Individuelle Rundreise / Islands Hochland
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Reise ins Innere: Fjallabak Nature Reserve

Islands Hochland

Eine Reise in die Einsamkeit

Nur wenige Pisten führen über das Hochland im Inneren von Island. Wer sich in die menschenleeren Gefilde wagt, benötigt einen Allradwagen und wird mit einem ultimativen Island-Erlebnis belohnt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Keflavik nach Hveragerði

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Suzuki SX4 o.ä. (CDNN)
Station: Keflavik Flughafen (Desk at Airport)

Von Keflavik nach Hver­a­gerði

86 km | 1:30 h

Reykjanes

Mond­landschaft im Südwesten Islands
Die Halb­insel Reykjanes liegt südlich der Haupt­stadt. Es handelt sich um die vulka­nisch aktivste Region des Landes. Erst vor 800 Jahren hat hier ein mehrjäh­riger Vulkan­ausbruch weite Teile der Ober­fläche geformt. Zurückge­blieben ist eine karge Land­schaft aus Lava und Kratern. Eine stetige Boden­e­ro­sion hat zudem in einigen Ecken für wüsten­ar­tiges Terrain gesorgt. Diese besonderen Bedingungen warden der Grund dafür, dass die Gegend in den 1960er Jahren von der NASA als Trai­ningsareal zur Vorbe­rei­tung für die Mond­landung genutzt wur­de. Und auch heute erfährt das Gebiet eine ­wis­senschaft­liche Nutzung: rund 40% der Energie Islands wird im Geothermiekraft­werk Reykja­nesvirkjun gewonnen.

Aurora Base­camp

Farbenfroher Nacht­himmel
Das Nord­licht, die Aurora Borealis, ist das Ergebnis von Kolli­sionen zwischen gasför­migen Teil­chen in der Erdatmo­sphäre mit gela­denen Teil­chen, die von der Sonne frei­ge­setzt werden. Diese gela­denen Teil­chen werden durch Sonnenwinde und Sonnene­rup­tionen in unsere Atmo­sphäre transpor­tiert, wo gelbe und grüne bzw. rote, violette und gelegent­lich blaue Farben erzeugt werden, wenn sie auf Sauer­stoff bzw. Stick­stoff treffen. Das Aurora Base­camp, ca. 20 Minuten von Reykjavik entfernt, ist eine einzig­ar­tige Einrich­tung, die Gästen die Möglichkeit bietet, mit einem fachkun­digen Führer dieses Natur­schau­spiel zu bewundern. In der Lounge, einer 150 Quad­r­at­meter großen geodä­ti­schen Kuppel kann man im Warmen sitzen und sich mit den Führern unter­halten, bevor man sich dann auf den Weg in die umliegenden Lavafelder begibt. Vorab kann man zudem im Dark Park eine naturge­treue Simu­la­tion das Nord­lichts erleben; so gewöhnen sich die Augen an die Licht­ver­hält­nisse, was später die Farben der Aurora selbst heller und sichtbarer werden lässt.
Eine Reservie­rung wird unbedingt empfohlen.

Isländi­sches Natio­nalmuseum

Multimediales Kultur­er­lebnis
Das Museum präsen­tiert chro­no­logisch aufge­baut und multimedial die Kulturge­schichte Islands von der Land­nah­mezeit bis in die jüngste Gegenwart. Die älteren Geschichtsepo­chen werden vorwiegend aufgrund archäo­logi­scher Funde präsen­tiert, die neueren Epochen eher volks­kund­lich. Der erste Abschnitt der Ausstel­lung zeigt ein Schiff, wie es die ersten Siedler nutzten, den Abschluss bildet die histo­ri­sche Gepäc­kförder­anlage des Flughafens Keflavík, der Island mit der Welt verbindet. Zum Bestand der Samm­lung gehören etwa 100.000 Objekte und zwei Millionen Fotos.
A

Hveragerði

Brodelnde Quellen und geothermische Gewächshäuser

Die 2000-Einwohner-Gemeinde im Süden von Island ist bekannt für ihre Gewächs­häuser, die mit Erdwärme betrieben werden.

Gemüse und Obst, sogar Bananen, werden unter Glas ange­baut, sogar ein Café mit einer Palme gibt es. Das örtliche Freibad hat eine eine Dampfsauna. Im Ort selbst sprudeln heiße Quellen aus dem Boden, die zum System des Zentralvulkans Grensdalur gehören. Der Boden unter der Kirche ist heiß, er gehört zu ein Hoch­tempe­raturgebiet. Auch aus vielen Gärten dampft und brodelt es.  Ein kleiner Wanderweg beginnt im Park und führt an einem Bach nach Norden an zischenden Bohrlöchern vorbei.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Hveragerði

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die 22 Zimmer des Boutique-Hotels bieten einen herr­li­chen Ausblick über den Fluss Varmá, die heißen Quellen entlang des Ufers und weiter zum Mount Reykjafjall und den Tälern Reykjadalur, Grændalur und Gufu­dalur.

Die Einrich­tung ist hell und modern und gespickt mit Werken isländi­scher Künstler. Die Holzböden geben allem etwas Gemüt­li­ches und die sepa­raten Eingänge sorgen für einen einfa­chen Zugang zum Spabereich mit Pool, Whirlpool und Massage. Der Fluss ist nicht nur schön anzu­schauen: die Thermalquellen heizen ihn auch soweit auf, dass er eine ange­nehme Tempe­ratur zum Baden hat. Im haus­ei­genen Restau­rant wird isländi­sche Küche nach dem Slow Food Konzept serviert.

Reykjavik

Nörd­lichste Haupt­stadt der Welt
Der erste Dauer­siedler Islands war ein Wikinger, der 874 mit seinen Schiffen die Südküste Islands erreichte. Der Über­liefe­rung nach warf er die Säulen seines Hoch­sitzes ins Meer und gelobte, sich dort niederzulassen, wo das Meer die Säulen wieder an Land spülte. Einige Jahre später fanden seine Sklaven die Säulen an heißen Quellen in einer Bucht an der Westküste. Ingólfur ließ sich dort nieder und nannte die Stelle Reykjavík, was so viel wie Rauchbucht bedeutet. Heute ist Reykjavik mit 120.000 Einwoh­nern bei weitem die größte Stadt der Insel und beherbergt den nörd­lichsten Regie­rungs­sitz der Welt, die Univer­sität, mehrere Thea­tern und einem Hoch­see­hafen. Doch die Ingólfurs Hoch­sitz­säulen zieren noch immer das Stadt­wappen.

Golden Circle

Rundfahrt zu einem Geothermalgebiet
Der Gullni hringu­rinn („goldene Ring“ bzw. die „goldene Rundfahrt“) ist eine Reise­route im Südwesten Islands, die kulturhis­to­ri­sche und natür­liche Sehens­wür­digkeiten mitein­ander verbindet. Besser bekannt ist sie unter dem engli­schen Namen „Golden Circle“. Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten an der Straße sind die Thing­stätte Þingvellir im gleich­na­migen Natio­nal­park, das Geothermalgebiet Haukadal­ur mit eindrucksvollen Geysiren und Thermalquellen sowie dem ­Was­serfall Gullfoss.

Geothermalgebiet von Hengill

Wandern zwischen Dampf­säulen und brodelndem Schlamm
Die Wande­rung führt zu einem der schönsten Geothermalgebiete von Island. Man folgt einem Bach mit warmen Wasser bis zu einem kleinen See, wo man ein heißes Bad nehmen kann. Unter­wegs kommt man an Dampf­säulen und brodelnden Schlammlöchern vorbei. (hin und zurück: 10,2 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 300 Meter)

Þingvellir

Ältestes Parla­ment der Welt
Als gegen 930 die norwegi­schen Wikinger Islands Küsten besiedelt hatten, beschlossen sie, jedes Jahr im Juni einen Thing abzuhalten, also eine Volks­ver­samm­lung, auf der Gesetze beschlossen und Urteile gefällt wurden. Damit ist Þingvellir (die „Thingebene“) eines der ältesten Parla­mente der Welt – nach denen in Grie­chen­land und im Römi­schen Reich der Antike. Es bestand bis 1798, als die Dänen den Thing auflösten. Im Jahr 1000 wur­de in Þingvellir die Annahme des Chris­ten­tums beschlossen und 1944 die Republik Island ausge­rufen. Heute ist der Ort Welt­kultur­erbe der UNESCO. Neben dem Parlam­ents­platz sind verwit­terte und überwach­sene Steinmauern zu sehen. Sie waren mit Zelt­planen über­dacht und dienten als Lager­stätten. Ein Rundweg führt über die Ebene und durch die Allmän­ner­schlucht, die geologisch die Grenze zwischen Amerika und Eura­sien bildet. (2 Stunden, 7,4 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

Von Hver­a­gerði nach Akureyri

376 km | 6:30 h

Secret Lagoon

Dampfbad in heißem Quell­wasser
Die „Geheime Lagune“ bei Flúðir ist ein natür­li­ches Schwimmbad in einem geothermi­schen Gebiet mit heißen Quellen und einem Geysir. Das Wasser ist ganzjährig 38 bis 40 Grad warm, so dass man ganzjährig baden kann. Dabei wird man besonders im Winter von wabernden Dampf­schwaden einge­hüllt. Nebenan gibt es ein Gebäude mit Umklei­de­kabinen und einer Bar. Nach dem Bad kann man einen Rundgang durch das Gebiet machen und sich die heißen Quellen anschauen.

Haukadalur

Tal des sprin­genden Wassers
Das Tal am Ende der Golden Circle Route ist das bekann­teste Thermalgebiet Islands. Seine bekann­teste Quelle heißt Geysir, abge­leitet von dem altnor­wegi­schen Wort für „schießen“. Später wur­de der Name zum Gattungs­be­griff für Springquellen auf der ganzen Welt. Der große Geysir schießt bis zu 60 Meter hoch und meist mit einem umheim­li­chen Grummeln in der Erde verbunden. Leider spuckt er nur noch unregelmäßig, da Touristen Flaschen und anderes hinein­ge­worfen haben. Dafür explodiert der Stokkur alle zehn Minuten, allerdings „nur“ zehn Meter hoch. In der Nähe gibt es ein Besu­cher­zentrum mit Restau­rant und Multimedia­show.

Gullfoss

Goldener Wasserfall
Wenn die Sonne am Nach­mittag scheint, wird deut­lich, warum die bekann­testen Wasser­fälle der Nord­meer­insel den Namen Gullfoss tragen. Dann spannt sich ein goldener Schein oder ein Regenbogen über die unge­heuren Wasser­massen, die hier in eine drama­ti­sche Schlucht donnern. In zwei Stufen, die rechtwinklig zuein­ander stehen, stürzen bis zu 2000 Kubimeter Wasser pro Sekunde hinab. Im Besu­cher­zentrum gibt es eine kleine Ausstel­lung zum Wasserfall und seiner Umge­bung.
B

Akureyri

Hafenstadt am Eyjafjördur

Die Stadt mit knapp 20.000 Einwoh­nern liegt am Fjord Eyjafjördur im Norden Islands. Bereits um 1000 nach Christus standen hier die ersten Bauern­häuser.

Aber erst als die Dänen um 1600 einen Hafen mit Handels­posten grün­deten, entwi­ckelte sich nach und nach eine Stadt. In der Mitte befindet sich die in den 1940er-Jahren errich­tete Kirche von Akureyri mit Bunt­glasfenstern, die Szenen aus der isländi­schen Glau­bensge­schichte zeigen. Vom Vorhof der Kirche aus ist der Fjord zu sehen. Im nahe gelegenen Kunst­museum Akureyri werden zeitge­nös­si­sche Werke isländi­scher und inter­na­tio­naler Künstler ausge­stellt.

Zu Gast in einem Hotel bei Akureyri

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt im Bezirk Eyjafjörður, wenige Fahrmi­nuten vom Zentrum von Akureyri entfernt. Jedes der knapp zehn geräu­migen Zimmer hat eine Sitz­ecke und einen Balkon oder eine Terrasse, von wo sich ein weiter Blick über die Fluss­mündung, die Stadt und die Berge.eröffnet.

Morgens wird ein Früh­s­tücksbuffet ange­boten. In Akureyri gibt es neben Geschäften und Restau­rants auch Museen und Sport­ange­bote.

Tröllaskagi

Gebirgige Troll-Halb­insel
Tröllaskagi, die „Troll-Halb­insel“, liegt im Norden Islands nordwest­lich der Stadt Akureyri. Viele Berge errei­chen Höhen über 1000 Metern. Die Eiszeit hat dort viele kleine Glet­scher zurückge­lassen. Vulkane haben sich aufge­türmt und Glet­scher tiefe Trogtäler ausge­ho­belt. Sied­lungen gibt es nur an der Küste: Dort befinden sich die Ortschaften Hofsós, Siglufjörður, Ólafsfjörður und Dalvík. Der höchste Berg ist der 1538 Meter hohe Kerling, der höchste Berg in den Küsten­regionen Islands. Die Isländi­sche Ring­straße Hringvegur durch­quert die Halb­insel in Ost-West-Rich­tung und überquert dabei den Pass Öxnadalsheiði (540 m) sowie das Öxnadalur.

Bota­ni­scher Garten Akureyri

Arkti­sches Expe­ri­men­tierfeld am Polark­reise
Der Bota­ni­sche Garten liegt 45 Meter über dem Fjord im Süden von Akureyri. Seine extreme Lage 50 Kilometer südlich vom Polarkreis macht ihn zu einem inter­essanten Versuchsgarten. Es wird erprobt, welche Sträu­cher, Bäume und andere Pflanzen am Rand der Arktis über­dauern können. Neben arkti­schen Gewächsen werden im Garten Pflanzen aus den gemäßigten Breiten und den Hoch­ge­birgen der Erde kultiviert. Die isländi­schen Pflanzen sind mit etwa 400 Arten in mehreren Teilen des Gartens präsent. Das sind etwa 80 % der in Island vertre­tenen Arten. Der Eintritt in den Garten ist frei. Die Tore sind stets geöffnet.

Goða­foss

Wasserfall der Götter
Goða­foss, der oft Wasserfall der Götter genannt wird, liegt im Nord­osten der Insel und ist einer der größten Wasser­fälle Islands. Der Legende nach warf Þorgeir Ljósvet­ningargoði, der Gesetz­spre­cher am alten Alþingi Parla­ment die nordi­schen Götter­statuen in den Wasserfall als Island christ­lich wur­de. Andere sagen, es liegt an der außergewöhn­li­chen Schön­heit des Ortes. Tatsäch­lich ist der Wasserfall, der durch den Fluss Skjál­fand­af­ljót gespeist wird, ein beein­dru­ckendes Schau­spiel. Er ist bis zu 17 Meter hoch und fällt über 30 Meter breite hufei­senför­mige Klippen; je nach Wasser­stand teilen diese ihn in zwei oder mehr einzelne Fälle.

Súlur

Aussichtsgipfel über Nordis­land
Der Súlur im Norden von Island hat gleich zwei Gipfel, einer ist 1213 Meter hoch, der andere 1144 Meter. Er ist Teil des erlo­schenen Zentralvulkans Kerling, der ihm benach­bart ist. Der Berg ruht auf einem Basalts­o­ckel von ca. 500 Meter Dicke. Der Gipfel besteht jedoch aus leuch­tendem Rhyolith. Unter­halb des Berges liegen Hütten des Isländi­schen Wanderver­eins. Der Weg hinauf von Akureyri ist nicht besonders schwierig. (hin und zurück: 11 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 780 Meter)

Von Akureyri nach Snæfellsnes

361 km | 5:00 h

Borgarvirki

Wikinger­burg auf einem Berg aus Basalt­säulen
Im Westen von Húnavatns­sýsla liegt unweit der Lagune Hóp eine der ganz wenigen Festungs­anlagen in Island. Auf einem 15 Meter hohen natür­li­chen Boll­werk aus Basalt­säulen ruht die eigent­liche Burg, in der man die Reste von zwei Hütten und einem Brunnen aus der Wikingerzeit gefunden hat. Vermut­lich stammt das Bauwerk, um das sich Sagen und Legenden ranken, aus dem 10. oder 11. Jahr­hun­dert und diente als Schutz gegen inne­ris­ländi­sche Feinde. Von oben hat man einen weiten Blick über das Ödland.

Eiríks­staðir

Haus von Eirik, dem Roten
Die isländi­schen Sagen erwähnen Eiríks­staðir als das Heim von Eiríkur Rauði (Erik dem Roten). Die Ruinen gelten weithin als die Über­reste seiner Wohn­statt. Eiríkur tritt in den isländi­schen Sagen als noto­ri­scher Unruhe­stifter auf. Seine Verbre­chen zwangen ihn dazu, von Island zu fliehen und sich in Grön­land niederzulassen. Sein Sohn Leif Erikson, segelte von dort nach Neufund­land – 500 Jahre, bevor Columbus Amerika entdeckte! Das Haus von Erik dem Roten ist heute ein Frei­lichtmuseum, in dessen Mittel­punkt ein tradi­tionelles Torfhaus steht. Eine Führerin in isländi­scher Tracht erzählt am Feuer von der Mühsal des Lebens am Ende der Welt noch bis ins 20. Jahr­hun­dert hinein.

Erps­staðir Creamery

Wo man ein uraltes isländi­sches Lebens­mittel probieren kann
Der tradi­tionelle Milch­bauernhof ist einer der wenigen Höfe, die den Skyr heute auf tradi­tionelle Weise produ­zieren. Skyr wird aus Mager­milch herge­stellt und war Teil der isländi­schen Ernäh­rung, seit das Land im 9. Jahr­hun­dert besiedelt wur­de. In der Molkerei erfährt man alles über die Geschichte, die Herstel­lung und den Geschmack von skyr. Die Gäste sind das ganze Jahr über will­kommen.

Auf der Trollhalb­insel

Durch das Vatnasdalur zu einem Glet­schersee
Der Weg führt durch ein in der Eiszeit ausge­ho­beltes Tal zu einem Glet­schersee. Das Vatnasdalur ist heute spär­lich bewachsen mit Heidekräu­tern und Beeren. Es gibt sumpfige Abschitte und mehrere schmale Bäche sind zu überqueren. Im letzten Abschnitt des Weges tut sich ein Blick auf den Talschluss auf, hinter dem der maje­s­tä­ti­sche Pver­árjökull thront. Mit etwas Glück kann man auf dem See Sing­schwäne sehen. (hin und zurück: 1:45 Stunde, 4,7 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)
C

Snæfellsnes

Island in Miniatur

Die „Schnee­berghalb­insel“ in Westis­land ist von außergewöhn­li­cher Schön­heit. Sie wird auch „Island in Miniatur“ genannt, weil sie auf kleinster Fläche alle Reize der großen Insel wiedergibt.

An der Spitze der Halb­insel ragt weithin sichtbar der Snæfellsjökull empor – ein 1446 Meter hoher Vulkan, der trotz längerer Ruhephasen noch nicht als erlo­schen gilt. Rings um den gewal­tigen Kegel ist ein Natio­nal­park einge­richtet, wo gekennzeichnete Wander­wege in die Wildnis führen. Die wenigen Ortschaften auf Snæfellsnes liegen ausschließ­lich an der Küste. Bei Hellis­sandur steht ein 412 Meter hoher Sende­mast – eines der höchsten Bauwerke Europas.

Zu Gast in einem Hotel auf der Halbinsel Snæfellsnes

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Hotel wur­de 2013 unter Verwendung von innova­tiven Mate­rialien nach Krite­rien der Nach­hal­tigkeit gebaut und liegt mitten auf der Halb­insel Snæfellsnes.

Durch seine zurückhal­tende Fassade und ein stil­volles skan­di­navi­sches Design passt es gut in diese natur­schöne Umge­bung. Die rund 15 Zimmer sind modern und wohn­lich einge­richtet. Mor­gens wird ein reichhal­tiges skan­di­navi­sches Früh­s­tücksbuffet ange­boten; abends serviert das Restau­rant tradi­tionelle isländi­sche Gerichte aus biologi­schen Zutaten. Wande­rungen, Reit- und Glet­scher­touren in der Region können im Hotel gebucht werden.

Faxaflói

Wale in Islands größter Bucht
Die weit geschwun­gene Bucht zwischen den Halb­in­seln Reykjanes im Süden und Snæfellsnes im Norden ist die größte Bucht Islands. An seinen Ufern liegt die Haupt­stadt Reykjavik. An klaren Tagen kann man über die gesamte Bucht schauen und hat dann einen Blick über 120 Kilometer. Da sich in der Bucht immer Wale aufhalten, werden Boots­touren zur Walbe­ob­ach­tung ange­boten.

Bjar­narhöfn

Hai-Museum auf ehema­ligem Wikinger-Hof
Der Hof Bjar­narhöfn wird bereits im Land­nah­me­buch aus dem 11. Jahr­hun­dert erwähnt, als der Wikinger Björn sich hier nieder gelassen haben soll, wohl ein Sohn des bekannten Häupt­lings Ketill Flach­nase, der um 890 n.Chr. mit seiner Familie nach Island kam. Der heutige Besitzer, Hildib­randur Bjar­nason, hat mit seiner Familie auf dem Hof ein kleines, aber eigenwil­liges Hai-Museum einge­richtet – das Shark Museum über Fang und Verarbei­tung des Grön­landhais. Wer will, kann auch mal kosten. Hákarl heißt die isländi­sche Spezialität aus dem fermen­tiertem Haif­leisch. Zu den kleinen Würfeln gibt es dunkles Brot.

Kirkjufell

Berühmter Berg am Grundarfjörður
463 Meter hoch erhebt sich der Berg Kirkjufell auf der Halb­insel Snæfellsnes, unweit des Fischerdorfes Grundarfjörður am gleich­na­migen Fjord. Geschliffen von den Eiszeit­glet­schern ist er keil­förmig und mit steilen Abhängen zurückge­blieben. Der Anstieg zum Gipfel ist äußerst beschwer­lich und nur mit Tritt­si­cher­heit und Erfah­rung zu empfehlen, an manchen Stellen dienen Taue als Kletter­hilfe. Ein Ausflug zum Kirkjufell lohnt sich jedoch auch für all dieje­nigen, die sich die Kletter­partie nicht zutrauen. Zum einen ist die Aussicht von unten auf den Berg, der auch schon als Kulisse für den Dreh von Game of Thrones diente, einzig­artig und zum anderen liegt in unmit­telbarer der Nähe der schöne Kirkjufellsfoss. Der Wasserfall besteht eigent­lich aus drei sepa­raten Strömen, die sich aus einem Fluss, dem Kirkjufellsá, ergeben.

Von Snæfellsnes nach Grindavik

180 km | 2:30 h
D

Blue Lagoon

Künstlicher Thermalsee auf einem Lavafeld

Der 5.000 Quad­r­at­meter große See war ursprüng­lich keine Touris­ten­at­trak­tion, sondern das Abfall­pro­dukt eines nahe gelegenen Geothermal­kraftwerks.

Dort wird Wasser aus einer Tiefe von 2.000 Metern gepumpt, das bis zu 240 Grad Celsius heiß ist. Nachdem es für Fernwärme genutzt wur­de, fließt es in ein Lavafeld, wo das 38 Grad warme Wasser eine blau-weiße Färbung annimmt. Im See kann man gehen oder schwimmen. Viele trinken Sekt oder lassen sich massieren. In den letzten Jahren wur­de der Spabe­trieb immer weiter ausge­baut.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Grindavik

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Boutique-Hotel liegt in Grindavik, ca. einen Kilometer von der Blauen Lagune entfernt. Jedes der Zimmer ist individuell stil­voll und in harmo­ni­schen Farben einge­richtet.

Morgens wird ein Früh­s­tücksbuffet ange­boten, nach­mit­tags können Gäste sich nach Belieben Waffeln machen. In der Lounge mit Kamin kann man in gemüt­li­cher Atmo­sphäre den Pa­no­ra­ma­blick auf die moosbe­deckten Lavafelder genießen. Das Restau­rant serviert landesty­pi­sche Gerichte wie frischen Fisch, Lamm und haus­gemachte Speziali­täten. Zu den weiteren Einrich­tungen des Hauses zählen ein Well­nessbe­reich und ein Fitness­center. Das Hotel bietet einen kostenfreien Shut­tle­service zur Lagune an, zu Fuß läuft man ca. 15 Minuten dorthin.

Reykja­nesskagi

Wo die Grenze zwischen Amerika und Eura­sien verläuft
Die stiefelför­mige Halb­insel liegt im äußersten Südwesten von Island, südwest­lich der Haupt­stadt Reykjavík. Der Name bedeutet Reykjanes-Halb­insel, wobei Reykjanes (deutsch „Rauch­spitze“ oder „Rauchhalb­insel“) heutzu­tage meist nur die äußerste Südwest­spitze, gewis­ser­maßen die Ferse des Stiefels bezeichnet. Die Halb­insel befindet sich in der Rift­zone, durch die die Grenze zwischen der amerika­ni­schen und der eura­si­schen Erdplatte verläuft. Da beide Platten sich pro Jahr um etwa zwei Zentimeter vonein­ander entfernen, kommt es hier besonders häufig zu Erdbeben und Vulkan­ausbrüchen. Darum ist Reykja­nesskagi der heißeste Ort Islands; unter dem Zentralvulkan Gunn­uhver wurden in 1.000 metern Tiefe 300 Grad Celsius gemessen.

Fagradalsfjall

Aktiver Vulkan im Südwesten
Im März 2021 kam es, nach wochenlanger Vorankün­digung durch unzäh­lige Erdbeben unter­schied­li­cher Stärken, zum Ausbruch im Gelding­adalur, am Berg­rü­cken des Fagradalsfjall. Über Wochen haben sich immer weitere Erup­ti­ons­spalten geöffnet. Eine Besonder­heit dieses Vulkan­ausbruchs ist laut Experten die Tiefe, aus der das Magma zur Erdober­fläche befördert wird. Mit 14 – 16 Kilome­tern ist diese deut­lich tiefer als bei jedem anderen Ausbruch der jüngeren Vergan­gen­heit. Die Lava­fontänen haben dabei zum Teil Höhen von bis zu 50 Metern erreicht.
Schnell hat sich das vulka­ni­sche Schau­spiel zum Besu­cherma­gneten enwi­ckelt, sodass durch die Icelandic Search And Rescue Asso­cia­tion (ICESAR) durch Holzpfosten ein Pfad abge­steckt wur­de, der über recht sicheres Terrain führt. Eine gute Kondi­tion sowie feste Wanderbekleidung sind für die rund sieben Kilometer lange Wande­rung, die zum Teil über spitzes Lava­ge­stein und weiche Lehmböden führt, jedoch auf jeden Fall Voraus­setzung. Auch sollten vorab die Wetterbedingungen über­prüft werden. Die Wande­rung beginnt an der Straße 427, ca. zehn Fahrmi­nuten östlich von Grindavík.

Miðlína

Die Brücke zwischen den Konti­nenten
Inmitten der weiten Lavafelder der Reykjanes Halb­insel, Naht­stelle der tekto­ni­schen Platten Eura­siens und Nord­ame­rikas, über­spannt die etwa 15 Meter lange Fußgänger­brücke eine sandige Kluft zwischen zwei schroffen Felswänden. Auf symboli­sche Weise ver­bindet sie so die beiden Erdteile, die aufgrund der anhal­tenden tekto­ni­schen Aktivität des Mitte­lat­lan­ti­schen Rückens jedes Jahr wenige Zentimeter weiter ausein­ander driften. Eine Plakette in der Mitte der Brücke verleiht ihr den Titel „The Bridge Between Contin­ents“.

Von Grindavik nach Keflavik

Mietwagenabgabe

Von Grindavik nach Keflavik

22 km | 23 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Keflavik Flughafen (Desk at Airport)

11 Tage
ab 2.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

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