Lucca und Umgebung

2.000 Jahre Urbanität: Amphiteatro Romano

2.000 Jahre Urbanität: Amphiteatro Romano

Renaissance-Stadt am Fuß der Apuanischen Alpen

Die Stadt am Fuße der Apuanischen Alpen im Nordwesten der Toskana ist weniger bekannt als ihre Schwestern Florenz und Siena und darum viel beschaulicher. Im späten Mittelalter war sie dank der Protektion deutscher Kaiser wesentlich bedeutender. Sie ist noch heute ganz von einem mächtigen, mittelalterlichen Wall umgeben. In der einheitlichen, von der Renaissance geprägten Stadt finden sich immer wieder großartige Bürgerpaläste, ein Dom mit prächtiger Fassade und ein Renaissance Platz auf den Fundamenten eines römischen Amphitheaters. Durch die Stadt, die die Heimat vieler bekannter Komponisten wie Boccherini oder Puccini ist, führt ein romantischer Spazierweg. 



Sehenswürdigkeiten Lucca und Umgebung


Collodi

Heimat des Pinocchio

Das Dorf 16 Kilometer östlich von Lucca ist einen Ausflug wert. Dort wurden die „Geschichten einer Gliederpuppe“ geschrieben, die als Abenteuer des Pinocchio in die Weltliteratur eingegangen sind. Der Parco di Pinocchio erinnert daran. Oberhalb des Dorfes befindet sich die Villa Garzoni, eine großartige luccheser Barockville mit herrlichem Terrassengarten aus dem Jahr 1652.


Versilia

Toskanische Riviera

Die Küstenlandschaft Zwischen Marina di Massa bis Viareggio wird auch die toskansiche Riviera genannt. Dort gibt es jede Menge Strand, hinter dem sich ein Badeort an den nächsten reiht. Der älteste ist das mondäne Viareggio, wo schon 1827 die ersten Badeanstalten eröffnet wurden.


Montecatini

Habsburger Kurort mit Art-Nouveau-Architektur

Der von Habsburger Herzögen gegründeten Kurort ist heute einer der größten und berühmtesten Heilbäder Italiens und Zentrum der Art-Nouveau-Architektur. Am nordöstlichen Ende des Kurparks liegt die Talstation der Standseilbahn, die hinauf zum ursprünglichen Ort Montecatini Alto fährt. Die Funicolare di Montecatini Terme ist die älteste Standseilbahn Italiens. Oben auf dem Marktplatz von Montecatini Alto kann man die Aussicht genießen und einen Cappucino trinken.

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Marina di Pietrasanta

Aufgeräumte, saubere und bezahlbare Privatstrände

Wunderbar für einen Strandaufenthalt geeignet ist Marina di Pietrasanta mit aufgeräumten, sauberen und bezahlbaren Privatstränden. In den Abendstunden kann man in der Fußgängerzone von Pietrasanta flanieren ohne auf Touristen zu treffen. Stattdessen gibt es das pralle italienische Leben und tolle Restaurants. Nach Marina di Pietrasanta gelangt man von Pietrasanta über die mehrere Kilometer lange Allee „Viale Apua“.


Vinci

Geburtsort Leonardos und seiner 16 Halbgeschwister

Leonardo da Vinci wurde am 15. April 1452 in Vinci geboren. Sein Name ist also eine Herkunftsbezeichnung. Sein Vater war ein Notar und bei der Geburt 25 Jahre alt. Die Mutter war die 22-jährige arabische Sklavin Caterina. Sie heiratete später einen Töpfereibesitzer und bekam fünf weitere Kinder. Der Vater heiratete noch vier Mal und hatte von seinen letzten beiden Frauen neun Söhne und zwei Töchter. Heute hat der beschauliche Ort 15.000 Einwohner und liegt an einer idyllischen Nebenstraße nahe Florenz. Das Geburtshaus steht im Ortsteil Anchiano. In der mittelalterlichen Burg über Vinci ist ein Museum eingerichtet, das Zeichnungen und Modelle von Leonardos  Erfindungen beherbergt.


Pistoia

Lebendiges Marktviertel mit Geschäften und Cafés

Die Stadt im fruchtbaren Ombrone-Tal lohnt einen Besuch wegen seiner Altstadt. Rund um das lebendige Marktviertel mit Geschäften und Cafés stehen mittelalterliche Bauten von großem Charme, allen voran die Kathedrale und das achteckige Baptisterium. Anfang Juli wird Pistoia zum Mekka der Blues-Fans, wenn beim jährlichen Festival Größen wie Jerry Lee Lewis oder Chuck Berre auf dem Domplatz auftreten.


Carrara

Strahlend weiße Marmorsteinbrüche

Vor der malerischen Kulisse der Apuanischen Alpen und der strahlend weißen Marmorsteinbrüche liegt die Kleinstadt, die der Marmor reich und weltweit bekannt gemacht hat. Noch heute werden etwa eine Million Tonnen Marmor jährlich abgebaut. Bekanntestes Werk aus Carrara-Marmor ist Michelangelos David. Die historischen Steinbrüche kann man besichtigen und im Museo Civico del Marmo viel über die Geschichte des Marmorabbaus erfahren. Auch in der Stadt wurde das kostbare Material verarbeitet, z.B. im romanischen Duomo di Sant'Andrea aus dem 11. Jahrhundert. Davor steht die Fontana del Gigante. Der eigentümliche Brunnen von Baccio Badinelli ist ein Denkmal für die 1951 gekenterte Andrea Doria, die in Form von Neptun auf zwei Delfinen steht.




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