Kjölur-Route

Durch vegetationslose Zonen: Kjölur-Route

Durch vegetationslose Zonen: Kjölur-Route

Allradpiste durch das westliche Hochland

Die Kjölur-Route – auch Kjalvegur genannt – führt durch die einsame Wildnis des westlichen Hochlands. Sie ist identisch mit der F35, die die Passage zwischen den Gletschern Langjökull und Hofjökull nimmt. Erst nach der Schneeschmelze wird sie zugänglich, also im Juli und August. Da die Flüsse durchweg überbrückt sind, reicht ein normaler PKW. Wegen der Bodenwellen ist aber ein Allradwagen deutlich komfortabler. Wer ein Naturidyll erwartet, wird enttäuscht. Es gibt nicht viel Vegetation. Manche Gegenden sind völlig kahl. In früheren Jahrhunderten galt der 180 Kilometer lange Inlandsroute als verflucht. Nachvollziehbar ist das noch heute, wenn das Wetter umschlägt. Dann verschlägt der eisige Sturm einem den Atem und finstere Staubwolken nehmen die Sicht.



Sehenswürdigkeiten Kjölur-Route


An der Höhle des Geächteten

Wanderung über die Lavawüste

Die Wanderung führt vom Geothermalgebiet Hveravellir über die Lavawüste zum Krater Strýtur. Die auf den ersten Blick öde Vegetation ist ein Eldorado für Botaniker. Unterwegs kommt man an der Höhle Eyvindarhellir vorbei, in der im 18. Jahrhundert der Geächtete, Fjalla-Eyvindur, jahrelang mit seiner Frau gehaust hat. (Hin und zurück: 3:30 Stunden, 12,9 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Umfulana Route


Hveravellir

Blaue Thermalseen im Hochland

Zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull liegt eines der erstaunlichsten Geothermalgebiete der Erde: In Hveravellir zischt Dampf aus der Erde und kochendes Wasser ergießt sich in blaue Seen. In einem dieser Geothermalpools lässt sich die Kalt- und Warmwasserzufuhr so regulieren, dass man immer ein angenehmes, warmes Bad nehmen kann. Bis zu 20 Personen können gleichzeitig Platz nehmen.




Weitere Sehenswürdigkeiten Kjölur-Route

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