Costa Smeralda

Inseln, Strände, türkises Meer: Costa Smeralda

Inseln, Strände, türkises Meer: Costa Smeralda

Türkises Meer und herrliche Strände an der Smaragdküste

Rund 15 Kilometer nördlich von Olbia beginnt die „Smaragdküste“ mit herrlichen Stränden, türkisfarbenem Meer, kleinen Inseln und bizarren Granitfelsen. Wegen der landschaftlichen Schönheit, der Qualität seiner Strände und der Klarheit des Wassers gehören sie zu den beliebtesten Küstenregionen im Mittelmeer. Anfang der 1960iger Jahre hat hier der Prinz Aga Khan eines der exklusivsten Feriengebiete für die Reichen der Welt im Mittelmeer angelegt. Viele der im traditionellen Baustil der Insel gehaltenen Unterkünfte sind nur vom Wasser aus zugänglich. Inzwischen hat auch hier der Massentourismus Einzug gehalten, dem man allerdings noch gut entkommen kann. Lohnenswert ist auch ein Ausflug nach Palau und die Überfahrt zur Insel Maddalena, die in einem Nationalpark liegt. Wer sein Auto auf die Fähre mitnimmt (ca. 20 Euro) kann auch in entlegene Gebiete fahren und die Schönheit des Archipels erkunden.



Sehenswürdigkeiten Costa Smeralda


Monte Moro

Ausblicke über die Costa Smeralda

Der 422 Meter hohe  Berg im Hinterland der Costa Smeralda ist relativ unbekannt, obwohl er phantastische Ausblicke über die gesamte Costa Smeralda, den Golf von Arzachena und den Archipel La Maddalena bietet. Die abgerundeten Granitfelsen der Gallura ragen aus dem Grün der Macchia und der Bäume heraus und bilden einen herrlichen Farbkontrast zum tiefblauen Meer und den weißen Inseln. Eine Zufahrtsstraße zweigt von der Hauptstraße SP 59 ab und wird später zur Staubpiste, die sich über Serpentinen bis zum Gipfel hinaus windet und einigermaßen gut zu befahren ist.


La-Maddalena-Archipel

Mediterrane Trauminseln

Das La Maddalena Archipel ist die bedeutendste Inselgruppe im Nordosten Sardiniens. Ihre malerischen Buchten und Klippen, ihre Felsen und Strände werden von einem 15.000 Hektar großen Nationalpark geschützt. Die Hauptstadt der Insel, La Maddalena, hat eine hübsche Altstadt und einen Hafen. Eine Panoramastraße erschließt die Insel und ihre Küsten. Auf der Nachbarinsel Caprera, steht das Haus von Guiseppe Garibaldi. Darin ist heute ein Museum untergebracht, das über den italienischen Nationalhelden und Guerillakämpfer informiert. Garibaldi, der für die nationale Einheit Italiens stritt, verbrachte seinen Lebensabend auf Caprera, wo er 1882 starb.


Grab der Riesen von Li Lolghi

Gigantengrab bei Arzachena

Das Gigantengrab bei Arzachena erhebt sich über einer von Granitfelsen begrenzte Ebene. Es ist 27 Meter lang. Die Mitte bildet eine Megalith-Stele von vier Metern Höhe. Vermutlich gehört das Grab zu einer benachbarten Siedlung, der 1,5 Kilometer entfernten Nuraghe Lu Naracu. Insgesamt gibt es 321 Gigantengräber auf Sardinien. Sie stammen alle aus der Bronzezeit um 2200 bis 1600 vor Christus und sind damit älter als die Nuraghenkultur.


San Pantaleo

Durch die duftende Macchia über dem Golf von Arzachena

Nur wenige Kilometer hinter der Costa Smeralda duckt sich das Bergdorf San Pantaleo zwischen zackige, bizarr geformte Granitberge. Die flachen Häuschen im Schatten der Pfarrkirche erinnern an die Behausungen der Gallura-Hirten. Ein kurzer Weg führt durch die duftende Macchia unterhalb der Felsen. Dabei hat man die ganze Zeit einen schönen Blick über den Golf von Arzachena. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,7 Kilometer, auf und ab: 320 Meter)

Umfulana Route


Porto Rotondo

Jachthafen mit lebendiger Piazza

Der südlichste Ferienort der Costa Smeralda gruppiert sich um einen mondänen Jachthafen. Mittelpunkt ist eine kleine Piazza, wo sich das Leben abspielt. Fährt man weiter bis zum Ende der Landzunge, kommt man zur Punta di Volpe, wo man einen weiten Blick über das Meer und den Golfo di Marinella hat. Der Badestrand mit goldgelbem Sand ist ideal für Familien und Taucher.


Capo Testa

Badebuchten zwischen tierähnlichen Granitblöcken

Die Halbinsel im Nordwesten hat einen sehenswerten Leuchtturm und viele beeindruckende Granitfelsen, die vom Wind bizarr geformt sind und wegen erkennbarer Ähnlichkeit mit Tiernamen bedacht wurden. Von einem Parkplatz aus ist Valle di Luna zu erreichen, das seinen Namen den berauschenden Vollmondfesten verdankt, die in den 1960iger Jahren hier stattgefunden haben. Viele Hippies und Aussteiger haben sich in den Höhlen des Tals niedergelassen; einige von ihnen blieben bis heute. Capo Testa bietet eine Vielzahl von kleinen Badebuchten. (2 Stunden, 5,6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Umfulana Route


San Simplicio

Romanisches Kleinod in Olbia

Die romanische Basilika in Olbia ist nach dem ältesten Bischof von Sardinien benannt. Die Kirche ist das größte architektonische Kleinod der Gallura, obwohl sie schlichter wirkt als andere romanische Kirchen auf der Insel. An den Wänden stehen Meilensteine einer Römerstraße und Grabsteine.




Weitere Sehenswürdigkeiten Costa Smeralda




Reisebeispiele Costa Smeralda

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