Montepulciano und Umgebung

Juwel der Renaissance: Montepulciano

Juwel der Renaissance: Montepulciano

Hügelstadt des Vino Nobile

Die Stadt verdankt ihre Bekanntheit dem Wein der Umgebung, dem Vino Nobile, der zu den interessantesten Weinen der Toskana zählt. Hoch auf einem Hügel gelegen ist Montepulciano aber auch architektonisch sehenswert. Bauten der Gotik und der Renaissance fügen sich zu einem einheitlichen und geschlossenen Stadtbild, was auch für Mittelitalien besonders ist. Die Piazza Grande mit dem Dom aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den schönsten Plätzen Italiens.



Sehenswürdigkeiten Montepulciano und Umgebung


Monticchiello

Mittelalterliches Dörfchen zwischen zwei Renaissancestädten

Monticchiello ist ein mittelalterliches Dörfchen abseits der großen Straßen und mit großer Aussicht nach Norden. Am schönsten ist es, wenn man sich dem malerischen Ort zu Fuß nähert – auf der alten Strada Panoramica. Heute ist sie ein Wanderweg, der von Montepulciano nach Pienza führt. Einkehren kann man am besten in Monticchiello, wo es eine Osteria gibt. (3:30 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

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Pienza

Reißbrettstadt aus der Renaissance

Die Stadt war eine der ersten, die in der Renaissance systematisch am Reißbrett geplant wurden. Gründer und Namensgeber war Papst Pius II, der eine „ideale Stadt“ bauen lassen wollte. Die zentrale Piazza Comunale wird vom Dom, dem Rathaus und zwei Palazzi gesäumt. Von dort führen Straßen in alle Richtungen. Die südwestlich gelegene Lokalität Terrapille dient Fotografen aus aller Welt als toskana-typisches Postkartenmotiv. 1999 war sie zudem einer der Drehorte für den Film Gladiator. Der Domplatz sowie der Palazzo Piccolomini dienten 1968 als Drehorte der 1969 mit zwei Oscar (beste Kamera, bestes Kostümdesign) ausgezeichneten Verfilmung von Shakespeares „Romeo und Julia“.


Valle d'Orcia

Weinberge, Burgen und blumengeschmückte Dörfer

Das Valle d'Orcia begeistert mit seiner anmutigen Kulturlandschaft, seinen Burgen und verwinkelten Dörfern. Der kurze Rundweg beginnt in Bagno Vignoni, das statt eines zentralen Platzes ein großes Thermalbecken hat. Bereits die Römer haben hier gebadet und nach ihnen viele Päpste. Ziel des Weges ist Castello Ripa d'Orcia mit seiner wundervollen Aussicht über das Orcia-Tal.

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Cetona

Lebhafter Marktflecken in der Südtoskana

Das Städtchen mit seiner mittelalterlichen Burg, seinen malerischen Gassen und dem Markt, der erst nach der Mittagshitze lebendig wird, ist typisch für die Südtoskana. Wegen seines autofreien, mittelalterlichen Stadtkerns gehört es zu den hundert schönsten Ortschaften Italiens und ist deshalb mit der „Bandiera Arancione“ ausgezeichnet. Es hat keinen Industriegürtel und liegt da wie vor 200 Jahren. Sehenswürdigkeiten sind die beiden Franziskanerklöster und das Castello di Fighine; beide betreiben Restaurants mit Sterneköchen. 


Auf den Monte Cetona

Aussicht nach Umbrien vom dritthöchsten Berg der Toskana

Der Aufstieg auf den immerhin 1.148 Meter hohen Berg ist vergleichsweise einfach. Dafür hat man vom Gipfel aus eine phänomenale Sicht auch die Berge Umbriens. Das große Gipfelkreuz erinnert daran, das der Weg auf den dritthöchsten Berg der Toskana einst ein Kreuzweg war. (2:40 Stunden, 9 Kilometer, auf und ab: 380 Meter)

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Lago Trasimeno

Warmer See im umbrischen Hügelland

Im umbrischen Hügelland liegt Italiens viertgrößter See. Noch heute leben die Menschen in den Dörfern ringsum vom Fischfang. Obwohl es viele Badestellen und Campingplätze gibt und das Wasser im Sommer sehr warm wird, ist die Wasserqualität nicht von erster Güte. Stattdessen kann man auf schönen Wegen durch die sanfte Landschaft wandern oder radfahren, z.B. zum Castiglione del Lago, das über einer befestigten Landzunge thront.


Montalcino

Rotweinstadt am Monte Amiata

Das etwa 50 Kilometer südlich von Siena gelegene Städtchen thront über den sanften Hügeln der südlichen Toskana. Ursprung des Ortes ist die Festung aus dem 14. Jahrhundert, die von der mittelalterlichen Feindschaft der Florentiner und Sienesen zeugt. Bekannt ist Montalcino vor allem wegen des Rotweins, der im Schutze des Monte Amiata, dem mit 1.700 Metern Höhe höchsten Berg der Toskana, besonders gut gedeiht. Seitdem die Winzer die Ertragsmenge konsequent begrenzen und den Fassausbau auf zwei Jahre reduziert haben, gilt der Brunello di Montalcino als einer der besten Weine Italiens.


Monte Amiata

Höchster Berg der Toskana

Vor 180.000 Jahren ist der Vulkan zum letzten Mal ausgebrochen. Heute ist er mit 1.738 Metern der höchste Berg der Toskana. Die Hänge sind größtenteils mit Kastanien, Buchen und Eichen dicht bewaldet. Darin leben Schlangenadler, Schmutzgeier, der Lannerfalke und der Wolf. Wanderwege führten durch die Waldzone zum Gipfelkreuz, von dem aus man einen weiten Blick über die südliche Toskana hat.




Reisebeispiele Montepulciano und Umgebung

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