Lombardei

Region der Gegensätze: Lombardei

Region der Gegensätze: Lombardei

Vielfältige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene

Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfältigsten Italiens. Von besonderer Schönheit ist die Alpenkette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamonica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardischen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewässern durchzogene Flachland der Poebene. Hier wird Reis angebaut, insbesondere in der Gegend von Lomellina. Mailand, die Hauptstadt der Lombardei, steht in ständiger Konkurrenz mit Rom, spätestens seitdem Kaiser Diokletian 286 nach Christus den Sitz des römischen Reiches dorthin verlegte.



Sehenswürdigkeiten Lombardei


Bellagio

Malerisches Dorf auf einer Halbinsel im Comer See

Der 3.000-Einwohner-Ort auf einer Halbinsel im Comer See faszinierte schon immer durch seine malerische Lage mit Blick auf die Alpen. John F. Kennedy, Charlie Chaplin und Konrad Adenauer waren schon hier. Vor ihnen schätzte Plinius der Jüngere den Ort. In der Villa Serbelloni hat das Bellagio Center der Rockefeller-Stiftung ihren Sitz. Auf der Terrasse des Grand Hotel Villa Serbelloni an der Uferpromenade kann man bei einem Cappuccino den Blick auf den See genießen. Wer aus Richtung Lugano oder Porlezza kommend den Ort besuchen will, benutzt in der Regel die Autofähre, die von den am Westufer liegenden Orten Menaggio und Cadenabbia fährt und am Ostufer in Varenna Station macht.


Bergamo

Historische Winkel in der Citta alta

Rund 50 Kilometer nordöstlich von Mailand liegt eine der schönsten und traditionsreichsten Städte Oberitaliens. Die gallische Gründung am Rande der Bergamasker Alpen wurde zwei Jahrhunderte vor Christus von den Römern übernommen. Am Ende der Völkerwanderung machten die germanischen Langobarden die Stadt zu ihrem Herzogssitz. Besonders schön ist die Città alta, die mittelalterliche Oberstadt. Von einer Festung mit 16 Bastionen und einer Stadtmauer geschützt finden sich hier ungezählte historische Winkel, Gassen und Piazzas, die für den Autoverkehr gesperrt sind.

Nähere Informationen:
www.visitbergamo.net


Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt

Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Bootssteg, an dem die Ausflugsschiffe und Schnellboote anlegen. Sie können sich dort direkt während eines Spazierganges auf der Promenade über die Fahrpläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stundentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.


Comer See

Alpensee mit mediterraner Vegetation

Der See zwischen dem Gardasee im Westen und dem Lago Maggiore ist nach diesen beiden der drittgrößte Italiens und sieht auf der Landkarte aus wie ein umgedrehtes Y. Er entstand während der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren und hat heute ein mildes Klima mit vielfältiger mediterraner Vegetation. An seinen Ufern liegen ein paar schöne Kur- und Erholungsorte. Eindrucksvoll ist eine Rundfahrt um den See mit einem Abstecher nach Chiavenna und der Überquerung des wildromantischen Splügen-Passes.


Gardone Riviera

Uferpromenade mit exquisiten Restaurants und Cafés

Das malerische Städtchen am Westufer gilt als der eleganteste Ferienort am Gardasee. An der Uferpromenade warten exquisite Restaurants und Cafés auf ihre Gäste. Im 10.000 Quadratmeter großen Botanischen Garten wachsen mehr als 2.000 Pflanzenarten, darunter dank des milden Klimas auch subtropische. Il Vittoriale degli Italiani war Wohnsitz des italienischen Dichters Gabriele D'Annunzi. Heute ist der Komplex ein weiträumiges Museum auf einer Fläche von neun Hektar.


Lago di Valvestino

Fjordartiger Stausee mit glasklarem Wasser

Von Gargnano aus führt eine steile Panoramastraße hinauf zum Lago di Valvestino. Es geht durch die romantische und wilde Landschaft des Naturparks Parco Regionale Dell Alto Garda Bresciano. Unterwegs kommt man immer wieder zu Stellen mit großartiger Aussicht auf den Gardasee. Der Stausee selbst wirkt eher wie ein norwegischer Fjord. Eingezwängt vom Monte Bagno, Monte Alberelli, sowie Monte Carzen hat er glasklares Wasser. Rings um den See gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege. 


Madonna di Montecastello

Wallfahrtskirche in atemberaubender Lage

Die Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert thront in atemberaubender Lage 700 Meter über dem Gardasee: auf einem steilen Felsvorsprung, der fast senkrecht zum See abfällt. Innen befinden sich ein goldener Altar sowie einige schöne Fresken. Vom Kloster hinter der Kirche führt ein Weg zum Gipfelkreuz hinauf. Von hier hat man einen weiten Blick auf den Monte Baldo und die Burg von Malcesine am anderen Ufer.


Mantua

Renaissancestadt an den Micio-Seen

Die Stadt im Südosten der Lombardei (ca. 120 km südlich von Mailand) liegt am Fluss Micio, der sich zu großen Seen verbreitert. Ursprünglich war die Stadt als Insel angelegt. Auch heute noch präsentiert sich die wohlhabende Stadt vom Wasser aus am schönsten. Den Reichtum, den sie über Jahrhunderte angesammelt hat, verdankt sie den landwirtschaftlichen Produkten der Region, vor allem dem Parmaschinken und dem Parmesan. Im Stadtkern, der durch glänzende Renaissance-Architektur beeindruckt, pulsiert das zeitgenössische Leben auf den Plätzen und unter den Arkaden.


Piazza delle Erbe

Lebendige Mitte von Mantua

Der Platz im Zentrum von Mantua beeindruckt mit seinen historischen Gebäuden aus dem Mittelalter und der Renaissance. An der Südecke steht eine romanische Rundkirche aus dem 11. Jahrhundert auf Fundamenten, die noch einmal tausend Jahre älter sind. An der Nordseite erhebt sich der Palazzo della Ragione mit einer astrononischen Uhr aus dem 17. Jahrhundert. Beherrscht wird der Platz von der Kirche S. Andrea, der ersten großen Renaissancekirche in der Lombardei.


Sirmione

Altstadt auf einer Halbinsel im Gardasee

Die Ortschaft auf einer Halbinsel im südlichen Gardasee ist sicherlich einer der schönsten Orten in der Lombardei. Die malerische Altstadt ist nahezu autofrei, die schmalen Gassen und lauschigen Plätze werden von Boutiquen, Antiquitätenläden, Cafés und Restaurants gesäumt. Am Eingang des Ortes steht eine imposante Wasserburg von 1250, die besichtigt werden kann. Vom 47 Meter hohen Turm im Innenhof hat man einen schönen Blick auf Sirmione und den See. 




Weitere Sehenswürdigkeiten Lombardei




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