Irlands Highlights in Kürze: Dublin und der Westen

Irlands Highlights in Kürze

Dublin und der Westen

Die Rundreise beschränkt sich auf die Hauptstadt und den landschaftlich eindrucksvollen Westen Irlands. Dort gibt es genügend Zeit für Höhepunkte des Landes: die Cliffs of Moher, den Ring of Kerry und den Nationalpark Killarney.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Dublin

Dublin

15 km | 19 Minuten
A

Dublin

Irlands bunte Hauptstadt

Die 500.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt an der Ostküste Irlands ist unbe­s­tritten poli­ti­scher und kultureller Mittel­punkt der Insel.

In ihrem Einzugsbe­reich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadt­bild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansied­lung, die ursprüng­lich Dubhlinn („dunkle Untiefe“) hieß, muss schon um 450 n. Chr. exis­tiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wech­sel­voller Fremdherr­schaft gekennzeichnet. Das heutige Stadt­bild geht auf das 18. Jahr­hun­dert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner präch­tigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das welt­be­rühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehens­werte Besu­cher- und Probier­zentrum zu besich­tigen.

Zu Gast in einem B&B in Dublin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B in einem vikto­ria­ni­schen Haus im grünen Dubliner Vorort Ballsbridge bietet eine stil­volle und gemüt­liche Atmo­sphäre in ruhiger, aber zentraler Lage.

In nahezu allen Räumen des Hauses schaffen Möbel aus dem 19. Jahr­hun­dert ein elegantes Ambi­ente, wobei es an modernem Komfort dennoch nicht fehlt. Im Früh­s­tücksraum mit Winter­garten wird morgens ein reichhal­tiges Buffet mit vielen haus­gemachten Produkten ange­richtet; den Nach­mit­tag­stee kann man im eleganten Salon genießen. In der Nach­bar­schaft gibt es mehrere Restau­rants, das Zentrum erreicht man zu Fuß in ca. 30 Minuten oder mit der DART-Bahn, deren Halte­stelle sich unweit des B&B befindet.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Dublin (3 Stunden, deutsch)

Doris Brüderlin, geborene Schwei­zerin, hat bereits vor über 25 Jahren begonnen, ihre Liebe zum Reisen zum Beruf zu machen und in verschiedensten Teilen der Welt als Reiseleiterin zu arbeiten.

2011 ist sie schließ­lich nach Irland gezogen, wo sie nun mit viel Begeiste­rung anderen Reisenden die Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat näher bringt.
Der Stadt­rundgang führt durch die Innen­stadt Dublins, vorbei an den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Unter­nehmen Sie einen Spaziergang über den Campus des Trinity College, der besten Univer­sität Irlands, vorbei am Parla­mentsgebäude und zum Dublin Castle. Beim anschließenden Besuch im quir­ligen Stadt­viertel Temple Bar, dem Hotspot des Nach­tlebens von Dublin, erhält man den ein oder anderen Geheim­tipp zu den High­lights der zahlrei­chen Restau­rants und Bars der Gegend.
Über die soge­nannte „Ha'penny Bridge“, für deren Überque­rung noch bis 1919 eine Fußgängermaut entrichtet werden musste, geht es hinüber auf die nörd­liche Ufer­seite des Liffey. Hier kann unter anderem ein Schaufenster­bummel durch die belieb­teste Einkaufs­straße der Stadt unternommen sowie das rund 120 Meter hohe „Monu­ment of Light“, besser bekannt als „Mille­nium Spire“, bestaunt werden.

Bank of Ireland

Schalter­halle mit Kaminfeuer und Wand­teppi­chen

Das Bankge­bäude mit den impo­santen Fassaden diente im 18. Jahr­hun­dert als irisches Parla­ment. Jeder darf hineinspa­zieren, um die wunder­schöne Schalter­halle zu bewundern oder sich an den Kaminfeuern in den Fluren zu wärmen. Besu­chern mit entspre­chenden Englischkennt­nissen vermit­telt eine Führung vieles über die irische Geschichte und gewährt Einlass in den Saal des Ober­hauses mit Kris­tall­leuchtern, Wand­teppi­chen und der Täfe­lung aus irischer Eiche.

National Library

Wo James Joyce viele Stunden verbrachte

Direkt nörd­lich von Leinster House steht die National Library, ein herr­li­cher Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert. Von der reich verzierten Eingangshalle führt eine Treppe zum großen Lese­saal mit Glas­dach, Puttenfries in leuch­tenden Farben und Stuck­decke. Zur origi­nalen Möblie­rung gehören Regale mit Holzschnitze­reien und Tische mit grünen Lese­lampen. James Joyce hat in diesem Saal viele Stunden zuge­bracht. Eine seiner Szenen aus Ulysses spielt hier.

Trinity College

Altehrwür­dige Univer­sität von Dublin

Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegrün­deten Univer­sität mit ihren grauen klas­sizis­ti­schen Fassaden spazieren. Zu ihren berühmten Ehema­ligen gehören Schrift­steller wie Jonathan Swift, Dracula-Autor Bram Stoker, Oscar Wilde und Samuel Beckett. Kostenpf­lichtig sind zwei besondere Höhe­punkte des College: das Book of Kells und die Bibliothek aus dem 18. Jahr­hun­dert. Eine Treppe führt hinauf zum großar­tigen Long Room, in dem rund 200.000 Bücher aufbe­wahrt werden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitze­reien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer Schrift­steller und Wissenschaftler aufreihen. Im Long Room steht auch die älteste irische Harfe aus dem späten Mittel­alter.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Dublin City (City Office)

Von Dublin nach Corofin

245 km | 3:30 h
Der Weg nach Westen führt über den Insel­mit­tel­punkt an die Ostseite. Dabei lohnt sich ein Abste­cher nach Clonmacnoise, eine einzig­ar­tige frühchrist­liche Klos­ter­sied­lung am River Shannon.

Belve­dere House and Gardens

Vom Jagdschloss zum Goldenen Käfig

Das prachtvolle Anwesen mit schönem Blick auf Lough Ennell wur­de 1740 für den First Earl of Belve­dere als Jagdschloss errichtet. Als er sich nach seiner Hoch­zeit entschied, das Anwesen zu seinem Haupt­wohn­sitz zu machen. wur­de Belve­dere noch einmal aufwändig umge­baut. Ein franzö­si­scher Architekt verzierte die Decken mit Stuck. Die Arbeiten gehören zu den kostbarsten ihrer Art in Irland. Doch schon bald nach der Hoch­zeit wur­de Earl eifer­süchtig. Er beschul­digte seine Frau des Ehebruchs mit seinem jüngeren Bruder und ließ vor dessen Haus eine Mauer bauen. Erst nach seinem Tod wur­de die Ehefrau aus ihrem Goldenen Käfig befreit. Die „jealous Wall“ steht noch heute. Sehens­wert sind auch die Park­anlagen.

Sculpture in the Park­lands

Kunst im Moor

Wie stumme und rätselhafte Zeugen einer anderen Welt wirken die Skulpturen in der Moor­landschaft bei Lough Boora. Besonders geheim­nisvoll sind sie, wenn der Nebel über sie zieht. Die ersten Kunst­werke entstanden 2002 während des Lough Boora Inter­na­tional Sculpture Sympo­siums. Jedes Jahr wur­de die Samm­lung durch mehrere Werke erwei­tert.

Athlone

Fluss­städt­chen in der Mitte Irlands

Die Stadt mit 20.000 Einwoh­nern liegt am Fluss Shannon und dem südli­chen Ende des schilfumwach­senen Lough Ree ungefähr am geogra­fi­schen Mittel­punkt Irlands. Tatsäch­lich war sie immer auch eine umkämpfte Grenz­stadt, wovon die Burg im Zentrum zeugt. Athlone Castle wur­de seit dem 13. Jahr­hun­dert mehr­fach zerstört und wieder­aufge­baut. Heute beherbergt sie das Tourist Office.

B

Cliffs of Moher

Senkrechte Steilklippen an Irlands Westküste

Die bekann­testen Steilklippen Irlands ragen bis zu 200 Meter nahezu senk­recht aus dem Atlan­ti­schen Ozean empor.

Sie erstre­cken sich über mehr als acht Kilometer von Hag's Head im Süden bis O'Brien's Tower im Norden, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Aran Islands und zur Bucht von Galway schaut. Es gibt auch ein Besu­cher­zentrum mit einem breit ausge­bauten Weg zu einer Aussichts­platt­form. Wer wandern möchte, kann auf dem Cliffs Coastal Walk am Rande der Klippen knapp 20 Kilometer zwischen Doolin und Liscannor laufen. Auf den Cliffs leben fast ausschließ­lich Vögel; eine Zählung ergab 30.000 Tiere und 29 Arten. Die inter­essan­testen sind die atlan­ti­schen Papa­gei­entau­cher, die in großen Kolo­nien an isolierten Stellen des Cliffs und auf Goat Island leben.

Zu Gast im Haus des Dorfschullehrers

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus wur­de im 19. Jahr­hun­dert für den Dorf­schul­lehrer von Corofin erbaut. Heute bewohnt sein Enkel das histo­ri­sche Anwesen, in dem seine Frau in einem Trakt ein kleines B&B mit fünf Zimmern betreibt.

Haus und Garten sind seit Jahren liebevoll gepflegt. Die Zimmer sind zwar nicht besonders groß, aber einla­dend einge­richtet, und die aufmerk­same Betreuung und das gute irische Früh­stück sind ein perfekter Ausgleich dafür. Wer möchte, kann sich jede Menge Tipps für Tages­ausflüge geben lassen.

Aran Islands

Karge Felsen­in­seln im Atlantik

Die Insel­gruppe gegenüber den Cliffs of Moher besteht aus drei kargen Felsen­in­seln -  Inishmór, Minishmaan und Inisheer – sowie mehreren winzigen Eilanden. Jahr­tausen­de­lang waren die kargen Inseln bewohnt. Die Insu­laner lebten vom Fisch- und Hummerfang. Um die kars­tigen Böden fruchtbar zu machen, legten sie Gärten an, indem sie Seetang zusam­mentrugen und die gedüngten Flächen mit Trockenmauern schützten. Die Küste ist felsig, Strände gibt es kaum. Dafür kann man auf der Insel seltene Pflanzen finden. Trotz des anwach­senden Tourismus ist die alte irische Sprache auf Aran heute noch stärker verbreitet als irgendwo sonst. Die Aran-Inseln erreicht man per Schiff von Galway, Doolin oder Ros an Mhil aus.

Burren Natio­nal­park

Fels­landschaft von Mittel­erde

Der Páirc Náisiúnta Bhoirne, wie der 15 Quad­ratki­lometer große Park auf Irisch heißt, schützt die ausge­dehnten Fels- und Karst­landschaft Burren im Nordwesten des County Clare in Irland. Aufgrund des Klimas und der Beschaffen­heit des Burren findet man hier eine Viel­falt von seltenen Pflanzen und Blumen. Auch viele Tier­arten finden hier eine Heimat, unter anderem seltene Schmetter­linge. Der Autor J.R.R.Tolkien fand im Burren Natio­nal­park viele Inspi­ra­tionen für die Land­schaft von Mittel­erde. Es gibt sogar eine Höhle, die einem bekannten Wesen aus „Der Herr der Ringe“ als Namenspate diente: Pol na Gollum.

Doolin Cave

Graziles Kunst­werk der Natur

Die Kalk­steinhöhle im County Clare beein­druckt mit ihren gewal­tigen Stalak­titen. Die scheinbar frei schwe­benden, grazilen Riesen­säulen sind mit der Höhlen­decke verwachsen. Mit einer Länge bis 7,30 Meter gehören sie zu den längsten ihrer Art, die man auf der nörd­li­chen Hemi­sphäre gefunden hat. 350 Millionen Jahre hat die Natur gebraucht, um diese wundervollen Kunst­werke zu erschaffen. Die Höhle wur­de erst 1952 entdeckt und war bald ein beliebtes Ziel für Höhlen­kletterer, die sich mühsam durch enge Kanäle zwängen mussten. Damit war 1990 Schluss, als die neuen Besitzer die Höhle zu einer Show-Cave ausbauten. Der Zugang wur­de erwei­tert und ist nun leicht zugäng­lich. Führungen werden ange­boten.

Burren Way

Mehr­tägiger Wanderweg durch die Graf­schaft Clare

Der über 100 Kilometer lange Wanderweg in der Graf­schaft Clare führt durch den Burren, eine stei­nige Karst­landschaft. An charak­te­ris­ti­schen Trocken­steinmauern entlang kommt man durch Magerwiesen zu Krei­defelsen, Höhlen und Aussichts­punkten mit fantas­ti­scher Sicht über die Küste. Für den gesamten Wanderweg benö­tigt man sechs Tage. Er beginnt in Lahinch, wo man die erste Etappe als Tages­tour machen kann, und endet an den Cliffs of Moher.

Dromore Wood Loop

Spaziergung durch ein Natur­re­servat

Das Natur­schutzgebiet Dromore Wood­land am südöst­li­chen Ende des Burren-Gebietes schützt einen besonders arten­rei­chen Lebens­raum. Neben Seen, Mooren und Feuchtwiesen gibt es auch ein paar histo­ri­sche Gebäude zu entde­cken, darunter das Schloss von Cahermacrea, die Kirche von Kilakee, zwei Ringforts und einen mittel­alter­li­chen Kalkofen. Durch die anmu­tige Land­schaft führt neben zwei kürzeren Natur­lehrpfaden ein schöner Wanderweg. (Hin und zurück: 7,1 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

Von Corofin nach Aghadoe

148 km | 3:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
C

Killarney

Blaue Seen, mildes Klima

Der Killarney National Park (über 10.000 Hektar) schützt eine der schönsten Landschaften Irlands. Im Zentrum liegen drei blaue Seen, die aufgrund des milden Klimas von einer eigen­tüm­li­chen, fast subtro­pi­schen Land­schaft umgeben sind.

Riesen­farne, Erdbeerbäume, Bambuswälder und riesige Rhododendren über­ziehen die Hügel­landschaft. Man kann den Park auf eigene Faust erkunden oder geführte Touren buchen, die z. B. Boots- und Kutschfahrten kombi­nieren.

Zu Gast in einem ehemaligen Pfarrhaus bei Killarney

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das von einem großzügigen Garten umge­be­ne Boutique-Hotel hat schon vielen Zwecken gedient: Im Jahr 1838 wur­de es für den Erzdiakon Natha­niel Forrester erbaut.

Später war es Farmhaus, Stift für Witwen, Alten- und Wöch­ne­rin­nen­heim. 1992 haben Michael und Geraldine nach langjäh­riger Erfah­rung im Gastgewerbe das kleine Hotel mit 23 Zimmern übernommen. Wer abends nicht mehr weit fahren möchte, kann sich entweder im Restau­rant mit einem Vier-Gänge-Menü verwöhnen oder den Abend im haus­ei­genen Pub ausklingen lassen. Wahr­schein­lich der einzige Pub, in dem man mit Golfbällen bezahlen kann.

Ross Castle

Sitz eines mittel­alter­li­chen Clan-Führers

Die Festung aus dem 15. Jahr­hun­dert gilt als typi­sche Burg eines mittel­alter­li­chen irischen Clan-Führers. Sie hat einen Innenhof, der mit Zwischenmauern und Türmen befes­tigt ist. Von den runden Türmen sind heute noch zwei erhalten. Die kleinen Fenster sowie die schmalen, unregelmäßigen Wendeltreppen waren für die Vertei­digung ausgelegt. Nachdem mehrere Besitzer das Anwesen ruiniert hatten, ging das Anwesen 1979 in Staats­be­sitz über und wur­de sorgfältig restau­riert. Das Castle ist vom Seeufer aus zugäng­lich und Ausgangs­punkt für Bootsfahrten zu zwei kleinen Inseln im Lough Leane, wo die Über­reste mittel­alter­li­cher Klöster zu finden sind.

Enthalten in: 
OPW Heri­tage Card

Auf den Purple Moun­tain

Grat­wande­rung hoch über dem Gap of Dunloe

West­lich des Killarney National Park lockt ein beliebter Ausflugsort, das Gap of Dunloe. Die Schlucht ist eine Hinter­las­senschaft der eiszeit­li­chen Glet­scher  mit Wasser­fällen und drei Seen. Die Tour führt über den Tomies Rock und über den Tomies Moun­tain zum Purple Moun­tain. Im Westen hat man einen wundervollen Einblick in die Macgillycuddy’s Reeks. (Hin und zurück: 15,1 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 970 Meter)

Muck­ross House and Gardens

Irisches Märc­henschloss in großem Park

Der herr­schaft­liche Ansitz liegt südlich von Killarney, wo er das Herz­stück des Bourn Vincent Memo­rial Park bildet. Es wur­de um 1840 nach Plänen eines schot­ti­schen Architekten am Ufer des Muck­ross Lake errichtet. Die Auftrag­geber waren Henry Arthur Herbert und dessen Gattin Mary Balfour Herbert, eine Landschafts­ma­lerin. Der Höhe­punkt in der Geschichte des Hauses war der Kurz­be­such von Königin Victoria im Jahre 1861, der die Herberts ein Vermögen kostete. Die Verschuldung führte schließ­lich zum Bank­rott der Familie und dem Verkauf des Anwe­sens. Heute gibt es auf dem weit­läufigen Gelände eine tradi­tionelle Farm und mehrere Gärten.

Enthalten in: 
OPW Heri­tage Card

Carra­u­ntoo Hill

Über die Teufels­leiter zum höchsten Berg Irlands

Der Carran­tuo­hill (irisch Corrán Tuat­hail) ist mit 1.039 Metern die höchste Erhe­bung der irischen Insel. Er liegt im Südwesten der Insel im County Kerry und gehört zu den Macgillycuddy’s Reeks. Ein etwa fünf Meter hohes Metallkreuz ziert den Gipfel. Der Berg wird von Norden entlang Hag’s Glen und über die steile wass­erfüh­r­ende Devil’s Ladder bestiegen. Spezi­elle Gebirgs­ausrüs­tung ist nicht erforder­lich. Tritt­si­cher­heit und gute Berg­stiefel sind jedoch in der Devil’s Ladder ange­bracht. Lose Steine und Geröll erschweren den Aufstieg. Die Wetterbedingungen sind wech­selhaft. Bei Regen oder dichten Wolken ist ein Aufstieg gefähr­lich, da die Devil’s Ladder dann viel Wasser führen kann und rutschig ist. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab 898 Meter)

Von Aghadoe nach Kilkenny

208 km | 3:30 h
Nach 20 km kommt man durch Killarney mit dem südlich gelegenen Killarney Natio­nal­park. Der über 100 km² große Park lohnt einen Besuch wegen der ältesten Eichenwälder Irlands und der medi­ter­ranen Vege­ta­tion.

Rock of Cashel

Monu­ment der irischen Geschichte

Der 65 m hohe Berg (irisch: Carraig Phádraig) ist ein Wahrzei­chen und ein einzig­ar­tiges Monu­ment irischer Geschichte. Als Sitz von Feen und Geistern wur­de er schon im Altertum verehrt. Im 4. Jahr­hun­dert eroberte der Clan der Eogha­nachta, die späteren MacCar­thys, den Felsen und baute ihn zum Clan­sitz aus. Eine goti­sche Kathedrale bildet seit gut 700 Jahren das Herz­stück des Rock of Cashel. 1495 steckte Gerald, Great Earl of Kildare, das Bauwerk in Brand. Als ihn König Heinrich VIII. deswegen zur Rede stellte, soll er lapidar geantwortet haben: „Ich dachte, der Bischof wäre darin.” Worte, die dem Macht­haber aus London als Entschul­digung genügten.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Done­r­aile Wildlife Park

Landschafts­pakr aus dem 18. Jahr­hun­dert

Die Anlage mit über 160 Hektar ist ein herausra­gendes Beispiel für einen Landschafts­park aus dem 18. Jahr­hun­dert. Sie ist im soge­nannten Capability Brown-Stil ange­legt ,der zruückgeht auf den berühm­testen Landschafts­ar­chitekten des 18. Jahrhunderts, Lancelot Brown. Sein Eifer,  Möglichkeiten (englisch capabili­ties) zur Umge­stal­tung vorhan­dener alter Garten­anlagen zu finden, verhalfen ihm zu seinem Beinamen Capability Brown. Alte Laub­baumhaine, mehrere restau­rierte Wasser­spiele und eine Reihe von Hirsch­rudeln können entlang der vielen Wege im Park besich­tigt werden. Done­r­aile Court, die ehema­lige Residenz der Familie St. Leger, liegt im Park.

D

Kilkenny

Mittelalterliches Künstlerstädtchen

Die Stadt am River Nore wur­de im 7. Jahr­hun­dert von Mönchen gegründet und ist bis heute für sein mittel­alter­li­ches Stadt­bild bekannt.

Histo­ri­sche Häuser aus schwarzem Kilkenny-Sand­stein, der auch Black Marble genannt wird, säumen gewun­dene Gassen und elegante Plätze rund um die Black Abbey und St. Mary's Cathedral. Als schönste Stadt im südöst­li­chen Binnen­land ist Kilkenny Heimat für viele Kunst­hand­werker und Desi­gn­be­triebe geworden. Das Kilkenny Beer, ein Red Ale, das etwas milder schmeckt als das Guiness, beflügelt das vitale Nach­tleben in der Altstadt.

Zu Gast im Witwenhaus von Schloss Kilkenny

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das efeu­be­wach­sene Gebäude ist das ehema­lige Witwen­haus der Earls of Osmonde, die im Schloss Kilkenny residierten.

Es wur­de in den 1970er Jahren zu einem Gäste­haus der besonderen Art umge­baut. Alle rund 15 geräu­migen Zimmer und Suiten sind in einem ganz eigenen Design mit abge­stimmten Stoffen, Möbeln und Accessoires gestaltet. Im gesamten Haus bestimmt eine ausge­wogene Mischung aus Alt und Neu das Ambi­ente – die zeitge­nös­si­sche Einrich­tung harmo­niert mit origi­nalen Elementen. Mor­gens wird im stil­vollen Früh­s­tücksraum ein reichhal­tiges konti­nen­tales Früh­s­tücksbuffet ange­richtet. Auch die ehema­ligen Pferde­ställe werden noch genutzt: Hier leben und schaffen heute Hand­werker und Künstler. In die Altstadt von Kilkenny mit Cafés und Restau­rants läuft man wenige Minuten.

Von Kilkenny nach Dublin

Mietwagenabgabe

Von Kilkenny nach Dublin

136 km | 2:00 h

Östlich von Carlow, das auf der Strecke liegt, kann man auf dem Gelände des Herren­hauses von Browne's Hill das über 5.000 (!) Jahre alte Portal eines Mega­li­thgrabs bewundern, dessen über 100 Tonnen schwerer Deck­stein von drei Steinblöcken getragen wird.

Die Anlage gilt als die größte und schwerste ihrer Art in ganz Europa.

Brown­shill-Dolmen

5000 Jahre altes Riesengrab

Das neoli­thi­sche Grab auf dem Gelände von Gut Brown­shill wur­de zwischen 3300 und 2900 vor Christus errichtet. Es hat den größten Deck­stein aller Mega­lit­h­anlagen auf den Briti­schen Inseln. Die Platte besteht aus hundert Tonnen Granit und ist 4,7 m × 6,1 m groß bei einer Dicke von etwa zwei Metern. Archäo­logen rätseln, wie ein dermaßen schwerer Stein bewegt werden konnte. Wahr­schein­lich wur­de der Stein vor Ort gefunden und hoch­ge­he­belt.

Museum of Style Icons

Starkleidung, Klatsch und royaler Nippes

Das kostenfreie Museum enthält Origi­nal­k­leidungs­stü­cken von Grace Kelly, Marilyn Monroe, Elvis, Michael Jackson, Aurey Hepburn, diversen Sportlern und vielen anderen. Nebenbei erfährt man Klatsch und Geschichten, zum Teil aus Origi­nalbriefen. Neben dem Museum gibt es einen Laden, in dem hoch­wer­tige Bestecke, Porzellan, Schmuck und vielfäl­tigem Nippes verkauft werden. Ein preis­wertes Schnellre­stau­rant ist ange­schlossen.

Mietwagenabgabe

Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

9 Tage
ab 998,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
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