Islands Südküste: Wasserfälle, Gletscher, Vulkane
Vatnajökull

Islands Südküste

Wasserfälle, Gletscher, Vulkane

Wasserfälle und Gletscher, Vulkane und stille Täler: An der Südküste Islands findet sich alles, was die Insel einzigartig macht. Die Tour beginnt in Reykjavik und endet in Egilstadir, wo man den Mietwagen abgibt und zurück in die Hauptstadt fliegt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Keflavik nach Reykjavík

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Toyota Yaris o.ä. (EDMN)
Station: Keflavik Flughafen (Desk at Airport)

Von Keflavik nach Reykjavík

55 km | 53 Minuten
A

Reykjavik

Nördlichste Hauptstadt der Welt

Der erste Dauer­siedler Islands war ein Wikinger, der 874 mit seinen Schiffen die Südküste Islands erreichte. Der Über­liefe­rung nach warf er die Säulen seines Hoch­sitzes ins Meer und gelobte, sich dort niederzulassen, wo das Meer die Säulen wieder an Land spülte.

Einige Jahre später fanden seine Sklaven die Säulen an heißen Quellen in einer Bucht an der Westküste. Ingólfur ließ sich dort nieder und nannte die Stelle Reykjavík, was so viel wie Rauchbucht bedeutet. Heute ist Reykjavik mit 120.000 Einwoh­nern bei weitem die größte Stadt der Insel und beherbergt den nörd­lichsten Regie­rungs­sitz der Welt, die Univer­sität, mehrere Thea­tern und einem Hoch­see­hafen. Doch die Ingólfurs Hoch­sitz­säulen zieren noch immer das Stadt­wappen.

Zu Gast in einem Hafenhotel in Reykjavik

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das bogenför­mige Gebäude im Herzen von Reykjavik beherbergte einst eine Farben­fa­brik, einen Zimmerei­be­trieb und weitere Gewerbe, die mit der Werft und dem Hafen in Zusam­menhang standen.

Nach seiner Renovie­rung ist es zu einem Wahrzei­chen des Vier­tels geworden. Das Design ist origi­nell und farbenfroh, sowohl im Innern als auch von außen: Bunte Tapeten, inter­essante Antiqui­täten und fanta­sievolle Details geben dem Auge viel zu gucken. Die Ausstat­tung der modernen Zimmer steht der Lobby in nichts nach. Im Kino laufen isländi­sche Filme mit engli­schen Unter­ti­teln.

Faxaflói

Wale in Islands größter Bucht
Die weit geschwun­gene Bucht zwischen den Halb­in­seln Reykjanes im Süden und Snæfellsnes im Norden ist die größte Bucht Islands. An seinen Ufern liegt die Haupt­stadt Reykjavik. An klaren Tagen kann man über die gesamte Bucht schauen und hat dann einen Blick über 120 Kilometer. Da sich in der Bucht immer Wale aufhalten, werden Boots­touren zur Walbe­ob­ach­tung ange­boten.

Isländi­sches Natio­nalmuseum

Multimediales Kultur­er­lebnis
Das Museum präsen­tiert chro­no­logisch aufge­baut und multimedial die Kulturge­schichte Islands von der Land­nah­mezeit bis in die jüngste Gegenwart. Die älteren Geschichtsepo­chen werden vorwiegend aufgrund archäo­logi­scher Funde präsen­tiert, die neueren Epochen eher volks­kund­lich. Der erste Abschnitt der Ausstel­lung zeigt ein Schiff, wie es die ersten Siedler nutzten, den Abschluss bildet die histo­ri­sche Gepäc­kförder­anlage des Flughafens Keflavík, der Island mit der Welt verbindet. Zum Bestand der Samm­lung gehören etwa 100.000 Objekte und zwei Millionen. Fotos.

Hallgrímskirkja

Zwischen Welt­raum­sta­tion und goti­scher Kathedrale
Hoch oben auf der höchsten Erhe­bung Reykjaviks streckt sich die größte Kirche Islands dem Himmel entgegen. Die evangelisch-luthe­ri­sche Pfarr­kirche der Isländi­schen Staats­kirche wur­de nach 40-jähriger Bauzeit 1986 fertig­ge­stellt und nach dem isländi­schen Dichter Hallgrimur Pétur­sson benannt. Auch wenn der Architekt sich von den Basalt­säulen der Vulkan­insel und den Säulen der Gotik inspi­riert war, fühlen sich viele Betrachter eher an eine Welt­raum­sta­tion erin­nert. Im Kirchturm befindet sich auf 75 Metern Höhe eine Aussichts­platt­form, die über einen Aufzug zu errei­chen ist. Auf dem Kirch­platz haben die Isländer ihrem berühm­testen Landsmann ein Denkmal gesetzt: Leifur Eiríkson, der Entde­cker Amerikas, steht auf einem Granits­o­ckel und blickt weit über den Betrachter hinweg nach Westen.

Von Reykjavík nach Vík

Von Reykjavík nach Vík

177 km | 3:00 h

Hver­a­gerði

Brodelnde Quellen und geothermi­sche Gewächs­häuser
Die 2000-Einwohner-Gemeinde im Süden von Island ist bekannt für ihre Gewächs­häuser, die mit Erdwärme betrieben werden. Gemüse und Obst, sogar Bananen, werden unter Glas ange­baut, sogar ein Café mit einer Palme gibt es. Das örtliche Freibad hat eine eine Dampfsauna. Im Ort selbst sprudeln heiße Quellen aus dem Boden, die zum System des Zentralvulkans Grensdalur gehören. Der Boden unter der Kirche ist heiß, er gehört zu ein Hoch­tempe­raturgebiet. Auch aus vielen Gärten dampft und brodelt es.  Ein kleiner Wanderweg beginnt im Park und führt an einem Bach nach Norden an zischenden Bohrlöchern vorbei.

Lava Centre

Über die Vulk­an­ge­schichte Islands
Das inter­ak­tive Museum im Schatten des berüc­h­tigten Vulkans Eyjafjal­lajökull erzählt die geologi­sche Geschichte Islands über die Dauer von mehr als einer Million Jahre. Die gravierendsten Erdbeben und Vulkan­ausbrüche der letzten Zeit werden doku­men­tiert. Zentrum ist eine zwölf Meter hohe Halle, in der der Magma­f­luss unter Island simuliert wird, das soge­nannte „wilde Herz Islands“. In einem Kino werden einige drama­ti­sche Erup­tionen in HD präsen­tiert.

Seljavall­alaug

Thermalbad in einem einsamen Tal
Das 1923 gebaute Freibad liegt versteckt in einer kleinen Schlucht am Fuß des Eyjafjal­lajökull. Vom Park­platz, der zu einem modernen Schwimmbad gehört, muss man noch einmal 20 Minuten durch ein immer enger werdendes Tal gehen. Zugegeben, die Anlage ist ein biss­chen verfallen, aber die Umkleiden sind noch nutzbar. Dennoch lohnt das 28 Meter lange und 10 Meter breite Becken einen Besuch. Das Wasser strömt direkt aus dem Felsen und hat eine Tempe­ratur von 30 bis 35 Grad.

Geothermalgebiet von Hengill

Wandern zwischen Dampf­säulen und brodelndem Schlamm
Die Wande­rung führt zu einem der schönsten Geothermalgebiete von Island. Man folgt einem Bach mit warmen Wasser bis zu einem kleinen See, wo man ein heißes Bad nehmen kann. Unter­wegs kommt man an Dampf­säulen und brodelnden Schlammlöchern vorbei. (hin und zurück: 10,2 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 300 Meter)

Auf den Valahn­úkur

Zwischen Glet­schern und Vulkanen
Die Wande­rung beginnt an der Hütte in Langidalur, wohin man sich am besten mit dem Unimog-Bus bringen lässt. Von dort geht es sachte auf einen Berg mit Aussicht über das Þórsmörk, den Glet­scherfluss Krossa und den Eyafjal­lajöküll. Auf dem Rückweg wartet eine leichte Kletterei. (Hin und zurück: 2 Stunden, 5,9 Kilometer, auf und ab: 300 Meter)

Von Reykjavík nach Vík

177 km | 3:00 h
B

Vík

Zu Gast in einem Hotel unter dem Myrdalsjökull

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das von außen eher unauffäl­lige Hotel liegt ideal unter­halb des Myrd­alsjökull, des viertgrößten Glet­schers in Island, so dass man Tages­ausflüge zum Skóga­foss oder zur Glacier Lagoon machen kann.

Innen gibt es sieben sach­liche Zimmer und eine Halle, in der die Mahlzeiten ange­boten werden und man sich mit den Gastgebern trifft, die gerne Hinweise für Ausflüge geben. Der Besitzer ist ein Outdooren­thusiast und bietet Touren auf den Glet­scher an.

Exkursion (OPTIONAL)

Mit dem Super-Truck zum Gletscher (2,5-3 Stunden, englisch)

Mit dem Super­truck fährt man von Vik nach Mýrd­als­sandur, der größten Vulk­anwüste Islands, die durch den Katla gespeist ist.

Den Vulkan kann man nicht sehen, da er unter einer 750 Meter dicken Eisschicht liegt. Nur alle 40 bis 80 Jahre wird der Vulkan aktiv. Dann schmilzt das Eis und verwandelt sich einen Kratersee. Nachdem wir uns ein wenig umge­sehen haben, fahren wir weiter zur Glet­scherzunge Kötlujökull und wagen uns aufs Eis.

Ausflug (OPTIONAL)

Gletscherwanderung auf Sólheimajökull (3 Stunden, englisch)

Die Wande­rung führt über den Sólheimajökull, eine Glet­scherzunge des Mýrd­alsjökulls im Süden Islands. Aus dem zehn Kilometer langen Glet­scher entspringt die Jökulsá á Sólhei­masandi, ein Fluss, der nach neun Kilome­tern in den Nord­at­lantik mündet.

Wegen des Schwefelsge­ruchs nennen die Isländer den Bach auch Fúlilækur, zu deutsch Stin­kebach.
Die geführte Wande­rung beginnt um 16:30 Uhr, weil dann die meisten Touristen bereits abge­fahren sind und der Sólheimajökull wieder so einsam ist wie vor 1000 Jahren. Steig­eisen werden zur Verfügung gestellt.

Þórsmörk

Wander­pa­ra­dies am Eyjafjal­lajökull
Der „Wald des Gottes Thor“ liegt in einem Tal hinter der Küste, das auf drei Seiten von Glet­schern umgeben ist. Das Þórsmörk bildet einen Kessel mit warmem Mikro­klima und ist ein Wander­pa­ra­dies mit einer unver­gleich­lich schönen Land­schaft. Allerdings ist die Anfahrt selbst mit dem Allradwagen nicht ratsam – nicht nur wegen der vielen Schlag­löcher, sondern vor allem wegen der Furten, deren Tiefe nur schwer einzu­schätzen ist. Stattdessen sollte man den Wagen auf dem Park­platz am Wasserfall Selja­landsfoss stehen lassen. Ab Anfang Juni fahren gegen 10 Uhr mehrmals täglich Unimog-Busse ins Porsmörk, die für die 30 Kilometer lange Piste über eine Stunde brau­chen.

Reynisfjara

Sturmum­toste Felsen am schwarzen Vulk­an­strand
Der Strand zwischen Örafi und Djupivogur beein­druckt mit schwarzem Sand und drama­tisch abfal­lenden Klippen. Die Brandung braust gegen vorge­la­ger­te Felsen und merkwür­digen ausge­wa­schenen Stein­forma­tionen, die einer Pyramide ähneln. In der Region fühlen sich Papa­gei­entau­cher, Eissturmvögel und Trottellumme wohl, deren abenteuer­liche Sturzflüge man vom Strand aus bewundern kann.  Manchmal schwemmt die Strö­mung Eisbro­cken an, die auf dem schwarzen Kies tolle Fotomo­tive bieten. Auch wenn der Strand schön zum Ansehen ist – baden sollte man auf keinen Fall wegen der heimtü­cki­schen Strö­mungen und dem starken Wellen­gang.

Skógar

Heimatmuseum vom einsamen Leben
Das Heimatmuseum von Skogar gibt einen Eindruck vom isländi­schen Land­leben früherer Jahrhunderte. Mehrere Gebäude aus dem 19. Jahr­hun­dert sind hier origi­nalge­treu aufge­baut worden, darunter grasge­deckte Torfhöfe, eine Kirche und eine kleine Schule. Auch ein Verkehrs­museum mit einer großen Halle voller Autos, Boote und kleiner Flugzeuge sowie ein größeres Muse­umsgebäude mit Gebrauchsge­gen­ständen und Kunst­hand­werk befinden sich dort. Sehr anschau­lich ist es, wenn die Fjalaköttur (Brettkatze) vorgeführt wird, bei der ein schwerer Stein auf einem Brett als Mausefalle fungiert. Weitere Expo­nate sind die aus Wolle gestrickten Hammel-Kondome und die Kuhblase, die zur Wettervor­her­sage verwendet wur­de.

Vogelklippen bei Vík

Eissturmvögel und Papa­gei­entau­cher am Aussichtsfelsen
Das 300-Seelen-Dorf Vík ist der südlichste Ort Islands. Vor dem Strand aus schwarzer Lava ist die See meist aufge­wühlt. Die Steil­küste ist ein wahres Vogel­pa­ra­dies, vor allem für Papa­gei­entau­cher und Eissturmvögel. Ein kurzer Weg führt auf den südlich gelegenen Vogelfelsen, von dem man an guten Tagen eine faszi­nierende Aussicht über den Atlantik hat. (Hin und zurück: 2:30 Stunden, 6,7 Kilometer, auf und ab: 320 Meter)

Eyjafjal­lajöküll

Islands berühm­tester Glet­schervulkan
Der „Inselberg­g­let­scher“ ist mit einer Fläche von 78 Quad­ratki­lome­tern der sechstgrößte auf Island. Seine größte Höhe beträgt 1651 Meter. Seine Auslass­glet­scher reichen bis ins Tal auf 150 Metern über dem Meer. Unter dem Eis befindet sich der aktive Vulkan Eyjafjöll mit einer eigenen Magma­kammer. Die ältesten Gesteins­schichten sind 800.000 Jahre alt. Sie sind als flüs­sige, 1200 Grad heiße Lava aus dem Erdin­neren gequollen. Seit der Besied­lung Islands brach der Vulkans allerdings erst viermal aus, zuletzt im Frühjahr 2010, als er den Flugver­kehr in halb Europa lahm­legte. Island­experten und erfah­rene Berg­steiger halten die Wande­rung zum Gipfel für die schönste Berg­stei­ger­tour auf Island. Sie beginnt im Wander­pa­ra­dies Pórsmörk und führt durch damp­fende Lava zum Krater. Wegen der extremen Anstrengung ist die Tour gewöhn­li­chen Urlau­bern nicht zu empfehlen. (Hin und zurück 8 Stunden, 18 Kilometer, auf und ab 870 Meter)

Von Vík nach Öræfi

175 km | 2:30 h
C

Vatnajökull

Faszinierende Welt aus Eis und Feuer

Der „Wasser­glet­scher“ ist der größte Islands und zudem außer­halb des Polargebiets auch der größte Europas.

Er lastet auf einem Plateau und ist rund 8.100 Quad­ratki­lometer groß, was etwa acht Prozent der Fläche Islands entspricht. Das Eisvo­lumen wird auf über 3.000 Kubikki­lometer (!) geschätzt. Wegen der Klima­e­rwär­mung und der vulka­ni­schen Aktivität unter dem Glet­scher hat sich die Eismasse seit Ende des 19. Jahrhunderts um 10 Prozent verringert. Daher hat sich das Land unter dem Glet­scher deut­lich ange­hoben. Seit 2008 besteht der 12.000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park Vatnajökull. Er umfasst den Vatnajökull­glet­scher, den ehema­ligen Skaf­tafell-Natio­nal­park, den Jökulsárgljúfur-Natio­nal­park und den Laki-Krater.

Zu Gast in einem Hotel in Öræfi

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Grasge­deckte Dächer und eine braune Fassade lassen das Hotel trotz seiner kantigen Formen fast eins werden mit seiner Umge­bung.

Der post­moderne Bau fügt sich harmo­nisch ein in die grün schimmernde Bergwelt. Die Zimmer sind modern und schnörkellos aber trotzdem gemüt­lich in warmen Grau­tönen einge­richtet. Große Fenster geben den Blick frei auf die Südküste oder die umliegenden Berge. Vor allem Natur­freunde und Wanderer finden hier perfekte Gegeben­heiten vor: Hnappavellir ist ein beliebtes Kletter­revier und das Haus liegt zentral zwischen Skaf­tafell and Jökulsárlón, zwei der bekann­testen High­lights des Landes.

Ingólfs­höfði

Vogelfelsen am Skeiðarársandur
Der Vogelfelsen im Osten des Skeiðarársandur ist nur bei Ebbe zugäng­lich. Das gras­be­wach­sene Hoch­pla­teau ist 76 Meter hoch, 1200 Meter lang und 750 Meter breit und über eine große Düne besteigbar. Der Legende nach legte um das Jahr 874 der erste Siedler Islands, Ingólfur Arnarson, hier an, bevor er nach Reykjavik weiter­fuhr. Auf der Hoch­fläche nisten haupt­säch­lich Skúas und Möwen in Nistmulden. An den steil abfal­lenden Felsen brüten Alkenvögel, wie der charak­te­ris­ti­sche Papa­gei­tau­cher, aber auch Tord­alke (Alca torda), Trottellummen (Uria aalge) und Gryllt­eisten (Cepphus grylle). Dreize­henmöwen, Eissturmvögel, Küsten­see­schwalben – dies allerdings nur von Mai bis Anfang August.

Skaf­tafell Natio­nal­park

Kurzwande­rung zum Svar­tifoss
Der Skaf­tafell Natio­nal­park war schon einer der größten in Europa, bevor er in den Vatnajökull Natio­nal­park einge­gliedert wur­de. Die Wande­rung führt zu mehreren Wasser­fällen im ehema­ligen Park, unter anderem zum Svar­tifoss, einem Wasserfall, der zu beiden Seiten von Basalt­säulen umrahmt ist. Der vorge­schla­gene Weg ist eine Alter­na­tive zu dem am meisten began­genen. (hin und zurück 2 Stunden, 6,2 km, auf und ab: 170 Meter)

Von Öræfi nach Seyðisfjörður

376 km | 5:30 h

Jökulsárlón

Größter Glet­schersee Islands
Der bekann­teste und größte aller Glet­scher­seen in Island liegt am Südrand des Vatnajökull. Der Jökulsárlón ist bekannt für die auf ihm treibenden Eisberge, die eine Höhe von bis zu 15 Meter errei­chen. Sie lösten sich von der Glet­scherzunge des Breiðamerkurjökull ab. Oft sind Farb­un­ter­schiede in den Eisbergen zu beob­achten. Das Blau rührt von verschiedenen Kris­tallen im Eis und deren Reflexion her, das Schwarz von vulka­ni­scher Asche. Rund um den See gibt es mehrere Wander­wege, von denen Robben und im Juni und Juli auch Raubmöwen gesehen werden können. Zwischen Glet­schersee und dem Atlantik erstreckt sich ein schwarzer Vulk­an­strand. Man nennt ihn auch „Diamant­strand“, weil er von glitzernden Eisbergen gesäumt wird.

Breiðdalur

Fast menschenleeres Tal in den Ostfjorden
Die Landgemeinde in den Ostfjorden hat rund 180 Einwohner, die sich auf ein Gebiet von 452 Quad­ratki­lome­tern verteilen. Das entspricht einer Bevöl­ke­rungs­dichte von ca. 0,4 Einwoh­nern pro Quad­ratki­lometer. Mehrere Wander­routen führen durch das mit 40 Kilome­tern längste Tal der Insel, an dessen Ende der Haup­tort Breiðdalsvík liegt. Im Winter und im Frühjahr sieht man häufig Rentier­herden auf dem Weide­land im Tal und auf der Hoch­e­bene Breiðdalsheiði. Hier kann man zudem Schnee­hühner und Wildgänse beob­achten oder auf Islandpferden reiten. Im kleinen See Heiðarvatn kann man Forellen fischen.
D

Ostfjorde

Heringsfang an zergliederter Küste

Die Austfirðir im Osten Islands bestehen aus knapp 20 Fjorden, die die Küste zergliedern. Sie ähneln den Westfjorden, aber alles ist etwas kleiner.

Sie sind weit von den vulka­ni­schen Zentren entfernt, sodass die Land­schaft älter ist und weniger Verände­rungen unterworfen ist. Der Granitfels ist dunkel. Die bekann­testen Fjorde sind der Norðfjörður mit der Ortschaft Neskaup­staður und der Eskifjörður mit einem Fischerdorf glei­chen Namens. Die Menschen leben vom Heringsfang und in jüngster Zeit auch vom Tourismus.

Zu Gast in einem Hotel in Seyðisfjörður

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im 700-Seelen-Dorf Seyðisfjörður besteht aus mehreren histo­ri­schen Häusern aus der Jahrhundert­wende, die unter anderem die Bank und das Postamt beherbergten, aber auch schon als Hotel, Schuhma­cherei, Restau­rant und sogar Taxi­zen­trale dienten.

Heute erstrahlen hier nach aufwen­diger Restau­rie­rung insge­samt 22 Gäste­zimmer im alten Glanz, verbunden mit modernem Komfort. Zum Hotel gehören ein Restau­rant, das frische, isländi­sche Kost serviert sowie eine Sushi-Bar, eine Reservie­rung ist ratsam.Trotz seiner geringen Größe ist der Ort das kulturelle Zentrum im Osten der Insel – so findet beispiels­weise jeden Mitt­woch in der Kirche ein klas­si­sches Konzert statt, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Von Seyðisfjörður

Mietwagenabgabe, Flug

Von Seyðisfjörður nach Egil­stadir

29 km | 29 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Egils­stadir Flughafen (Repre­sentant Service)

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Egilsstadir nach Reykjavik
Egils­stadir – Reykjavik
9 Tage
ab 1.799,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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