Valle dei Templi

Valle dei Templi: versunkene Welten

Valle dei Templi: versunkene Welten

Antike Tempelstadt

Das sogenannte Tal der Tempel liegt eigentlich auf einer Anhöhe. Es besteht aus einer einzigartigen Ansammlung antiker Tempel, die in zwei Gruppen zusammengefasst sind: Zur östlichen gehören der Tempel des Herkules (500 v. Chr.), die antiken und frühchristlichen Totenstädte um die Villa Aurea und der Concordiatempel, der deshalb gut erhalten ist, weil er über ein Jahrtausend als Kirche diente. Die zweite Tempelgruppe liegt weiter westlich. Dort beeindruckt der Tempel des Zeus – auch nach seiner Zerstörung durch ein Erdbeben: kolossale Trümmermassen aus Säulen und Steinblöcken zeugen von der kultischen und politischen Bedeutung dieses Heiligtums. Ursprünglich als römisches Siegesmonument gedacht, musste es natürlich größer als der konkurrierende Tempel von Selinunt sein. Die faszinierende Tempelstadt, in der die Mythen der Antike noch leben, ist im benachbarten Museo Archeologico Regionale hervorragend beschrieben und ausgestellt.

www.valleyofthetemples.com



Sehenswürdigkeiten Valle dei Templi


Giardino della Kolymbetra

Verwunschener Garten am Dioskurentempel

Am Dioskurentempel im Valle di Templi liegt der verwunschene Garten in einem fruchtbaren und wasserreichen Tal. Wo bereits vor 2000 Jahren Bewässerung durch Kanäle stattfand, wachsen heute Zitronen- und Orangenhaine. Dazwischen laden schattige Plätze zu einem Picknick ein.


Capo Bianco

Leuchtend weißer Sand am Fuß des Kreidefelsens

Unterhalb der Ausgrabungsstätte von Eraclea Minoa, einer Tochterstadt von Selinunt, liegt der Capo Bianco zu Füßen eines Kreidefelsens. Der Strand mit leuchtend weißem Sand diente antiken Seefahrern als Orientierungspunkt und ist bis heute unverbaut. Ein schöner Weg führt an der Küste von Eraclea aus nach Südosten bis Torre Salsa. Zurück kann man oberhalb der Klippen gehen.




Reisebeispiele Valle dei Templi

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