Sardinien

Sardinien: Costa Paradiso

Sardinien: Costa Paradiso

Bilderbuchinsel mit langer Vergangenheit

Sardinien: Weiß und feinkörnig sind ihre Strände, malerisch ihr Buchten, die oft von bizarren Felsen gegliedert sind. Doch am beeindruckendsten ist das Meer. Es ist türkis – wie auch an anderen Stellen des Mittelmeers. Aber es leuchtet. Rund um Sardinien leuchtet ein türkises Meer. Doch Sardinien ist mehr als eine Badeinsel: Ins Innere locken archaische Dörfer, Nationalparks, Steineichenwälder und Macchia und natürlich die Nuraghen: rätselhafte Türme aus prähistorischer Zeit, die eins beweisen: Sardinien war immer schon ein kleiner Kosmos für sich.



Sehenswürdigkeiten Sardinien


Orotelli

Dorf auf malerischer Anhöhe

Auf einer malerischen Anhöhe liegt das Dorf mit 2.000 Einwohnern und einer romanischen Kirche. San Giovanni Battista wurde im 12. Jahrhundert erbaut und seither mehrfach umgestaltet. Bemerkenswert ist der Turm aus dem 14. Jahrhundert. Im Inneren wird eine Statue von Johannes dem Täufer gezeigt. Der Ort hat einen eigenen Karneval mit besonderer Tradition: Männer mit geschwärzten Gesichtern und langen Mänteln aus Schafswolle stellen das Leben der Hirten dar.


Foresta Montarbu

Sardischer Wald mit reicher Tier- und Pflanzenwelt

Das 2.800 Hektar große Naturreservat schützt einen der schönsten Wälder Sardiniens mit reicher Tier- und Pflanzenwelt. Von den Bächen ist vor allem der Rio Ermoliosu zu nennen, dessen kristallklares Wasser an Sonnentagen in allen Farben glitzert. Aus dem Wald ragen Felsen empor, von denen die höchsten die Punta Margiani Pubusa, die Serra Middai und der Monte Arbu sind. An der Forstmeisterei Mario Falchi beginnt ein Wanderweg, der die Schönheiten des Waldes erschließt.
 


Dolmen Sa Coveccada

4000 Jahre altes Riesengrabmal

Dolmen nennt man die aus monolithischen Blöcken errichteten Bauwerke, die während der Steinzeit in ganz Europa entstanden und meist als Grabstätte genutzt wurden. Sa Coveccada, der größte Dolmen auf Sardinien, besteht aus nur fünf Platten und ist weitgehend erhalten. Er hat eine Höhe von fast drei Metern und ist über fünf Meter lang. Sein Alter wird auf mindestens 4.000 Jahre geschätzt. Damit wäre das Sippengrab ebenso alt wie die Cheops-Pyramide. Heute wird Sa Coveccada von einer improvisierten Dachkonstruktion geschützt, die leider nicht sehr schön anzusehen ist und gute Fotos unmöglich macht.


Nuraghe Santu Antine

Königspalast aus der Bronzezeit

Die bronzezeitliche Nuraghe in der Gegend von Torralba gehört zu den bedeutendsten Megalith-Bauwerken im ganzen Mittelmeer. Die gewaltige Festung wurde 1600 vor Christus begonnen. Etwa 800 m Luftlinie entfernt liegt die Nuraghe Oes bei Giave. Die Nuraghe heißt im Volksmund „Sa Domo de su Re“ („Haus des Königs“; der nuraghische Königspalast) – eine Bezeichnung die auf die Dimension des Bauwerks anspielt. Der Hauptturm ist heute noch über 17 Meter hoch erhalten und zählt zu den höchsten auf Sardinien.


Brunnenheiligtum von Santa Vittoria

3000 Jahre alte Wasserkultstätte

An der Abbruchkante der Hochebene von Giarra di Serri, wo man eine fantastische Aussicht genießt, liegt der nuraghische Brunnentempel aus dem 10. Jahrhundert vor Christus. Bisher wurden auf Sardinien mehr als 50 Brunnenheiligtümer gefunden. Da Wasser in den sardischen Bergen knapp ist, war es für die Nuraghenkultur ein besonders wertvolles Gut. Quellen, Brunnen und andere Gewässer wurden als Ursprung von Leben und Wachstum verehrt. Wo das Wasser sprudelte, legten die Nuragher Wasserkultstätten an. Santa Vittoria ist eine der größten von ihnen und noch heute gut erhalten. Die Anlage besteht aus einer kleinen modernen Kirche und mehr als 50 prähistorischen Bauten. Um mehrere Plätze sind Rundhütten angeordnet, die den Pilgern wahrscheinlich als Unterkunft dienten. Der Brunnen Santa Vittoria selbst ist der älteste Teil der Anlage. Eine schmale Treppe führt in den drei Meter tiefen Brunnenschacht. 
Das Brunnenheiligtum Santa Vittoria ist ein interessantes Zeugnis der Kultur der Nuragher und ermöglicht Besuchern einen Einblick in deren religiöse Vorstellungen. Bei einem Ausflug in die sardische Hochebene Giara di Serri lässt sich außerdem eine herrliche Aussicht und die schöne Natur genießen.


Nuraghe Genna Maria

Bronzezeitliches Dorf am Rande der Ebene

Nuraghen nennt man die Prähistorischen Türme aus der Bronzezeit Sardiniens. Sie dienten als Kultstätten, Burgen oder Grabbauten. Der Komplex auf dem Hügel von Genna Maria war jedoch ein ganzes Dorf. Der zentrale Turm stammt von etwa 1350 v. Chr. und wurde 300 Jahre später durch Rundbauten, sogenannte Tholoi, erweitert. Zur Befestigung wurde die Anlage von einer Mauer mit schießschartigen Öffnungen umgeben. Im Innern gab es einen Brunnen. Im 8. Jahrhundert vor Christus müssen die Bewohner den idyllischen Ort fluchtartig verlassen haben. Was sie dazu bewegt hat, wissen wir nicht.


Altopiano Su Golgo

Wandern über die unberührte Hochebene

Die wildromantische, unbesiedelte Basalthochebene Su Golgo zählt zu den eindrucksvollsten Naturgebieten Sardiniens. Man erreicht sie durch ein Tal von Baunei aus, das die Einheimischen s'Isterru (Abgrund) nennen. Etwas weiter entfernt kommt man zu zwei Teichen, die zwischen Basaltbrocken schimmern. Von dort geht ein eineinhalbstündiger Wanderweg bis zum Strand. Trinkwasser sollte man mitnehmen. (3:15 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab 470 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/8055308


Punta Goloritze

Markante Felsnadel in traumhafter Bucht.

Die Cala Goloritze ist mit ihrem glasklaren Wasser auf fast weißem Kies und dem markanten Felsbogen wohl die schönste Bucht im Golf von Orosei. Da sie in einem Naturschutzgebiet liegt, dürfen keine Boote anlegen. Anzutreffen sind nur Wanderer und Schwimmer, die von ihrem Boot kommen. Der Wanderweg führt durch eine Schlucht an die Küste. Dabei kann man eine spitze Felsnadel, die Punta Goloritze, von oben bewundern. (4:30 Stunden, 9,7 Kilometer, auf und ab 630 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/8055177


Santa Maria Navarrese

Wo Berge und Küste einander treffen

Das traditionelle Dorf verdankt seinen Namen einer Legende, nach der eine Prinzessin aus dem spanischen Navarra aus Seenot gerettet wurde und zum Dank die noch heute existierende Dorfkirche erbauen ließ. Nirgendwo auf Sardinien kommen die Berge so nah an der Küste vor wie hier. Auf der gut ausgebauten Straße erreicht man schnell eine Höhe von 500 Metern – und Plätze mit phantastischer Aussicht. Kalksteinfelsen, Klippen und Sandbuchten wechseln einander ab. In der intakten Mittelmeermacchia mit Feigen-, Oliven- und Johannisbrotbäumen leben Wildschweine, Muflons (Wildziegen), Königsadler und Wanderfalken. Überreste von vorzeitlichen Nuraghendörfern machen den abgelegenen Küstenstreifen auch für Archäologen interessant. (5 Stunden, 15,5 Kilometer, bergauf: 390 Meter, bergab: 850 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/8054991


Punta Catirina

Auf einen Aussichtsberg im Monte Albo

Der Punta Catirina ist mit 1.127 Höhenmetern einer der schönsten Aussichtsgipfel im Monte Albo. Besonders im Frühjahr, wenn zum grünen Eichenwald und den weißen Felsen die blühende Macchia kommt, verwandelt sich die Natur zu einem Kunstwerk aus Formen und Farben. Der Weg führt um den Gipfel herum und schließlich von Süden hinauf. (4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab 550 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/8043858


Arbatax

Ferienort auf einer Halbinsel

Arbatax liegt auf einer Halbinsel, die von Tortoli aus zu erreichen ist. Bekannt sind die Sandsteinfelsen, die man am besten vom Leuchtturm am Capo Bellavista sieht. Im Sommer sind hier oft ein paar Jugendliche zu sehen, die sich von den abgestuften Klippen in die Fluten stürzen. In Arbatax endet der Trenino Verde, eine Schmalspurbahn, die auf einer schwindelerregenden Serpentinenstrecke quer durch die Berge der Barbagia bis nach Mandas in der Provinz Cagliari führt. Wer mit dem Trenino in die Berge will, der sollte sich allerdings vorher gut erkundigen, denn der Zug fährt nur zur Saison von Mitte Juni bis Mitte September. 

zur Website:
www.treninoverde.com


Orosei

Spaziergang durch mittelalterliches Dorf

Von der frühen Bedeutung des verschlafenen Ortes zeugen viele historische Gebäude, zu denen ein Rundweg führt. Im Mittelalter wurde das Städtchen mit einer Mauer und einer Burg befestigt. Zu seinem Niedergang ab dem 16. Jahrhundert trugen die Piratenüberfälle und die Malaria bei, die aus den benachbarten Sümpfen kam. Heute gibt es dort einen Stausee zur Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Umgebung. An der Küste befindet sich ein kilometerlanger Sandstrand.


Alghero

Lebendige Altstadt mit spanischem Flair

Die touristische Erschließung Algheros begann mit der Sommerresidenz der Savoyerkönige um 1900. Die westlichste Stadt Sardiniens liegt nur 300 Seemeilen von Barcelona entfernt, so dass hier die spanischen Einflüsse besonders groß waren. Bis heute sind die Straßenschilder zweisprachig. Die Altstadt ist sehr lebendig und lädt zum Flanieren ein. Rings um die Stadt liegen schöne Strände.


Alghero – Centro Storico

Rundgang zwischen Altstadt und Meer

Ein Rundgang durch die überwiegend gotische Altstadt beginnt man am besten an der Piazza de Porta Terra. Durch die Via Roma gelangt man zur Kathedrale Santa Maria, einem Sammelsurium an architektonischen Einfällen und Baustilen. Vom achteckigen Glockenturm aus der katalanischen Gründerzeit blickt man über die Dächer der Altstadt. Das Innere der Kathedrale ist ebenfalls sehenswert und beherbergt neben anderen Kunstwerken ein Reliquiar mit den Überresten eines Neugeborenen, das dem mörderischen Treiben von König Herodes zum Opfer gefallen sein soll. Der Weg führt weiter Richtung Süden zum Haus der Doria und dem Kurienpalast Palazzo Machin, dem ehemaligen Sitz des Bischofs von Alghero. Am Stadttheater vorbei gelangt man zur Kirche Chiesa della Misericordia, einem schlichten Sakralbau aus dem 17. Jahrhundert. Setzt man den Rundgang nach Westen hin fort, erreicht man die Uferpromenade, die einen beeindruckenden Blick auf die Bucht von Alghero gewährt. Über die mit Palmen geschmückte Bastioni Magellano geht es am Hafen entlang bis zur Porta a Mare. Wieder in der Altstadt befindet man sich auf der sehr belebten Piazza Civica, die von den beeindruckenden Fassaden des Palazzo d’Albis o de Ferrera dominiert wird. Hier soll übrigens Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs im Jahr 1541 aus einem Fenster zu seinem Volk gesprochen haben. Von diesen gewaltigen historischen Eindrücken kann man sich sehr stilvoll in einem der schönen Cafés auf der Piazza erholen. Auch für die Stadtmauer und Bastionen von Alghero sollte man sich etwas Zeit nehmen. Bei einem Spaziergang über die Mauerkrone der Stadtmauer genießt man den herrlichen Meerblick.

Umfulana Route:
goo.gl/maps/tvTaJgAmTWu


Sassari

Verwinkelte Gassen zwischen Domplatz und der Piazza d'Italia

Die Stadt wurde im Mittelalter von Bürgern aus Porto Torres gegründet, die sich den Überfällen der Piraten entziehen wollten, indem sie ins Inland zogen. Heute ist Sassari die zweitgrößte Stadt Sardiniens, hat eine Universität und ein paar repräsentative Plätze. Wirklich reizvoll ist die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen zwischen Domplatz und der Piazza d'Italia. Am 14. August findet das wichtigste Fest statt: die Faradda di li Candelieri, ein Marienfest, das seit dem Mittelalter gefeiert wird, um die Pest zu bannen.


Posada

Verwunschene Altstadt um einen Aussichtsberg

Die malerische Altstadt ist schon von weitem zu sehen. Sie gruppiert sich um einen Aussichtsberg, der von einer Burgruine gekrönt wird. Vom Castello della Fava, ist allerdings nur der massige quadratische Turm übrig geblieben. Wer durch die Altstadt schlendert, wird versteckte Höfe entdecken und über Treppengassen zu Torbögen und verwunschenen Plätzen gelangen, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.


Limbara-Massiv

Undurchdringliche Macchia und kahle Felsen

Nur wenige Kilometer landeinwärts von der Nordküste Sardiniens befindet man sich in einer anderen Welt: statt mondänem Tourismus ist man plötzlich inmitten undurchdringlicher Macchia, aus der sich spröde, kahle Felsen wie in einer Mondlandschaft abheben. Wenn man weiter in die Limbara Berge fährt, säumen Kork-, Stein- und Flaumeichenwälder den Weg. Auf Wanderungen zu Aussichtsbergen und tief eingeschnittenen Tälern begegnen einem häufiger, als einem lieb ist, Wildschweine. Bei Lauras steht der älteste Olivenbaum Italiens. Sein Alter wird auf 3.000-4.000 Jahre geschätzt.


Grotta di Nettuno

Mit dem Boot in die zauberhafte Tropfsteinhöhle

Die Tropfsteinhöhle zählt zu den schönsten des Mittelmeers. Sie liegt einen Meter über dem Meeresspiegel am Fuße einer 110 Meter hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See über eine Treppe zu erreichen, deren 654 Stufen in eine Steilwand gehauen sind. Alternativ kann man auch an einer weniger anstrengenden Bootstour teilnehmen, die im Hafen von Alghero beginnt. Von dem weitverzweigten, etwa 4 km langen Höhlensystem sind nur einige hundert Meter für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen der Führung können Tropfsteingebilde, Kalksinterablagerungen und ein kleiner etwa 120 Meter langer Salzwassersee, der mit dem Meer verbunden ist, besichtigt werden. Erklärungen erfolgen über fest installierte Lautsprecher auf italienisch und englisch. 

Nähere Informationen:
www.grottedinettuno.it/


Monte d’Accoddi

Prähistorischer Opferberg

Über 6.200 Jahre soll der künstliche Berg bereits alt sein! Das Monument wurde in den 1950er Jahren ausgegraben und gibt den Archäologen bis heute Rätsel auf. Es ist einzigartig im Mittelmeerraum, dafür gibt es ähnliche Strukturen in Mesopotamien, die als Altarberge genutzt wurden, etwa Moria, wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte. Heute geht man davon aus, dass der Monte d’Accoddi als Wallfahrtsort und Opferstätte genutzt wurde. Die großen Platten wären dann die Opfertische und die Löcher am Rande der Platten könnten dem Anbinden der Tiere gedient haben. Führungen werden angeboten.


Cagliari

Malerische Hauptstadt Sardiniens

Die 196.000 Einwohner zählende Hauptstadt Sardiniens liegt an der Südküste der Insel im Schatten des Castellos, dessen mächtigen Mauern eine malerische, etwas verfallene Altstadt bergen. Verwinkelte Gassen führen zu lauschigen Plätzen, versteckten Kirchen und ehrwürdigen Palazzi. Über eine Marmortreppe erreicht man die Aussichtsterrasse Umberto I., von der man den Hafen, den Golf und das Häusermeer überblickt. Außerhalb der Altstadt ist Cagliari eine typisch süditalienische Großstadt mit interessanten Geschäften, guten Restaurants, aber auch trostlosen Vororten, hässlichen Neubauten und dichtem Verkehr.


Castello di Cagliari

Mittelalterliche Altstadt mit morbidem Charme

Das von den Einheimischen auch „Casteddu“ genannte Altstadtviertel von Cagliari ist in seiner mittelalterlichen Struktur noch weitgehend erhalten: Dunkle, schmale Gassen werden von verfallenen Häusern gesäumt, von denen der Stuck bröckelt und Balkongeländer rosten. Der morbide Charme Castellos wird allerdings wahrscheinlich nicht mehr lange zu erleben sein. Denn seit einigen Jahren wird das frühere Nobelviertel aufwändig saniert. Nachdem es in den letzten Jahrzehnten zunehmend verkam und zum Armenviertel wurde, kehren nun zunehmend wohlhabende Mieter in die frisch renovierten Palazzi zurück. Von der Terrazza Umberto I. kommt man zu einer Marmortreppe. Dort eröffnet sich ein toller Blick über den Hafen und den Golfo del Angeli.


Nora

Vermutlich älteste Stadt von Sardinien

Die Stadt im äußersten Süden Sardiniens ist vermutlich die älteste auf der Insel und älter als Rom. Sie wurde im 9. Jahrhundert vor Christus von phönizischen Seefahrern gegründet. Aus dieser Zeit stammt noch die Nora-Stele mit einer Inschrift, auf der zum ersten Mal der Name „Sardinien“ auftaucht. Sie steht heute allerdings im Nationalmuseum in Cagliari. Die Stadt wurde häufig überbaut, so dass die heutigen Ruinen „erst“ aus dem 3. vorchristlichen Jahrhundert stammen. Darunter sind ein ehemaliges Theater, ein Tempel sowie Bäder und private Villen. Führungen werden angeboten.


Costa del Sud

Wenig bevölkertes Badeparadies

Die Südküste erstreckt sich zwischen dem Capo Teulada als dem südlichsten Punkt Sardiniens im Westen und der Ortschaft Santa Margherita di Pula im Osten. Kleinere und größere Buchten wechseln mit felsigen Landzungen aus Granit und Sandstein. Neben der römischen Hafenstadt Nora gehört auch die Grotte Is Zuddas mit ihren einmaligen Kalkformationen dazu. Die Strände sind weniger bevölkert als in anderen Teilen Sardiniens. Zu den schönsten gehören die Spiaggia di Nora, dessen weichen Sand schon die Phönizier zu schätzen wussten, der Strand von Santa Margerita di Pula und die Felsenbucht Cala Chia.


Capo Spartivento

Zu einem Leuchtturm an einer Badebucht

Das Kap an der Costa del Sud liegt westlich der kleinen Badebucht Cala Cipolla. Von dort führt ein Trampelpfad durch die duftende Macchia hinauf zu dem Felsen, auf dem ein historischer Leuchtturm mit wundervoller Aussicht weit übers Meer steht. Nach der Wanderung kann man in Chia baden gehen oder in einer Bar einen Cappucino trinken. (3 Stunden, 10,8 Kilometer, auf und ab 230 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/8060467




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Reisebeispiele Sardinien

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