Die grüne Insel: Große Irland Rundreise

Große Irland Rundreise

Annäherungen an die Farbe Grün

Die große Rundreise ist geeignet, alle Schattierungen der grünen Insel kennenzulernen. Im Vordergrund steht die Schönheit der Landschaft. Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Hochkreuze und Klöster zeugen von einer glanzvollen Geschichte, Pubs und Folk von einer vitalen Gegenwart.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Dublin nach Ballyragget

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Von Dublin nach Ballyragget

151 km | 2:00 h

Östlich von Carlow, das auf der Strecke liegt, kann man auf dem Gelände des Herren­hauses von Browne's Hill das über 5.000 (!) Jahre alte Portal eines Mega­li­thgrabs bewundern, dessen über 100 Tonnen schwerer Deck­stein von drei Steinblöcken getragen wird.

Die Anlage gilt als die größte und schwerste ihrer Art in ganz Europa.

Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes
Das kostenfreie Museum enthält Origi­nal­k­leidungs­stü­cken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Origi­nalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hoch­wer­tige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfäl­tigem Nippes verkauft werden. Ein preis­wertes Schnellre­stau­rant ist ange­schlossen.

Brown­shill-Dolmen

5000 Jahre altes Riesengrab
Das neoli­thi­sche Grab auf dem Gelände von Gut Brown­shill wur­de zwischen 3300 und 2900 vor Christus errichtet. Es hat den größten Deck­stein aller Mega­lit­h­anlagen auf den Briti­schen Inseln. Die Platte besteht aus hundert Tonnen Granit und ist 4,7 m × 6,1 m groß bei einer Dicke von etwa zwei Metern. Archäo­logen rätseln, wie ein dermaßen schwerer Stein bewegt werden konnte. Wahr­schein­lich wur­de der Stein vor Ort gefunden und hoch­ge­he­belt.
A

Irlands Südosten

Sonnenverwöhnte Landschaft zwischen Dublin und Cork

Zwischen Dublin und Cork, gibt es die meisten Sonnen­tage und am wenigsten Regen in ganz Irland. Zum Südosten zählen die Graf­schaften Wicklow, Carlow, Wexford, Waterford und Klkenny.

Saftige Wiesen und weites Farm­land prägen das Landschafts­bild. An den Küsten gibt es weite Sand­strände, die zum Baden genutzt werden. Wer mit dem eigenen Wagen Irland erkunden will, landet meist mit der Fähre in Ross­lare Harbour. Auch für Wikinger und Normannen war der Südosten das Tor zu Irland. Die Burgen in der Graf­schaft Kilkenny zeugen allerdings davon, dass die Begeg­nungen mit ihnen oft weniger fried­lich verliefen.

Zu Gast in einem Herrenhaus bei Ballyragget

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das georgia­ni­sche Haus liegt auf gut 26 Hektar Land wenige Kilometer außer­halb von Ballyragget im County Kilkenny am Nore.

Es wur­de im 18. Jahr­hun­dert erbaut und beherbergt heute in seinen alten Mauern ein B&B, das mit viel Liebe und Aufmerk­samkeit geführt wird. Jedes der Zimmer ist individuell in einem klas­si­schen Stil einge­richtet, die Bäder dagegen sind modern gestaltet und mit viel Komfort ausge­stattet. Das Früh­stück, das vorwiegend aus einheimi­schen Produkten und haus­gemachtem Brot besteht, wird im großen Spei­se­saal serviert. Tags­über kann man sich im Garten oder in einem der Gemeinschafts­räume, wie der Bibliothek, aufhalten.

Kilkenny

Mittel­alter­li­ches Künst­ler­städt­chen
Die Stadt am River Nore wur­de im 7. Jahr­hun­dert von Mönchen gegründet und ist bis heute für sein mittel­alter­li­ches Stadt­bild bekannt. Histo­ri­sche Häuser aus schwarzem Kilkenny-Sand­stein, der auch Black Marble genannt wird, säumen gewun­dene Gassen und elegante Plätze rund um die Black Abbey und St. Mary's Cathedral. Als schönste Stadt im südöst­li­chen Binnen­land ist Kilkenny Heimat für viele Kunst­hand­werker und Desi­gn­be­triebe geworden. Das Kilkenny Beer, ein Red Ale, das etwas milder schmeckt als das Guiness, beflügelt das vitale Nach­tleben in der Altstadt.

Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort
Das frühchrist­liche Kloster wur­de 560 gegründet und diente im 11. Jahr­hun­dert als Bischofs­sitz. In der Reforma­tion wur­de 1540 das Kloster aufge­hoben. Der Wert der Gebäude und der Lände­reien wur­de 1541 auf 50 Schil­ling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchen­schiff und das südliche Quer­schiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, von den nörd­lich davon gelegenen Wohn­gebäuden des Klos­ters ist nichts mehr erhalten. In den 1980er Jahren haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugäng­lich gemacht, in dem sie Büsche und Efeu entfernten, die die Ruinen völlig über­wu­cherten.

Slieve Bloom Moun­tains

Grüne Höhen, reizvolle Täler
Das Gebirge in der Mitte Irlands gilt mit dem franzö­si­schen Zentral­massiv als das älteste in Europa und soll einst bis zu 3.700 Meter hoch gewesen sein. Heute ist der Ard Éireann mit 527 Metern die höchste Erhe­bung. Ins Gebirge gelangt man auf Neben­straßen, die durch reizvolle Täler führen, am besten von Mount­rath aus. Der insge­samt 84 Kilometer lange Slieve Bloom Hiking Trail führt über grüne Hügel. Man kann ihn auch in Teil­ab­schnitten begehen. Die Wander­wege sind farb­lich gekennzeichnet: grün leicht, blau mittel und rot am schwie­rigsten.

Von Ballyragget nach Cobh

156 km | 2:00 h
Der Weg führt über den 60 m hohen Rock of Cashel, auf dem die Ruine einer mittel­alter­li­chen Bistums­kirche steht. Die unge­deckte Kathedrale gehört zu den wich­tigsten Kultur­denkmälern Irlands und lohnt unbedingt einen Besuch.

Rock of Cashel

Monu­ment der irischen Geschichte
Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzei­chen und ein einzig­ar­tiges Monu­ment irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wur­de er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahr­hun­dert eroberte der Clan der Eogha­nachta, die späteren MacCar­thys, den Felsen und baute ihn zum Clan­sitz aus. Eine goti­sche Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herz­stück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Macht­haber aus London als Entschul­digung genügten.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card
B

Irlands Süden

Subtropische Pflanzen im Einfluss des Golfstroms

Die Graf­schaften Cork und Kerry werden klima­tisch vom Golf­strom begüns­tigt. Subtro­pi­sche Pflanzen, Palmen, Fuch­si­en­he­cken und Rhododendronhaine sorgen für eine südliche Atmo­sphäre.

Hinter der sanften Küste erheben gibt es idylli­sche Dörfer, roman­ti­sche Castles und klare Seen entde­cken. Dahinter erheben sich Irlands höchste Berge. Höhe­punkte im Süden sind die Regionen Killarney und Dingle sowie die zweitgrößte Stadt der Insel, die Hafen­stadt Cork.

Zu Gast in einer Villa über Cobh

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die vikto­ria­ni­sche Residenz thront auf einem Hügel, von wo sie die bestmög­liche Aussicht über einen der schönsten Natur­häfen welt­weit genießt.

Doch auch in anderer Hinsicht ist das B&B bemerkens­wert: Wer irische Gastfreundschaft kennenlernen will, ist hier richtig. Einige Hoch­zeits­paare, die hier zu Gast waren, sollen schon ihre schon Kinder nach der char­manten und geist­rei­chen Gastgeberin benannt haben. Jedes der Zimmer ist individuell in einem eher klas­si­schen Stil einge­richtet. Die Restau­rants und Geschäfte von Cobh erreicht man zu Fuß in fünf Minuten.

Cobh

Letzte Station der irischen Auswanderer
Südöst­lich von Cork, der drittgrößten Stadt Irlands, liegt die Great Island, die inzwi­schen durch Brücken mit dem Fest­land verbunden ist. An ihrer Südseite liegt die kleine Hafen­stadt Cobh, von der während der großen Hungersnot (1845–51) rund zwei Millionen Iren nach Amerika aufge­bro­chen sind. Domi­niert wird die Stadt von der Kathedrale St. Colman’s Church mit ihrem über 90 Meter hohen Turm. Im alten Bahnhof ist ein Heri­tage Centre einge­richtet worden, das über die Hungerzeit, die Auswande­rung und die Titanic informiert, die in Cobh das letzte Mal vor ihrem Unter­gang ange­legt hat.

Titanic Expe­ri­ence Cobh

Vom Schicksal der irischen Passagiere
Die Hafen­stadt Cobh an der Südküste des County Cork war der letzte Hafen, den die Titanic auf ihrer verhäng­nis­vollen Jungfernfahrt anlief. Dort nahm sie Post und die letzten 123 Passagiere auf. Sie hatte nun knapp 2.200 Personen an Bord. In den ehema­ligen Büro­räumen der White Star Line informiert die Ausstel­lung „Titanic Expe­ri­ence“ anhand von Touch Screens, Film­aus­schnitten und hologra­fi­schen Projek­tionen über das Schicksal der in Queens­town zuge­stiegenen Passagiere – von ihrer Aufre­gung vor und während der Reise bis hin zu ihrem Verbleib nach dem Unter­gang.

Kathedrale von Cobh

Ausdruck irischen Natio­nalgefühls
Die neugo­ti­sche Bischofs­kirche von Cobh liegt weithin sichtbar auf einer Anhöhe. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, da die alten Kathedralen der anglika­ni­schen Staats­kirche zugefallen waren und die Katholiken keine Gottes­häuser in ausrei­chender Größe hatten. Heute ist sie die zweitgrößte Kirche Irlands und gilt als Ausdruck des damals wieder­er­starkten irischen Natio­nalismus. 1916 wur­de im Glock­en­turm ein Glocken­spiel mit 42 Bronze­glo­cken installiert, die zusammen über 25 Tonnen wiegen. Die Tonlagen reichen über vier Oktaven. Die größte davon, zugleich die größte Glocke in ganz Irland, wiegt 3,6 Tonnen und ist nach dem heiligen Colman benannt.

Von Cobh nach Killarney

116 km | 2:00 h
Die Strecke führt von Osten nach Westen durch Irlands Südwesten, im dem wegen des Golf­stroms immer ein mildes Klima herrscht.

Ring of Kerry

Einsame Küsten, wilde Moore
Eine der belieb­testen und schönsten Küsten­routen Irlands ist der Ring of Kerry. Er führt um die Halb­insel Iveragh herum an einsamen Küsten, wilden Mooren und schroffen Gebirgs­landschaften vorbei. Zwischendurch kommt man an idylli­schen Fischer­dörfchen vorbei. Um dem im Sommer dichten Verkehr zuvor­zu­kommen, empfiehlt sich eine frühe Abfahrt. Wegen der Enge der Straße dürfen Reise­busse den Ring nur gegen den Uhrzei­ger­sinn befahren. Eine Wanderver­sion dieser Straße ist der Fernwanderweg Kerry Way.

Gougane Barra Forest Park

Wälder, Moore und ein Heiliger
Der  knapp 150 Hektar große Park schützt eine anmu­tige Wald-, Heide- und Moor­landschaft im Tal der Sheehy-Berge. Die Kiefernwälder, die schroffen Felsen und der Pa­no­ra­ma­blick über den See erin­nern ein wenig an die kana­di­schen Rockies. Auf einer Insel im See findet man noch Spuren des frühchrist­li­chen Klos­ters, das der Heilige Finbarr dort im 6. Jahr­hun­dert grün­dete. Insge­samt führen sechs kürzere Spazier­wege durch den Park.
C

Killarney

Blaue Seen, mildes Klima

Der Killarney National Park (über 10.000 Hektar) schützt eine der schönsten Landschaften Irlands. Im Zentrum liegen drei blaue Seen, die aufgrund des milden Klimas von einer eigen­tüm­li­chen, fast subtro­pi­schen Land­schaft umgeben sind.

Riesen­farne, Erdbeerbäume, Bambuswälder und riesige Rhododendren über­ziehen die Hügel­landschaft. Man kann den Park auf eigene Faust erkunden oder geführte Touren buchen, die z. B. Boots- und Kutschfahrten kombi­nieren.

Zu Gast in einem Country Hotel bei Killarney

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das abge­legene Hotel blickt über den Lower Lake von Killarney und liegt ideal für die Erkundung des Ring of Kerry.

Persön­li­cher Service, eine informelle, freund­liche Atmo­sphäre, gutes Essen und helle, große Nicht­rau­cherzimmer machen den Aufent­halt ange­nehm. Angeln, Bootfahren, Golf­spielen und Wandern sind möglich. Fahr­räder werden umsonst an der Rezep­tion aus­ge­liehen.

Ring of Beara

Irland in konzen­trierter Form
Die 140 Kilometer lange Panora­ma­küs­ten­straße führt über die wilde Beara Halb­insel im Südwesten Irlands. Parallel dazu verläuft ein herr­li­cher Fernwanderweg, der 200 Kilometer lange Beara Way. Start- und Endpunkt der Ring­straße sind die Orte Glen­ga­riff und Kenmare. Die Straße windet sich zwischen Felsenbuchten und Sand­stränden bis nach Castle­townbere, dem Haup­tort der Halb­insel. Der Ring of Beara ist erheb­lich weniger befahren als der Ring of Kerry, der über die nörd­lich gelegene Halb­insel Iveragh führt. Für Reise­busse und Wohnmobile ist die enge Straße gesperrt. Auch landschaft­lich kann der Ring of Beara mit seinem großen Bruder mithalten. Manche behaupten gar, er sei noch schöner, besonders im Abschnitt zwi­schen Allihies und Caherkeen.

Auf den Purple Moun­tain

Grat­wande­rung hoch über dem Gap of Dunloe
West­lich des Killarney National Park lockt ein beliebter Ausflugsort, das Gap of Dunloe. Die Schlucht ist eine Hinter­las­senschaft der eiszeit­li­chen Glet­scher  mit Wasser­fällen und drei Seen. Die Tour führt über den Tomies Rock und über den Tomies Moun­tain zum Purple Moun­tain. Im Westen hat man einen wundervollen Einblick in die Macgillycuddy’s Reeks. (Hin und zurück: 15,1 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Ross Castle

Sitz eines mittel­alter­li­chen Clan-Führers
Die Festung aus dem 15. Jahr­hun­dert gilt als typi­sche Burg eines mittel­alter­li­chen irischen Clan-Führers. Sie hat einen Innenhof, der mit Zwischenmauern und Türmen befes­tigt ist. Von den runden Türmen sind heute noch zwei erhalten. Die kleinen Fenster sowie die schmalen, unregelmäßigen Wendeltreppen waren für die Vertei­digung ausgelegt. Nachdem mehrere Besitzer das Anwesen ruiniert hatten, ging das Anwesen 1979 in Staats­be­sitz über und wur­de sorgfältig restau­riert. Das Castle ist vom Seeufer aus zugäng­lich und Ausgangs­punkt für Bootsfahrten zu zwei kleinen Inseln im Lough Leane, wo die Über­reste mittel­alter­li­cher Klöster zu finden sind.

Enthalten in: 
OPW Heri­tage Card

Carra­u­ntoo Hill

Über die Teufels­leiter zum höchsten Berg Irlands
Der Carran­tuo­hill (irisch Corrán Tuat­hail) ist mit 1.039 Metern die höchste Erhe­bung der irischen Insel. Er liegt im Südwesten der Insel im County Kerry und gehört zu den Macgillycuddy’s Reeks. Ein etwa fünf Meter hohes Metallkreuz ziert den Gipfel. Der Berg wird von Norden entlang Hag’s Glen und über die steile wass­erfüh­r­ende Devil’s Ladder bestiegen. Spezi­elle Gebirgs­ausrüs­tung ist nicht erforder­lich. Tritt­si­cher­heit und gute Berg­stiefel sind jedoch in der Devil’s Ladder ange­bracht. Lose Steine und Geröll erschweren den Aufstieg. Die Wetterbedingungen sind wech­selhaft. Bei Regen oder dichten Wolken ist ein Aufstieg gefähr­lich, da die Devil’s Ladder dann viel Wasser führen kann und rutschig ist. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab 898 Meter)

Von Killarney nach Dingle

62 km | 1:30 h
Die Strecke führt an der Südküste der Halb­insel Dingle entlang.
D

Halbinsel Dingle

Eldorado für Maler und Fotografen

Die nörd­lichste von allen drei Kerry-Halb­in­seln ist besonders karg und einsam. Jahr für Jahr zieht die gewal­tige Land­schaft Künstler und Fotografen an.

Auf einer Rundfahrt über die Halb­insel kann man zahl­lose präh­is­to­ri­sche Steinmonu­mente entde­cken sowie frühe Kirchen oder bronzezeit­liche Befes­tigungs­anlagen. Der höchste Berg, der Brandon Moun­tain, ragt fast 1.000 m über dem Meer empor. Der gleich­na­mige Haup­tort der Insel ist ein male­ri­sches Fischer­ei­städt­chen mit bunten Häusern und freund­li­chen Pubs.

In einem Gästehaus bei Dingle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne 4-Sterne-Hotel liegt am Südufer der Dingle Halb­insel, nur etwa zehn Minuten zu Fuß vom Zentrum von Dingle entfernt.

Alle zwölf Zimmer sind groß, hell und mit viel Liebe zum Detail einge­richtet. Die Gastgeber, Helen und Brian, legen viel Wert auf eine ange­nehme Atmo­sphäre und unter­stützen dies durch ihre Gastfreund­lichkeit. Helens Mutter ist Künst­lerin und einige ihrer Bilder zieren die Wände. Das Früh­stück ist reichhaltig und die frischen Zutaten kommen überwiegend von lokalen Anbie­tern. Mehrere bekannte Golf­plätze befinden sich in der Nähe. In dem lebhaften Städt­chen gibt es gute Restau­rants und Pubs, in denen häufig Live­musik gespielt wird. Das Gäste­haus liegt ideal zur Erkundung der Halb­insel.

County Clare

Histo­ri­sche Ortschaften in drama­ti­scher Land­schaft
Die Graf­schaft ganz im Westen beheimatet einige der drama­tischsten Landschaften Irlands – allen voran die Cliffs of Moher, eine hoch­auf­ra­gende Steil­küste. Im Hinter­land breitet sich der Burren aus, eine weite, baum­lose Karst­landschaft. In die Land­schaft kuscheln sich histo­ri­sche Städt­chen und Dörfer wie Ennis, Kilrush, Kill­aloe, Bunratty und Ennistymon. Sie zeugen davon, dass die Graf­schaft vor der großen Hungersnot eine Blütezeit erlebt hat. In der ersten Hälfte lebten in Clare weit über 200.000 Menschen. Heute sind es nur noch 70.000.

Dingle Whiskey Distil­lery

West­lichste Bren­nerei Europas
Die irische Whiskey­pro­duk­tion durch­lebte im 20. Jahr­hun­dert eine starke Krise, in der die meisten Bren­ne­reien geschlossen wurden. Was übrig blieb, wur­de von Irish Disil­lers aufge­kauft. Seit der Jahr­tausendwende erlebt der irische Whiskey jedoch eine Renais­sance. So konnte 2012 nach langer Zeit wieder eine neue Bren­nerei eröffnet werden. Die Dingle Whiskey Distil­lery in den Hallen eines alten Sägewerks ist die west­lichste Bren­nerei Europas und speziali­siert sich auf Whiskey, Gin und Wodka in kleinen Mengen und hoher Qualität.

Slea Head Drive

Panora­ma­straße über die Halb­insel Dingle
Die 30 Kilometer lange Panora­ma­straße windet sich in zahl­losen Kurven über die Halb­insel Dingle. Zwischen Dingle und Dunquin kommt man an großar­tigen Aussichts­punkten und Über­resten von frühen Sied­lern vorbei, unter anderem an Forts, Stein­kreisen und Beehive Huts, wie man die Iglus aus Bruch­steinen nennt. Siedler aus der Bronzezeit, mittel­alter­liche Mönche, engli­sche Landlords und Hollywood-Regis­seure – alle haben hier ihre Spuren hinter­lassen.

Von Dingle nach County Clare

176 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Für die Fahrt entlang der Westküste sollte man sich Zeit nehmen. Sie führt an den Cliffs of Moher vorbei, einer spektakulären Klippen­landschaft, die zu den bedeu­ten­dsten Natur­denkmälern Irlands gehört.

Von Tarbert nach Killimer nimmt man die Autofähre, die zur halben Stunde ablegt (von Mitte Mai bis Ende September auch alle halbe Stunde). Die Überfahrt dauert eine Vier­tel­stunde, kostet 15 € und muss nicht reserviert werden.

E

Cliffs of Moher

Senkrechte Steilklippen an Irlands Westküste

Die bekann­testen Steilklippen Irlands ragen bis zu 200 Meter nahezu senk­recht aus dem Atlan­ti­schen Ozean empor.

Sie erstre­cken sich über mehr als acht Kilometer von Hag's Head im Süden bis O'Brien's Tower im Norden, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Aran Islands und zur Bucht von Galway schaut. Es gibt auch ein Besu­cher­zentrum mit einem breit ausge­bauten Weg zu einer Aussichts­platt­form. Wer wandern möchte, kann auf dem Cliffs Coastal Walk am Rande der Klippen knapp 20 Kilometer zwischen Doolin und Liscannor laufen. Auf den Cliffs leben fast ausschließ­lich Vögel; eine Zählung ergab 30.000 Tiere und 29 Arten. Die inter­essan­testen sind die atlan­ti­schen Papa­gei­entau­cher, die in großen Kolo­nien an isolierten Stellen des Cliffs und auf Goat Island leben.

Zu Gast in einer Lodge in Ballyvaughan

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die freund­liche Unter­kunft liegt mitten in Ballyvaughan. Restau­rants, Pubs, Cafés und Geschäfte mit Kunst­gewerbe – alles im Dorf ist zu Fuß erreichbar.

Auch zum Meer, wo man über die Bucht von Galway schaut, sind es nur ein paar Schritte. Pauline und Gerry, das Besitzer­paar, begegnen ihren Gästen mit irischer Gastfreundschaft, wofür das reichhal­tige Früh­stück mit lokalem Räuc­her­lachs, irischem Käse und frischen Säften nur ein Beispiel ist. Neben den rund zehn gepflegten Gäst­ezimmern gibt es eine gemüt­liche Lounge und ein Sonnen­deck, wo man den Tag ausklingen und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen kann.

Aran Islands

Karge Felsen­in­seln im Atlantik
Die Insel­gruppe gegenüber den Cliffs of Moher besteht aus drei kargen Felsen­in­seln -  Inishmór, Minishmaan und Inisheer – sowie mehreren winzigen Eilanden. Jahr­tausen­de­lang waren die kargen Inseln bewohnt. Die Insu­laner lebten vom Fisch- und Hummerfang. Um die kars­tigen Böden fruchtbar zu machen, legten sie Gärten an, indem sie Seetang zusam­mentrugen und die gedüngten Flächen mit Trockenmauern schützten. Die Küste ist felsig, Strände gibt es kaum. Dafür kann man auf der Insel seltene Pflanzen finden. Trotz des anwach­senden Tourismus ist die alte irische Sprache auf Aran heute noch stärker verbreitet als irgendwo sonst. Die Aran-Inseln erreicht man per Schiff von Galway, Doolin oder Ros an Mhil aus.

Doolin Cave

Graziles Kunst­werk der Natur
Die Kalk­steinhöhle im County Clare beein­druckt mit ihren gewal­tigen Stalak­titen. Die scheinbar frei schwe­benden, grazilen Riesen­säulen sind mit der Höhlen­decke verwachsen. Mit einer Länge bis 7,30 Meter gehören sie zu den längsten ihrer Art, die man auf der nörd­li­chen Hemi­sphäre gefunden hat. 350 Millionen Jahre hat die Natur gebraucht, um diese wundervollen Kunst­werke zu erschaffen. Die Höhle wur­de erst 1952 entdeckt und war bald ein beliebtes Ziel für Höhlen­kletterer, die sich mühsam durch enge Kanäle zwängen mussten. Damit war 1990 Schluss, als die neuen Besitzer die Höhle zu einer Show-Cave ausbauten. Der Zugang wur­de erwei­tert und ist nun leicht zugäng­lich. Führungen werden ange­boten.

Burren Natio­nal­park

Fels­landschaft von Mittel­erde
Der Páirc Náisiúnta Bhoirne, wie der 15 Quad­ratki­lometer große Park auf Irisch heißt, schützt die ausge­dehnten Fels- und Karst­landschaft Burren im Nordwesten des County Clare in Irland. Aufgrund des Klimas und der Beschaffen­heit des Burren findet man hier eine Viel­falt von seltenen Pflanzen und Blumen. Auch viele Tier­arten finden hier eine Heimat, unter anderem seltene Schmetter­linge. Der Autor J.R.R.Tolkien fand im Burren Natio­nal­park viele Inspi­ra­tionen für die Land­schaft von Mittel­erde. Es gibt sogar eine Höhle, die einem bekannten Wesen aus „Der Herr der Ringe“ als Namenspate diente: Pol na Gollum.

Burren Way

Mehr­tägiger Wanderweg durch die Graf­schaft Clare
Der über 100 Kilometer lange Wanderweg in der Graf­schaft Clare führt durch den Burren, eine stei­nige Karst­landschaft. An charak­te­ris­ti­schen Trocken­steinmauern entlang kommt man durch Magerwiesen zu Krei­defelsen, Höhlen und Aussichts­punkten mit fantas­ti­scher Sicht über die Küste. Für den gesamten Wanderweg benö­tigt man sechs Tage. Er beginnt in Lahinch, wo man die erste Etappe als Tages­tour machen kann, und endet an den Cliffs of Moher.

Dromore Wood Loop

Spaziergung durch ein Natur­re­servat
Das Natur­schutzgebiet Dromore Wood­land am südöst­li­chen Ende des Burren-Gebietes schützt einen besonders arten­rei­chen Lebens­raum. Neben Seen, Mooren und Feuchtwiesen gibt es auch ein paar histo­ri­sche Gebäude zu entde­cken, darunter das Schloss von Cahermacrea, die Kirche von Kilakee, zwei Ringforts und einen mittel­alter­li­chen Kalkofen. Durch die anmu­tige Land­schaft führt neben zwei kürzeren Natur­lehrpfaden ein schöner Wanderweg. (Hin und zurück: 7,1 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

Von County Clare nach Galway

75 km | 2:00 h
Die Strecke führt über Galway, das male­risch an der Mündung des River Corrib liegt. Die Provinz­stadt im Westen hat in den letzten Jahren besonders stark vom wirt­schaft­li­chen Aufstieg Irlands profi­tiert.
F

Connemara

Felsenküste, dunkle Seen

Connemara heißt das einzig­artig schöne, stark zergliederte Gebiet an der Westküste nordwest­lich von Galway. Die dunklen Seen, kahle Berge, die Felsen­küste und die Sand­strände machen es zu einer der Haupt­at­trak­tionen Irlands.

In weiten Teilen wird noch das alte Irisch gespro­chen. Die Straßen­schilder sind nur auf Gälisch. Wer die male­ri­sche Küsten­straße entlang fährt, sollte in Clifden anhalten und zu Fuß die 12 Kilometer lange Sky-Road entlang gehen. Sie führt um die Halb­insel im Westen durch eine wundervolle, fried­liche Land­schaft.

Zu Gast in einer Lodge bei Oughterard

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das außergewöhn­liche Landhaus liegt in der bergigen Region von Connemara in Irlands Westen. Es wur­de 1996 als Famili­enresidenz an der stillgelegten Bahn­strecke von Galway nach Clifden erbaut und beherbergt heute helle Gäste­zimmer mit modernem Komfort und alten irischen Bauernmöbeln.

Gastgeberin Carmel, die neben zwei Hunden und zwei Katzen auch Pferde hält, begrüßt ihre Gäste mit irischer Gastfreundschaft. Den Gästen stehen das Wohnzimmer mit offenem Kamin und der Winter­garten zur Verfügung. Von der Rück­seite des Hauses blickt man über die Connemara Moun­tains. Der kleine Ort Ough­terard mit Geschäften, Pubs und Restau­rants ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Glencoaghan Horseshoe

Über sechs der Twelve Bens
Die Twelve Bens  sind eine eindrucksvolle Bergkette im Westen von Irland. Der hufei­senför­mige Weg über­schreitet sechs der zwölf Bens, die sich rund um das Glencoaghan Tal grup­pieren. Laut irischen Berg­stei­gern ist diese Berg­tour die schönste und anspruchsvollste Tour Irlands. Damit haben sie sicher­lich recht, man hat einer­seits eine sehr schöne, anspruchsvolle alpine Tour und wunderbare Ausblicke auf die See- und Berg­landschaft ringsherum. Das Schwie­rigste dieser Tour ist sicher­lich die Länge, das sehr wech­selhafte Wetter der Westküste und die Orien­tie­rung. (Hin und zurück: 15 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 1591 Meter)

Von Galway nach Ballina

144 km | 3:00 h

Es lohnt sich, über Westport an der Clew Bay zu fahren. Wer fit ist, kann dort Irlands heiligen Berg, den Coagh Patrick (753 m) besteigen.

Am Ende der Straße steht die Statue des heiligen Patrick. Von hier führt der Wanderweg gut erkennbar in zwei Stunden zum Gipfel. Von oben schaut man über die zahl­losen Inseln der Clew Bay.

Kylemore Abbey

Schloss­ar­tiges Nonnen­kloster am Pollaca­pall Lough
Das älteste Nonnen­kloster für Benedikti­ne­rinnen geht auf das Jahr 1665 zurück. Nach mehreren Umzügen ist es seit 1920 in den Mauern des Schlosses Kylemore unter­ge­bracht. Sehens­wert sind das Kloster­gebäude, von dem die Haupt­ein­gangshalle zu besich­tigen ist. Im Rest der Abtei wohnen Nonnen und Inter­nats­schüle­rinnen. Die neugo­ti­sche Kirche hat die Form einer Miniaturka­thedrale mit einer Krypta und Engels­was­ser­speiern. Etwas entfernt von der Abtei liegt der vikto­ria­ni­sche „Walled Garden“, durch den ein Bächlein plät­schert. Er wird von einer Ziegelmauer umgeben und enthält auf fast vier Hektar mehrere Gewächst­häuser sowie Blumen-, Kräuter- und Gewürzbeete.

Westport

Stad­t­idyll und Life Music im Pub
Die Stadt am Südos­tende der Clew Bay ist eine von ganz wenigen in Irland, die systema­tisch geplant wurden. Im Zentrum kann kann man das gut erkennen. Das Ensemble von Stadt­häusern im georgia­ni­schen Stil wirkt mit seiner Allee zu beiden Seiten des Carrowbeg besonders male­risch. Zu einem Wende­punkt in der irischen Geschichte wur­de das land meeting von Westport während einer Hungersnot 1879. Damals beschlossen Land­arbeiter und Pächter, sich nicht länger von den briti­schen Land­be­sitzern von Haus und Hof verjagen zu lassen. Wer irische Folk Music mag, sollte in den Pub gehen, wo fast jeden Abend Sessions stattfinden.

Croagh Patrick

Heiliger Berg und Wall­fahrts­stätte
Der 764 Meter hohe Berg im County Mayo ist seit Jahrhunderten eine Wall­fahrts­stätte. Der Legende nach stieg der Heilige Patrick im Jajr 441 auf den Berg, um dort 40 Tage zu fasten und eine Kapelle zu bauen. Als er eine Glocke den Berg hinabwarf, vertrieb der heilige Lärm alle Schlangen von der irischen Insel. Die Kapelle, die heute am Gipfel steht, wur­de allerdings erst 1905 geweiht. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli – dem soge­nannten Reek Sunday – steigen Tausende von Pilger den Berg hinauf, die meisten von ihnen barfuß. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)
G

Mayo

Einsame Schönheit im Nordwesten

Der Lonely Planet sieht es so: „Mayo verzau­bert mit wilder Schön­heit und unver­gess­li­chen Landschaften, und doch finden sich hier nur wenige Touristen.

So haben Sie reich­lich Gelegen­heit, die Gegend im Auto, zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferde­rü­cken nach Herzens­lust zu erkunden.“ Das Country Im Westen von Irland hat eine abwechs­lungs­reiche Land­schaft von flachen Mooren bis zum 800 Meter hohen Nephin Beg Range. Es gehört zu den kärg­l­ichsten und am dünnsten besiedelten Gegenden der Insel. Vor der Küste liegt Achill Island. Sie ist die größte Insel im Westen und am einfachsten zu errei­chen.

Zu Gast in einem Country House am Wild Atlantic Way

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nahezu einsam und allein liegt das famili­en­geführte B&B in der Bilder­buch­landschaft zwischen Ballycastle und Ballina am Wild Atlantic Way.

Von den weniger als fünf Gäst­ezimmern eröffnet sich ein weiter Ausblick auf den Ozean; in den Zimmern können Kaffee und Tee zubereitet werden. Am Abend wählt man das Früh­s­tücks­menu aus, das dann am nächsten Morgen im Esszimmer serviert wird. In der Lounge mit Kamin gibt es neben Fern­seher und DVD-Player auch Brett­spiele, Karten und Bücher. Ins Fischerdorf Lacken läuft man ca. 15 Minuten; Fahr­räder können vor Ort gemietet werden und es gibt Wander­wege in der Umge­bung. Golfliebhaber errei­chen mehrere Golf­plätze gut mit dem Auto.

Moyne Abbey

Spiritueller Ort am Moy River
Eine der eindrück­lichsten Kloster­ruinen in Irland ist Moyne Abbey, eine 1462 erbaute Franziskaner-Abtei. Die güns­tige Lage an der Mündung des Moy River erlaubte ein weitge­hend autarkes Leben. Gemüse und Hülsenfrüchte ließen sich gut anbauen, an der Küste wurden Austern und andere Scha­len­tiere geerntet. Die Muschelschalen wurden zu einem Mörtel verarbeitet, der beim Bau der Klos­ter­anlage verwendet wur­de. Auf der Insel Bart­ragh konnten ohne große Mühen Kanin­chen gejagt werden. Die Mönche führten daher das Kloster auch nach der Reforma­tion trotz andau­ernder Verfolgung fort, mussten aber hinnehmen, dass ihr Haus 1590 durch Sir Richard Bingham niederge­brannt und damit zur Ruine wur­de. Der letzte Mönch, Brother Thomas, verstarb erst um das Jahr 1800.

Jackie Clarke Collec­tion

Bedeu­tende private Samm­lung zur Geschichte Irlands
Zeit seines Lebens war der aus Ballina stam­mende Geschäfts­mann Jackie Clarke leiden­schaft­li­cher Sammler von seltenem histo­ri­schen Mate­rial seines Heimat­landes. Fünf Jahre nach seinem Tod machte seine Ehefrau die einzig­ar­tige Samm­lung für alle Inter­es­sierten zugäng­lich. Die Dauer­aus­stel­lung wur­de im eigens zu diesem Zweck umge­bauten ehema­ligen Gebäude der Provincial Bank einge­richtet. Über 100.000 Stücke – darunter seltene Buch­auf­lagen, poli­ti­sche Flugblätter und Karikaturen sowie Gemälde – doku­men­tieren bedeu­tende Ereig­nisse über eine Zeit­spanne von etwa 400 Jahren. Es handelt sich hierbei um die bisher bedeu­ten­dste private Samm­lung irischer Geschichte, die für die Öffent­lichkeit zugäng­lich gemacht wur­de.

Von Ballina nach Donegal

156 km | 2:30 h
Auf dem Weg an der Atlan­tikküste nach Nord­osten liegt Sligo. Die hübsche Provinzhaupt­stadt lohnt einen Besuch.

Sligo

Wikinger­gründung am Grab der mythi­schen Königin
Die Wikinger­gründung ist mit heute knapp 20.000 Einwoh­nern die größte Stadt im Norden Irlands. Sehens­wert sind unter anderem Calry Church und Sligo Cathedral, besonders aber die Ruine von Sligo Abbey, die von Maurice Fitz Gerald, dem Gründer der Stadt erbaut wur­de. Sligo wird an der Peripherie umsäumt von zwei der bekann­testen Berge Irlands, dem Ben Bulben und dem Knock­narea, einem Tafelberg mit dem Grabhügel der mythi­schen Königin Medb. Zu Füßen des Knock­narea liegt Carrowmore, eine mega­li­thi­sche Nekro­pole mit Dolmen und Gang­gräbern.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Clas­siebawn Castle

Irlands Antwort auf Neuschwan­stein
Wer von Cliffoney auf der Neben­straße zur Halb­insel Mullaghmore fährt, kommt an einem beliebten Fotomotiv vorbei. Vor dem maje­s­tä­ti­schen Ben Bulben erhebt sich eine düstere Burg, während im Vordergrund die Meeres­wogen auf die Klippen zurollen. Das Clas­siebawn Castle, im 19. Jahr­hun­dert für Sir John Temple, Master of the Rolls in Ireland, erbaut, ist Irlands Antwort Neuschwan­stein. Leider ist das einsame Schloss in Privat­be­sitz und kann nicht besich­tigt werden. Dafür gibt es in Mullaghmore einen geschützten Sand­strand.

Am Ben Bulben

Wande­rung am Fuß des sagen­umwobenen Tafelbergs
Der 527 Meter hoher Tafelberg etwa zehn Kilometer nörd­lich der Stadt Sligo zeichnet sich durch seine ebenmäßige Gestalt aus, und ist neben dem Knock­narea und dem Croagh Patrick einer der bekann­testen Berge Irlands. Er wur­de während der Eiszeit geformt, als große Teile der Erde unter Glet­schern lagen. In Drumcliff, am Fuß des Ben Bulben, liegt das Grab von William Butler Yeats. Der Dichter wur­de dort auf eigenen Wunsch hin bestattet. Ihm zu Ehren wird die Umge­bung des Ben Bulben inof­fi­ziell als Yeats Country (irisch Dúiche Yeats) bezeichnet. In einer Höhle des Berges sollen die sagenhaften Gestalten Diarmuid und Gráinne auf ihrer Flucht gewohnt haben. Am Fuß des Berges führt ein leichter Weg mit stän­diger Aussicht auf den Gipfel (hin und zurück: 1 Stunde, 4 Kilometer, auf und ab: 60 Meter).
H

Donegal

Wildromantische Küste an der nördlichsten Grafschaft Irlands

Die nörd­lichste und viertgrößte 'Graf­schaft Irlands hat trotz ihrer Größe nur eine acht Kilometer lange Grenze zum Rest der Republik Irland.

Ansonsten grenzt Donegal an den Atlantik und Nord­ir­lir­land. Die Flüsse Drowes und Bradoge bilden seit Urzeiten die Grenze zwischen der irischen Provinz Ulster und und dem zum Verei­nigten König­reich gehörenden Connaught. Die über 1200 Kilome­tern lange Küste von Donegal wird zu den schönsten Irlands gerechnet. Hohe Klippen und einsame Sand­strände wech­seln einander ab, während es im Hinter­land Wälder und Wiesen, Hügel, Flüsse und Seen zu entde­cken gibt

Zu Gast in einem Landhotel am Lough Eske

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das exklusive Hotel am Ufer des Lough Eske ist von der Schön­heit der Graf­schaft Donegal inspi­riert. Mit seinem guten, mehr­fach ausgezeichneten Restau­rant mit Blick über den See und dem zuvor­kom­menden Service ist es eine ideale Bleibe, um sich zu erholen oder den Nordwesten Irlands zu erkunden.

Die Zimmer sind groß und in warmen Farb­tönen gehalten. Ob Golfen, Wandern, Angeln oder Ausflüge in die Umge­bung: an der Rezep­tion erhält man jede Menge Tipps.

Von Donegal

Mietwagenabgabe

Von Donegal nach Dublin

227 km | 3:30 h
Auf dem Weg liegt Newgrange mit seiner 5000 Jahre alten Königsgrab­anlage, die als die Wiege der irischen Kultur gilt.

Lough Erne

Schönster Binnensee Irlands
Nur wenige Kilometer südöst­lich von Donegal beginnt auf nord­i­ri­scher Seite der Lough Erne, der als der schönste Binnensee Irlands gilt. Der 32 Kilometer lange und neun Kilometer breite, stark zergliederte See ist ein Para­dies für Wasser- und Zugvögel. Man kann die grüne Seen­landschaft auf verschiedene Weise erkunden: zu Fuß, per Rad oder Auto auf kleinen, gewun­denen Straßen. Besonders schön ist es, den See von der Wass­er­seite per Boot kennenzulernen.

Hügelgrab von Newgrange

Tausend Jahre älter als Ston­e­henge
Das Hügelgrab ist 500 Jahre älter als die Pyramiden von Gizeh und 1.000 Jahre älter als Ston­e­henge. Ein 20 Meter langer Gang führt ins dunkle Innere der Grabkammer. Die Erbauer zwischen 3300 und 2900 vor Christus sind mit unglaub­li­cher Präzi­sion zu Werke gegangen: Jedes Jahr genau zur Sommer­son­nenwende und zur Winter­son­nenwende strahlt die Sonne mit einem dünnen Strahl genau in die Kammer und erhellt sie für 15 Minuten. Über 4.000 Jahre war das Hügelgrab verschüttet und wur­de erst im 17. Jahr­hun­dert entdeckt. Durch die Decke war in 5.000 Jahren kein Tropfen Regen gekommen. Das Gangrab, das heute zum Welterbe der UNESCO gehört, kann besucht werden, Führungen bietet das Brú na Bóinne Visi­tors' Centre an. 

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Mietwagenabgabe

Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Dublin

22 km | 29 Minuten
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Dublin

Irlands bunte Hauptstadt

Die 500.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt an der Ostküste Irlands ist unbe­s­tritten poli­ti­scher und kultureller Mittel­punkt der Insel.

In ihrem Einzugsbe­reich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadt­bild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansied­lung, die ursprüng­lich Dubhlinn („dunkle Untiefe“) hieß, muss schon um 450 n. Chr. exis­tiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wech­sel­voller Fremdherr­schaft gekennzeichnet. Das heutige Stadt­bild geht auf das 18. Jahr­hun­dert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner präch­tigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das welt­be­rühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehens­werte Besu­cher- und Probier­zentrum zu besich­tigen.

Zu Gast im alten Schulhaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehrwür­dige Gebäude stammt von dem berühmten Dubliner Architek­ten­paar, das auch das Museum des Trinity Colleges geplant hat.

Seit 1861 war hier die St. Stephen's Paro­chial School beherbergt, und das Haus war Zentrum des Oster­auf­standes von 1916. Im Jahr 1969 schloss die Schule und erst nach 30 Jahren öffnete das Haus erneut seine Pforten – diesmal als 4-Sterne-Gäste­haus. Bei der Restau­rie­rung wur­de möglichst wenig in die Bausub­stanz eingegriffen: In den ehema­ligen Klas­sen­zimmern befindet sich heute ein Restau­rant und die – auch bei Einheimi­schen – beliebte School­house Bar. Die individuell einge­rich­teten Zimmer sind nach bedeu­tenden irischen Autoren benannt.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Dublin (3 Stunden, deutsch)

Doris Brüderlin, geborene Schwei­zerin, hat bereits vor über 25 Jahren begonnen, ihre Liebe zum Reisen zum Beruf zu machen und in verschiedensten Teilen der Welt als Reiseleiterin zu arbeiten.

2011 ist sie schließ­lich nach Irland gezogen, wo sie nun mit viel Begeiste­rung anderen Reisenden die Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat näher bringt.
Der Stadt­rundgang führt durch die Innen­stadt Dublins, vorbei an den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Unter­nehmen Sie einen Spaziergang über den Campus des Trinity College, der besten Univer­sität Irlands, vorbei am Parla­mentsgebäude und zum Dublin Castle. Beim anschließenden Besuch im quir­ligen Stadt­viertel Temple Bar, dem Hotspot des Nach­tlebens von Dublin, erhält man den ein oder anderen Geheim­tipp zu den High­lights der zahlrei­chen Restau­rants und Bars der Gegend.
Über die soge­nannte „Ha'penny Bridge“, für deren Überque­rung noch bis 1919 eine Fußgängermaut entrichtet werden musste, geht es hinüber auf die nörd­liche Ufer­seite des Liffey. Hier kann unter anderem ein Schaufenster­bummel durch die belieb­teste Einkaufs­straße der Stadt unternommen sowie das rund 120 Meter hohe „Monu­ment of Light“, besser bekannt als „Mille­nium Spire“, bestaunt werden.

National Library

Wo James Joyce viele Stunden verbrachte
Direkt nörd­lich von Leinster House steht die National Library, ein herr­li­cher Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert. Von der reich verzierten Eingangshalle führt eine Treppe zum großen Lese­saal mit Glas­dach, Puttenfries in leuch­tenden Farben und Stuck­decke. Zur origi­nalen Möblie­rung gehören Regale mit Holzschnitze­reien und Tische mit grünen Lese­lampen. James Joyce hat in diesem Saal viele Stunden zuge­bracht. Eine seiner Szenen aus Ulysses spielt hier.

Bank of Ireland

Schalter­halle mit Kaminfeuer und Wand­teppi­chen
Das Bankge­bäude mit den impo­santen Fassaden diente im 18. Jahr­hun­dert als irisches Parla­ment. Jeder darf hineinspa­zieren, um die wunder­schöne Schalter­halle zu bewundern oder sich an den Kaminfeuern in den Fluren zu wärmen. Besu­chern mit entspre­chenden Englischkennt­nissen vermit­telt eine Führung vieles über die irische Geschichte und gewährt Einlass in den Saal des Ober­hauses mit Kris­tall­leuchtern, Wand­teppi­chen und der Täfe­lung aus irischer Eiche.

Trinity College

Altehrwür­dige Univer­sität von Dublin
Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegrün­deten Univer­sität mit ihren grauen klas­sizis­ti­schen Fassaden spazieren. Zu ihren berühmten Ehema­ligen gehören Schrift­steller wie Jonathan Swift, Dracula-Autor Bram Stoker, Oscar Wilde und Samuel Beckett. Kostenpf­lichtig sind zwei besondere Höhe­punkte des College: das Book of Kells und die Bibliothek aus dem 18. Jahr­hun­dert. Eine Treppe führt hinauf zum großar­tigen Long Room, in dem rund 200.000 Bücher aufbe­wahrt werden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitze­reien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer Schrift­steller und Wissenschaftler aufreihen. Im Long Room steht auch die älteste irische Harfe aus dem späten Mittel­alter.
18 Tage
ab 2.089,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Großbritannien (vor Ort zu zahlen)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
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