Zauberhafter Südwesten: Moore, Klippen, sattgrüne Hügel - Irland
Bunratty Castle

Zauberhafter Südwesten

Moore, Klippen, sattgrüne Hügel

Die Reise konzentriert sich auf den schönsten Teil Irlands: den Südwesten. Zwischen Bantry und Dingle prägen Moor, Klippen und sattgrüne Hügel die zauberhafte Landschaft. Zum Schluss ist man noch zwei Nächte in Dublin in einem angesagten Gästehaus.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Dublin nach Cobh

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Von Dublin nach Cobh

275 km | 3:30 h
Die gut ausge­baute Straße nach Südwesten kommt am Rock of Cashel vorbei, einem der bedeu­ten­dsten Kultur­denkmäler Irlands.

Rock of Cashel

Monu­ment der irischen Geschichte
Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzei­chen und ein einzig­ar­tiges Monu­ment irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wur­de er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahr­hun­dert eroberte der Clan der Eogha­nachta, die späteren MacCar­thys, den Felsen und baute ihn zum Clan­sitz aus. Eine goti­sche Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herz­stück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Macht­haber aus London als Entschul­digung genügten.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Powerscourt Gardens

Roman­ti­scher Landschafts­park
In einer Senke west­lich von Bray liegt das hübsche Dorf Enniskerry, in dem einer der schönsten Landschafts­gärten Irlands liegt: die Powerscourt Gardens. Im Mittel­punkt des Parks steht das Herren­haus von 1731, ein eindrucksvoller Granitbau. Unter­halb liegen die teilweise terras­sierten Gärten, mit Statuen, Mosa­ikböden und schmiede­ei­sernen Gittern verziert. Darüber hinaus gibt es einen italie­ni­schen und einen japa­ni­schen Garten und einen male­ri­schen Teich. Von den Gärten beginnt ein einstün­diger Wanderweg, der zu dem Powerscourt Waterfall führt, dem mit 120 m höchsten Wasserfall Irlands. Besonders eindrucksvoll ist er nach dem Regen, wenn die Wasser­massen nur so herun­ter­stürzen.

Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes
Das kostenfreie Museum enthält Origi­nal­k­leidungs­stü­cken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Origi­nalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hoch­wer­tige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfäl­tigem Nippes verkauft werden. Ein preis­wertes Schnellre­stau­rant ist ange­schlossen.
A

Irlands Süden

Subtropische Pflanzen im Einfluss des Golfstroms

Die Graf­schaften Cork und Kerry werden klima­tisch vom Golf­strom begüns­tigt. Subtro­pi­sche Pflanzen, Palmen, Fuch­si­en­he­cken und Rhododendronhaine sorgen für eine südliche Atmo­sphäre.

Hinter der sanften Küste erheben gibt es idylli­sche Dörfer, roman­ti­sche Castles und klare Seen entde­cken. Dahinter erheben sich Irlands höchste Berge. Höhe­punkte im Süden sind die Regionen Killarney und Dingle sowie die zweitgrößte Stadt der Insel, die Hafen­stadt Cork.

Zu Gast in einer Villa in Cobh

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das eindrucksvolle Haus aus dem Jahr 1840 liegt in Cobh, von dessen natür­li­chem Hafen aus Tausende Hunger­flücht­linge nach Amerika gesegelt sind.

Das Inte­rieur ist ebenso stil­echt wie die frühvi­k­to­ria­ni­sche Fassade. In der Main Hall pras­selt an kalten Tagen ein offener Kamin. In den großen Zimmern stehen teilweise Himmel­betten und andere inter­essante Antiqui­täten. Die Badezimmer hingegen sind voll­kommen modern. Pam, die Gastgeberin, hat früher einen Super­markt geleitet und ist glei­cher­maßen tüchtig wie gastfreund­lich.

Cobh

Letzte Station der irischen Auswanderer
Südöst­lich von Cork, der drittgrößten Stadt Irlands, liegt die Great Island, die inzwi­schen durch Brücken mit dem Fest­land verbunden ist. An ihrer Südseite liegt die kleine Hafen­stadt Cobh, von der während der großen Hungersnot (1845–51) rund zwei Millionen Iren nach Amerika aufge­bro­chen sind. Domi­niert wird die Stadt von der Kathedrale St. Colman’s Church mit ihrem über 90 Meter hohen Turm. Im alten Bahnhof ist ein Heri­tage Centre einge­richtet worden, das über die Hungerzeit, die Auswande­rung und die Titanic informiert, die in Cobh das letzte Mal vor ihrem Unter­gang ange­legt hat.

Titanic Expe­ri­ence Cobh

Vom Schicksal der irischen Passagiere
Die Hafen­stadt Cobh an der Südküste des County Cork war der letzte Hafen, den die Titanic auf ihrer verhäng­nis­vollen Jungfernfahrt anlief. Dort nahm sie Post und die letzten 123 Passagiere auf. Sie hatte nun knapp 2.200 Personen an Bord. In den ehema­ligen Büro­räumen der White Star Line informiert die Ausstel­lung „Titanic Expe­ri­ence“ anhand von Touch Screens, Film­aus­schnitten und hologra­fi­schen Projek­tionen über das Schicksal der in Queens­town zuge­stiegenen Passagiere – von ihrer Aufre­gung vor und während der Reise bis hin zu ihrem Verbleib nach dem Unter­gang.

Kathedrale von Cobh

Ausdruck irischen Natio­nalgefühls
Die neugo­ti­sche Bischofs­kirche von Cobh liegt weithin sichtbar auf einer Anhöhe. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, da die alten Kathedralen der anglika­ni­schen Staats­kirche zugefallen waren und die Katholiken keine Gottes­häuser in ausrei­chender Größe hatten. Heute ist sie die zweitgrößte Kirche Irlands und gilt als Ausdruck des damals wieder­er­starkten irischen Natio­nalismus. 1916 wur­de im Glock­en­turm ein Glocken­spiel mit 42 Bronze­glo­cken installiert, die zusammen über 25 Tonnen wiegen. Die Tonlagen reichen über vier Oktaven. Die größte davon, zugleich die größte Glocke in ganz Irland, wiegt 3,6 Tonnen und ist nach dem heiligen Colman benannt.

Von Cobh nach Durrus

135 km | 2:30 h

Drombeg Stone Circle

Altar der Druiden
Der Stein­kreis mit einem Durch­messer von mehr als neun Metern besteht aus 17 eng beiein­ander stehenden Steinen, von denen einer flach liegt (recumbent stone). Er wird manchmal als „Opfer­tisch“ bezeichnet. Aufgrund der Stein­setzungen vermutet man einen Zusam­menhang mit der Winter­son­nenwende. Während der Ausgra­bungen wurden ungefähr in der Mitte des Kreises ein Topf mit den von einem dicken Tuch umhüllten verbrannten Knochen eines Jugend­li­chen gefunden. Die Radiokoh­len­stoff­da­tie­rung ergab, dass er zu Beginn des ersten vorchrist­li­chen Jahr­tausends lebte.
B

Ring of Beara

Irland in konzentrierter Form

Die 140 Kilometer lange Panora­ma­küs­ten­straße führt über die wilde Beara Halb­insel im Südwesten Irlands.

Parallel dazu verläuft ein herr­li­cher Fernwanderweg, der 200 Kilometer lange Beara Way. Start- und Endpunkt der Ring­straße sind die Orte Glen­ga­riff und Kenmare. Die Straße windet sich zwischen Felsenbuchten und Sand­stränden bis nach Castle­townbere, dem Haup­tort der Halb­insel. Der Ring of Beara ist erheb­lich weniger befahren als der Ring of Kerry, der über die nörd­lich gelegene Halb­insel Iveragh führt. Für Reise­busse und Wohnmobile ist die enge Straße gesperrt. Auch landschaft­lich kann der Ring of Beara mit seinem großen Bruder mithalten. Manche behaupten gar, er sei noch schöner, besonders im Abschnitt zwi­schen Allihies und Caherkeen.

Zu Gast in einem Landsitz über der Dunmanus Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf einem Hügel am Ende der Dunmanus Bay liegt das Anwesen in einem großen Park. Großar­tige Ausblicke über die Bucht und die sanften grünen Hügel des Südwes­tens eröffnen sich vom Haus und der Terrasse aus.

Rund um den Innenhof mit gepflas­terten Wegen, Sträu­c­hern und Blumen, befinden sich vier stil­volle Suiten, die liebevoll mit einer eigenwil­ligen Mischung aus zeitge­nös­si­scher und antiker Einrich­tung ausge­stattet sind. Besonders bekannt ist das Restau­rant mit seinem kirche­n­ähn­li­chen Gast­raum, in dem das Fleisch über einem offenen Holzfeuer gebraten wird. An milden Abenden, die es hier wegen des Golf­stroms häufig gibt, wird auch im Winter­garten serviert.

Gari­nish Island

Subtro­pi­sches Garten­pa­ra­dies
Die Insel in der Bucht von Bantry hat eine Größe von etwa 15 Hektar und ist welt­weit bekannt durch ihre besondere Garten­ar­chitektur. Wegen des beinahe subtro­pi­schen Klimas gedeihen hier Bäume und Sträu­cher, die nirgendwo anders in Europa wachsen. Entstanden sind die Gärten in den 1920iger Jahren nach Entwürfen des Landschafts­gärtners Harald Peto. Man erreicht die Insel mit einem der privaten Fähr­schiffe von Glen­ga­riff aus. Eine Besich­tigung ist zwischen März und Oktober möglich. Aktuelle Öffnungs­zeiten bitte in der Unter­kunft erfragen. Für die Überfahrt und für den Eintritt muss man getrennt zahlen. Die Überfahrt führt außerdem an Robbenbänken vorbei.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Sheep's Head

Menschenleeres Wander­pa­ra­dies
Die Mizen Halb­insel hat die Form zweier Finger, von denen der nörd­liche „Sheep’s Head“ (oder Muntervary, irisch Rinn Mhuintir Bháire) genannt wird und zu den abge­schiedensten Regionen der gesamten Insel gehört. Ring­straßen, an denen die winzigen Orte Crookhaven, Goleen, Schull und Toormore liegen, erschließen die zweige­teilte Halb­insel. Die Halb­insel Sheep’s Head ist menschenleer und von Durrus bis zu ihrem Ende nur 16 Meilen lang, also ideal für unge­störte Radtouren. Zur Spitze von Sheep’s Head führt einer der wenigen ausge­schilderten Rundwander­wege in West Cork.

Mizen Head

Irlands male­ri­sche Südwest­spitze
Die pittoreske Südwest­spitze Irlands liegt nahe dem Dorf Crookhaven und hat einen geschützten Hafen. Marconi kam hierher, um seine erste Radio­mit­tei­lung über den Atlantik zu senden und um mit vorbei­fah­renden Schiffen zu kommu­ni­zieren. Über eine Brücke kann man zum Leucht­turm und zum Mizen Head Visitor Centre auf der vorge­la­gerten Klippe gelangen, wo die raue Brandung des Atlan­tiks hohe Gischt schlägt.

Von Durrus nach Kenmare

56 km | 58 Minuten
C

Ring of Kerry

Einsame Küsten, wilde Moore

Eine der belieb­testen und schönsten Küsten­routen Irlands ist der Ring of Kerry. Er führt um die Halb­insel Iveragh herum an einsamen Küsten, wilden Mooren und schroffen Gebirgs­landschaften vorbei.

Zwischendurch kommt man an idylli­schen Fischer­dörfchen vorbei. Um dem im Sommer dichten Verkehr zuvor­zu­kommen, empfiehlt sich eine frühe Abfahrt. Wegen der Enge der Straße dürfen Reise­busse den Ring nur gegen den Uhrzei­ger­sinn befahren. Eine Wanderver­sion dieser Straße ist der Fernwanderweg Kerry Way.

Zu Gast in einem B&B in Kenmare

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gebäude aus der Zeit von King Edward liegt idyllisch am Ufer der Kenmare Bay und am südöst­lichsten Punkt des Ring of Kerry.

Die gemüt­li­chen Zimmer haben entweder Blick auf den großen Rosen­garten oder die Bucht, und der Reenagross Wood­land Park liegt gleich vor der Tür. Ins Zentrum von Kenmare sind es nur wenige Minuten.

Stein­kreis von Kenmare

Rätselhafter Druidenkreis mit Stein­grab
Der Druid's Circle liegt am Rand von Kenmare unweit der Cromwell’s Bridge (Glen­garriff), einer der ältesten Brücken in Irland. Im Gegen­satz zu vielen anderen Stein­kreisen Irlands ist er eiförmig (17,4 × 15,8 m) und hat im Zentrum ein kistenför­miges Stein­grab mit einem etwa zwei Meter langen Deck­stein, der sieben Tonnen wiegt. Der Kreis aus 15 großen Steinen, von denen 13 stehen und zwei im Norden umge­stürzt sind, ist der größte im County Kerry. Diese Stein­kreise haben stets unge­rade Stein­zahlen, die zwischen 5 und 17 liegen.

Ladies View

Aussicht über den Killarney Park
Einen Über­blick über den Upper Lake und die Wunderwelt des Killarney Parks erhält man vom Ladies View aus, einem beliebten Halte­punkt am Ring of Kerry, den schon die Hofdamen Königin Victo­rias nutzten. Dort exis­tiert ein gut ausge­bautes Netz ausge­schilderter Wander­wege, die rund um die Seen und an den Hängen der umge­benden Berge entlangführen. Auch der Fernwanderweg Kerry Way durch­quert die Gegend.

Gap of Dunloe

Mit der Kutsche über einen Gebirgs­pass
Der schmale Pass windet sich in Nord-Süd-Rich­tung von den MacGillycuddy's Reeks zum Purple Moun­tain. Auf einer Strecke von elf Kilome­tern kommt man an fünf Seen vorbei, die durch den River Loe mitein­ander verbunden sind. Wer über die Wishing Bridge zwischen den ersten beiden Seen geht, darf sich etwas wüns­chen. Es wird in Erfül­lung gehen, aber nur wenn der Wunsch genau in der Mitte der Brücke gewünscht wur­de. Seit Pferde und Kutschen die Menschen über den Pass bringen, ist das Gap of Dunloe zu einer kleinen Attrak­tion geworden. Wer nach 16:30 Uhr kommt, kann sich auf spekta­kuläre Sonnen­un­ter­gänge freuen.

Von Kenmare nach Kill­orglin

115 km | 2:30 h
D

Killarney

Blaue Seen, mildes Klima

Der Killarney National Park (über 10.000 Hektar) schützt eine der schönsten Landschaften Irlands. Im Zentrum liegen drei blaue Seen, die aufgrund des milden Klimas von einer eigen­tüm­li­chen, fast subtro­pi­schen Land­schaft umgeben sind.

Riesen­farne, Erdbeerbäume, Bambuswälder und riesige Rhododendren über­ziehen die Hügel­landschaft. Man kann den Park auf eigene Faust erkunden oder geführte Touren buchen, die z. B. Boots- und Kutschfahrten kombi­nieren.

Zu Gast in einem Country House am Caragh Lake

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Country House liegt direkt am Ufer des stillen Caragh Lake. Wer im Früh­s­tücksraum sitzt, genießt ein herr­li­ches Panorama: Hinter dem parkähn­li­chen Garten glitzert der See und jenseits des Sees erheben sich die einsamen, gras­be­wach­senen Berge.

Die Gastgeber sind freund­lich und helfen gerne mit Reise­tipps und Informa­tionen weiter. Wenige Minuten benö­tigt man für die Fahrt mit dem Auto nach Kill­orglin. Wer den Ring of Kerry mit seinen idylli­schen Wander­wegen erkunden will, findet hier die ideale Bleibe.

Halb­insel Dingle

Eldo­rado für Maler und Fotografen
Die nörd­lichste von allen drei Kerry-Halb­in­seln ist besonders karg und einsam. Jahr für Jahr zieht die gewal­tige Land­schaft Künstler und Fotografen an. Auf einer Rundfahrt über die Halb­insel kann man zahl­lose präh­is­to­ri­sche Steinmonu­mente entde­cken sowie frühe Kirchen oder bronzezeit­liche Befes­tigungs­anlagen. Der höchste Berg, der Brandon Moun­tain, ragt fast 1.000 m über dem Meer empor. Der gleich­na­mige Haup­tort der Insel ist ein male­ri­sches Fischer­ei­städt­chen mit bunten Häusern und freund­li­chen Pubs.

Auf den Purple Moun­tain

Grat­wande­rung hoch über dem Gap of Dunloe
West­lich des Killarney National Park lockt ein beliebter Ausflugsort, das Gap of Dunloe. Die Schlucht ist eine Hinter­las­senschaft der eiszeit­li­chen Glet­scher  mit Wasser­fällen und drei Seen. Die Tour führt über den Tomies Rock und über den Tomies Moun­tain zum Purple Moun­tain. Im Westen hat man einen wundervollen Einblick in die Macgillycuddy’s Reeks. (Hin und zurück: 15,1 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Slea Head Drive

Panora­ma­straße über die Halb­insel Dingle
Die 30 Kilometer lange Panora­ma­straße windet sich in zahl­losen Kurven über die Halb­insel Dingle. Zwischen Dingle und Dunquin kommt man an großar­tigen Aussichts­punkten und Über­resten von frühen Sied­lern vorbei, unter anderem an Forts, Stein­kreisen und Beehive Huts, wie man die Iglus aus Bruch­steinen nennt. Siedler aus der Bronzezeit, mittel­alter­liche Mönche, engli­sche Landlords und Hollywood-Regis­seure – alle haben hier ihre Spuren hinter­lassen.

Carra­u­ntoo Hill

Über die Teufels­leiter zum höchsten Berg Irlands
Der Carran­tuo­hill (irisch Corrán Tuat­hail) ist mit 1.039 Metern die höchste Erhe­bung der irischen Insel. Er liegt im Südwesten der Insel im County Kerry und gehört zu den Macgillycuddy’s Reeks. Ein etwa fünf Meter hohes Metallkreuz ziert den Gipfel. Der Berg wird von Norden entlang Hag’s Glen und über die steile wass­erfüh­r­ende Devil’s Ladder bestiegen. Spezi­elle Gebirgs­ausrüs­tung ist nicht erforder­lich. Tritt­si­cher­heit und gute Berg­stiefel sind jedoch in der Devil’s Ladder ange­bracht. Lose Steine und Geröll erschweren den Aufstieg. Die Wetterbedingungen sind wech­selhaft. Bei Regen oder dichten Wolken ist ein Aufstieg gefähr­lich, da die Devil’s Ladder dann viel Wasser führen kann und rutschig ist. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab 898 Meter)

Von Kill­orglin nach Ballingarry

97 km | 2:00 h

Bei Cast­leis­land kann man die Crag Cave besu­chen, eine der größten Tropf­steinhöhlen der Insel.

Sie wur­de erst 1981 gefunden, als man nach sauberem Trink­wasser suchte. Tropf­steine unter­schied­lichster Größe wachsen von den Decken. Die schönsten werden mit Scheinwerfern ange­strahlt.

Crag Cave

Eine der größten Tropf­steinhöhlen Irlands
Bei Cast­leis­land kann man die Crag Cave besu­chen, eine der größten Tropf­steinhöhlen der Insel. Sie wur­de erst 1981 gefunden, als man nach sauberem Trink­wasser suchte. Heute ist die 3.810 Meter lange Höhle auf 350 Metern zugäng­lich. Tropf­steine unter­schied­lichster Größe wachsen von den Decken. Die schönsten werden mit Scheinwerfern ange­strahlt.
E

Adare

Reetgedeckte Häuser im Schatten von Desmond Castle

Die Ansied­lung am Maigue River, zwölf Kilometer südlich von Limerick, gilt als ein besonders schönes Dorf in Irland.

Die reetge­deckten Häuser an der Main Street kuscheln sich am Fuß der Ruinen von Desmond Castle, das um 1200 nach Christus entstand. Mehrere Klöster entstanden um die gleiche Zeit. Am besten sind die der Augustiner-Abtei erhalten. In der Hoch­saison ist die Idylle allerdings vom starken Autover­kehr beein­träch­tigt.

Zu Gast in einem ehemaligen Konvent bei Adare

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der stille Ort Adare in der Graf­schaft Limerick – das angeb­lich schönste Dorf Irlands – beherbergte im 19.

Jahr­hun­dert einen Klosterkon­vent mit ange­schlos­senem Internat. Nachdem Schüler und Mönche den Ort verlassen hatten, verein­samten und verfielen die Gebäude, bis sie schließ­lich verkauft und zu einer Lodge umge­baut wurden. Trotz Moder­ni­sie­rung wur­de die Spiritualität des Ortes bewahrt. Die Bäume im Park sind inzwi­schen über hundert Jahre alt und der Kräu­ter­garten berei­chert die Küche des Hauses. Die meisten Gäste über­nachten im Haupt­haus, einige Zimmer befinden sich aber auch in der ehema­ligen Schule.

County Clare

Histo­ri­sche Ortschaften in drama­ti­scher Land­schaft
Die Graf­schaft ganz im Westen beheimatet einige der drama­tischsten Landschaften Irlands – allen voran die Cliffs of Moher, eine hoch­auf­ra­gende Steil­küste. Im Hinter­land breitet sich der Burren aus, eine weite, baum­lose Karst­landschaft. In die Land­schaft kuscheln sich histo­ri­sche Städt­chen und Dörfer wie Ennis, Kilrush, Kill­aloe, Bunratty und Ennistymon. Sie zeugen davon, dass die Graf­schaft vor der großen Hungersnot eine Blütezeit erlebt hat. In der ersten Hälfte lebten in Clare weit über 200.000 Menschen. Heute sind es nur noch 70.000.

Von Ballingarry

Mietwagenabgabe

Von Ballingarry nach Dublin

234 km | 3:00 h
Die gut ausge­baute Straße in den Osten kommt an den Ruinen von Aghaboe Abbey vorbei, die an die Glanzzeit der irischen Klöster im 6. Jahr­hun­dert n. Christus erin­nern.

Bunratty Castle

Mäch­tige Burg mit 1.000-jähriger Geschichte
Die mäch­tige Burg mit einer über 1.000-jährigen Geschichte gehört zu den inter­essan­testen Sehens­wür­digkeiten in Irland. Bereits 970 unter­hielten die Wikinger einen Handels­platz am River Shannon, den die Normannen im 13. Jahr­hun­dert zur Festung ausbauten. Ihr heutiges Gesicht erhielt das Castle des MacNamara Clans im 15. Jahr­hun­dert. Nach einem Jahr­hun­dert des Verfalls wur­de Bunratty Castle 1950 sorgfältig restau­riert und der Öffent­lichkeit zugäng­lich gemacht. Rund um die Burg wur­de ein Frei­lichtmuseum mit Häuschen, Werk­stätten und Läden einge­richtet, wie sie im 19. Jahr­hun­dert typisch für ganz Irland waren.

Limerick

Stadt der genialen Blödelreime
Limerick Fans werden sich einen Besuch der Stadt nörd­lich von Adare nicht entgehen lassen, auch wenn dort außer Castle und Cathedral nicht viel zu sehen ist. Schließ­lich stammt der Limerick aus Limerick, eine fünf­zei­lige Gedicht­form, in der es zahl­lose komi­sche Reime gibt. Hier zwei besonders gelun­gene: 

There was a young lady of Niger,
Who smiled as she rode on a tiger.
They returned from the ride
With the lady inside
And the smile on the face of the tiger.

Ein Ketten­rau­cher aus Nizza,
der im Tank seines Wagens nach Sprit sah,
der flog mit nem Krach
durchs Gara­genvor­dach
einem stau­n­enden Gast in die Pizza.

Mietwagenabgabe

Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Dublin

22 km | 31 Minuten
F

Dublin

Irlands bunte Hauptstadt

Die 500.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt an der Ostküste Irlands ist unbe­s­tritten poli­ti­scher und kultureller Mittel­punkt der Insel.

In ihrem Einzugsbe­reich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadt­bild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansied­lung, die ursprüng­lich Dubhlinn („dunkle Untiefe“) hieß, muss schon um 450 n. Chr. exis­tiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wech­sel­voller Fremdherr­schaft gekennzeichnet. Das heutige Stadt­bild geht auf das 18. Jahr­hun­dert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner präch­tigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das welt­be­rühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehens­werte Besu­cher- und Probier­zentrum zu besich­tigen.

Zu Gast in einem Hafenhotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Mittel­punkt des male­ri­schen Hafen­ho­tels ist das viel­fach preisgekrönte Fisch­re­stau­rant, das als eines der besten auf der Insel gilt.

Es liegt in Howth am East Pear mit schönem Blick über die Balsc­adden Bay. Inzwi­schen sind zum Restau­rant acht komfor­table Zimmer hinzuge­kommen, die stil­voll einge­richtet und nach den umliegenden Leucht­türmen benannt sind. Mit der S-Bahn gelangt man in 30 Minuten stressfrei in Dublins Innen­stadt.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Dublin (3 Stunden, deutsch)

Doris Brüderlin, geborene Schwei­zerin, hat bereits vor über 25 Jahren begonnen, ihre Liebe zum Reisen zum Beruf zu machen und in verschiedensten Teilen der Welt als Reiseleiterin zu arbeiten.

2011 ist sie schließ­lich nach Irland gezogen, wo sie nun mit viel Begeiste­rung anderen Reisenden die Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat näher bringt.
Der Stadt­rundgang führt durch die Innen­stadt Dublins, vorbei an den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Unter­nehmen Sie einen Spaziergang über den Campus des Trinity College, der besten Univer­sität Irlands, vorbei am Parla­mentsgebäude und zum Dublin Castle. Beim anschließenden Besuch im quir­ligen Stadt­viertel Temple Bar, dem Hotspot des Nach­tlebens von Dublin, erhält man den ein oder anderen Geheim­tipp zu den High­lights der zahlrei­chen Restau­rants und Bars der Gegend.
Über die soge­nannte „Ha'penny Bridge“, für deren Überque­rung noch bis 1919 eine Fußgängermaut entrichtet werden musste, geht es hinüber auf die nörd­liche Ufer­seite des Liffey. Hier kann unter anderem ein Schaufenster­bummel durch die belieb­teste Einkaufs­straße der Stadt unternommen sowie das rund 120 Meter hohe „Monu­ment of Light“, besser bekannt als „Mille­nium Spire“, bestaunt werden.

The Oratory Dun Laoghaire

Mysti­sche Drachen und grinsende Schlangen
In Erin­ne­rung an die gefal­lenen Soldaten schenkte Belgien der Gemeinde Dun Laoghaire nach dem Ersten Welt­krieg eine Herzjesu-Statue, für die eine eigene Kapelle gebaut wur­de: The Oratory of the Sacred Heart. Dies war die Stunde der Domi­nikaner­schwester Lilly Lynch. Sie hatte als Kind von ihrem Vater das Malen und die kelti­sche Symbolik gelernt. Von 1920 bis 1936 malte sie die gesamte Kapelle aus. Entstanden ist eine kleine Sixti­ni­sche Kapelle voller Humor und spiritueller Kraft. Zahl­lose Details gibt es zu entde­cken: Mysti­sche Drachen, grinsende Schlangen und Mönche, die sich an den Bärten ziehen. Selbst Menschen, die sonst nur reli­giöse Zaun­gäste sind, können sich dem Geist der kleinen Kapelle nicht entziehen.

Bank of Ireland

Schalter­halle mit Kaminfeuer und Wand­teppi­chen
Das Bankge­bäude mit den impo­santen Fassaden diente im 18. Jahr­hun­dert als irisches Parla­ment. Jeder darf hineinspa­zieren, um die wunder­schöne Schalter­halle zu bewundern oder sich an den Kaminfeuern in den Fluren zu wärmen. Besu­chern mit entspre­chenden Englischkennt­nissen vermit­telt eine Führung vieles über die irische Geschichte und gewährt Einlass in den Saal des Ober­hauses mit Kris­tall­leuchtern, Wand­teppi­chen und der Täfe­lung aus irischer Eiche.

Trinity College

Altehrwür­dige Univer­sität von Dublin
Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegrün­deten Univer­sität mit ihren grauen klas­sizis­ti­schen Fassaden spazieren. Zu ihren berühmten Ehema­ligen gehören Schrift­steller wie Jonathan Swift, Dracula-Autor Bram Stoker, Oscar Wilde und Samuel Beckett. Kostenpf­lichtig sind zwei besondere Höhe­punkte des College: das Book of Kells und die Bibliothek aus dem 18. Jahr­hun­dert. Eine Treppe führt hinauf zum großar­tigen Long Room, in dem rund 200.000 Bücher aufbe­wahrt werden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitze­reien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer Schrift­steller und Wissenschaftler aufreihen. Im Long Room steht auch die älteste irische Harfe aus dem späten Mittel­alter.
10 Tage
ab 1.089,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben