Trieste

Austro-venezianisches Stilgemisch: Rathaus von Triest

Austro-venezianisches Stilgemisch: Rathaus von Triest

Austro-venezianisches Flair

Vom Mittelalter bis zum Ende des 1. Weltkriegs gehörte die Stadt am gleichnamigen Golf zu Habsburg. Als eine der wenigen Hafenstädte, über die das k.u.k. Regime verfügte, erlangte sie überregionale kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. Nach 1918 verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung und geriet in einer Randlage. Noch heute ist das Stadtbild durch eine eigentümliche austro-venezianische Mischung bestimmt, die sich beispielhaft in den neoklassischen Fassaden an der Piazza dell'Unita spiegelt. Ein römisches Amphitheater und das Arco di Riccardo, ein römisches Stadttor, zeigen jedoch, dass die Stadt darüber hinaus eine über 2.000 Jahre alte Geschichte hat.



Sehenswürdigkeiten Trieste


Castello di Miramare

Romantisches Schloss auf einer Felsklippe im Meer

„Schloss Meerblick“ liegt auf einer Felsenklippe in der Bucht von Grignano vor Triest. Es wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts für den Erzherzog Ferdinant von Österreich erbaut, der für die Architektur und den Park detaillierte Anweisungen gab. Nach dem Tod von Maximilian und der Rückkehr seiner geistig verwirrten Gattin nach Belgien wurde das Schloss zu einer Sommerresidenz der Habsburger. Berühmt sind neben dem Schloss auch die ausgedehnten Gartenanlagen auf einem ursprünglich kargen Felsvorsprung. Erzherzog Ferdinand Maximilian wollte hier einen Ort der Meditation schaffen, wo Natur und Kunst eine harmonische Verbindung eingehen. 

Zur Website:
www.castello-miramare.it


Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte

Namensgebend für das Gestüt an der italienisch-slowenischen Grenze sind die Lipizzaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahrhundert gezüchtet werden.  Die schneeweißen Pferde sind eine Kreuzung andalusischer Hengste mit einheimischen Stuten. Ihre Gelehrsamkeit und Robustheit brachte die Pferde zunächst zu Dressurzwecken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spanischen Hofreitschule beim kaiserlichen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Sprachen angeboten. Eine Besichtigungsfahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorführungen der klassischen Lipizzaner-Dressurreitschule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reitstunden und geführte Ausritte angeboten.

Zur Website:
www.lipica.org


Muggia

Venezianische Badestadt

Da venezianische Badstädtchen mit 13.000 Einwohnern ist der einzige Ort auf Istrien, der noch zu Italien gehört. Es hat einen kleinen Hafen neben der schmucken Altstadt und eine Wallfahrtskirche aus dem 10. Jahrhhundert, die Muggia Vecchia. Von dort überschaut man die Bucht und auf der anderen Seite die Stadt Triest.

Zur Website:
www.turismofvg.it




Reisebeispiele Trieste

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