Nordirland: Landschaften, Leute, Legenden
Gute Stimmung im Pub

Nordirland

Landschaften, Leute, Legenden

Die Reise konzentriert sich auf den Norden Irlands und schließt Nordirland mit ein. So kann man Gegensätze studieren: zwischen Katholiken und Protestanten, Unionisten und Republikanern. In Belfast treffen sich alle – auf einen Drink in The Crown. Dort gibt es Guinness und gratis dazu gute Stimmung.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Dublin nach Connemara

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Thrifty
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Von Dublin nach Connemara

246 km | 3:30 h

River Shannon

Bootsfahrt auf dem größten Fluss der Briti­schen Inseln
Der mit etwa 370 Kilome­tern der längste und wasser­reichste Fluss der Briti­schen Inseln ist auf knapp 250 Kilome­tern schiffbar, was ihn zu einem Haupt­ver­kehrsweg im Westen machte. Schon im Mittel­alter war er von vielen Burgen und Schlös­sern gesäumt. Der Shannon entwäs­sert die moorige Mitte Irlands, durch­fließt fisch­reiche Seen und bildet nörd­lich von Limerick Stromschnellen. Weiter west­lich ergießt er sich durch einen schmalen, etwa 100 Kilometer langen Mündung­s­trichter in den Atlantik. Der Mündungsarm ist stark von den Gezeiten beeinflusst. Der Shannon durch­fließt die Seen Lough Allen, Lough Ree und den größten von ihnen, Lough Derg.

Belve­dere House and Gardens

Vom Jagdschloss zum Goldenen Käfig
Das prachtvolle Anwesen mit schönem Blick auf Lough Ennell wur­de 1740 für den First Earl of Belve­dere als Jagdschloss errichtet. Als er sich nach seiner Hoch­zeit entschied, das Anwesen zu seinem Haupt­wohn­sitz zu machen. wur­de Belve­dere noch einmal aufwändig umge­baut. Ein franzö­si­scher Architekt verzierte die Decken mit Stuck. Die Arbeiten gehören zu den kostbarsten ihrer Art in Irland. Doch schon bald nach der Hoch­zeit wur­de Earl eifer­süchtig. Er beschul­digte seine Frau des Ehebruchs mit seinem jüngeren Bruder und ließ vor dessen Haus eine Mauer bauen. Erst nach seinem Tod wur­de die Ehefrau aus ihrem Goldenen Käfig befreit. Die „jealous Wall“ steht noch heute. Sehens­wert sind auch die Park­anlagen.

Sculpture in the Park­lands

Kunst im Moor
Wie stumme und rätselhafte Zeugen einer anderen Welt wirken die Skulpturen in der Moor­landschaft bei Lough Boora. Besonders geheim­nisvoll sind sie, wenn der Nebel über sie zieht. Die ersten Kunst­werke entstanden 2002 während des Lough Boora Inter­na­tional Sculpture Sympo­siums. Jedes Jahr wur­de die Samm­lung durch mehrere Werke erwei­tert.
A

Connemara

Felsenküste, dunkle Seen

Connemara heißt das einzig­artig schöne, stark zergliederte Gebiet an der Westküste nordwest­lich von Galway. Die dunklen Seen, kahle Berge, die Felsen­küste und die Sand­strände machen es zu einer der Haupt­at­trak­tionen Irlands.

In weiten Teilen wird noch das alte Irisch gespro­chen. Die Straßen­schilder sind nur auf Gälisch. Wer die male­ri­sche Küsten­straße entlang fährt, sollte in Clifden anhalten und zu Fuß die 12 Kilometer lange Sky-Road entlang gehen. Sie führt um die Halb­insel im Westen durch eine wundervolle, fried­liche Land­schaft.

Zu Gast in einer Lodge am Lough Corrib

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das tradi­ti­ons­reiche Herren­haus aus der frühen vikto­ria­ni­schen Epoche liegt auf 50 Hektar Privat­land am idylli­schen Seeufer des Lough Corrib.

In dieser typisch irischen Landhaus­atmo­sphäre empfangen Henry, seine Frau Lucy, seine Mutter June und der Famili­enhund ihre Gäste herz­lich und ungezwungen, sodass diese sich von Anfang an entspannen und wohlfühlen können. Von den 15 Gäst­ezimmern blickt man entweder über den See oder in die male­ri­sche Berg­landschaft. Drei Wohnzimmer und viele Regale mit Büchern stehen den Gästen zur Verfügung. Das reichhal­tige Früh­stück wird im Esszimmer serviert, ebenso das empfehlens­werte 4-Gänge-Dinner; nach­mit­tags wird Tee stil­voll im Drawing Room serviert. Für Ausflüge bereiten die Gastgeber gerne einen Pick­nickkorb vor.

County Clare

Histo­ri­sche Ortschaften in drama­ti­scher Land­schaft
Die Graf­schaft ganz im Westen beheimatet einige der drama­tischsten Landschaften Irlands – allen voran die Cliffs of Moher, eine hoch­auf­ra­gende Steil­küste. Im Hinter­land breitet sich der Burren aus, eine weite, baum­lose Karst­landschaft. In die Land­schaft kuscheln sich histo­ri­sche Städt­chen und Dörfer wie Ennis, Kilrush, Kill­aloe, Bunratty und Ennistymon. Sie zeugen davon, dass die Graf­schaft vor der großen Hungersnot eine Blütezeit erlebt hat. In der ersten Hälfte lebten in Clare weit über 200.000 Menschen. Heute sind es nur noch 70.000.

Cliffs of Moher

Senk­rechte Steilklippen an Irlands Westküste
Die bekann­testen Steilklippen Irlands ragen bis zu 200 Meter nahezu senk­recht aus dem Atlan­ti­schen Ozean empor. Sie erstre­cken sich über mehr als acht Kilometer von Hag's Head im Süden bis O'Brien's Tower im Norden, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Aran Islands und zur Bucht von Galway schaut. Es gibt auch ein Besu­cher­zentrum mit einem breit ausge­bauten Weg zu einer Aussichts­platt­form. Wer wandern möchte, kann auf dem Cliffs Coastal Walk am Rande der Klippen knapp 20 Kilometer zwischen Doolin und Liscannor laufen. Auf den Cliffs leben fast ausschließ­lich Vögel; eine Zählung ergab 30.000 Tiere und 29 Arten. Die inter­essan­testen sind die atlan­ti­schen Papa­gei­entau­cher, die in großen Kolo­nien an isolierten Stellen des Cliffs und auf Goat Island leben.

Glencoaghan Horseshoe

Über sechs der Twelve Bens
Die Twelve Bens  sind eine eindrucksvolle Bergkette im Westen von Irland. Der hufei­senför­mige Weg über­schreitet sechs der zwölf Bens, die sich rund um das Glencoaghan Tal grup­pieren. Laut irischen Berg­stei­gern ist diese Berg­tour die schönste und anspruchsvollste Tour Irlands. Damit haben sie sicher­lich recht, man hat einer­seits eine sehr schöne, anspruchsvolle alpine Tour und wunderbare Ausblicke auf die See- und Berg­landschaft ringsherum. Das Schwie­rigste dieser Tour ist sicher­lich die Länge, das sehr wech­selhafte Wetter der Westküste und die Orien­tie­rung. (Hin und zurück: 15 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 1591 Meter)

Von Connemara nach Ballina

148 km | 3:00 h

Es lohnt sich, über Westport an der Clew Bay zu fahren. Wer fit ist, kann dort Irlands heiligen Berg, den Coagh Patrick (753 m) besteigen.

Am Ende der Straße steht die Statue des heiligen Patrick. Von hier führt der Wanderweg gut erkennbar in zwei Stunden zum Gipfel. Von oben schaut man über die zahl­losen Inseln der Clew Bay.

Kylemore Abbey

Schloss­ar­tiges Nonnen­kloster am Pollaca­pall Lough
Das älteste Nonnen­kloster für Benedikti­ne­rinnen geht auf das Jahr 1665 zurück. Nach mehreren Umzügen ist es seit 1920 in den Mauern des Schlosses Kylemore unter­ge­bracht. Sehens­wert sind das Kloster­gebäude, von dem die Haupt­ein­gangshalle zu besich­tigen ist. Im Rest der Abtei wohnen Nonnen und Inter­nats­schüle­rinnen. Die neugo­ti­sche Kirche hat die Form einer Miniaturka­thedrale mit einer Krypta und Engels­was­ser­speiern. Etwas entfernt von der Abtei liegt der vikto­ria­ni­sche „Walled Garden“, durch den ein Bächlein plät­schert. Er wird von einer Ziegelmauer umgeben und enthält auf fast vier Hektar mehrere Gewächst­häuser sowie Blumen-, Kräuter- und Gewürzbeete.

Westport

Stad­t­idyll und Life Music im Pub
Die Stadt am Südos­tende der Clew Bay ist eine von ganz wenigen in Irland, die systema­tisch geplant wurden. Im Zentrum kann kann man das gut erkennen. Das Ensemble von Stadt­häusern im georgia­ni­schen Stil wirkt mit seiner Allee zu beiden Seiten des Carrowbeg besonders male­risch. Zu einem Wende­punkt in der irischen Geschichte wur­de das land meeting von Westport während einer Hungersnot 1879. Damals beschlossen Land­arbeiter und Pächter, sich nicht länger von den briti­schen Land­be­sitzern von Haus und Hof verjagen zu lassen. Wer irische Folk Music mag, sollte in den Pub gehen, wo fast jeden Abend Sessions stattfinden.

Croagh Patrick

Heiliger Berg und Wall­fahrts­stätte
Der 764 Meter hohe Berg im County Mayo ist seit Jahrhunderten eine Wall­fahrts­stätte. Der Legende nach stieg der Heilige Patrick im Jajr 441 auf den Berg, um dort 40 Tage zu fasten und eine Kapelle zu bauen. Als er eine Glocke den Berg hinabwarf, vertrieb der heilige Lärm alle Schlangen von der irischen Insel. Die Kapelle, die heute am Gipfel steht, wur­de allerdings erst 1905 geweiht. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli – dem soge­nannten Reek Sunday – steigen Tausende von Pilger den Berg hinauf, die meisten von ihnen barfuß. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)
B

Mayo

Einsame Schönheit im Nordwesten

Der Lonely Planet sieht es so: „Mayo verzau­bert mit wilder Schön­heit und unver­gess­li­chen Landschaften, und doch finden sich hier nur wenige Touristen.

So haben Sie reich­lich Gelegen­heit, die Gegend im Auto, zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferde­rü­cken nach Herzens­lust zu erkunden.“ Das Country Im Westen von Irland hat eine abwechs­lungs­reiche Land­schaft von flachen Mooren bis zum 800 Meter hohen Nephin Beg Range. Es gehört zu den kärg­l­ichsten und am dünnsten besiedelten Gegenden der Insel. Vor der Küste liegt Achill Island. Sie ist die größte Insel im Westen und am einfachsten zu errei­chen.

Zu Gast in einem Country House am Wild Atlantic Way

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nahezu einsam und allein liegt das famili­en­geführte B&B in der Bilder­buch­landschaft zwischen Ballycastle und Ballina am Wild Atlantic Way.

Von den weniger als fünf Gäst­ezimmern eröffnet sich ein weiter Ausblick auf den Ozean; in den Zimmern können Kaffee und Tee zubereitet werden. Am Abend wählt man das Früh­s­tücks­menu aus, das dann am nächsten Morgen im Esszimmer serviert wird. In der Lounge mit Kamin gibt es neben Fern­seher und DVD-Player auch Brett­spiele, Karten und Bücher. Ins Fischerdorf Lacken läuft man ca. 15 Minuten; Fahr­räder können vor Ort gemietet werden und es gibt Wander­wege in der Umge­bung. Golfliebhaber errei­chen mehrere Golf­plätze gut mit dem Auto.

Moyne Abbey

Spiritueller Ort am Moy River
Eine der eindrück­lichsten Kloster­ruinen in Irland ist Moyne Abbey, eine 1462 erbaute Franziskaner-Abtei. Die güns­tige Lage an der Mündung des Moy River erlaubte ein weitge­hend autarkes Leben. Gemüse und Hülsenfrüchte ließen sich gut anbauen, an der Küste wurden Austern und andere Scha­len­tiere geerntet. Die Muschelschalen wurden zu einem Mörtel verarbeitet, der beim Bau der Klos­ter­anlage verwendet wur­de. Auf der Insel Bart­ragh konnten ohne große Mühen Kanin­chen gejagt werden. Die Mönche führten daher das Kloster auch nach der Reforma­tion trotz andau­ernder Verfolgung fort, mussten aber hinnehmen, dass ihr Haus 1590 durch Sir Richard Bingham niederge­brannt und damit zur Ruine wur­de. Der letzte Mönch, Brother Thomas, verstarb erst um das Jahr 1800.

Jackie Clarke Collec­tion

Bedeu­tende private Samm­lung zur Geschichte Irlands
Zeit seines Lebens war der aus Ballina stam­mende Geschäfts­mann Jackie Clarke leiden­schaft­li­cher Sammler von seltenem histo­ri­schen Mate­rial seines Heimat­landes. Fünf Jahre nach seinem Tod machte seine Ehefrau die einzig­ar­tige Samm­lung für alle Inter­es­sierten zugäng­lich. Die Dauer­aus­stel­lung wur­de im eigens zu diesem Zweck umge­bauten ehema­ligen Gebäude der Provincial Bank einge­richtet. Über 100.000 Stücke – darunter seltene Buch­auf­lagen, poli­ti­sche Flugblätter und Karikaturen sowie Gemälde – doku­men­tieren bedeu­tende Ereig­nisse über eine Zeit­spanne von etwa 400 Jahren. Es handelt sich hierbei um die bisher bedeu­ten­dste private Samm­lung irischer Geschichte, die für die Öffent­lichkeit zugäng­lich gemacht wur­de.

Von Ballina nach Donegal

156 km | 2:30 h
Auf dem Weg an der Atlan­tikküste nach Nord­osten liegt Sligo. Die hübsche Provinzhaupt­stadt lohnt einen Besuch.

Sligo

Wikinger­gründung am Grab der mythi­schen Königin
Die Wikinger­gründung ist mit heute knapp 20.000 Einwoh­nern die größte Stadt im Norden Irlands. Sehens­wert sind unter anderem Calry Church und Sligo Cathedral, besonders aber die Ruine von Sligo Abbey, die von Maurice Fitz Gerald, dem Gründer der Stadt erbaut wur­de. Sligo wird an der Peripherie umsäumt von zwei der bekann­testen Berge Irlands, dem Ben Bulben und dem Knock­narea, einem Tafelberg mit dem Grabhügel der mythi­schen Königin Medb. Zu Füßen des Knock­narea liegt Carrowmore, eine mega­li­thi­sche Nekro­pole mit Dolmen und Gang­gräbern.

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Clas­siebawn Castle

Irlands Antwort auf Neuschwan­stein
Wer von Cliffoney auf der Neben­straße zur Halb­insel Mullaghmore fährt, kommt an einem beliebten Fotomotiv vorbei. Vor dem maje­s­tä­ti­schen Ben Bulben erhebt sich eine düstere Burg, während im Vordergrund die Meeres­wogen auf die Klippen zurollen. Das Clas­siebawn Castle, im 19. Jahr­hun­dert für Sir John Temple, Master of the Rolls in Ireland, erbaut, ist Irlands Antwort Neuschwan­stein. Leider ist das einsame Schloss in Privat­be­sitz und kann nicht besich­tigt werden. Dafür gibt es in Mullaghmore einen geschützten Sand­strand.

Am Ben Bulben

Wande­rung am Fuß des sagen­umwobenen Tafelbergs
Der 527 Meter hoher Tafelberg etwa zehn Kilometer nörd­lich der Stadt Sligo zeichnet sich durch seine ebenmäßige Gestalt aus, und ist neben dem Knock­narea und dem Croagh Patrick einer der bekann­testen Berge Irlands. Er wur­de während der Eiszeit geformt, als große Teile der Erde unter Glet­schern lagen. In Drumcliff, am Fuß des Ben Bulben, liegt das Grab von William Butler Yeats. Der Dichter wur­de dort auf eigenen Wunsch hin bestattet. Ihm zu Ehren wird die Umge­bung des Ben Bulben inof­fi­ziell als Yeats Country (irisch Dúiche Yeats) bezeichnet. In einer Höhle des Berges sollen die sagenhaften Gestalten Diarmuid und Gráinne auf ihrer Flucht gewohnt haben. Am Fuß des Berges führt ein leichter Weg mit stän­diger Aussicht auf den Gipfel (hin und zurück: 1 Stunde, 4 Kilometer, auf und ab: 60 Meter).
C

Donegal

Wildromantische Küste an der nördlichsten Grafschaft Irlands

Die nörd­lichste und viertgrößte 'Graf­schaft Irlands hat trotz ihrer Größe nur eine acht Kilometer lange Grenze zum Rest der Republik Irland.

Ansonsten grenzt Donegal an den Atlantik und Nord­ir­lir­land. Die Flüsse Drowes und Bradoge bilden seit Urzeiten die Grenze zwischen der irischen Provinz Ulster und und dem zum Verei­nigten König­reich gehörenden Connaught. Die über 1200 Kilome­tern lange Küste von Donegal wird zu den schönsten Irlands gerechnet. Hohe Klippen und einsame Sand­strände wech­seln einander ab, während es im Hinter­land Wälder und Wiesen, Hügel, Flüsse und Seen zu entde­cken gibt

Zu Gast in einem Landhotel am Lough Eske

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das exklusive Hotel am Ufer des Lough Eske ist von der Schön­heit der Graf­schaft Donegal inspi­riert. Mit seinem guten, mehr­fach ausgezeichneten Restau­rant mit Blick über den See und dem zuvor­kom­menden Service ist es eine ideale Bleibe, um sich zu erholen oder den Nordwesten Irlands zu erkunden.

Die Zimmer sind groß und in warmen Farb­tönen gehalten. Ob Golfen, Wandern, Angeln oder Ausflüge in die Umge­bung: an der Rezep­tion erhält man jede Menge Tipps.

Von Donegal nach Portrush

128 km | 2:30 h

Grianán of Aileach

Ringfort aus frühi­ri­scher Zeit
Das mäch­tige Stein­fort auf dem Berg Grianán war das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der frühi­ri­schen Herr­scher zwischen 800 vor Christus und 1.200 nach Christus. Das heutige Ringfort hat ein älteres Hillfort ersetzt.  Nachdem das König­reich Aileach einen großen Teil seiner Lände­reien an die Normannen verloren hatte, verlor das Stein­fort an Bedeu­tung und wur­de schließ­lich zerstört. Heute kann man die Hauptwälle, die einen Durch­messer von 23 Meter haben, besich­tigen und von oben eine phäno­me­nale Aussicht in alle Rich­tungen genießne. Andere Teile des Forts waren zerstört, wurden aber im 19. Jahr­hun­dert authen­tisch restau­riert.
D

Causeway Coast

Felsenburgen, Inseln und Sandstrände

Der Küsten­ab­schnitt ganz im Norden von Nord­ir­land gehört zu den schönsten der irischen Insel über­haupt.

Natür­liche Felsenburgen, die immer wieder von geheim­nisvollen Ruinen gekrönt werden, wech­seln mit geschützten Sand­stränden ab. Die Fahrt von Antrim nach Derry gehört daher zu den Höhe­punkten jeder Irland­reise – auch wegen der vielen Sehens­wür­digkeiten, von denen der Giant's Causeway der bedeu­ten­dste ist.

Zu Gast in einem B&B in Portrush

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt direkt gegenüber des male­ri­schen Hafens in unmit­telbarer Nähe zu den belieb­testen Restau­rants der Stadt.

Jedes der stil­si­cher und modern einge­rich­teten Zimmer ist aufgrund großer Fenster lichtdurch­flutet und hat Blick auf den gepflegten Garten oder auf den Hafen. Das reichhal­tige Früh­stück mit frischen Säften, Müsli, Gebäck und Joghurt wird je nach Wunsch im Zimmer, im Garten oder im Früh­s­tücksraum serviert.

Dunluce Castle

Ruine mit kelti­schen Ursprüngen auf einer Felsklippe
Die Ruine auf einem Basalt­festen war eine der größten mittel­alter­li­chen Burgen in Irland. Ihre Ur­sprünge reichen weit zurück, schon in vorchrist­li­cher Zeit gab es ein Ringfort. Die Burg wur­de oft bela­gert und im Jahre 1584 von den MacDon­nells übernommen. Am 26. Oktober 1588 lief nahe Dunluce Castle ein Schatz­schiff der Spani­schen Armada auf Grund; es wur­de geplündert und der Erlös zur Verschöne­rung der Burg verwendet. Mitte des 17. Jahrhunderts wur­de die Burg aufge­geben, weil das Meer immer näher kam. 1639 rutsche die neu errich­tete Küche mitsamt Personal ins Meer.

Bushmills Distil­lery

älteste Bren­nerei der Welt
Mit einer über 400-jährigen Tradi­tion gilt Bushmills Destil­lerie als die älteste lizen­zierte Bren­nerei der Welt. Bereits seit dem 13. Jahr­hun­dert wird in Irland Whiskey bzw. „Uisce Beatha“ herge­stellt. 1608 erteilte König Jakob I. von England Sir Thomas Phil­lips die exklusive Lizenz, im County Antrim Whiskey zu brennen. Im 17. Jahr­hun­dert wur­de das Whiskeybrennen in Irland besteuert, später sogar verboten. In dieser Zeit entstanden ungezählte Schwarzbren­ne­reien. Auch die Bren­nerei in Bushmills war 1743 in den Händen von Schmugg­lern. Erst 1784 wur­de die Bren­nerei legali­siert. Um 1900 wur­de die Marke Bushmills unter Iren in den USA bekannt, wo die Firma seit dem Ende der Prohibi­tion gute Gewinne macht. Führungen mit Whisky-Studium werden ange­boten.

Giant's Causeway

Vulka­ni­sches Wunder aus 40.000 Säulen
Einst soll der Riese Fionn den Damm gebaut haben, um über Land nach Schott­land zu gelangen, wo sein Wider­sa­cher wohnte. Geologen führen den fünf Kilometer langen Basaltdamm auf die Abküh­lung heißer Lava vor 60 Millionen Jahren zurück. zurück. Forma­tionen senk­rechter Basalt­säulen können bei sehr lang­samer und gleichmäßiger Abküh­lung von Lava entstehen. Die Säulen­struktur bildet sich dabei aus langsam in das Mate­rial hineinlau­fenden Spannungs­rissen. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basalt­säulen mit meist sechs­e­ckigem Quer­schnitt. Seit 1986 ist das von Wellen umspülte Relikt UNESCO-Welter­be­stätte. Als schönste Forma­tion am Giant’s Causeway gilt das Amphi­theater mit Säulen bis zu fast 25 Metern Höhe und Klötzen, die wie Riesen­sitze wirken.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Portrush nach Hillsbo­rough

120 km | 2:00 h
E

Belfast

Hauptstadt des Nordirlandkonflikts

Die Haupt­stadt von Nord­ir­land ist mit 330.000 Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt der Irischen Insel nach Dublin.

Im Korridor zwischen Belfast und Dublin wohnen allerdings mehr als die Hälfte aller sechs Millionen Iren. In den 1970er Jahren waren die Innen­stadt­bezirke immer wieder Schau­platz des Nord­ir­landkon­flikts. Aus dieser Zeit stammt noch die Peace Line, eine Mauer in West Belfast (west­lich der Schnell­straße „West Link“). Sie trennt die Gebieten der Falls Road, wo die katholi­scher Republikaner wohnten, von der Shankill Road, der Hoch­burg der prote­s­tan­ti­schen Unio­nisten. Auf beiden Seiten ist die Mauer mit propa­gan­dis­ti­schen Wand­ge­mälden, den murals, bemalt.

Zu Gast in einem B&B in Hillsborough

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 2002 erbaute Stein­haus liegt inmitten der hüge­ligen Land­schaft von Down, fünf Fahrmi­nuten entfernt vom histo­ri­schen Dorf Hillsbo­rough.

Von beiden im New England Style einge­rich­teten Zimmern im oberen Stock­werk kann man den Blick über die Umge­bung genießen. Susan und Willi sind herz­liche Gastgeber, bei denen man sich während des gesamten Aufent­halts will­kommen fühlt. Susan ist zudem eine leiden­schaft­liche Köchin und verwöhnt ihre Gäste morgens mit einem frisch aus regio­nalen Produkten zuberei­teten Früh­stück. In Hillsbo­rough gibt es neben den Sehens­wür­digkeiten wie Hillsbo­rough Castle auch gute Restau­rants, Cafés und Geschäfte.

Titanic Belfast

Vom Bau und Unter­gang des legendären Luxus­li­ners
Das Museum liegt auf dem ehema­ligen Gelände von Harlan & Wolff, die Anfang des 20. Jahrhunderts die größte Werft der Welt war. 1912 wur­de hier der größte Luxus­liner aller Zeiten, die „Titanic“, in den Dienst genommen, die gleich auf ihrer ersten Atlan­tiküberque­rung einen Eisberg rammte. Ihr Unter­gang wur­de zum Mythos und Film­stoff. Auf der Werfft arbei­teten damals mehr als 30.000 Menschen; heute sind es ein paar hundert. Das Museum erzählt in neuen Kapi­teln über den Bau, die Fahrt und den Unter­gang der Titanic.

Von Hillsborough

Mietwagenabgabe

Von Hillsbo­rough nach Dublin

145 km | 2:00 h
Auf halbem Wege liegt bei Dundalk die Grenze nach Irland. Kurz danach kommt man nach Monas­terboice, einer mittel­alter­li­chen Klos­ter­anlage mit großartigen Hoch­kreuzen aus dem 9. Jahr­hun­dert.

Hügelgrab von Newgrange

Tausend Jahre älter als Ston­e­henge
Das Hügelgrab ist 500 Jahre älter als die Pyramiden von Gizeh und 1.000 Jahre älter als Ston­e­henge. Ein 20 Meter langer Gang führt ins dunkle Innere der Grabkammer. Die Erbauer zwischen 3300 und 2900 vor Christus sind mit unglaub­li­cher Präzi­sion zu Werke gegangen: Jedes Jahr genau zur Sommer­son­nenwende und zur Winter­son­nenwende strahlt die Sonne mit einem dünnen Strahl genau in die Kammer und erhellt sie für 15 Minuten. Über 4.000 Jahre war das Hügelgrab verschüttet und wur­de erst im 17. Jahr­hun­dert entdeckt. Durch die Decke war in 5.000 Jahren kein Tropfen Regen gekommen. Das Gangrab, das heute zum Welterbe der UNESCO gehört, kann besucht werden, Führungen bietet das Brú na Bóinne Visi­tors' Centre an. 

Enthalten in:
OPW Heri­tage Card

Mietwagenabgabe

Station: Dublin Flughafen (Shuttle Service)

Dublin

22 km | 26 Minuten
F

Dublin

Irlands bunte Hauptstadt

Die 500.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt an der Ostküste Irlands ist unbe­s­tritten poli­ti­scher und kultureller Mittel­punkt der Insel.

In ihrem Einzugsbe­reich lebt gut ein Drittel aller Iren. Das Stadt­bild wird vom Fluss Liffey geprägt, der mitten durch die Stadt fließt und sie in einen armen Norden und einen reichen Süden teilt, bevor er am Hafen ins Meer fließt. Eine Ansied­lung, die ursprüng­lich Dubhlinn („dunkle Untiefe“) hieß, muss schon um 450 n. Chr. exis­tiert haben, als der heilige Patrick hier viele Menschen bekehrte. Über Jahrhunderte war die Geschichte von wech­sel­voller Fremdherr­schaft gekennzeichnet. Das heutige Stadt­bild geht auf das 18. Jahr­hun­dert zurück, als Irland eine kurze Periode der Freiheit genoss und Dublin von 65.000 auf über 200.000 Einwohner anwuchs. Aus dieser Zeit stammt z. B. das Trinity College mit seiner präch­tigen Old Library und die St. James Gate Brewery, in der das welt­be­rühmte Guiness gebraut wird. Mo – Fr, 10:00 – 16:00 Uhr ist das sehens­werte Besu­cher- und Probier­zentrum zu besich­tigen.

Zu Gast in einem B&B in Dublin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B in einem vikto­ria­ni­schen Haus im grünen Dubliner Vorort Ballsbridge bietet eine stil­volle und gemüt­liche Atmo­sphäre in ruhiger, aber zentraler Lage.

In nahezu allen Räumen des Hauses schaffen Möbel aus dem 19. Jahr­hun­dert ein elegantes Ambi­ente, wobei es an modernem Komfort dennoch nicht fehlt. Im Früh­s­tücksraum mit Winter­garten wird morgens ein reichhal­tiges Buffet mit vielen haus­gemachten Produkten ange­richtet; den Nach­mit­tag­stee kann man im eleganten Salon genießen. In der Nach­bar­schaft gibt es mehrere Restau­rants, das Zentrum erreicht man zu Fuß in ca. 30 Minuten oder mit der DART-Bahn, deren Halte­stelle sich unweit des B&B befindet.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Dublin (3 Stunden, deutsch)

Doris Brüderlin, geborene Schwei­zerin, hat bereits vor über 25 Jahren begonnen, ihre Liebe zum Reisen zum Beruf zu machen und in verschiedensten Teilen der Welt als Reiseleiterin zu arbeiten.

2011 ist sie schließ­lich nach Irland gezogen, wo sie nun mit viel Begeiste­rung anderen Reisenden die Kultur und Geschichte ihrer Wahlheimat näher bringt.
Der Stadt­rundgang führt durch die Innen­stadt Dublins, vorbei an den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Unter­nehmen Sie einen Spaziergang über den Campus des Trinity College, der besten Univer­sität Irlands, vorbei am Parla­mentsgebäude und zum Dublin Castle. Beim anschließenden Besuch im quir­ligen Stadt­viertel Temple Bar, dem Hotspot des Nach­tlebens von Dublin, erhält man den ein oder anderen Geheim­tipp zu den High­lights der zahlrei­chen Restau­rants und Bars der Gegend.
Über die soge­nannte „Ha'penny Bridge“, für deren Überque­rung noch bis 1919 eine Fußgängermaut entrichtet werden musste, geht es hinüber auf die nörd­liche Ufer­seite des Liffey. Hier kann unter anderem ein Schaufenster­bummel durch die belieb­teste Einkaufs­straße der Stadt unternommen sowie das rund 120 Meter hohe „Monu­ment of Light“, besser bekannt als „Mille­nium Spire“, bestaunt werden.

Bank of Ireland

Schalter­halle mit Kaminfeuer und Wand­teppi­chen
Das Bankge­bäude mit den impo­santen Fassaden diente im 18. Jahr­hun­dert als irisches Parla­ment. Jeder darf hineinspa­zieren, um die wunder­schöne Schalter­halle zu bewundern oder sich an den Kaminfeuern in den Fluren zu wärmen. Besu­chern mit entspre­chenden Englischkennt­nissen vermit­telt eine Führung vieles über die irische Geschichte und gewährt Einlass in den Saal des Ober­hauses mit Kris­tall­leuchtern, Wand­teppi­chen und der Täfe­lung aus irischer Eiche.

National Library

Wo James Joyce viele Stunden verbrachte
Direkt nörd­lich von Leinster House steht die National Library, ein herr­li­cher Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert. Von der reich verzierten Eingangshalle führt eine Treppe zum großen Lese­saal mit Glas­dach, Puttenfries in leuch­tenden Farben und Stuck­decke. Zur origi­nalen Möblie­rung gehören Regale mit Holzschnitze­reien und Tische mit grünen Lese­lampen. James Joyce hat in diesem Saal viele Stunden zuge­bracht. Eine seiner Szenen aus Ulysses spielt hier.

Trinity College

Altehrwür­dige Univer­sität von Dublin
Jeder darf kostenlos um die alten Höfe der 1592 gegrün­deten Univer­sität mit ihren grauen klas­sizis­ti­schen Fassaden spazieren. Zu ihren berühmten Ehema­ligen gehören Schrift­steller wie Jonathan Swift, Dracula-Autor Bram Stoker, Oscar Wilde und Samuel Beckett. Kostenpf­lichtig sind zwei besondere Höhe­punkte des College: das Book of Kells und die Bibliothek aus dem 18. Jahr­hun­dert. Eine Treppe führt hinauf zum großar­tigen Long Room, in dem rund 200.000 Bücher aufbe­wahrt werden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Holzschnitze­reien der hohen Regale und das Tonnengewölbe, unter dem sich die Büsten irischer Schrift­steller und Wissenschaftler aufreihen. Im Long Room steht auch die älteste irische Harfe aus dem späten Mittel­alter.
13 Tage
ab 1.499,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Großbritannien (vor Ort zu zahlen)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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