Individuelle Rundreisen / Islands Westen
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Wasserfall Dynjandi Foss

Islands Westen und seine Fjorde

Durch das Hochland zu den Fjorden

Nach einer Rundfahrt entlang der Orte des Golden Circle geht es über die N1 weiter gen Westen. Begeisterte Allrad-Fahrer können alternativ auch die Kjölur-Route nehmen, die als eine von zwei Pisten durch das menschenleere Hochland führt.
In den Westfjorden warten kleine Fischerstädtchen und einsame Steilküsten, deren Klippen ein natürliches Paradies für Millionen von Seevögeln sind.
Es folgt ein Abstecher nach Snæfellsnes, die „Schneeberghalbinsel“, bevor es dann in die nördlichst gelegene Hauptstadt der Welt geht.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Keflavik nach Gullfoss

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Budget
Fahrzeug: Hyundai i20 o.ä. (EDMN)
Station: Keflavik Flughafen (Desk at Airport)

Von Keflavik nach Gullfoss

157 km | 2:30 h

Reykjanes

Mond­landschaft im Südwesten Islands
Die Halb­insel Reykjanes liegt südlich der Haupt­stadt. Es handelt sich um die vulka­nisch aktivste Region des Landes. Erst vor 800 Jahren hat hier ein mehrjäh­riger Vulkan­ausbruch weite Teile der Ober­fläche geformt. Zurückge­blieben ist eine karge Land­schaft aus Lava und Kratern. Eine stetige Boden­e­ro­sion hat zudem in einigen Ecken für wüsten­ar­tiges Terrain gesorgt. Diese besonderen Bedingungen warden der Grund dafür, dass die Gegend in den 1960er Jahren von der NASA als Trai­ningsareal zur Vorbe­rei­tung für die Mond­landung genutzt wur­de. Und auch heute erfährt das Gebiet eine ­wis­senschaft­liche Nutzung: rund 40% der Energie Islands wird im Geothermiekraft­werk Reykja­nesvirkjun gewonnen.

Blue Lagoon

Künst­li­cher Thermalsee auf einem Lavafeld
Der 5.000 Quad­r­at­meter große See war ursprüng­lich keine Touris­ten­at­trak­tion, sondern das Abfall­pro­dukt eines nahe gelegenen Geothermal­kraftwerks. Dort wird Wasser aus einer Tiefe von 2.000 Metern gepumpt, das bis zu 240 Grad Celsius heiß ist. Nachdem es für Fernwärme genutzt wur­de, fließt es in ein Lavafeld, wo das 38 Grad warme Wasser eine blau-weiße Färbung annimmt. Im See kann man gehen oder schwimmen. Viele trinken Sekt oder lassen sich massieren. In den letzten Jahren wur­de der Spabe­trieb immer weiter ausge­baut.

Krýsuvík

Vulk­an­system
Krýsuvík ist ein Vulk­an­system im Süden der Reykjanes-Halb­insel zwischen den Städten Grindavík und Hafnarfjörður. Das Geothermalgebiet, das auch Austu­rengjar genannt wird, wur­de früher zur Energie­gewin­nung genutzt. In den 1990er Jahren wur­de die Stadt Hafnarfjörður mit Energie aus einem Bohrloch gespeist, 1999 explodierte die Anlage allerdings und wur­de nicht mehr aufge­baut. Das Gebiet ist touris­tisch gut erschlossen. Zu den blub­bernden Schlammtöpfen führen Holz­stege und so kommt man den vulka­ni­schen Aktivi­täten sehr nahe. Gut gekennzeichnete Wander­wege führen auch zum Berg Sveifl­uháls, an dessen Hängen man eben­falls Fuma­rolen erkennen kann.

Þingvellir

Ältestes Parla­ment der Welt
Als gegen 930 die norwegi­schen Wikinger Islands Küsten besiedelt hatten, beschlossen sie, jedes Jahr im Juni einen Thing abzuhalten, also eine Volks­ver­samm­lung, auf der Gesetze beschlossen und Urteile gefällt wurden. Damit ist Þingvellir (die „Thingebene“) eines der ältesten Parla­mente der Welt – nach denen in Grie­chen­land und im Römi­schen Reich der Antike. Es bestand bis 1798, als die Dänen den Thing auflösten. Im Jahr 1000 wur­de in Þingvellir die Annahme des Chris­ten­tums beschlossen und 1944 die Republik Island ausge­rufen. Heute ist der Ort Welt­kultur­erbe der UNESCO. Neben dem Parlam­ents­platz sind verwit­terte und überwach­sene Steinmauern zu sehen. Sie waren mit Zelt­planen über­dacht und dienten als Lager­stätten. Ein Rundweg führt über die Ebene und durch die Allmän­ner­schlucht, die geologisch die Grenze zwischen Amerika und Eura­sien bildet. (2 Stunden, 7,4 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

Wande­rung zum Glymur-Wasserfall

über Stock und Stein
Rund 196 Meter stürzt der Glymur, am Ende des Fjordes Hvalfjörður, in die Tiefe. Von einem Wander­park­platz aus führt ein Pfad entlang des Flusses Botnsá zum Wasserfall. Von Ende Mai und Juni bieten auch die blüh­enden Lupi­nenfelder einen besonders schönen Anblick. Spätes­tens bei der ersten Fluss­überque­rung zeigt sich jedoch, warum sich die Tour nur für tritt­si­chere Wanderer mit gutem Schuh­werk geeignet ist. Über einen Baum­stamm und eine Ansamm­lung wasser­umspülter Steine balanciert man vorsichtig zum anderen Ufer. Halt bietet ledig­lich ein parallel gespanntes Draht­seil. Hat man die andere Seite erreicht, folgt ein recht steiler Anstieg hinauf zum Glymur. Auch hier ist eine leichte Hilfe­stel­lung durch einige Seile gewährleistet. Oben ange­kommen, genießt man gegenüber dem Wasserfall einen freien Blick auf die tosenden Wasser­massen.
Der Abstieg erfolgt entweder auf dem glei­chen Weg zurück oder alter­nativ auf der anderen Seite der Schlucht. Um diese zu errei­chen, muss man allerdings durch das Fluss­bett waten. Hier sollte man vorab genaues­tens beob­achten, wie viel Wasser der Fluss führt und ob die Querung sicher ist. Der Weg führt dann zu einer kleinen Grotte, die man bereits auf dem Hinweg passiert hat. 
(Hin und zurück: 6,2 Kilometer, 3:00 Stunden, auf und ab: 280 Meter)
A

Golden Circle

Rundfahrt zu einem Geothermalgebiet

Der Gullni hringu­rinn („goldene Ring“ bzw. die „goldene Rundfahrt“) ist eine Reise­route im Südwesten Islands, die kulturhis­to­ri­sche und natür­liche Sehens­wür­digkeiten mitein­ander verbindet.

Besser bekannt ist sie unter dem engli­schen Namen „Golden Circle“. Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten an der Straße sind die Thing­stätte Þingvellir im gleich­na­migen Natio­nal­park, das Geothermalgebiet Haukadal­ur mit eindrucksvollen Geysiren und Thermalquellen sowie dem ­Was­serfall Gullfoss.

Zu Gast in einem Hotel am Wasserfall Gullfoss

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 2015 renovierte und erwei­terte Hotel liegt voll­kommen allein in einer Mulde drei Kilometer vom Gullfoss Wasserfall entfernt.

Alles wirkt sauber und modern. Dafür ist die Nähe zu den Sehens­wür­digkeiten des Golden Circle ein großes Plus. Wer auf der Hoch­land­route, dem Kjalvegur, nach Norden möchte, findet hier den letzten Außenposten der Zivili­sa­tion für die nächsten 200 Kilometer.

Ausflug (OPTIONAL)

Hundeschlittentour (1.5 St)

Die Hunde­schlit­ten­tour wird ganzjährig ange­boten – im Sommer ziehen die Huskies statt eines Schlit­tens einen vier­räd­rigen Karren.

Der Ausflug beginnt mit dem Einspannen der Hunde und einer kurzen Einweisung. Jeder, der zum ersten Mal eine solche Tour macht, wird erstaunt sein, wie viel Kraft in diesen schlanken Tieren steckt. Nach einer Fahrt querfeldein mit einer Pause, in der man die Möglichkeit hat, eindrucksvolle Fotos zu machen, geht es zur Basis­sta­tion zurück. Dort kann man bei der Fütte­rung zusehen und die zahmen Hunde strei­cheln.
Das Körpergewicht sollte 95 Kilogramm nicht über­schreiten; das Minde­st­alter ist sechs Jahre. Der Ausflug dauert rund 90 min, davon sind etwa 45 min reine Fahrt­zeit.

Langjökull

Eiskappe über zwei Vulkanen
Mit noch gut 900 Quad­ratki­lome­tern Fläche ist der Glet­scher im west­li­chen Hoch­land der zweitgrößte in Island. Trotz seiner gigan­ti­schen Ausmaße hat er nur relativ wenige Abflüsse. Das liegt daran, dass das meiste Wasser unter­irdisch entweicht und weiter entfernte Flüsse speist. Dabei kann es bis zu tausend Jahre unter­wegs sein. Teilweise wird das Glet­scher­wasser durch die Geothermik erhitzt und verlässt die Erde kochend oder als Dampf. Man schätzt, dass der Langjökull zurzeit etwa einen Meter an Dicke pro Jahr verliert, wozu neben dem Klimawandel auch der Ausbruch des Eyafjäl­lajökull 2010 beiträgt. Der Asche­regen hat den Glet­scher dunkel gefärbt, sodass er mehr Wärme absorbiert.

Gullfoss

Goldener Wasserfall
Wenn die Sonne am Nach­mittag scheint, wird deut­lich, warum die bekann­testen Wasser­fälle der Nord­meer­insel den Namen Gullfoss tragen. Dann spannt sich ein goldener Schein oder ein Regenbogen über die unge­heuren Wasser­massen, die hier in eine drama­ti­sche Schlucht donnern. In zwei Stufen, die rechtwinklig zuein­ander stehen, stürzen bis zu 2000 Kubimeter Wasser pro Sekunde hinab. Im Besu­cher­zentrum gibt es eine kleine Ausstel­lung zum Wasserfall und seiner Umge­bung.

Haukadalur

Tal des sprin­genden Wassers
Das Tal am Ende der Golden Circle Route ist das bekann­teste Thermalgebiet Islands. Seine bekann­teste Quelle heißt Geysir, abge­leitet von dem altnor­wegi­schen Wort für „schießen“. Später wur­de der Name zum Gattungs­be­griff für Springquellen auf der ganzen Welt. Der große Geysir schießt bis zu 60 Meter hoch und meist mit einem umheim­li­chen Grummeln in der Erde verbunden. Leider spuckt er nur noch unregelmäßig, da Touristen Flaschen und anderes hinein­ge­worfen haben. Dafür explodiert der Stokkur alle zehn Minuten, allerdings „nur“ zehn Meter hoch. In der Nähe gibt es ein Besu­cher­zentrum mit Restau­rant und Multimedia­show.

Von Gullfoss nach Hvamm­stangi

250 km | 4:00 h

Barn­a­foss

Sagen­umwobene Stromschnellen
Eine trau­rige Sage umgibt den Barn­a­foss, der direkt ober­halb der Hrau­n­fo­ssar am Fluss Hvítá liegt. Über mehrere Stufen zwängt sich das Wasser durch enge Felspas­sage hinab ins Tal, sodass bei hohem Wasser­stand starke Stromschnellen entstehen. Einer altherge­brachten Erzäh­lung nach, sollen hier einst die beiden Söhne einer reichen Bauernfa­milie vom Hof Hraunás ertrunken sein. Es heißt, auf dem Weg in die Weih­nach­ts­messe, zu der die Eltern schon vorgegangen waren, nahmen die beiden eine Abkürzung, die auf einem natür­li­chen Steinbogen über den Wasserfall führte. Als die Eltern nach der Messe fest­stellten, dass ihre Kinder verschwunden waren und suchend deren Spuren im Schnee folgten, führten diese sie nur bis zum Wasserfall. So schloss die Mutter darauf, dass ihre Söhne abge­stürzt und ertrunken sein mussten. Sie ließ die Brücke daraufhin abreißen, um zu verhindern, dass sich eine solche Tragödie jemals wieder­holen könnte. So hat diese Geschichte dem Barn­a­foss seinen isländi­schen Namen einge­bracht, der über­setzt „Kinder­was­serfall“ bedeutet. Ob die alte Erzäh­lung wahr ist oder nicht, kann heute niemand mehr sagen. Man geht hetzu­tage eher davon aus, dass die Steinbrücke bei einem Erdbeben zerstört wur­de. Mittlerweile sorgt eine Fußgänger­brücke dafür, dass die reißenden Fluten aus sicherer Entfer­nung überquert werden können.

Hrau­n­fo­ssar

Die „Lavafälle“
Unweit von Húsafell münden die über 100 kleinen Wasser­fälle in den Fluss Hvítá. Ihr isländi­scher Name lautet „Hrau­n­fo­ssar“ – über­setzt „Lavafälle“. Schäu­mend weiß stürzen sie unmit­telbar aus dem schwarzen Gestein des Hall­mundarhraun, einem über 1.000 Jahre alten Lavafeld. Gespeist werden die Wasser­läufe aus dem Langjökull-Glet­scher. In kleineren Rinn­salen bahnen sie sich ihren Weg durch das poröse Gestein.
Von einem ausge­schilderten Park­platz aus erreicht man in wenigen Gehmi­nuten einen Aussichts­punkt, der einen freien Blick auf die Wasser­fälle bietet.

Krauma

Geothermals SPA-Bad
Das geothermale Bad & Spa bezieht sein Wasser direkt aus der Deild­ar­tung­uhver, Europas kraftvollster heißer Quelle. Das 100°C heiße Wasser wird mit dem eiskaltem Wasser des kleinsten Glet­schers in Island, des Ok, gemischt, was die perfekte Bade­tempe­ratur schafft. Krauma verfügt über insge­samt sechs Bade­be­cken, fünf warme und ein kaltes. Die runden und weichen Formen der Bäder stehen im Kontrast zu den quad­ra­ti­schen Gebäuden. Das Kaltbad ist 5°C bis 8°C heiß; Mutige nutzen es, um den Kreislauf und die Durch­blu­tung anzu­regen.
B

Húnaflói

„Eisbär-Bucht“ zwischen den Westfjorden und Skagi

Die größte Bucht im Norden Islands trennt die Westfjorde vom Rest der Insel. Der Name Húnaflói bedeutet „Bucht des jungen Eisbärs“, weil mit dem Treibeis, das von Grön­land kommt, manchmal Eisbären landen und die Bucht unsi­cher machen.

Viel häufiger sind allerdings die Robben, von denen es in der Bucht mehr gibt als irgendwo sonst auf Island. Wer auf der Ring­straße 711 die Halb­insel zwischen Hvamm­stangi und Thingeyrar umrundet, kommt zudem an markanten Klippen und einem unter­spülten Felsen vorbei. Der Hvits­erkur ähnelt einem versteinerten Nashorn.

Zu Gast in einem Homestay in Hvammstangi

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die liebevoll einge­rich­teten Bungalows im Landhaus­stil mit eigener Terrasse und weitem Blick auf den Fjord liegen etwa einen Kilometer vor dem Orts­ein­gang.

Jeden Morgen finden sich die Zutaten zu einem frischen Früh­stück im Kühlschrank, Gelegen­heiten zum Abend­essen finden sich bei einem Ausflug ins Dorf.

Borgarvirki

Wikinger­burg auf einem Berg aus Basalt­säulen
Im Westen von Húnavatns­sýsla liegt unweit der Lagune Hóp eine der ganz wenigen Festungs­anlagen in Island. Auf einem 15 Meter hohen natür­li­chen Boll­werk aus Basalt­säulen ruht die eigent­liche Burg, in der man die Reste von zwei Hütten und einem Brunnen aus der Wikingerzeit gefunden hat. Vermut­lich stammt das Bauwerk, um das sich Sagen und Legenden ranken, aus dem 10. oder 11. Jahr­hun­dert und diente als Schutz gegen inne­ris­ländi­sche Feinde. Von oben hat man einen weiten Blick über das Ödland.

Von Hvamm­stangi nach Ísafjörður

368 km | 5:00 h

Vestfirðir

Drama­ti­sche Wildnis, grenzen­lose Einsamkeit
Mit dem Rest von Island sind die Westfjorde nur über einen schmalen Landhals verbunden.  Im Nordwesten liegt die Däne­mark­straße (isländisch: Græn­landssund) und im Nord­osten die Grön­landsee. Die grandio­sen Fjorde im Westen reichen tief ins Land hinein, weshalb die Land­wege sehr weit sind. Vestfirðir ist extrem dünn besiedelt und leidet unter der Landflucht. Auf einen Quad­ratki­lometer kommt heute weniger als ein Einwohner, was an der Abge­legen­heit der Halb­insel liegt. Bei Unwetter und Schnee sind die Schot­ter­straßen manchmal unpas­sierbar. Wer Einsamkeit und drama­ti­sche Landschaften sucht, wird sie an diesem äußersten Vorposten Europas finden.
C

Ísafjörður

Eingezwängt zwischen den schroffen Bergen des Eyrarfjall und des Kikjubóslsfjall liegt die Stadt mit 2500 Einwoh­nern, die vor allem von der Fischerei lebt.

Sie liegt auf einer Sandbank im Fjord, die immer wieder aufge­schüttet wur­de, um Neuland zu gewinnen. Heute reicht die Halb­insel schon fast von einem Ufer zum anderen. Wer den Norden der Westfjorde erkunden will, findet in der über 1.100 Jahre alten Stadt eine gute Basis.

Zu Gast im Stadthotel in Ísafjörður

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel überzeugt eher durch seine Lage als durch seinen Stil. Der Bau ist funk­tional und leider ohne Charme, aber immer noch die erste Wahl vor Ort.

Dafür liegt es zentral und hat einen schönen Blick auf den Fjord und die umliegenden Berge. Die renovierten Zimmer sind hell und zweckmäßig. Es gibt eine Bar und ein Restau­rant, das inter­na­tio­nale und lokale Gerichte serviert. Der Morgen startet mit einem ausgiebigen Früh­stück. An der Rezep­tion können Fahr­räder aus­ge­liehen werden. Zum Westfjord Maritime Museum und zum Kultur­zentrum Edinborg sind es nur wenige Fußmi­nuten. Das Zentrum und den Hafen mit Geschäften und Cafés kann man auf kurzen Wegen erkunden.

Ausflug (OPTIONAL)

Bootsfahrt in die Fjorde (2 Stunden, englisch)

Zu den Fjorden Ísafjarðardjúp führt keine Straße. Der gesamte nord­öst­liche Teil der Westfjorde ist uner­schlossen.

Die einzige Möglichkeit, die erha­bene Land­schaft kennenzulernen, ist eine Bootsfahrt. Zwei Stunden dauert die Safari im Motorboot, das maximal zwölf Gästen Platz bietet. Nach einer Einweisung in die Sicher­heits­be­stim­mungen und dem Anziehen der Over­alls und Schwimmwesten fährt man vom Hafen in Isafjördur nach Norden und kommt bald an der Vogelinsel Vigur vorbei, wo man Papa­gei­entau­cher und andere Meeresvögel sieht. Wahr­schein­lich begegnet man unter­wegs auch Walen.

Von Ísafjörður nach Patrek­sfjörður

145 km | 3:00 h

Mýrarfjall

Aussichtsberg über dem Dyrafjördur
Der Berg Mýrarfjall thront 675 Meter über dem Meer und bietet eine phan­tas­ti­sche Aussicht über den Fjord Dyrafjördur und den Atlantik im Westen. Vom Park­platz aus ist der Anstieg einfach. Er führt immer auf dem Kamm entlang. Wer anschließend auf der Straße noch ein paar Kilometer nach Westen fährt, kommt nach Skrúður, wo ein Pastor neben seiner  Kirche 1909 einen für Island einzig­ar­tigen bota­ni­schen Garten ange­legt hat. (hin und zurück: 1:45 Stunde, 4,7 Kilometer, auf und ab: 190 Meter)

Dynjandifoss

Schönster Wasserfall auf den Westfjorden
Der schönste Wasserfall in den Westfjorden ist 100 Meter hoch und breit aufge­fäc­hert. Im Sommer stürzen hier bis zu acht Kubikmeter in der Sekunde herab. Unter­halb des großen Fjallfoss folgen noch fünf kleinere Wasser­fälle. (hin und zurück: 0:45 Stunde, 1,5 Kilometer, auf und ab: 150 Meter)
D

Látrabjarg

Vogelparadies an der Steilküste im Westen Islands

Islands äußerste West­spitze könnte kaum einsamer sein. Bis zum Leucht­turm gibt es noch eine holp­rige Schot­ter­straße.

Am Park­platz beginnt dann eine 14 Kilometer lange, spekta­kuläre Steil­küste, die bis zu 450 Meter senk­recht aus dem Meer ragt. Die Klippen sind ein Para­dies für Millionen von Seevögeln: Papa­gei­tau­cher brüten hier im Frühs­ommer bis Anfang August direkt unter­halb des Weges, der am Klippen­rand entlang führt. Weiter unten haben andere Vogel­arten ihre Nester, darunter Eissturmvögel und Dreize­henmöwen. Südöst­lich liegt eine der gefürch­tetsten Schiffs­pas­sagen Islands, in der schon viele Schiffe versunken sind.

Zu Gast in einem Hotel in Patreksfjörður

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt zentral in dem kleinen Fischerdorf, nur wenige Meter vom Fjord, der Haupt­ein­kaufs­straße und den wenigen Restau­rants des Ortes entfernt.

Von hier lassen sich einige der belieb­testen Attrak­tionen Islands erkunden: die Vogelfelsen von Látr­abjarg, der Dynjandi Wasserfall und der rote Sand­strand von Rauðasandur. Die Zimmer sind für isländi­sche Verhält­nisse groß und komfor­tabel. Einige haben Blick aufs Meer und die Berge. Das haus­ei­gene Restau­rant serviert lokale Speziali­täten und natür­lich frischen Fisch.

Exkursion (OPTIONAL)

Robbensafari in Rauðasandur (2 Stunden, englisch)

Rauðasandur gehört zu den schönsten Orten an den Westfjords. Vor dem blauen Atlantik erstreckt sich ein rötlich schimmernder Sand­strand, der immer wieder von schwarzen Klippen unter­bro­chen wird.

Dazwi­schen baden Hunderte von Robben in der Sonne – im Frühjahr mit ihren Jungen, die später im Jahr schnell erwachsen werden. Mit einem Führer und einem Anhänger, der von einem Traktor gezogen wird, geht es über den Strand. Dabei kommt man den Robben sehr nah, ohne sie besonders zu stören – eine Gelegen­heit für Fotografen.

Raudisandur

Wilde, schöne Einsamkeit
Der rötliche-weiße Sand­strand lädt zu ausge­dehnten Spaziergängen ein. Steile Felsen ragen aus der endlosen Sand­fläche an der Bucht. Bei Ebbe wird der Strand fast einen Kilomter breit. Doch Vorsicht bei Flut: dann strömt das Wasser im Schritt­tempo land­einwärts. Bisher ist Raudisandur vom Tourismus noch unent­deckt, sodass man meist allein zwischen Wasser, Himmel und Erde ist – ein Inbe­griff für die einsame Schön­heit der Westfjorde.

Von Patreksfjörður nach Stykkishólmur

Fähre

Von Patrek­sfjörður nach Brjáns­lækur

57 km | 47 Minuten

Von Brjáns­lækur nach Stykkishólmur

Dauer: 3 Stunden
Die Fähre Baldur fährt das ganze Jahr auf dem Breiðafjörður zwischen Stykkishólmur und Brjáns­lækjar und hält an der Insel Flatey. An Bord gibt es ein Restau­rant.

Stykkishólmur

600 m | 2 Minuten
E

Snæfellsnes

Island in Miniatur

Die „Schnee­berghalb­insel“ in Westis­land ist von außergewöhn­li­cher Schön­heit. Sie wird auch „Island in Miniatur“ genannt, weil sie auf kleinster Fläche alle Reize der großen Insel wiedergibt.

An der Spitze der Halb­insel ragt weithin sichtbar der Snæfellsjökull empor – ein 1446 Meter hoher Vulkan, der trotz längerer Ruhephasen noch nicht als erlo­schen gilt. Rings um den gewal­tigen Kegel ist ein Natio­nal­park einge­richtet, wo gekennzeichnete Wander­wege in die Wildnis führen. Die wenigen Ortschaften auf Snæfellsnes liegen ausschließ­lich an der Küste. Bei Hellis­sandur steht ein 412 Meter hoher Sende­mast – eines der höchsten Bauwerke Europas.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Stykkishólmur

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer mit der Fähre im Hafen anlegt, sieht bereits das rot leuch­tende Holzhaus in der Mitte von Stykkishólmur. Es ist das zweit­äl­teste Haus im Ort und wur­de 1867 von einem Geschäfts­mann als Privat­residenz für seine Familie gebaut.

Seit 2012 dient es als Boutique-Hotel. Die Zimmer sind liebevoll einge­richtet, aber etwas klein. Darum bucht Umfulana nur die größeren Zimmer, die besonders gemüt­lich sind und die Geschichte des Ortes wider­spiegeln.

Bjar­narhöfn

Hai-Museum auf ehema­ligem Wikinger-Hof
Der Hof Bjar­narhöfn wird bereits im Land­nah­me­buch aus dem 11. Jahr­hun­dert erwähnt, als der Wikinger Björn sich hier nieder gelassen haben soll, wohl ein Sohn des bekannten Häupt­lings Ketill Flach­nase, der um 890 n.Chr. mit seiner Familie nach Island kam. Der heutige Besitzer, Hildib­randur Bjar­nason, hat mit seiner Familie auf dem Hof ein kleines, aber eigenwil­liges Hai-Museum einge­richtet – das Shark Museum über Fang und Verarbei­tung des Grön­landhais. Wer will, kann auch mal kosten. Hákarl heißt die isländi­sche Spezialität aus dem fermen­tiertem Haif­leisch. Zu den kleinen Würfeln gibt es dunkles Brot.

Kirkjufell

Berühmter Berg am Grundarfjörður
463 Meter hoch erhebt sich der Berg Kirkjufell auf der Halb­insel Snæfellsnes, unweit des Fischerdorfes Grundarfjörður am gleich­na­migen Fjord. Geschliffen von den Eiszeit­glet­schern ist er keil­förmig und mit steilen Abhängen zurückge­blieben. Der Anstieg zum Gipfel ist äußerst beschwer­lich und nur mit Tritt­si­cher­heit und Erfah­rung zu empfehlen, an manchen Stellen dienen Taue als Kletter­hilfe. Ein Ausflug zum Kirkjufell lohnt sich jedoch auch für all dieje­nigen, die sich die Kletter­partie nicht zutrauen. Zum einen ist die Aussicht von unten auf den Berg, der auch schon als Kulisse für den Dreh von Game of Thrones diente, einzig­artig und zum anderen liegt in unmit­telbarer der Nähe der schöne Kirkjufellsfoss. Der Wasserfall besteht eigent­lich aus drei sepa­raten Strömen, die sich aus einem Fluss, dem Kirkjufellsá, ergeben.

Reit­ausflug

Zu Pferd entlang der Küste von Breiðavík
Wer gerne einmal auf den bekannten Islandpferden reiten möchte kann dies in der Bucht von Breiðavík tun. Allein oder in Beglei­tung kann man eine Stunde lang am Strand entlang reiten und das tolle Panorama bewundern. Bei Ebbe lohnt auch ein zwei­stün­diger Ausritt. Die Pferde werden am Reit­stall Stóri-Kambur aus­ge­liehen.

Felsen­küste von Arnar­stapi

Vogelko­lo­nien in Felsen­toren und Basalt­säulen
Arnar­stapi auf der Südseite des Vulkans Snæfellsjökull hat eine zerklüf­tete Steil­küste mit Höhlen und Felsen­toren. Man sieht sie besonders gut auf der Wande­rung in den Nach­barort Hellnar. Das Meer hat die Basalt­säulen am Strand umge­formt und Buchten und Höhlen unter den Klippen gegr­aben, aus denen es bei Sturm und hohem Wellen­gang herauf­schäumt. Die Fels­säulen und Krater­reste im Meer dienen zahl­losen Seevögeln als Nist­plätze. (hin und zurück: 1.45 Stunde, 6,2 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Von Stykkishólmur nach Reykjavík

Von Stykkishólmur nach Langjökull

161 km | 2:30 h

Von Langjökull nach Reykjavík

132 km | 2:00 h
F

Reykjavik

Nördlichste Hauptstadt der Welt

Der erste Dauer­siedler Islands war ein Wikinger, der 874 mit seinen Schiffen die Südküste Islands erreichte. Der Über­liefe­rung nach warf er die Säulen seines Hoch­sitzes ins Meer und gelobte, sich dort niederzulassen, wo das Meer die Säulen wieder an Land spülte.

Einige Jahre später fanden seine Sklaven die Säulen an heißen Quellen in einer Bucht an der Westküste. Ingólfur ließ sich dort nieder und nannte die Stelle Reykjavík, was so viel wie Rauchbucht bedeutet. Heute ist Reykjavik mit 120.000 Einwoh­nern bei weitem die größte Stadt der Insel und beherbergt den nörd­lichsten Regie­rungs­sitz der Welt, die Univer­sität, mehrere Thea­tern und einem Hoch­see­hafen. Doch die Ingólfurs Hoch­sitz­säulen zieren noch immer das Stadt­wappen.

Zu Gast im Icelandair Hotel Natura

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Hotel nahe der Innen­stadt von Reykjavik hat Zimmer mit akzepta­bler Größe und sehr guten Betten. Das Früh­s­tücksbuffet ist ausgezeichnet.

Auf den nach Westen orien­tierten Außen­ter­rassen kann man im Sommer fast bis Mitter­nacht die Abend­sonne genießen. Trotz der Nähe zum Inlandsflughafen, wo morgens ein paar Propel­ler­ma­schinen landen, ist alles ruhig. Im Sóley Natura Spa gibt es ein Schwimmbad, Saunen und einen Massagebereich, wo verschiedene Thera­pien ange­boten werden.

Faxaflói

Wale in Islands größter Bucht
Die weit geschwun­gene Bucht zwischen den Halb­in­seln Reykjanes im Süden und Snæfellsnes im Norden ist die größte Bucht Islands. An seinen Ufern liegt die Haupt­stadt Reykjavik. An klaren Tagen kann man über die gesamte Bucht schauen und hat dann einen Blick über 120 Kilometer. Da sich in der Bucht immer Wale aufhalten, werden Boots­touren zur Walbe­ob­ach­tung ange­boten.

Perlan

Warm­was­ser­spei­cher und futu­ris­ti­sches Kunst­werk
Der 1991 eröffnete Warm­was­ser­spei­cher ist zugleich ein futu­ris­ti­sches Kunst­werk. Es versorgt die Stadt mit Warm­wasser, auch die im Winter beheizten Gehwege und Straßen. Nach Plänen, die bis in das Jahr 1930 zurück­rei­chen, wurden die sechs Alumi­niumtanks mit einer Glaskuppel über­dacht. Lampen erzeugen einen künst­li­chen Ster­nenhimmel, Spiegel reflektieren den Himmel und so öfter auch Polar­lichter in das Innere des Gebäudes. In dem Gebäude wur­de zudem ein künst­li­cher Geysir errichtet, der alle paar Minuten ausbricht. Am Dach eines Tanks befindet sich eine Aussichts­platt­form, die einen Blick über Reykjavík und weit ins Land hinein erlaubt. Im obersten Stock­werk befindet sich ein Dreh­re­stau­rant, so dass man beim Essen eben­falls den Rund­blick genießen kann.

Hallgrímskirkja

Zwischen Welt­raum­sta­tion und goti­scher Kathedrale
Hoch oben auf der höchsten Erhe­bung Reykjaviks streckt sich die größte Kirche Islands dem Himmel entgegen. Die evangelisch-luthe­ri­sche Pfarr­kirche der Isländi­schen Staats­kirche wur­de nach 40-jähriger Bauzeit 1986 fertig­ge­stellt und nach dem isländi­schen Dichter Hallgrimur Pétur­sson benannt. Auch wenn der Architekt sich von den Basalt­säulen der Vulkan­insel und den Säulen der Gotik inspi­riert war, fühlen sich viele Betrachter eher an eine Welt­raum­sta­tion erin­nert. Im Kirchturm befindet sich auf 75 Metern Höhe eine Aussichts­platt­form, die über einen Aufzug zu errei­chen ist. Auf dem Kirch­platz haben die Isländer ihrem berühm­testen Landsmann ein Denkmal gesetzt: Leifur Eiríkson, der Entde­cker Amerikas, steht auf einem Granits­o­ckel und blickt weit über den Betrachter hinweg nach Westen.

Geothermalgebiet von Hengill

Wandern zwischen Dampf­säulen und brodelndem Schlamm
Die Wande­rung führt zu einem der schönsten Geothermalgebiete von Island. Man folgt einem Bach mit warmen Wasser bis zu einem kleinen See, wo man ein heißes Bad nehmen kann. Unter­wegs kommt man an Dampf­säulen und brodelnden Schlammlöchern vorbei. (hin und zurück: 10,2 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 300 Meter)

Von Reykjavík nach Reykjanesbær

Von Reykjavík nach Reykja­nesbær

45 km | 39 Minuten

Von Reykjavík nach Reykja­nesbær

45 km | 39 Minuten
G

Reykjanesskagi

Wo die Grenze zwischen Amerika und Eurasien verläuft

Die stiefelför­mige Halb­insel liegt im äußersten Südwesten von Island, südwest­lich der Haupt­stadt Reykjavík.

Der Name bedeutet Reykjanes-Halb­insel, wobei Reykjanes (deutsch „Rauch­spitze“ oder „Rauchhalb­insel“) heutzu­tage meist nur die äußerste Südwest­spitze, gewis­ser­maßen die Ferse des Stiefels bezeichnet. Die Halb­insel befindet sich in der Rift­zone, durch die die Grenze zwischen der amerika­ni­schen und der eura­si­schen Erdplatte verläuft. Da beide Platten sich pro Jahr um etwa zwei Zentimeter vonein­ander entfernen, kommt es hier besonders häufig zu Erdbeben und Vulkan­ausbrüchen. Darum ist Reykja­nesskagi der heißeste Ort Islands; unter dem Zentralvulkan Gunn­uhver wurden in 1.000 metern Tiefe 300 Grad Celsius gemessen.

Zu Gast in einem Hotel am Flughafen Keflavík

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel nahe dem Flughafen Keflavik bietet geräu­mige, funk­tio­nale Zimmer. Es liegt auf einer Halb­insel im Südwesten Islands, inner­halb des Reykjanes Geopark.

Aufgrund einzig­ar­tiger vulka­ni­scher Strukturen steht die Gegend auf der Liste des UNESCO Welterbes.
Schon früh am Morgen kann man in der Unter­kunft ein gutes Früh­stück bekommen, abends etwas in der hotel­ei­genen Bar trinken. Es gibt einen kostenfreien Shuttle-Service entweder vom oder zum Flughafen, der bis spätes­tens zwölf Stunden im Voraus vom Gast gebucht werden kann. Der Transfer zum Flughafen dauert ca. zehn Minuten. Das Hotel ist gut geeignet für späte Ankunft oder frühen Abflug.

Viking World Museum

Geschichte und Kultur der Wikinger
Viking World ist ein 2009 eröffnetes Museum in Reykjanes an der Faxafloi-Bucht, das vom preisgekrönten Architekten Guðmundur Jónsson entworfen wur­de. Seine moderne Architektur steht in Kontrast zum Flagg­schiff des Museums, der origi­nalge­treuen Nach­bildung der Islendingur, einem alten Wikinger­schiff. Für die Rekon­struk­tion des Schiffes, das 1882 bei Ausgra­bungen in Norwegen entdeckt wur­de und mutmaß­lich um 870 gebaut wur­de, wurden nur Werkzeuge und Mate­rialien genutzt, die den Wikingern zu dieser Zeit zur Verfügung standen. Insge­samt beherbergt das Museum vier Ausstel­lungs­be­reiche, die alle auf die eine oder andere Weise mit der Wikingerzeit verbunden sind und Besu­chern die Geschichte und den Lebens­stil der Wikinger im Nord­at­lantik vor gut 1.000 Jahren näher­bringen. Ein Café, ein Shop und ein Spiel­platz runden das Angebot des Museums ab.

Miðlína

Die Brücke zwischen den Konti­nenten
Inmitten der weiten Lavafelder der Reykjanes Halb­insel, Naht­stelle der tekto­ni­schen Platten Eura­siens und Nord­ame­rikas, über­spannt die etwa 15 Meter lange Fußgänger­brücke eine sandige Kluft zwischen zwei schroffen Felswänden. Auf symboli­sche Weise ver­bindet sie so die beiden Erdteile, die aufgrund der anhal­tenden tekto­ni­schen Aktivität des Mitte­lat­lan­ti­schen Rückens jedes Jahr wenige Millimeter weiter ausein­ander driften. Eine Plakette in der Mitte der Brücke verleiht ihr den Titel „The Bridge Between Contin­ents“.

Fagradalsfjall

Aktiver Vulkan im Südwesten
Im März 2021 kam es, nach wochenlanger Vorankün­digung durch unzäh­lige Erdbeben unter­schied­li­cher Stärken, zum Ausbruch im Gelding­adalur, am Berg­rü­cken des Fagradalsfjall. Über Wochen haben sich immer weitere Erup­ti­ons­spalten geöffnet. Eine Besonder­heit dieses Vulkan­ausbruchs ist laut Experten die Tiefe, aus der das Magma zur Erdober­fläche befördert wird. Mit 14 – 16 Kilome­tern ist diese deut­lich tiefer als bei jedem anderen Ausbruch der jüngeren Vergan­gen­heit. Die Lava­fontänen haben dabei zum Teil Höhen von bis zu 50 Metern erreicht.
Schnell hat sich das vulka­ni­sche Schau­spiel zum Besu­cherma­gneten enwi­ckelt, sodass durch die Icelandic Search And Rescue Asso­cia­tion (ICESAR) durch Holzpfosten ein Pfad abge­steckt wur­de, der über recht sicheres Terrain führt. Eine gute Kondi­tion sowie feste Wanderbekleidung sind für die rund sieben Kilometer lange Wande­rung, die zum Teil über spitzes Lava­ge­stein und weiche Lehmböden führt, jedoch auf jeden Fall Voraus­setzung. Auch sollten vorab die Wetterbedingungen über­prüft werden. Die Wande­rung beginnt an der Straße 427, ca. zehn Fahrmi­nuten östlich von Grindavík.

Von Reykjanesbær nach Keflavik

Mietwagenabgabe

Von Reykja­nesbær nach Keflavik

7 km | 9 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Keflavik Flughafen (Desk at Airport)

12 Tage
ab 2.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–September

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