Snæfellsnes

Kirkjufellsfoss auf Snæfellsnes

Kirkjufellsfoss auf Snæfellsnes

Island in Miniatur

Die „Schneeberghalbinsel“ in Westisland ist von außergewöhnlicher Schönheit. Sie wird auch „Island in Miniatur“ genannt, weil sie auf kleinster Fläche alle Reize der großen Insel wiedergibt. An der Spitze der Halbinsel ragt weithin sichtbar der Snæfellsjökull empor – ein 1446 Meter hoher Vulkan, der trotz längerer Ruhephasen noch nicht als erloschen gilt. Rings um den gewaltigen Kegel ist ein Nationalpark eingerichtet, wo gekennzeichnete Wanderwege in die Wildnis führen. Die wenigen Ortschaften auf Snæfellsnes liegen ausschließlich an der Küste. Bei Hellissandur steht ein 412 Meter hoher Sendemast – eines der höchsten Bauwerke Europas. 



Sehenswürdigkeiten Snæfellsnes


Bjarnarhöfn

Hai-Museum auf ehemaligem Wikinger-Hof

Der Hof Bjarnarhöfn wird bereits im Landnahmebuch aus dem 11. Jahrhundert erwähnt, als der Wikinger Björn sich hier nieder gelassen haben soll, wohl ein Sohn des bekannten Häuptlings Ketill Flachnase, der um 890 n.Chr. mit seiner Familie nach Island kam. Der heutige Besitzer, Hildibrandur Bjarnason, hat mit seiner Familie auf dem Hof ein kleines, aber eigenwilliges Hai-Museum eingerichtet – das Shark Museum über Fang und Verarbeitung des Grönlandhais. Wer will, kann auch mal kosten. Hákarl heißt die isländische Spezialität aus dem fermentiertem Haifleisch. Zu den kleinen Würfeln gibt es dunkles Brot.

www.west.is/en/west/service/bjarnarhofn


Reitausflug

Zu Pferd entlang der Küste von Breiðavík

Wer gerne einmal auf den bekannten Islandpferden reiten möchte kann dies in der Bucht von Breiðavík tun. Allein oder in Begleitung kann man eine Stunde lang am Strand entlang reiten und das tolle Panorama bewundern. Bei Ebbe lohnt auch ein zweistündiger Ausritt. Die Pferde werden am Reitstall Stóri-Kambur ausgeliehen. 

storikambur.is/en


Felsenküste von Arnarstapi

Vogelkolonien in Felsentoren und Basaltsäulen

Arnarstapi auf der Südseite des Vulkans Snæfellsjökull hat eine zerklüftete Steilküste mit Höhlen und Felsentoren. Man sieht sie besonders gut auf der Wanderung in den Nachbarort Hellnar. Das Meer hat die Basaltsäulen am Strand umgeformt und Buchten und Höhlen unter den Klippen gegraben, aus denen es bei Sturm und hohem Wellengang heraufschäumt. Die Felssäulen und Kraterreste im Meer dienen zahllosen Seevögeln als Nistplätze. (hin und zurück: 1.45 Stunde, 6,2 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Umfulana Route




Reisebeispiele Snæfellsnes

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