Húnaflói

Zwischen den Westfjorden und der Halbinsel Skagi: Húnaflói

Zwischen den Westfjorden und der Halbinsel Skagi: Húnaflói

„Eisbär-Bucht“ zwischen den Westfjorden und Skagi

Die größte Bucht im Norden Islands trennt die Westfjorde vom Rest der Insel. Der Name Húnaflói bedeutet „Bucht des jungen Eisbärs“, weil mit dem Treibeis, das von Grönland kommt, manchmal Eisbären landen und die Bucht unsicher machen. Viel häufiger sind allerdings die Robben, von denen es in der Bucht mehr gibt als irgendwo sonst auf Island. Wer auf der Ringstraße 711 die Halbinsel zwischen Hvammstangi und Thingeyrar umrundet, kommt zudem an markanten Klippen und einem unterspülten Felsen vorbei. Der Hvitserkur ähnelt einem versteinerten Nashorn.



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Sehenswürdigkeiten Húnaflói

Borgarvirki

Wikingerburg auf einem Berg aus Basaltsäulen

Im Westen von Húnavatnssýsla liegt unweit der Lagune Hóp eine der ganz wenigen Festungsanlagen in Island. Auf einem 15 Meter hohen natürlichen Bollwerk aus Basaltsäulen ruht die eigentliche Burg, in der man die Reste von zwei Hütten und einem Brunnen aus der Wikingerzeit gefunden hat. Vermutlich stammt das Bauwerk, um das sich Sagen und Legenden ranken, aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und diente als Schutz gegen innerisländische Feinde. Von oben hat man einen weiten Blick über das Ödland.

Hvítserkur

Versteinerter Troll im Fjord

Der riesige Basaltfelsen Hvítserkur steht wenige Meter vom Ufer entfernt im Hunafjord und ist bei Ebbe zu Fuß erreichbar. Der Legende nach ist es ein versteinerter Troll, der vor langer Zeit versuchte, das Kloster Þingeyrar, am anderen Ufer des Fjordes befand, mit Steinen und Felsbrocken zu bewerfen. In seinem Zorn achtete er nicht auf den Sonnenaufgang und erstarrte im Sonnenlicht. Er ist etwa 15 Meter hoch und zwei Metern breit. Im Jahr 1990 zierte der Felsen eine isländische Briefmarke, lange bevor er zum vielfotografierten Hotspot für Touristen wurde. Vom Parkplatz führt ein Schotterweg hinunter zum Strand. Der Schotterweg ist recht steil und rutschig, weshalb festes Schuhwerk unbedingt zu empfehlen ist; pro Weg sollte man ca. 15 Minuten einplanen. Man kann aber auch von einer Aussichtsplattform, die sich in der Nähe des Parkplatzes befindet auf Strand und Felsen hinunterblicken. .

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