Padua

Von Wasser umgeben: Marktplatz von Padua

Von Wasser umgeben: Marktplatz von Padua

Glorreiche Universität, Marktplatz im See

Laut Homer wurde die Stadt 30 Kilometer westlich von Venedig von Seefahrern nach der Zerstörung von Troja gegründet. Damit wäre sie eine der ältesten Italiens. Jedenfalls gehörte sie in der römischen Kaiserzeit zu den reichsten Städten der Welt. Verwüstungen während der Völkerwanderung haben jedoch nur wenig davon übrig gelassen. Doch im Spätmittelalter schaffte die Stadt, die durch ein Kanalsystem mit den wichtigsten Flüssen der Po-Ebene verbunden ist, den Wiederaufstieg. Dazu trug auch die glorreiche Universität bei, an der Albertus Magnus und Galileo Galilei gelehrt haben. Sehenswert ist der alte Marktplatz, der von Wasser umgeben ist, und die Cappella degli Scrovegni mit einem Freskenzyklus über Maria und Jesus. Den Vater des Erbauers, den berüchtigten Wucherer Reginaldo Scrovegni, soll Dante in der Hölle getroffen haben.



Sehenswürdigkeiten Padua


Venezia

Inspiration für Künstler, Musiker und Schriftsteller

Die über die Jahrhunderte gewachsene Stadt ist einmalig und von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worden. Ungezählte Kirchen und Paläste zeugen von vergangener Macht und beispiellosem Reichtum der Stadtrepublik. Gegründet wurde die Lagunenstadt in den Wirren des untergehenden römischen Reiches, als Bewohner Oberitaliens vor den Germanen flüchteten. Sie schlossen sich unter der Führung eines Dogen (lat. Duce) zusammen. 829 wurden die Gebeine des Evangelisten Markus nach Venedig überführt, was der Stadt wegen der einsetzenden Pilgerströme einen gewaltigen Schub versetzte. Das Symbol des Heiligen, der Löwe, prägt seitdem das Stadtwappen. Später besetzten venezianische Truppen den Osten Italiens und 1204 sogar Konstantinopel. Auf ihrem Höhepunkt war die Dogenstadt zur vorherrschenden Macht des Mittelmeers aufgestiegen. Mit der Eroberung Konstantinopels durch die Türken und der Erschließung der westlichen Hemisphere durch Spanier, Portugiesen und Holländer setzte der Niedergang serrenissima repubblica ein. Nach dem Wiener Kongress spielte die Stadt politisch keine Rolle mehr und wurde Österreich zugeteilt. Seit 1866 gehört sie zu Italien. Venedig hat Generationen von Malern, Schriftstellern und Musikern inspiriert, weil es mehr ist als eine Stadt: nämlich ein Mythos von Reichtum und Schönheit, aber auch von Tod und Vergänglichkeit. Dazu trägt auch das langsame Versinken der Stadt in ihrem Untergrund bei.




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