Ostfjorde

Heringsflotte in den Ostfjorden

Heringsflotte in den Ostfjorden

Heringsfang an zergliederter Küste

Die Austfirðir im Osten Islands bestehen aus knapp 20 Fjorden, die die Küste zergliedern. Sie ähneln den Westfjorden, aber alles ist etwas kleiner. Sie sind weit von den vulkanischen Zentren entfernt, sodass die Landschaft älter ist und weniger Veränderungen unterworfen ist. Der Granitfels ist dunkel. Die bekanntesten Fjorde sind der Norðfjörður mit der Ortschaft Neskaupstaður und der Eskifjörður mit einem Fischerdorf gleichen Namens. Die Menschen leben vom Heringsfang und in jüngster Zeit auch vom Tourismus.



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Sehenswürdigkeiten Ostfjorde

Auroras

Polarlichter im Hafengebäude

Das kleine Fotomuseum ist ein wahres Herzensprojekt von Viðar, Jóhanna und Jónína. Die Polarlichter, die im Himmel von Fáskrúðsfjörður besonders schön leuchten, haben die drei schon in Kindheitstagen in ihren Bann gezogen. Aus dem Wunsch, die Faszination mit anderen zu teilen, entstand die Galerie in Fáskrúðsfjörður. Untergebracht ist das Museum in einem ehemaligen Hafengebäude aus dem 19. Jahrhundert, jener Zeit, in der der Ort noch ein Fischerdörfchen war.

Borgarfjörður Eystri

„Hauptstadt der Papageientaucher“

Etwa 10.000 Papageientaucherpaare nisten jedes Jahr von Mitte April bis Mitte August in Borgarfjörður. Der Jachthafen von Hafnarhólmi gehört zu den besten Möglichkeiten für die Vogelbeobachtung in Island, insbesondere für die Beobachtung von Papageientauchern und Dreizehenmöwen. Es gibt einen Unterstand und Holzplattformen, auf denen man den Papageientauchern ganz nahekommen kann.

Breiðdalur

Fast menschenleeres Tal in den Ostfjorden

Die Landgemeinde in den Ostfjorden hat rund 180 Einwohner, die sich auf ein Gebiet von 452 Quadratkilometern verteilen. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von ca. 0,4 Einwohnern pro Quadratkilometer. Mehrere Wanderrouten führen durch das mit 40 Kilometern längste Tal der Insel, an dessen Ende der Hauptort Breiðdalsvík liegt. Im Winter und im Frühjahr sieht man häufig Rentierherden auf dem Weideland im Tal und auf der Hochebene Breiðdalsheiði. Hier kann man zudem Schneehühner und Wildgänse beobachten oder auf Islandpferden reiten. Im kleinen See Heiðarvatn kann man Forellen fischen.

Hallormsstaðaskóg

Größtes Waldgebiet Islands

Der Hallormsstaðaskóg am Lagarfljot in der Nähe von Egilsstaðir ist Islands größter nationaler Wald und bekannt für schöne Wanderwege sowie seine Flora und Fauna. Obwohl die Insel Land einst von Wäldern durchzogen war, war sie aufgrund von Abholzung und mehrerer Vulkanausbrüche lange Zeit weitgehend baumlos. Der isländische Wiederaufforstungsdienst kümmert sich um über 50 Flächen, von denen der Hallormsstaðaskógur mit 740 Quadratkilometern bewaldeter Fläche inzwischen die größte ist. Zu den häufigsten Baumarten gehören einheimische Zwerg- und Gebirgsbirken sowie über 80 verschiedene eingeführte Baumarten. Im Waldgebiet, durch den mehrere Bäche fließen, leben Vögel wie Rotkehlchen, Wintergoldhähnchen und Rabenvögel.

Hengifoss

Zum vierthöchsten Wasserfall Islands

Der Wasserfall gehört zu den größten Naturwundern Islands. Mit einer Höhe von 118 Metern ist er der vierthöchste Wasserfall der Insel. Im Lavahintergrund des Wasserfalls findet man rötliche, körnige Lehmschichten aus Vulkanasche. Die rötliche Farbe entsteht durch das enthaltene Eisenoxid. (hin und zurück: 2 Stunden, 4,7 Kilometer, auf und ab: 250 Meter)

Húsey

Reittouren

Die Pferdefarm Húsey liegt rund 55 Kilometer nördlich von Egilsstaðir zwischen den zwei Flüssen Lagarfljót und Jökulsá, inmitten unberührter Natur. Bei einer geführten Reittour auf einem Islandpferd bietet sich die Gelegenheit, wunderbare Panoramablicke über die Landschaft zu erleben und Seehunde zu beobachten. In der Hochsaison (von Mai bis September) sind regelmäßig stattfindende Reittouren von zwei Stunden täglich vorgesehen. Auch längere Touren von vier Stunden oder Zweitagestrecks können im Voraus gebucht werden. Die kürzeren Touren sind gleichermaßen für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet.

Isländisches Kriegsmuseum

Eine Zeitreise in die frühen 1940er Jahre

Das Museum widmet sich der Rolle Islands im Zweiten Weltkrieg. Der Ausstellungsraum liegt bei den Baracken, die ursprünglich zu einem großen Lazarett gehörten. Verschiedene Exponate geben hier heute einen Einblick in das Leben der Soldaten und Zivilisten während der frühen 1940er Jahre, als das Land vom britischen Militär besetzt war.

Minjasafn Austurlands

Heimatmuseum in einem historischen Bauernhaus

Das kleine Heimatmuseum wurde 1943 gegründet und informiert zu Kultur, Gesellschaft und alltäglichem Leben im ländlichen Raum Ostislands während der vergangenen Jahrhunderte. Es gibt zwei Dauerausstellungen. Eine beschäftigt sich mit Themen des Haushalts, während die andere sich darauf konzentriert, die besondere Rolle der Rentiere für das Leben in der Region zu erläutern.

Zur Website:
www.minjasafn.is

Petras Steinsammlung

Private Mineralienkollektion

Das ungewöhnliche Museum geht zurück auf das Lebenswerk einer einzigen Frau. 1946 begann Petra María Sveinsdóttir aus Ljósbjörg damit, Steine aus dem Gebiet des östlichen Islands zu sammeln. Fast 30 Jahre später beschloss sie, ihre private Sammlung auch für Besucher zugänglich zu machen. Seitdem hat das Wohnhaus unzählige Gäste ein- und ausgehen sehen. Die Gründe für einen Besuch sind so vielgestaltig wie die Steine selbst: Einige haben ein besonderes Interesse für die Geologie Islands, andere zieht es wegen ihres Glaubens an die kraftvolle Energie der Steine her. Viele möchten aber auch einfach nur die Schönheit der unzähligen Mineralien bewundern.

Zur Website:
www.steinapetra.is

Stuðlagil Canyon

Basaltsäulen am Ufer des Jökla

Tief im Gletschertal Jökuldalur liegt der Basaltcanyon Stuðlagil. Erst seitdem der Gletscherfluss Jökla durch den Kárahnjúkar-Staudamm gebändigt wurde, ist die besondere Schlucht für Besucher zugänglich. Zuvor lagen die Basaltsäulen vollständig unter der Wasseroberfläche. Um den Canyon zu besuchen, gibt es zwei Straßen, die beide von der 923 abgehen. Über die eine kann man direkt mit dem Auto bis zu einer Aussichtsplattform fahren; von dieser aus sieht man jedoch nur einen Teil des Canyons. Ca. 14 Kilometer weiter nördlich zweigt eine Straße ab, über die man zum Parkplatz des Gutshofs Klaustursel gelangt. Dort beginnt der Wanderweg, der zum Teil recht schmal und an einigen Stellen auch rutschig ist; beim Abstieg in die Schlucht gibt es zudem Abschnitte, an denen man ein wenig klettern muss. Daher ist dieser Teil nur für geübte Wanderer empfehlenswert; gutes Schuhwerk ist für den gesamten Weg Voraussetzung. Nach starken Regenfällen sowie nach der Schneeschmelze zwischen April und Mai kann der Fluss so viel Wasser führen, dass der Weg unpassierbar ist.
(Hin und zurück: 9,9 km, 3:10 Stunden, auf und ab: 110 Meter)

Sveinstekksfoss

Enge Schlucht und imposante Basaltschichten

Der Sveinstekksfoss ist ein Wasserfall, gebildet durch den Fluss Fossá nordöstlich der Stadt Djúpivogur. Der Wasserfall stürzt 49 Meter tief in eine enge Schlucht, die durch Basaltschichten geprägt ist. Das Wasser schlängelt sich dann durch die enge, gewundene Schlucht zu einer kleinen Lagune an der Mündung. Obwohl der Wasserfall für isländische Verhältnisse nicht sonderlich beeindruckend ist, ist die Geologie einzigartig und die Landschaft sehr reizvoll. Vom Parkplatz an der Straße läuft man eine kurze Strecke bis zum Rand der Schlucht, von wo aus man den Wasserfall sehen kann.

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