Abruzzen

Braunbären im Hochgebirge: Abruzzen

Braunbären im Hochgebirge: Abruzzen

Braunbären, Wölfe und Luchse im wilden Gebirge

Die gebirgige Region in Mittelitalien grenzt mit einem schmalen Küstenstreifen an die Adria, Dahinter erheben sich Hügel, die bis zu den höchsten Bergen der italienischen Halbinsel ansteigen. Der Abruzzische Apennin erreicht im Gran-Sasso-Massiv eine Höhe von fast 3.000 Metern. Fast ein Drittel der Fläche steht unter Naturschutz.Der Abruzzesische Nationalpark ganz im Süden ist er älteste Italiens. Im Westen lockt der Regionalpark Sirente-Velino mit unberührter Natur. Höhepunkt ist der Gran Sasso. Der „Große Fels“ hat wild gezackte Gipfel, abenteuerliche Gebirgskämme und senkrecht abfallende Wände. Etwa hundert Braunbären leben dort, daneben Wölfe, Gämsen und Luchse.



Sehenswürdigkeiten Abruzzen


Giulianova

Renaissancestädtchen mit breiten Badestränden

264 vor Christus errichteten die Römer eine befestigte Siedlung namens Castrum Novum.  Der Ort auf einer Anhöhe über der Adria wurde in den Wirren des frühen Mittelalters verlassen. Erst im 15. Jahrhundert kam es zu einer Neugründung, die obdachlosen Kriegsflüchtlingen aus der Umgebung eine neue Heimat geben sollte. Aus dieser Zeit stammt der Dom S. Flaviano, ein ebenso seltener wie schöner Backsteinbau im Renaissance-Stil. Der moderne Teil des Orts, Giulianova Lido, erstreckt sich an der Küste, wo es einen breiten Strand mit den mehreren Strandbädern und einem Touristenhafen gibt. In der Umgebung von Giulianova wird Rotwein mit Herkunftsbezeichnung Montepulciano d'Abruzzo angebaut.


Gran Sasso d'Italia

Grandiose Aussicht über ganz Mittelitalien

Grandiose Motive bieten die Monti del Lago und das Kalksteinmassiv des Gran Sasso d'Italia. Der „große Fels von Italien“ ist mit 2.912 m der höchste Berg der Apenninhalbinsel. Wer von der Bergstation der Seilbahn noch den vierstündigen Aufstieg zum Gipfel wagt, wird mit einer grandiosen Aussicht über ganz Mittelitalien belohnt: im Osten sieht man Pescara und die Adria, im Westen die Sabiner Berge und an klaren Tagen sogar das Thyrrenische Meer. Der Gran Sasso ist heute Teil eines Naturparks, der eines der größten Wildnisgebiete Italiens schützt und vor allem Wanderer und Kletterer anzieht.




Reisebeispiele Abruzzen

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