Ancona

Charmanter Badeort bei Ancona: Sirolo

Charmanter Badeort bei Ancona: Sirolo

Wo der Apennin ins Meer ragt

Von der Po-Ebene bis zur Halbinsel Gargano weist die Adriaküste viele flache Sandstrände auf, weshalb hier besonders viel Badetourismus stattfindet. Eine Ausnahme bildet Ancona, wo ein Ausläufer des Apennin bis ins Meer ragt und ideale Bedingungen für einen Hafen schafft. Bereits die Griechen haben 390 v.Chr. einen Hafen gebaut, der bis heute die wirtschaftliche Basis der Region bildet. In der Nähe befindet sich der Badeort Sirolo, der sich trotz seiner Beliebtheit einen gewissen Charme bewahrt hat.



Sehenswürdigkeiten Ancona


Due Sorelle

Küstenwanderung zu einem Badestrand

Sirolo, am Südrand des Küstenvorgebirges Conero gelegen, gilt als Königin der italienischen Seebäder und die Wanderung zu den »zwei Schwestern als eine der schönsten in Italien. Aus den Flanken des Vorgebirges haben die Wellen einige größere und viele winzige Buchten herausgewaschen. Am Nordende einer dieser Buchten, die nur auf einem steilen Pfad oder per Boot zu erreichen ist, ragen zwei mächtige Kalksteinnadeln aus dem Meer, Le Due Sorelle. Ein Bad im kristallklaren Wasser an diesem Strand macht die Wanderung zu einem besonderen Vergnügen. (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 4:20 Stunden, auf und ab: 723 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Fano

Italienische Küstenstadt mit römischen Überresten

Die Küstenstadt an der Mündung des Flusses Metauro hat mehr zu bieten als schöne, ausgedehnte Strände. Das liegt daran, das die Via Flaminia vor 2000 Jahren die Adriaküste bei Fano mit der Hauptstadt Rom verband. Wer in die Stadt wollte musste durch den Arco d'Augusto, ein prächtiges Stadttor, das 10 nach Christus erbaut wurde. Heute ist es das Wahrzeichen der Stadt. Auch die Basilika der Stadt ist römischen Ursprungs.

Zur Website:
www.comune.fano.pu.it


Monte Conero

Bergrücken über der Adria

Der 572 Meter hohe Berg ist die einzige Erhebung an der adriatischen Küste zwischen Venedig und dem Gargano. Der Name stammt vom griechischen Komaròs für den Erdbeerbaum, der an den Hängen des Berges wächst. Zur Pflanzenwelt gehören außerdem Eichen, Steineichen, Aleppo-Kiefern und Mittelmeer-Zypressen. Wegen seiner vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt ist der Conero als Naturpark geschützt. Zu seinen Bewohnern zählen Dachse, Steinmarder, Mauswiesel, Gelbbauchunken, Wanderfalken, Eisvögel und Fahlsegler. Ein Rundwanderweg führt über den Kamm – mit toller Aussicht über die Adria. (Hin und zurück: 10 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 451 Meter).

Umfulana Route:
www.komoot.de


Sirolo

Badestädtchen mit mittelalterlichem Flair

Das Städtchen an der Südseite des Monte Conero profitiert seiner Höhenlage: Während die Adria ansonsten flach ist, steigt hier das Land stärker an. Das Wasser ist klar, und die Strände sind etwas kleiner als anderswo. Spiaggia Urbani befindet sich genau unter dem Dorf von Sirolo. Vom Zentrum ist er ca. 300 Meter entfernt. Er besteht aus Kiesel- und großen Steinen. Spiaggia di San Michele ist lang und erstreckt sich von Spiaggia Ubani bis unter den Monte Conero. Er ist ca. 500 Meter weit vom Zentrum Sirolos entfernt. Spiaggia dei Lavori besteht aus Kieselsteinen und größeren Steinen, die vom Meer und Wind geglättet wurden.

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