Die grüne Insel: Große Irland Rundreise
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BILD
KARTE

Große Irland Rundreise

Annäherungen an die Farbe Grün

18 Tage | ab 2.089,00 EUR p.P. im DZ*
Südküste – Dingle – Westküste – Donegal – Dublin

Die große Rundreise ist geeignet, alle Schattierungen der grünen Insel kennenzulernen. Im Vordergrund steht die Schönheit der Landschaft. Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Hochkreuze und Klöster zeugen von einer glanzvollen Geschichte, Pubs und Folk von einer vitalen Gegenwart.

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1.–2. Tag: Kilkenny

Mittelalterliches Künstlerstädtchen
Die Stadt am River Nore wur­de im 7. Jahr­hun­dert von Mönchen gegründet und ist bis heute für sein mittel­alter­li­ches Stadt­bild bekannt. Histo­ri­sche Häuser aus schwarzem Kilkenny-Sand­stein, der auch Black Marble genannt wird, säumen gewun­dene Gassen und elegante Plätze rund um die Black Abbey und St. Mary's Cathedral. Als schönste Stadt im südöst­li­chen Binnen­land ist Kilkenny Heimat für viele Kunst­hand­werker und Desi­gn­be­triebe geworden. Das Kilkenny Beer, ein Red Ale, das etwas milder schmeckt als das Guiness, beflügelt das vitale Nach­tleben in der Altstadt.

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)

Östlich von Carlow, das auf der Strecke liegt, kann man auf dem Gelände des Herrenhauses von Browne's Hill das über 5.000 (!) Jahre alte Portal eines Megalithgrabs bewundern, dessen über 100 Tonnen schwerer Deckstein von drei Steinblöcken getragen wird. Die Anlage gilt als die größte und schwerste ihrer Art in ganz Europa.

Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes

Das kostenfreie Museum enthält Origi­nal­k­leidungs­stü­cken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Origi­nalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hoch­wer­tige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfäl­tigem Nippes verkauft werden. Ein preis­wertes Schnellre­stau­rant ist ange­schlossen.

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Brown­shill-Dolmen

5000 Jahre altes Riesengrab

Das neoli­thi­sche Grab auf dem Gelände von Gut Brown­shill wur­de zwischen 3300 und 2900 vor Christus errichtet. Es hat den größten Deck­stein aller Mega­lit­h­anlagen auf den Briti­schen Inseln. Die Platte besteht aus hundert Tonnen Granit und ist 4,7 m × 6,1 m groß bei einer Dicke von etwa zwei Metern. Archäo­logen rätseln, wie ein dermaßen schwerer Stein bewegt werden konnte. Wahr­schein­lich wur­de der Stein vor Ort gefunden und hoch­ge­he­belt.

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A

Zu Gast in einem Herrenhaus bei Ballyragget

Das georgianische Haus liegt auf gut 26 Hektar Land wenige Kilometer außerhalb von Ballyragget im County Kilkenny am Nore. mehr ...

Es wurde im 18. Jahrhundert erbaut und beherbergt heute in seinen alten Mauern ein B&B, das mit viel Liebe und Aufmerksamkeit geführt wird. Jedes der Zimmer ist individuell in einem klassischen Stil eingerichtet, die Bäder dagegen sind modern gestaltet und mit viel Komfort ausgestattet. Das Frühstück, das vorwiegend aus einheimischen Produkten und hausgemachtem Brot besteht, wird im großen Speisesaal serviert. Tagsüber kann man sich im Garten oder in einem der Gemeinschaftsräume, wie der Bibliothek, aufhalten.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Aghaboe Abbey

Spiritueller Ruinenort

Das frühchrist­liche Kloster wur­de 560 gegründet und diente im 11. Jahr­hun­dert als Bischofs­sitz. In der Reforma­tion wur­de 1540 das Kloster aufge­hoben. Der Wert der Gebäude und der Lände­reien wur­de 1541 auf 50 Schil­ling und 10 Pence geschätzt. Von dem Kloster stehen nur noch das Kirchen­schiff und das südliche Quer­schiff. Von der Nordwand sind nur noch Grundmauern erhalten, von den nörd­lich davon gelegenen Wohn­gebäuden des Klos­ters ist nichts mehr erhalten. In den 1980er Jahren haben die Anwohner den spirituellen Ort wieder zugäng­lich gemacht, in dem sie Büsche und Efeu entfernten, die die Ruinen völlig über­wu­cherten.

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Slieve Bloom Moun­tains

Grüne Höhen, reizvolle Täler

Das Gebirge in der Mitte Irlands gilt mit dem franzö­si­schen Zentral­massiv als das älteste in Europa und soll einst bis zu 3.700 Meter hoch gewesen sein. Heute ist der Ard Éireann mit 527 Metern die höchste Erhe­bung. Ins Gebirge gelangt man auf Neben­straßen, die durch reizvolle Täler führen, am besten von Mount­rath aus. Der insge­samt 84 Kilometer lange Slieve Bloom Hiking Trail führt über grüne Hügel. Man kann ihn auch in Teil­ab­schnitten begehen. Die Wander­wege sind farb­lich gekennzeichnet: grün leicht, blau mittel und rot am schwie­rigsten.

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2.–4. Tag: Cobh

Letzte Station der irischen Auswanderer
Südöst­lich von Cork, der drittgrößten Stadt Irlands, liegt die Great Island, die inzwi­schen durch Brücken mit dem Fest­land verbunden ist. An ihrer Südseite liegt die kleine Hafen­stadt Cobh, von der während der großen Hungersnot (1845–51) rund zwei Millionen Iren nach Amerika aufge­bro­chen sind. Domi­niert wird die Stadt von der Kathedrale St. Colman’s Church mit ihrem über 90 Meter hohen Turm. Im alten Bahnhof ist ein Heri­tage Centre einge­richtet worden, das über die Hungerzeit, die Auswande­rung und die Titanic informiert, die in Cobh das letzte Mal vor ihrem Unter­gang ange­legt hat.

Der Weg führt über den 60 m hohen Rock of Cashel, auf dem die Ruine einer mittelalterlichen Bistumskirche steht. Die ungedeckte Kathedrale gehört zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Irlands und lohnt unbedingt einen Besuch.

Rock of Cashel

Monu­ment der irischen Geschichte

Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzei­chen und ein einzig­ar­tiges Monu­ment irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wur­de er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahr­hun­dert eroberte der Clan der Eogha­nachta, die späteren MacCar­thys, den Felsen und baute ihn zum Clan­sitz aus. Eine goti­sche Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herz­stück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Macht­haber aus London als Entschul­digung genügten.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

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B

Zu Gast in einer Villa über Cobh

Die viktorianische Residenz thront auf einem Hügel, von wo sie die bestmögliche Aussicht über einen der schönsten Naturhäfen weltweit genießt. mehr ...

Doch auch in anderer Hinsicht ist das B&B bemerkenswert: Wer irische Gastfreundschaft kennenlernen will, ist hier richtig. Einige Hochzeitspaare, die hier zu Gast waren, sollen schon ihre schon Kinder nach der charmanten und geistreichen Gastgeberin benannt haben. Jedes der Zimmer ist individuell in einem eher klassischen Stil eingerichtet. Die Restaurants und Geschäfte von Cobh erreicht man zu Fuß in fünf Minuten.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Titanic Expe­ri­ence Cobh

Vom Schicksal der irischen Passagiere

Die Hafen­stadt Cobh an der Südküste des County Cork war der letzte Hafen, den die Titanic auf ihrer verhäng­nis­vollen Jungfernfahrt anlief. Dort nahm sie Post und die letzten 123 Passagiere auf. Sie hatte nun knapp 2.200 Personen an Bord. In den ehema­ligen Büro­räumen der White Star Line informiert die Ausstel­lung „Titanic Expe­ri­ence“ anhand von Touch Screens, Film­aus­schnitten und hologra­fi­schen Projek­tionen über das Schicksal der in Queens­town zuge­stiegenen Passagiere – von ihrer Aufre­gung vor und während der Reise bis hin zu ihrem Verbleib nach dem Unter­gang.

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Kathedrale von Cobh

Ausdruck irischen Natio­nalgefühls

Die neugo­ti­sche Bischofs­kirche von Cobh liegt weithin sichtbar auf einer Anhöhe. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, da die alten Kathedralen der anglika­ni­schen Staats­kirche zugefallen waren und die Katholiken keine Gottes­häuser in ausrei­chender Größe hatten. Heute ist sie die zweitgrößte Kirche Irlands und gilt als Ausdruck des damals wieder­er­starkten irischen Natio­nalismus. 1916 wur­de im Glock­en­turm ein Glocken­spiel mit 42 Bronze­glo­cken installiert, die zusammen über 25 Tonnen wiegen. Die Tonlagen reichen über vier Oktaven. Die größte davon, zugleich die größte Glocke in ganz Irland, wiegt 3,6 Tonnen und ist nach dem heiligen Colman benannt.

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St. Mary's Shandon

Wahrzei­chen von Cork

Die Domi­nikan­er­kirche am Nord­ufer des Lee hat einen präch­tigen Eingang mit Ioni­schen Säulen und eine flämi­sche Elfen­bein-Madonna auf dem Altar. Die Kirche steht dort, wo früher der Butter­markt stattfand und heute ein Künst­lerviertel ist. Bemerkens­wert ist der Kirchturm mit einer drei Meter langen Wetterfahne in Form eines Lachses. Damit haben die Mönche einst ihren Anspruch auf die Angel­rechte im Fluss bekräf­tigt. Das Glocken­spiel im Turm ist bekannt geworden durch die Ballade „The Bells of Shandon“. Wer hinauf­steigt, darf es selbst bedienen und hat zudem eine schöne Aussicht über die Stadt.

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4.–7. Tag: Killarney

Blaue Seen, mildes Klima
Der Killarney National Park (über 10.000 Hektar) schützt eine der schönsten Landschaften Irlands. Im Zentrum liegen drei blaue Seen, die aufgrund des milden Klimas von einer eigen­tüm­li­chen, fast subtro­pi­schen Land­schaft umgeben sind. Riesen­farne, Erdbeerbäume, Bambuswälder und riesige Rhododendren über­ziehen die Hügel­landschaft. Man kann den Park auf eigene Faust erkunden oder geführte Touren buchen, die z. B. Boots- und Kutschfahrten kombi­nieren.

Die Strecke führt von Osten nach Westen durch Irlands Südwesten, im dem wegen des Golfstroms immer ein mildes Klima herrscht.

Gougane Barra Forest Park

Wälder, Moore und ein Heiliger

Der  knapp 150 Hektar große Park schützt eine anmu­tige Wald-, Heide- und Moor­landschaft im Tal der Sheehy-Berge. Die Kiefernwälder, die schroffen Felsen und der Pa­no­ra­ma­blick über den See erin­nern ein wenig an die kana­di­schen Rockies. Auf einer Insel im See findet man noch Spuren des frühchrist­li­chen Klos­ters, das der Heilige Finbarr dort im 6. Jahr­hun­dert grün­dete. Insge­samt führen sechs kürzere Spazier­wege durch den Park.

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C

Zu Gast in einem Country Hotel bei Killarney

Das abgelegene Hotel blickt über den Lower Lake von Killarney und liegt ideal für die Erkundung des Ring of Kerry. mehr ...

Persönlicher Service, eine informelle, freundliche Atmosphäre, gutes Essen und helle, große Nichtraucherzimmer machen den Aufenthalt angenehm. Angeln, Bootfahren, Golfspielen und Wandern sind möglich. Fahrräder werden umsonst an der Rezeption ausgeliehen.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Auf den Purple Moun­tain

Grat­wande­rung hoch über dem Gap of Dunloe

West­lich des Killarney National Park lockt ein beliebter Ausflugsort, das Gap of Dunloe. Die Schlucht ist eine Hinter­las­senschaft der eiszeit­li­chen Glet­scher  mit Wasser­fällen und drei Seen. Die Tour führt über den Tomies Rock und über den Tomies Moun­tain zum Purple Moun­tain. Im Westen hat man einen wundervollen Einblick in die Macgillycuddy’s Reeks. (Hin und zurück: 15,1 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

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Ross Castle

Sitz eines mittel­alter­li­chen Clan-Führers

Die Festung aus dem 15. Jahr­hun­dert gilt als typi­sche Burg eines mittel­alter­li­chen irischen Clan-Führers. Sie hat einen Innenhof, der mit Zwischenmauern und Türmen befes­tigt ist. Von den runden Türmen sind heute noch zwei erhalten. Die kleinen Fenster sowie die schmalen, unregelmäßigen Wendeltreppen waren für die Vertei­digung ausgelegt. Nachdem mehrere Besitzer das Anwesen ruiniert hatten, ging das Anwesen 1979 in Staats­be­sitz über und wur­de sorgfältig restau­riert. Das Castle ist vom Seeufer aus zugäng­lich und Ausgangs­punkt für Bootsfahrten zu zwei kleinen Inseln im Lough Leane, wo die Über­reste mittel­alter­li­cher Klöster zu finden sind.

Enthalten in: 
OPW Heri­tage Card

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Muck­ross House and Gardens

Irisches Märc­henschloss in großem Park

Der herr­schaft­liche Ansitz liegt südlich von Killarney, wo er das Herz­stück des Bourn Vincent Memo­rial Park bildet. Es wur­de um 1840 nach Plänen eines schot­ti­schen Architekten am Ufer des Muck­ross Lake errichtet. Die Auftrag­geber waren Henry Arthur Herbert und dessen Gattin Mary Balfour Herbert, eine Landschafts­ma­lerin. Der Höhe­punkt in der Geschichte des Hauses war der Kurz­be­such von Königin Victoria im Jahre 1861, der die Herberts ein Vermögen kostete. Die Verschuldung führte schließ­lich zum Bank­rott der Familie und dem Verkauf des Anwe­sens. Heute gibt es auf dem weit­läufigen Gelände eine tradi­tionelle Farm und mehrere Gärten.

Enthalten in: 
OPW Heri­tage Card

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Carra­u­ntoo Hill

Über die Teufels­leiter zum höchsten Berg Irlands

Der Carran­tuo­hill (irisch Corrán Tuat­hail) ist mit 1.039 Metern die höchste Erhe­bung der irischen Insel. Er liegt im Südwesten der Insel im County Kerry und gehört zu den Macgillycuddy’s Reeks. Ein etwa fünf Meter hohes Metallkreuz ziert den Gipfel. Der Berg wird von Norden entlang Hag’s Glen und über die steile wass­erfüh­r­ende Devil’s Ladder bestiegen. Spezi­elle Gebirgs­ausrüs­tung ist nicht erforder­lich. Tritt­si­cher­heit und gute Berg­stiefel sind jedoch in der Devil’s Ladder ange­bracht. Lose Steine und Geröll erschweren den Aufstieg. Die Wetterbedingungen sind wech­selhaft. Bei Regen oder dichten Wolken ist ein Aufstieg gefähr­lich, da die Devil’s Ladder dann viel Wasser führen kann und rutschig ist. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab 898 Meter)

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7.–9. Tag: Halbinsel Dingle

Eldorado für Maler und Fotografen
Die nörd­lichste von allen drei Kerry-Halb­in­seln ist besonders karg und einsam. Jahr für Jahr zieht die gewal­tige Land­schaft Künstler und Fotografen an. Auf einer Rundfahrt über die Halb­insel kann man zahl­lose präh­is­to­ri­sche Steinmonu­mente entde­cken sowie frühe Kirchen oder bronzezeit­liche Befes­tigungs­anlagen. Der höchste Berg, der Brandon Moun­tain, ragt fast 1.000 m über dem Meer empor. Der gleich­na­mige Haup­tort der Insel ist ein male­ri­sches Fischer­ei­städt­chen mit bunten Häusern und freund­li­chen Pubs.

Die Strecke führt an der Südküste der Halbinsel Dingle entlang.

D

In einem Gästehaus bei Dingle

Das moderne 4-Sterne-Hotel liegt am Südufer der Dingle Halbinsel, nur etwa zehn Minuten zu Fuß vom Zentrum von Dingle entfernt. mehr ...

Alle zwölf Zimmer sind groß, hell und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die Gastgeber, Helen und Brian, legen viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre und unterstützen dies durch ihre Gastfreundlichkeit. Helens Mutter ist Künstlerin und einige ihrer Bilder zieren die Wände. Das Frühstück ist reichhaltig und die frischen Zutaten kommen überwiegend von lokalen Anbietern. Mehrere bekannte Golfplätze befinden sich in der Nähe. In dem lebhaften Städtchen gibt es gute Restaurants und Pubs, in denen häufig Livemusik gespielt wird. Das Gästehaus liegt ideal zur Erkundung der Halbinsel.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Dingle Whiskey Distil­lery

West­lichste Bren­nerei Europas

Die irische Whiskey­pro­duk­tion durch­lebte im 20. Jahr­hun­dert eine starke Krise, in der die meisten Bren­ne­reien geschlossen wurden. Was übrig blieb, wur­de von Irish Disil­lers aufge­kauft. Seit der Jahr­tausendwende erlebt der irische Whiskey jedoch eine Renais­sance. So konnte 2012 nach langer Zeit wieder eine neue Bren­nerei eröffnet werden. Die Dingle Whiskey Distil­lery in den Hallen eines alten Sägewerks ist die west­lichste Bren­nerei Europas und speziali­siert sich auf Whiskey, Gin und Wodka in kleinen Mengen und hoher Qualität.

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Slea Head Drive

Panora­ma­straße über die Halb­insel Dingle

Die 30 Kilometer lange Panora­ma­straße windet sich in zahl­losen Kurven über die Halb­insel Dingle. Zwischen Dingle und Dunquin kommt man an großar­tigen Aussichts­punkten und Über­resten von frühen Sied­lern vorbei, unter anderem an Forts, Stein­kreisen und Beehive Huts, wie man die Iglus aus Bruch­steinen nennt. Siedler aus der Bronzezeit, mittel­alter­liche Mönche, engli­sche Landlords und Hollywood-Regis­seure – alle haben hier ihre Spuren hinter­lassen.

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Great Blasket Island

Verlas­sene Insel vor Dingle

Die Blasket Islands, zwölf kleine Inseln vor der Dingle-Halb­insel, sind heute unbe­wohnt. Die letzten 22 Einwohner von Great Blasket wurden 1953 evaku­iert. Ihre archai­sche Lebens­weise galt dem irischen Staat als nicht zivili­sa­ti­ons­ge­recht. In den 1980er Jahren waren die verlas­senen Häuser von einer Gruppe Aussteiger aus Deutsch­land bewohnt, die dort vom Fischfang, der Kanin­chenjagd und wilder Schafs­zucht lebten. Ein einsamer Wanderweg auf Great Blasket führt zum Croaghmore, dem mit 292 Metern höchsten Berg der Insel. Von Dunquin am Ende des Slea Head Drives kann man sich für 40 Euro pro Person mit einem kleinen Schiff über­setzen lassen.

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9.–10. Tag: Cliffs of Moher

Senkrechte Steilklippen an Irlands Westküste
Die bekann­testen Steilklippen Irlands ragen bis zu 200 Meter nahezu senk­recht aus dem Atlan­ti­schen Ozean empor. Sie erstre­cken sich über mehr als acht Kilometer von Hag's Head im Süden bis O'Brien's Tower im Norden, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Aran Islands und zur Bucht von Galway schaut. Es gibt auch ein Besu­cher­zentrum mit einem breit ausge­bauten Weg zu einer Aussichts­platt­form. Wer wandern möchte, kann auf dem Cliffs Coastal Walk am Rande der Klippen knapp 20 Kilometer zwischen Doolin und Liscannor laufen. Auf den Cliffs leben fast ausschließ­lich Vögel; eine Zählung ergab 30.000 Tiere und 29 Arten. Die inter­essan­testen sind die atlan­ti­schen Papa­gei­entau­cher, die in großen Kolo­nien an isolierten Stellen des Cliffs und auf Goat Island leben.

Für die Fahrt entlang der Westküste sollte man sich Zeit nehmen. Sie führt an den Cliffs of Moher vorbei, einer spektakulären Klippenlandschaft, die zu den bedeutendsten Naturdenkmälern Irlands gehört. Von Tarbert nach Killimer nimmt man die Autofähre, die zur halben Stunde ablegt (von Mitte Mai bis Ende September auch alle halbe Stunde). Die Überfahrt dauert eine Viertelstunde, kostet 15 € und muss nicht reserviert werden.

River Shannon

Größter Fluss der Briti­schen Inseln

Der mit etwa 370 Kilome­tern der längste und wasser­reichste Fluss der Briti­schen Inseln ist auf knapp 250 Kilome­tern schiffbar, was ihn zu einem Haupt­ver­kehrsweg im Westen machte. Schon im Mittel­alter war er von vielen Burgen und Schlös­sern gesäumt. Der Shannon entwäs­sert die moorige Mitte Irlands, durch­fließt fisch­reiche Seen und bildet nörd­lich von Limerick Stromschnellen. Weiter west­lich ergießt er sich durch einen schmalen, etwa 100 Kilometer langen Mündung­s­trichter in den Atlantik. Der Mündungsarm ist stark von den Gezeiten beeinflusst. Der Shannon durch­fließt die Seen Lough Allen, Lough Ree und den größten von ihnen, Lough Derg.

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E

Zu Gast in einer Lodge in Ballyvaughan

Die freundliche Unterkunft liegt mitten in Ballyvaughan. Restaurants, Pubs, Cafés und Geschäfte mit Kunstgewerbe – alles im Dorf ist zu Fuß erreichbar. mehr ...

Auch zum Meer, wo man über die Bucht von Galway schaut, sind es nur ein paar Schritte. Pauline und Gerry, das Besitzerpaar, begegnen ihren Gästen mit irischer Gastfreundschaft, wofür das reichhaltige Frühstück mit lokalem Räucherlachs, irischem Käse und frischen Säften nur ein Beispiel ist. Neben den rund zehn gepflegten Gästezimmern gibt es eine gemütliche Lounge und ein Sonnendeck, wo man den Tag ausklingen und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen kann.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Aran Islands

Karge Felsen­in­seln im Atlantik

Die Insel­gruppe gegenüber den Cliffs of Moher besteht aus drei kargen Felsen­in­seln -  Inishmór, Minishmaan und Inisheer – sowie mehreren winzigen Eilanden. Jahr­tausen­de­lang waren die kargen Inseln bewohnt. Die Insu­laner lebten vom Fisch- und Hummerfang. Um die kars­tigen Böden fruchtbar zu machen, legten sie Gärten an, indem sie Seetang zusam­mentrugen und die gedüngten Flächen mit Trockenmauern schützten. Die Küste ist felsig, Strände gibt es kaum. Dafür kann man auf der Insel seltene Pflanzen finden. Trotz des anwach­senden Tourismus ist die alte irische Sprache auf Aran heute noch stärker verbreitet als irgendwo sonst. Die Aran-Inseln erreicht man per Schiff von Galway, Doolin oder Ros an Mhil aus.

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Doolin Cave

Graziles Kunst­werk der Natur

Die Kalk­steinhöhle im County Clare beein­druckt mit ihren gewal­tigen Stalak­titen. Die scheinbar frei schwe­benden, grazilen Riesen­säulen sind mit der Höhlen­decke verwachsen. Mit einer Länge bis 7,30 Meter gehören sie zu den längsten ihrer Art, die man auf der nörd­li­chen Hemi­sphäre gefunden hat. 350 Millionen Jahre hat die Natur gebraucht, um diese wundervollen Kunst­werke zu erschaffen. Die Höhle wur­de erst 1952 entdeckt und war bald ein beliebtes Ziel für Höhlen­kletterer, die sich mühsam durch enge Kanäle zwängen mussten. Damit war 1990 Schluss, als die neuen Besitzer die Höhle zu einer Show-Cave ausbauten. Der Zugang wur­de erwei­tert und ist nun leicht zugäng­lich. Führungen werden ange­boten.

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Burren Natio­nal­park

Fels­landschaft von Mittel­erde

Der Páirc Náisiúnta Bhoirne, wie der 15 Quad­ratki­lometer große Park auf Irisch heißt, schützt die ausge­dehnten Fels- und Karst­landschaft Burren im Nordwesten des County Clare in Irland. Aufgrund des Klimas und der Beschaffen­heit des Burren findet man hier eine Viel­falt von seltenen Pflanzen und Blumen. Auch viele Tier­arten finden hier eine Heimat, unter anderem seltene Schmetter­linge. Der Autor J.R.R.Tolkien fand im Burren Natio­nal­park viele Inspi­ra­tionen für die Land­schaft von Mittel­erde. Es gibt sogar eine Höhle, die einem bekannten Wesen aus „Der Herr der Ringe“ als Namenspate diente: Pol na Gollum.

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Burren Way

Mehr­tägiger Wanderweg durch die Graf­schaft Clare

Der über 100 Kilometer lange Wanderweg in der Graf­schaft Clare führt durch den Burren, eine stei­nige Karst­landschaft. An charak­te­ris­ti­schen Trocken­steinmauern entlang kommt man durch Magerwiesen zu Krei­defelsen, Höhlen und Aussichts­punkten mit fantas­ti­scher Sicht über die Küste. Für den gesamten Wanderweg benö­tigt man sechs Tage. Er beginnt in Lahinch, wo man die erste Etappe als Tages­tour machen kann, und endet an den Cliffs of Moher.

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Dromore Wood Loop

Spaziergung durch ein Natur­re­servat

Das Natur­schutzgebiet Dromore Wood­land am südöst­li­chen Ende des Burren-Gebietes schützt einen besonders arten­rei­chen Lebens­raum. Neben Seen, Mooren und Feuchtwiesen gibt es auch ein paar histo­ri­sche Gebäude zu entde­cken, darunter das Schloss von Cahermacrea, die Kirche von Kilakee, zwei Ringforts und einen mittel­alter­li­chen Kalkofen. Durch die anmu­tige Land­schaft führt neben zwei kürzeren Natur­lehrpfaden ein schöner Wanderweg. (Hin und zurück: 7,1 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

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10.–12. Tag: Connemara

Felsenküste, dunkle Seen
Connemara heißt das einzig­artig schöne, stark zergliederte Gebiet an der Westküste nordwest­lich von Galway. Die dunklen Seen, kahle Berge, die Felsen­küste und die Sand­strände machen es zu einer der Haupt­at­trak­tionen Irlands. In weiten Teilen wird noch das alte Irisch gespro­chen. Die Straßen­schilder sind nur auf Gälisch. Wer die male­ri­sche Küsten­straße entlang fährt, sollte in Clifden anhalten und zu Fuß die 12 Kilometer lange Sky-Road entlang gehen. Sie führt um die Halb­insel im Westen durch eine wundervolle, fried­liche Land­schaft.

Die Strecke führt über Galway, das malerisch an der Mündung des River Corrib liegt. Die Provinzstadt im Westen hat in den letzten Jahren besonders stark vom wirtschaftlichen Aufstieg Irlands profitiert.

F

Zu Gast in einer Lodge bei Oughterard

Das außergewöhnliche Landhaus liegt in der bergigen Region von Connemara in Irlands Westen. mehr ...

Es wurde 1996 als Familienresidenz an der stillgelegten Bahnstrecke von Galway nach Clifden erbaut und beherbergt heute helle Gästezimmer mit modernem Komfort und alten irischen Bauernmöbeln. Gastgeberin Carmel, die neben zwei Hunden und zwei Katzen auch Pferde hält, begrüßt ihre Gäste mit irischer Gastfreundschaft. Den Gästen stehen das Wohnzimmer mit offenem Kamin und der Wintergarten zur Verfügung. Von der Rückseite des Hauses blickt man über die Connemara Mountains. Der kleine Ort Oughterard mit Geschäften, Pubs und Restaurants ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Glencoaghan Horseshoe

Über sechs der Twelve Bens

Die Twelve Bens  sind eine eindrucksvolle Bergkette im Westen von Irland. Der hufei­senför­mige Weg über­schreitet sechs der zwölf Bens, die sich rund um das Glencoaghan Tal grup­pieren. Laut irischen Berg­stei­gern ist diese Berg­tour die schönste und anspruchsvollste Tour Irlands. Damit haben sie sicher­lich recht, man hat einer­seits eine sehr schöne, anspruchsvolle alpine Tour und wunderbare Ausblicke auf die See- und Berg­landschaft ringsherum. Das Schwie­rigste dieser Tour ist sicher­lich die Länge, das sehr wech­selhafte Wetter der Westküste und die Orien­tie­rung. (Hin und zurück: 15 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 1591 Meter)

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12.–14. Tag: Céide Fields

Prähistorisches Dorf am Rand der Zivilisation
30 km nörd­lich von Ballina befinden sich über der Steil­küste die Über­reste eines Dorfes, das älter ist als die Pyramiden Ägyp­tens! Auf einer Fläche von 10 km² lebten vor über 5.000 Jahren die Bewohner durch gerade Mauern vonein­ander abge­trennt in Einzelgehöften.1930 entdeckte ein Lehrer beim Torfste­chen die unregelmäßigen Mauer­reste. Der sensa­tionelle Fund wur­de erst 1970 durch seinen Sohn bekannt gemacht. Ein Besu­cher­zentrum (geöffnet von 10:00 – 17:00 Uhr) liefert die notwen­digen Hinter­grund­in­forma­tionen, ohne die die sichtbaren Reste des Dorfes nicht sonder­lich eindrucksvoll wären.
An der Küste ist ein Wanderweg einge­richtet, an dem Skulpturen verschiedener Künstler zu sehen sind. Der Weg wur­de anläss­lich der 5.000 Jahr Feier von Mayo einge­richtet. Die Skulpturen sollen die wilde Schön­heit des Land- und Küsten­s­trichs illu­s­trieren.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Es lohnt sich, über Westport an der Clew Bay zu fahren. Wer fit ist, kann dort Irlands heiligen Berg, den Coagh Patrick (753 m) besteigen. Am Ende der Straße steht die Statue des heiligen Patrick. Von hier führt der Wanderweg gut erkennbar in zwei Stunden zum Gipfel. Von oben schaut man über die zahllosen Inseln der Clew Bay.

Kylemore Abbey

Schloss­ar­tiges Nonnen­kloster am Pollaca­pall Lough

Das älteste Nonnen­kloster für Benedikti­ne­rinnen geht auf das Jahr 1665 zurück. Nach mehreren Umzügen ist es seit 1920 in den Mauern des Schlosses Kylemore unter­ge­bracht. Sehens­wert sind das Kloster­gebäude, von dem die Haupt­ein­gangshalle zu besich­tigen ist. Im Rest der Abtei wohnen Nonnen und Inter­nats­schüle­rinnen. Die neugo­ti­sche Kirche hat die Form einer Miniaturka­thedrale mit einer Krypta und Engels­was­ser­speiern. Etwas entfernt von der Abtei liegt der vikto­ria­ni­sche „Walled Garden“, durch den ein Bächlein plät­schert. Er wird von einer Ziegelmauer umgeben und enthält auf fast vier Hektar mehrere Gewächst­häuser sowie Blumen-, Kräuter- und Gewürzbeete.

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Westport

Stad­t­idyll und Life Music im Pub

Die Stadt am Südos­tende der Clew Bay ist eine von ganz wenigen in Irland, die systema­tisch geplant wurden. Im Zentrum kann kann man das gut erkennen. Das Ensemble von Stadt­häusern im georgia­ni­schen Stil wirkt mit seiner Allee zu beiden Seiten des Carrowbeg besonders male­risch. Zu einem Wende­punkt in der irischen Geschichte wur­de das land meeting von Westport während einer Hungersnot 1879. Damals beschlossen Land­arbeiter und Pächter, sich nicht länger von den briti­schen Land­be­sitzern von Haus und Hof verjagen zu lassen. Wer irische Folk Music mag, sollte in den Pub gehen, wo fast jeden Abend Sessions stattfinden.

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Croagh Patrick

Heiliger Berg und Wall­fahrts­stätte

Der 764 Meter hohe Berg im County Mayo ist seit Jahrhunderten eine Wall­fahrts­stätte. Der Legende nach stieg der Heilige Patrick im Jajr 441 auf den Berg, um dort 40 Tage zu fasten und eine Kapelle zu bauen. Als er eine Glocke den Berg hinabwarf, vertrieb der heilige Lärm alle Schlangen von der irischen Insel. Die Kapelle, die heute am Gipfel steht, wur­de allerdings erst 1905 geweiht. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli – dem soge­nannten Reek Sunday – steigen Tausende von Pilger den Berg hinauf, die meisten von ihnen barfuß. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

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G

Zu Gast in einem Country House am Wild Atlantic Way

Nahezu einsam und allein liegt das familiengeführte B&B in der Bilderbuchlandschaft zwischen Ballycastle und Ballina am Wild Atlantic Way. mehr ...

Von den weniger als fünf Gästezimmern eröffnet sich ein weiter Ausblick auf den Ozean; in den Zimmern können Kaffee und Tee zubereitet werden. Am Abend wählt man das Frühstücksmenu aus, das dann am nächsten Morgen im Esszimmer serviert wird. In der Lounge mit Kamin gibt es neben Fernseher und DVD-Player auch Brettspiele, Karten und Bücher. Ins Fischerdorf Lacken läuft man ca. 15 Minuten; Fahrräder können vor Ort gemietet werden und es gibt Wanderwege in der Umgebung. Golfliebhaber erreichen mehrere Golfplätze gut mit dem Auto.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Moyne Abbey

Spiritueller Ort am Moy River

Eine der eindrück­lichsten Kloster­ruinen in Irland ist Moyne Abbey, eine 1462 erbaute Franziskaner-Abtei. Die güns­tige Lage an der Mündung des Moy River erlaubte ein weitge­hend autarkes Leben. Gemüse und Hülsenfrüchte ließen sich gut anbauen, an der Küste wurden Austern und andere Scha­len­tiere geerntet. Die Muschelschalen wurden zu einem Mörtel verarbeitet, der beim Bau der Klos­ter­anlage verwendet wur­de. Auf der Insel Bart­ragh konnten ohne große Mühen Kanin­chen gejagt werden. Die Mönche führten daher das Kloster auch nach der Reforma­tion trotz andau­ernder Verfolgung fort, mussten aber hinnehmen, dass ihr Haus 1590 durch Sir Richard Bingham niederge­brannt und damit zur Ruine wur­de. Der letzte Mönch, Brother Thomas, verstarb erst um das Jahr 1800.

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Jackie Clarke Collec­tion

Bedeu­tende private Samm­lung zur Geschichte Irlands

Zeit seines Lebens war der aus Ballina stam­mende Geschäfts­mann Jackie Clarke leiden­schaft­li­cher Sammler von seltenem histo­ri­schen Mate­rial seines Heimat­landes. Fünf Jahre nach seinem Tod machte seine Ehefrau die einzig­ar­tige Samm­lung für alle Inter­es­sierten zugäng­lich. Die Dauer­aus­stel­lung wur­de im eigens zu diesem Zweck umge­bauten ehema­ligen Gebäude der Provincial Bank einge­richtet. Über 100.000 Stücke – darunter seltene Buch­auf­lagen, poli­ti­sche Flugblätter und Karikaturen sowie Gemälde – doku­men­tieren bedeu­tende Ereig­nisse über eine Zeit­spanne von etwa 400 Jahren. Es handelt sich hierbei um die bisher bedeu­ten­dste private Samm­lung irischer Geschichte, die für die Öffent­lichkeit zugäng­lich gemacht wur­de.

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14.–16. Tag: Donegal

Wildromantische Küste in der vor der nördlichsten Grafschaft Irlands
Die nörd­lichste und viertgrößte 'Graf­schaft Irlands hat trotz ihrer Größe nur eine acht Kilometer lange Grenze zum Rest der Republik Irland. Ansonsten grenzt Donegal an den Atlantik und Nord­ir­lir­land. Die Flüsse Drowes und Bradoge bilden seit Urzeiten die Grenze zwischen der irischen Provinz Ulster und und dem zum Verei­nigten König­reich gehörenden Connaught. Die über 1200 Kilome­tern lange Küste von Donegal wird zu den schönsten Irlands gerechnet. Hohe Klippen und einsame Sand­strände wech­seln einander ab, während es im Hinter­land Wälder und Wiesen, Hügel, Flüsse und Seen zu entde­cken gibt

Auf dem Weg an der Atlantikküste nach Nordosten liegt Sligo. Die hübsche Provinzhauptstadt lohnt einen Besuch.

Sligo

Wikinger­gründung am Grab der mythi­schen Königin

Die Wikinger­gründung ist mit heute knapp 20.000 Einwoh­nern die größte Stadt im Norden Irlands. Sehens­wert sind unter anderem Calry Church und Sligo Cathedral, besonders aber die Ruine von Sligo Abbey, die von Maurice Fitz Gerald, dem Gründer der Stadt erbaut wur­de. Sligo wird an der Peripherie umsäumt von zwei der bekann­testen Berge Irlands, dem Ben Bulben und dem Knock­narea, einem Tafelberg mit dem Grabhügel der mythi­schen Königin Medb. Zu Füßen des Knock­narea liegt Carrowmore, eine mega­li­thi­sche Nekro­pole mit Dolmen und Gang­gräbern.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

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Clas­siebawn Castle

Irlands Antwort auf Neuschwan­stein

Wer von Cliffoney auf der Neben­straße zur Halb­insel Mullaghmore fährt, kommt an einem beliebten Fotomotiv vorbei. Vor dem maje­s­tä­ti­schen Ben Bulben erhebt sich eine düstere Burg, während im Vordergrund die Meeres­wogen auf die Klippen zurollen. Das Clas­siebawn Castle, im 19. Jahr­hun­dert für Sir John Temple, Master of the Rolls in Ireland, erbaut, ist Irlands Antwort Neuschwan­stein. Leider ist das einsame Schloss in Privat­be­sitz und kann nicht besich­tigt werden. Dafür gibt es in Mullaghmore einen geschützten Sand­strand.

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Am Ben Bulben

Wande­rung am Fuß des sagenhaften Tafelbergs

Der 527 Meter hoher Tafelberg etwa zehn Kilometer nörd­lich der Stadt Sligo zeichnet sich durch seine ebenmäßige Gestalt aus und ist neben dem Knock­narea und dem Croagh Patrick einer der bekann­testen Berge Irlands. Er wur­de während der Eiszeit geformt, als große Teile der Erde unter Glet­schern lagen. In Drumcliff, am Fuß des Ben Bulben, liegt das Grab von William Butler Yeats. Der Dichter wur­de dort auf seinen eigenen Wunsch hin bestattet. Ihm zu Ehren wird die Umge­bung des Ben Bulben inof­fi­ziell als Yeats Country (irisch Dúiche Yeats) bezeichnet. In einer Höhle des Berges sollen sollen die sagenhaften Gestalten, Diarmuid und Gráinne, auf ihrer Flucht gewohnt haben. Am Fuß des Berges führt ein leichter Weg mit stän­diger Aussicht auf den Gipfel (hin und zurück: 1 Stunde, 4 Kilometer, auf und ab: 60 Meter).

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H

Zu Gast in einem Landhotel am Lough Eske

Das exklusive Hotel am Ufer des Lough Eske ist von der Schönheit der Grafschaft Donegal inspiriert. mehr ...

Mit seinem guten, mehrfach ausgezeichneten Restaurant mit Blick über den See und dem zuvorkommenden Service ist es eine ideale Bleibe, um sich zu erholen oder den Nordwesten Irlands zu erkunden. Die Zimmer sind groß und in warmen Farbtönen gehalten. Ob Golfen, Wandern, Angeln oder Ausflüge in die Umgebung: an der Rezeption erhält man jede Menge Tipps.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

16.–18. Tag: Dublin

Irlands bunte Hauptstadt
Die 500.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt an der Ostküste Irlands ist unbe­s­tritten poli­ti­scher und kultureller Mittel­punkt der Insel. In ihrem Einzugsbe­reich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadt­bild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansied­lung, die ursprüng­lich Dubhlinn („dunkle Untiefe“) hieß, muss schon um 450 n. Chr. exis­tiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wech­sel­voller Fremdherr­schaft gekennzeichnet. Das heutige Stadt­bild geht auf das 18. Jahr­hun­dert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner präch­tigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das welt­be­rühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehens­werte Besu­cher- und Probier­zentrum zu besich­tigen.

Auf dem Weg liegt Newgrange mit seiner 5000 Jahre alten Königsgrabanlage, die als die Wiege der irischen Kultur gilt.

Lough Erne

Schönster Binnensee Irlands

Nur wenige Kilometer südöst­lich von Donegal beginnt auf nord­i­ri­scher Seite der Lough Erne, der als der schönste Binnensee Irlands gilt. Der 32 Kilometer lange und neun Kilometer breite, stark zergliederte See ist ein Para­dies für Wasser- und Zugvögel. Man kann die grüne Seen­landschaft auf verschiedene Weise erkunden: zu Fuß, per Rad oder Auto auf kleinen, gewun­denen Straßen. Besonders schön ist es, den See von der Wass­er­seite per Boot kennenzulernen.

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Hügelgrab von Newgrange

Tausend Jahre älter als Ston­e­henge

Das Hügelgrab ist 500 Jahre älter als die Pyramiden von Gizeh und 1.000 Jahre älter als Ston­e­henge. Ein 20 Meter langer Gang führt ins dunkle Innere der Grabkammer. Die Erbauer zwischen 3300 und 2900 vor Christus sind mit unglaub­li­cher Präzi­sion zu Werke gegangen: Jedes Jahr genau zur Sommer­son­nenwende und zur Winter­son­nenwende strahlt die Sonne mit einem dünnen Strahl genau in die Kammer und erhellt sie für 15 Minuten. Über 4.000 Jahre war das Hügelgrab verschüttet und wur­de erst im 17. Jahr­hun­dert entdeckt. Durch die Decke war in 5.000 Jahren kein Tropfen Regen gekommen. Das Gangrab, das heute zum Welterbe der UNESCO gehört, kann besucht werden, Führungen bietet das Brú na Bóinne Visi­tors' Centre an. 

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

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I

Zu Gast im alten Schulhaus

Das ehrwürdige Gebäude stammt von dem berühmten Dubliner Architektenpaar, das auch das Museum des Trinity Colleges geplant hat. mehr ...

Seit 1861 war hier die St. Stephen's Parochial School beherbergt, und das Haus war Zentrum des Osteraufstandes von 1916. Im Jahr 1969 schloss die Schule und erst nach 30 Jahren öffnete das Haus erneut seine Pforten – diesmal als 4-Sterne-Gästehaus. Bei der Restaurierung wurde möglichst wenig in die Bausubstanz eingegriffen: In den ehemaligen Klassenzimmern befindet sich heute ein Restaurant und die – auch bei Einheimischen – beliebte Schoolhouse Bar. Die individuell eingerichteten Zimmer sind nach bedeutenden irischen Autoren benannt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

National Library

Wo James Joyce viele Stunden verbrachte

Direkt nörd­lich von Leinster House steht die National Library, ein herr­li­cher Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert. Von der reich verzierten Eingangshalle führt eine Treppe zum großen Lese­saal mit Glas­dach, Puttenfries in leuch­tenden Farben und Stuck­decke. Zur origi­nalen Möblie­rung gehören Regale mit Holzschnitze­reien und Tische mit grünen Lese­lampen. James Joyce hat in diesem Saal viele Stunden zuge­bracht. Eine seiner Szenen aus Ulysses spielt hier.

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Bank of Ireland

Schalter­halle mit Kaminfeuer und Wand­teppi­chen

Das Bankge­bäude mit den impo­santen Fassaden diente im 18. Jahr­hun­dert als irisches Parla­ment. Jeder darf hineinspa­zieren, um die wunder­schöne Schalter­halle zu bewundern oder sich an den Kaminfeuern in den Fluren zu wärmen. Besu­chern mit entspre­chenden Englischkennt­nissen vermit­telt eine Führung vieles über die irische Geschichte und gewährt Einlass in den Saal des Ober­hauses mit Kris­tall­leuchtern, Wand­teppi­chen und der Täfe­lung aus irischer Eiche.

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Trinity College

Altehrwür­dige Univer­sität von Dublin

Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegrün­deten Univer­sität mit ihren grauen klas­sizis­ti­schen Fassaden spazieren. Zu ihren berühmten Ehema­ligen gehören Schrift­steller wie Jonathan Swift, Dracula-Autor Bram Stoker, Oscar Wilde und Samuel Beckett. Kostenpf­lichtig sind zwei besondere Höhe­punkte des College: das Book of Kells und die Bibliothek aus dem 18. Jahr­hun­dert. Eine Treppe führt hinauf zum großar­tigen Long Room, in dem rund 200.000 Bücher aufbe­wahrt werden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitze­reien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer Schrift­steller und Wissenschaftler aufreihen. Im Long Room steht auch die älteste irische Harfe aus dem späten Mittel­alter.

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17. Tag: Dublin

Stadt­be­sich­tigung

Dublin (3 Stunden, deutsch)

Doris Brüderlin, geborene Schweizerin, hat bereits vor über 25 Jahren begonnen, ihre Liebe zum Reisen zum Beruf zu machen und in verschiedensten Teilen der Welt als Reiseleiterin zu arbeiten. mehr ...

2011 ist sie schließlich nach Irland gezogen, wo sie nun mit viel Begeisterung anderen Reisenden die Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat näher bringt.
Der Stadtrundgang führt durch die Innenstadt Dublins, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Unternehmen Sie einen Spaziergang über den Campus des Trinity College, der besten Universität Irlands, vorbei am Parlamentsgebäude und zum Dublin Castle. Beim anschließenden Besuch im quirligen Stadtviertel Temple Bar, dem Hotspot des Nachtlebens von Dublin, erhält man den ein oder anderen Geheimtipp zu den Highlights der zahlreichen Restaurants und Bars der Gegend.
Über die sogenannte „Ha'penny Bridge“, für deren Überquerung noch bis 1919 eine Fußgängermaut entrichtet werden musste, geht es hinüber auf die nördliche Uferseite des Liffey. Hier kann unter anderem ein Schaufensterbummel durch die beliebteste Einkaufsstraße der Stadt unternommen sowie das rund 120 Meter hohe „Monument of Light“, besser bekannt als „Millenium Spire“, bestaunt werden. 

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Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 
Wir informieren Sunny Cars darüber, dass Ihre Reise über Großbritannien geht. Gebühren für den Grenzübertritt sind ggf. vor Ort bei der Mietwagenannahme zu zahlen.

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 2.089,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Sept.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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