Apulien

Fruchtbares Land: Olivenhain in Apulien

Fruchtbares Land: Olivenhain in Apulien

„Die Schöne“ zwischen Sporn und Absatz

Die lange und schmale Provinz im Süden Italiens erstreckt sich von der Halbinsel Gargano im Norden bis zur Halbinsel Salento im Süden. Dazwischen breitet sich fruchtbares Land aus, das teils flach, teils hügelig ist. Es gibt kaum etwas, was in Apulien nicht angebaut wird. Die Hälfte des italienischen Olivenöls stammt von hier, ebenso kräftige Rotweine. Daneben werden Tabak, Weizen, Südfrüchte, Mandeln und Feigen in großem Stil angebaut. Die Städte sind einzigartig und unverwechselbar – allen voran Bari, das alle Sinne herausfordert. Völker aus allen Himmelsrichtungen haben ihre Spuren hinterlassen: Griechen und Karthager, Juden und Araber, Staufer und Normannen.



Sehenswürdigkeiten Apulien


Ginosa Marina

Feiner Sand, azurblaues Wasser

Der Strand von Ginosa Marina besticht durch seinen feinen Sand und das türkise Wasser.  Mehrere Jahre in Folge hat der Strand die blaue Flagge erhalten, was die höchste Auszeichnung für die Wasserqualität ist. Die Dünen im Hinterland sind kilometerweit mit Krüppelkiefern bewachsen. Ganz in der Nähe, ungefähr auf der Grenze zwischen Apulien und der Basilikata beindet sich ein kleiner See, der Salinella, der zahlreiche Wasservögel anzieht.


Gravina di Laterza

Apuliens Grand Canyon

Die Gravina von Laterza ist eine über 200 Meter tiefe und zwölf Kilometer lange Schlucht, die den amerikanischen Canyons ähnlich ist. Unten liegt – von senkrechten Felswänden aus Kalkstein geschützt – die Oase LIPU Gravina di Laterza, die seltene Vögel und Fledermäuse beheimatet. Geier, Falken und eine Krähenart, die es nirgendwo anders gibt, nisten in den Höhlen der Felsen. Entlang der Schlucht führt ein Wanderweg, die immer wieder grandiose Blicke in die Tiefe eröffnet und gegen Ende auch Ausblicke übers Ionische Meer. (hin und zurück: 4,8 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 40 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Monopoli

Enge Altstadt, hübscher Hafen

Das quirlige Städtchen mit gut 40.000 Einwohnern ist eine Gründung der klassischen Antike, was man noch am griechischen Namen (mone polis = einzige Stadt) bemerkt. Neben der engen Altstadt mit Wäscheleinen über engen Gassen gibt es einen pittoresken Hafen, über dem die wuchtige Festung von 1522 thront. In der Kathedrale Maria Santissima della Madia steht gleich hinter dem Chor eine Ikone, die 1208 auf Zypern geschnitzt wurde und seitdem hin und wieder Wunder tut.




Weitere Sehenswürdigkeiten Apulien




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