Civita Castellana

Civita Castellana: Forte Sangallo

Civita Castellana: Forte Sangallo

Mittelalterliches Städtchen auf Felsplateau

Die Bischofsstadt mit weniger als 20.000 Einwohnern liegt zwischen Tiber und dem vulkanischen Hügelland der Moni Cimini auf einem Felsplateau, das von den tief eingeschnittenen Tälern des Rio Maggiore und des Rio Filetto gebildet wird. Sie steht auf den Grundmauern der 2.500 Jahre alten Hauptstadt der Falisker,  Falerii Veteres. Das Forte Sangallo wurde von Antonio da Sangallo im Auftrag von Papst Alexander VI. erbaut und beherbergt heute das Museo dell’Agro Falisco mit Funden der Falisker.



Sehenswürdigkeiten Civita Castellana


Abbazia di Farfa

Ältestes Kloster im christlichen Abendland

Etwa 20 Kilometer nordöstlich von Rom kommt man ins nordöstliche Latium und damit in eine andere Welt. Die abwechslungsreiche Hügellandschaft zwischen Meer und Appennin bezaubert durch ihre Anmut und Grazie. Nichts erinnert an die laute, vom Verkehrsinfarkt bedrohte Metropole. Weithin sichtbar auf einem Hügel thront hier die Abbazia di Farfa, die zu den ältesten und bedeutendsten Klöstern des christlichen Abendlands zählt. Der Kampanile wurde im 11. Jahrhundert gebaut, als die Benediktinerabtei bereits 500 Jahre alt war. Ein Besuch des Ortes ist wegen der typisch italienischen Harmonie von Landschaft und Architektur lohnenswert.

www.abbaziadifarfa.com


Viterbo

Gassengewirr in der ehemaligen Fluchtburg des Papstes

Kaum zu glauben, dass das Provinzstädtchen im Dreeick von Toskana, Umbrien und Latium einst wichtiger war als Rom. Jedenfalls war es von 1257 bis 1281 Fluchtburg und Residenz der Päpste. Die fünf Kilometer lange Stadtmauer, hinter der die Stellvertreter Christi Schutz suchten, kann man noch heute besichtigen. Das Gewirr von Gassen und brunnenbestandenen Plätzen findet seine Mitte auf der Piazza San Lorenzo, die von der romanischen Kirche und dem Papstpalast mit gotischer Loggia beherrscht wird. 

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