Abruzzen

Braunbären im Hochgebirge: Abruzzen

Braunbären im Hochgebirge: Abruzzen

Braunbären, Wölfe und Luchse im wilden Gebirge

Die gebirgige Region in Mittelitalien grenzt mit einem schmalen Küstenstreifen an die Adria, Dahinter erheben sich Hügel, die bis zu den höchsten Bergen der italienischen Halbinsel ansteigen. Der Abruzzische Apennin erreicht im Gran-Sasso-Massiv eine Höhe von fast 3.000 Metern. Fast ein Drittel der Fläche steht unter Naturschutz.Der Abruzzesische Nationalpark ganz im Süden ist er älteste Italiens. Im Westen lockt der Regionalpark Sirente-Velino mit unberührter Natur. Höhepunkt ist der Gran Sasso. Der „Große Fels“ hat wild gezackte Gipfel, abenteuerliche Gebirgskämme und senkrecht abfallende Wände. Etwa hundert Braunbären leben dort, daneben Wölfe, Gämsen und Luchse.



Sehenswürdigkeiten Abruzzen


Gran Sasso d'Italia

Grandiose Aussicht über ganz Mittelitalien

Grandiose Motive bieten die Monti del Lago und das Kalksteinmassiv des Gran Sasso d'Italia. Der „große Fels von Italien“ ist mit 2.912 m der höchste Berg der Apenninhalbinsel. Wer von der Bergstation der Seilbahn noch den vierstündigen Aufstieg zum Gipfel wagt, wird mit einer grandiosen Aussicht über ganz Mittelitalien belohnt: im Osten sieht man Pescara und die Adria, im Westen die Sabiner Berge und an klaren Tagen sogar das Thyrrenische Meer. Der Gran Sasso ist heute Teil eines Naturparks, der eines der größten Wildnisgebiete Italiens schützt und vor allem Wanderer und Kletterer anzieht.


Besteigung des Corno Grande

Vom Mussolini Camp auf den höchsten Berg des Apennin

Fährt man von L'Aquila die SS17 nach Fonte Cerreto, kann man neben dem schönen Panorama auch eine Fahrt mit der Seilbahn zum Campo Imperatore genießen. Dort wurde Mussolini gefangen gehalten und 1943 in einer spektakulären Aktion von deutschen Kommandos befreit. Hier beginnt auch die Gipfelbesteigung des höchsten Berges im Apennin. Wer den Corno Grande besteigt, wird mit einer Aussicht über ganz Mittelitalien belohnt. (4:30 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

Umfulana Route


Um den Colle d'Anzano

Fernblick von einer Ruine

Die mittelschwere Wanderung führt um den Colle d'Anzano. Rings umher ist nichts als die Bergwildnis des mittleren Apennin. Ein einziges Bergdorf liegt auf dem Weg: Calascio. Wer den Rocca Calascio besteigt und bis zur Ruine hochklettert, erlebt einen phänomenalen Blick über eine unwirkliche Urlandschaft. (4:30 Stunden, 15 Kilometer, auf und ab: 540 Meter)

Umfulana Route


Santa Maria in Valle Porclaneta

Archaische Kirche in der Wildnis

Die tausend Jahre alte Kirche liegt abseits in den Abruzzen. Trotzdem war sie der Mittelpunkt eines bedeutenden Benediktinerklosters. Papst Benedikt XVI. besuchte die Kirche 2011 und betete dort am Abend die Vesper. Die Kirche bietet einen ungewöhnlichen und reich ausgestatteten Innenraum, der in seinem Grund einfach, archaisch und ein wenig krumm wirkt. Treppenaufgang und Kanzelwände sind mit Relieftafeln geschmückt, die Szenen aus dem Leben des Jonas und des David zeigen. 


Piano Grande

Blütenpracht auf einsamer Hochebene

Schafe weiden auf der einsamen, unfruchtbare Hochfläche vor dem Monte Vettore, die einst von einem Bergsee bedeckt war. Im Juni und Juli, wenn die Berglinsen blühen, verwandelt sich die Fläche in ein gewaltiges Blütenmeer von einzigartiger Schönheit. Das winzige Dorf Castelluccio über der Piano Grande ist gleichzeitig Ausgangspunkt für Wanderungen auf den 2476 Meter hohen Monte Vettore. (5:30 Stunden, 10,4 Kilometer, auf und ab: 890 Meter)

Umfulana Route




Reisebeispiele Abruzzen

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