Casentinesi

Casentenesi: Heimat für Wölfe und Steinadler

Casentenesi: Heimat für Wölfe und Steinadler

Wolf und Steinadler in der Bergwildnis

Die Berglandschaft zwischen der Toskana und der Romagna ist Teil des nördlichen Apennin und wird durch einen Naturpark geschützt. Hier wachsen die größten und besterhaltenen Naturwälder Italiens mit einer erstaunlichen Vielfalt von Flora und Fauna. Sensationell ist die gelungene Wiedereingliederung von Wolf und Steinadler. Über Jahrtausende haben auch Menschen hier gewohnt und die Landschaft gestaltet, wovon uralte, verlassene Steindörfer und Maultierpfade zeugen. Besonders sehenswert ist der Besuch von Camaldoli, einem Kloster in der Bergwildnis aus dem 11. Jahrhundert, und La Verna, der „Schicksalshöhle des heiligen Franziskus“.



Sehenswürdigkeiten Casentinesi


Kloster La Verna

Aufenthaltsort des Heiligen Franziskus

Das Kloster am Südwesthang des Monte Penna geht auf Franz von Assisi zurück, der 1214 zum ersten mal dort war und nur ein paar einfache Hütten und ein Kirchlein errichten ließ. Zehn Jahre später soll Franziskus hier die Wundmale Christi empfangen haben. Nach seiner Ankunft sollen sich die Vögel des Waldes auf einer Eiche niedergelassen und den Heiligen mit ihrem Gesang begrüßt haben. An der Stelle der alten Eiche wurde 1602 die Kapelle der Vögel erbaut. Auffallend ist heute allerdings die Basilika, die erst hundert Jahre nach Franziskus gebaut wurde. 

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