15 Tage
ab 1.699,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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