Halbinsel Sinis

Badestrände auf Halbinsel: Sinis

Badestrände auf Halbinsel: Sinis

Paradies für Wasservögel und Strandurlauber

Die Halbinsel westlich von Oristano ist mehr als ein Paradies für Strandurlauber. Die vielen Lagunen und Flachwassergebiete ziehen zahllose Vögel an. Mehr als 150 Arten werden hier registriert – unter ihnen Kormorane, Seeschwalben und Kolbenenten. Zwischen den Badeplätzen finden sich die Ruinen der 3.000 Jahre alten phönizisch-punischen Stadt Tharros, die vor 1.000 Jahren verlassen wurde, als sarazenische Piraten die Küsten unsicher machten. Ein gepflasterter Weg aus dunklem Basalt führt in die Vergangenheit: zu einem Tempel der Demetra, einer kultischen Opferstätte und einer römischen Totenstadt. Wer sich vom Trubel der überlaufenen Sehenswürdigkeiten erholen will, sollte den Spazierweg um das südlich gelegene Capo San Marco machen. Zu den vorgelagerten Inseln werden Bootsfahrten vom Hafen Torre Grande aus angeboten.



Sehenswürdigkeiten Halbinsel Sinis


Capo Mannu

Spazierweg zu zwei Piratentürmen

Das sturmumtoste Kap an der Westküste vor der Halbinsel Sinis ist ein Geheimtipp unter Surfern. Wer das Capo Mannu zu Fuß umrunden möchte, kommt an zwei alten Wachtürmen vorbei, die die spanischen Besatzer gegen Piratenüberfälle aufgestellt haben. (2:15 Stunden, 7,5 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Umfulana Route


Tharros

Griechische Ruinen hinter hellen Sandstränden

Die Ruinen der phönizisch-punischen Stadt Tharros liegen auf dem Vorgebirge, das sich von der Sinis-Halbinsel südlich bis zum Capo San Marco erstreckt. Vom 11. Jahrhundert v. Chr. war diese Stadt bis in die späte römische Kaiserzeit eine reiche Handelskolonie, Hafenstadt und Festung. Fluchtartig wurde sie erst im 11. Jahrhundert nach Christus verlassen, nachdem sie mehrmals von Piraten ausgeplündert wurde. Zurück blieben die Ruinen auf einem Hügel, die hellen Sandstrände und die herrliche Aussicht über den Golf.

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