Giara di Gesturi

Heimat der letzten Wildpferde: Giara di Gesturi

Heimat der letzten Wildpferde: Giara di Gesturi

Wildpferde auf einem Hochplateau

Sanfte Hügel, schattige Täler, Kornfelder und grüne Wiesen: Die 43 Quadratkilometer große Hochebene ist ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker, die Sardinien auch abseits der Küste kennenlernen wollen. Zwischen Kork- und Steineichen, blühenden Zistrosen und dichter Macchia leben neben Wildkatzen und Mardern vor allem die Cavallini della Giara, die letzten Wildpferde Sardiniens. Vermutlich wurde die kleinwüchsige Rasse zwischen dem 9. und 8. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern eingeführt. Am besten kann man die Tiere mit den braunen Mandelaugen und der buschigen Mähne am Teich von Pauli Majori beobachten, wo sie in kleinen Familienverbänden zur Tränke kommen. 



Sehenswürdigkeiten Giara di Gesturi


Nuraghe Su Nuraxi

Festung aus der Megalithzeit

Nuraghen nennt man die megalithischen Bauten Sardiniens, deren Funktion unter Archäologen heute noch umstritten ist. Manche halten sie für Tempel, andere für Wohnungen, Festungen oder Gräber. An der Straße von Barumini nach Tulli liegt das größte Nuraghe Sardiniens auf einer Anhöhe, dessen älteste Teile aus der Zeit von 1250 vor Christus stammen. Su Nuraxi ist bestens erhalten. Besonders beeindruckend ist die aus mehreren Türmen bestehende Festung. Der Mittelturm ist von einer Mauer mit vier Ecktürmen umgeben, die von einem weiteren siebentürmigen Mauerring eingerahmt sind. Bereits um 600 vor Christus wurde der Nuraghe von den Karthagern zerstört. 1997 wurde es zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. 

Mehr Info:
whc.unesco.org


Parco della Giara

Ausflug zu den Wildpferden

Der Tafelberg Giara di Gesturi, benannt nach einer der angrenzenden Gemeinden, ist 14 km lang und 6,5 km breit – ein wertvolles Naturschutzreservat mitten in der Marmilla-Ebene. Hauptattraktion sind hier 600 kleinwüchsige halbwilde Pferde, die auf der Hochebene zwischen Korkeichen und dichter Macchia aus Zistrosen und Affodill-Sträuchern leben. Man trifft sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem der vielen flachen Tümpeln, den Paùli. Der darin blühende, an kleine Gänseblümchen erinnernde Weiße Hahnenfuß ist ihr Lieblingsfutter. (hin und zurück: 9,5 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 59 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de




Reisebeispiele Giara di Gesturi

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