Äolische Inseln

Azurblaues Wasser: Äolische Inseln

Azurblaues Wasser: Äolische Inseln

Versunkene Vulkane nördlich von Messina

Das Archipel 30 bis 80 Kilometer nördlich von Messina ist nach Äolos, dem griechischen Gott des Windes, benannt, der hier mächtig weht, weil die Inseln sein Zuhause sind. Schon vor Jahrtausenden hat er Odysseus hier beherbergt. Die Äolischen Inseln sind im Meer versunkene Vulkane, von denen zwei, der Vulcano und der Stromboli, noch aktiv sind. Rings um die Inseln ist das Meer kristallklar und azurblau. Aufgrund des bis in den November warmen Klimas wachsen hier Bananen und viele andere subtropische Pflanzen. An den Steilküsten gibt es wenig Badestrände, weshalb die Inseln weitgehend vom Massentourismus verschont blieben. Wanderer dagegen finden hier hervorragende Möglichkeiten. Ausflüge zu den Äolischen Inseln macht man am besten von Milazzo aus.



Sehenswürdigkeiten Äolische Inseln


Auf den Stromboli

Zwischen Ascheregen und Donnergetöse auf Europas aktivsten Vulkan

Wer den aktivsten Vulkan Europas besteigt, muss nicht lange auf rotglühende Magma und Ascheregen warten. Die Ausbrüche sind zumeist harmlos und können im Dunkeln sogar vom Meer aus beobachtet werden. Die Geräuschkulisse bei einem Ausbruch geht durch Mark und Bein und lässt einen ehrfürchtig innehalten. Die Wanderung führt von San Vincenzo  bis auf den Kraterrand. (hin und zurück : 8 Kilometer, 3:50 Minuten, auf und ab: 853 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Monte Fosso delle Felci

Wanderung auf einen Aussichtsvulkan

Der 962 Meter hohe Berg ist einer der beiden Zwillingsvulkane auf Salina. Wegen seiner Höhe zieht er viel Regen an, so dass dichte, grüne Wälder an seinen Hängen wachsen. Ein Wanderweg führt von S. Maria Salina zwischen Kiefern und Kastanien hinauf bis fast zum Krater. Danach wird der Sattel überquert und es geht hinab auf die andere Seite der Insel nach Rinella. Zurück kann man den Inselbus nehmen. (6 Stunden, 9,5 Kilometer, auf und ab: 910 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Nach Vulcano zum Schlammbad

Tagesausflug von Lipari

Der Name der drittgrößten Äolischen Insel ist nicht von „Vulkan“ abgeleitet, es ist umgekehrt: Die Vulkane sind nach der Insel benannt. Sie galt als Schmiede des römischen Feuergottes, Vulcanus und ist  bereits aus großer Entfernung am penetranten Schwefelgestank zu erkennen. Vom Anlegesteg aus ist der Weg zum Gipfelkrater zwar kurz, er kann aber je nach Vulkanaktivität recht unangenehm werden. Die Schwefeldämpfe sollten nicht eingeatmet werden. Anschließend kann man ein Schlammbad nehmen, wie es schon vor Tausenden von Jahren Griechen und Römern gemacht haben, die die Heilkraft des mineralhaltigen Schlamms besonders schätzten. Allerdings sollte man sich dazu möglichst alte Badesachen mitnehmen. Sie werden nach dem Bad nämlich noch eine Weile stinken. (zum Krater: 6,7 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 370 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Salina

Vulkaninsel mit subtropischer Vegetation

Salina liegt nordwestlich der Hauptinsel Lipari. Sie ist mit knapp 30 Quadratkilometern die zweitgrößte der Äolischen Inseln. Das Erscheinungsbild der Insel prägen die Zwillingsvulkane Monte Fossa delle Felci (962 m) und Monte dei Porri (860 m). Im Gegensatz zu den anderen Inseln des Archipels hat Salina eine Süßwasserquelle und ist dadurch reich an Vegetation. Bis auf die unmittelbare Umgebung der Orte und einen schmalen Küstenstreifen im Nordosten steht die ganze Insel unter Naturschutz. Der Fährhafen der Insel befindet sich in Santa Marina Salina, eine weitere Schiffsanlegestelle gibt es in Rinella.

Mehr Info:
www.italien-inseln.de


Stromboli

Ursprüngliche Insel unter einem aktiven Vulkan

Fast kegelförmig ragt der Vulkan 926 Meter aus dem Meer; vom Meeresgrund sind es sogar 3.000 Meter. Der Stromboli bildet eine nur zwölf Quadratkilometer große Insel, was bei seiner Höhe ungewöhnlich klein ist. Gut 500 Menschen wohnen auf dem aktiven Vulkan, dessen Lava über die „Sciara del Fuoco“ (die Feuerrutsche) im Norden ins Meer fließt. Die Insel ist autofrei. Es gibt nur motorisierte Dreiräder und Motorroller. Heute wird Landwirtschaft nur im unteren Bereich betrieben. Die Terrassenzonen oberhalb 100 Meter werden langsam von der Natur zurückerobert. Trotz zahlloser Touristen, die mit Schnellbooten von Messina, Milazzo oder Neapel kommen, hat die Insel viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt. Ein schöner Rundweg führt über Maultierpfade in Richtung Gipfel.

Mehr Info:
geology.com




Weitere Sehenswürdigkeiten Äolische Inseln




Reisebeispiele Äolische Inseln

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