Trentino-Südtirol

Traumhafte Berge: Südtiroler Dolomiten

Traumhafte Berge: Südtiroler Dolomiten

Land zwischen Mittel- und Südeuropa

Italiens nördlichste Region an der Grenze zu Österreich und der Schweiz ist vor allem für seine atemberaubende Bergwelt bekannt: schneebedeckte Berge, Urwälder, weite Täler, reißende Wildbäche, Flüsse und Seen, zauberhafte Lichtspiele zwischen den Gipfeln der Dolomiten, urige Bergdörfer mit ihren charakteristischen Kirchtürmen und tausenderlei Farbtöne der urwüchsigen, unberührten Natur. Südtirol ist ein Land der Durchreise und und des Übergangs von mitteleuropäischer zu mediterraner Kultur. Es besitzt auch beachtliche Kulturgüter: vorgeschichtliche Ausgrabungen, zauberhafte Schlösser, Wallfahrtsorte und Städte von kulturellem und kunsthistorischem Interesse.



Sehenswürdigkeiten Trentino-Südtirol


Auf den Gantkofel

Bergsteigertour zu einem Aussichtsgipfel

Wer auf den Gantkofel steigen möchte, braucht nicht nur eine gute Kondition. Er muss auch schwindelfrei und trittsicher sein. Für einen Bergwanderer ist der enge und steile Weg aber kein Problem. Von dem 1866 Meter hohen Gipfel hat man eine tolle Aussicht über Bozen und bis weit in die Dolomiten hinein. Am Ende der Wanderung steht der Moarhof, ein denkmalgeschützter Berghof, wo es Gulasch, Knödel, Spiegeleier und andere Südtiroler Köstlichkeiten gibt. (5:15 Stunde, 8,5 Kilometer, auf und ab: 930 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Castel Beseno

Mächtige Wehrburg über dem Etschtal

Auf dem Weg von Rovereto nach Trient thront unübersehbar das größte Fort im Trentino auf einem strategisch bedeutenden Felsenhügel. Die mächtige Höhenburg  bei Folgaria stammt aus dem 12. Jahrhundert und sollte das Etschtal, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Italien und dem Deutschen Reich, kontrollieren. Nach einem Brand wurde die Burg als Renaissance-Festung ausgebaut, die auch Kanonen und anderen Feuerwaffen standhalten sollte. Die dreieckige Wehrburg ist von zwei elliptischen Mauern umgeben. Heute ist ein Museum im Castel Beseno untergebracht.

Zur Website:
www.visitrovereto.it


Hochpustertal

Kulturlandschaft im Schatten der Sextner Dolomiten

Während sanfte Wiesen, Wälder und sonnendurchflutete Hochplateaus das untere Pustertal kennzeichnen, ist das Hochpustertal besonders für die schroffen Spitzen der Sextner Dolomiten bekannt: allen voran natürlich die Drei Zinnen. Das Wahrzeichen der Dolomiten ist bei Fotografen und Wanderern gleichermaßen beliebt. Wem das Wandern zu anstrengend ist, findet viele Seilbahnen, die zu Aussichtspunkten und Gipfeln führen. Schon Gustav Mahler schätzte die Schönheit der Dolomiten. Er verbrachte die Sommermonate von 1908 bis 1910 in seinem Komponierhäuschen in Toblach, wo jeden Sommer die Gustav Mahler Musikwochen ihm zu Ehren stattfinden.


Kalterer See

Wärmster See der Alpen

Der 150 Hektar große See in einem alten Flussbett der Etsch gehört zu den größten in Südtirol und zu den wärmsten der Alpen. Wassertemperaturen im Sommer bis zu 28° C sind keine Seltenheit. Am Ost- und Westufer kann man baden, surfen oder Ruderboote ausleihen. Rings um den See führt ein leichter Rundwanderweg. An den Hängen wird Wein aus der Vernatsch-Traube angebaut. In Kaltern (Caldaro) gibt es ein nettes Weinmuseum. Ein Naturerlebnisweg um den See führt zu zwei Aussichtstürmen, die vor allem von Ornitologen geschätzt werden. (2 Stunden, 7,5 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Karnische Alpen

Geologisches Wunderland zwischen Italien und Österreich

Der Gebirgszug zwischen Kärnten und Italien hat sich der alpinen Erlebniswelt unserer Tage weitgehend entzogen hat. Naturliebhaber schätzen den Kamm wegen seiner Ruhe und wegen vieler kleiner Kostbarkeiten – Paradieslilien, Alpenskorpione, Gebirgseidechsen. Weltberühmt sind die Karnischen Alpen jedoch wegen ihrer Vergangenheit. Hier öffnete die Erdgeschichte Grenzlinien zwischen den Zeitaltern und bietet die seltene Gelegenheit, einen Blick auf Teile jenes Gebirge zu werfen, das vor den Alpen hier stand: Die Karnischen Alpen gelten als geologisches Wunderland.


St. Kassian

Mit Seilbahn oder zu Fuß zu den Pralongià-Wiesen

San Cassiano liegt auf 1.537 Metern zwischen den Gipfeln der Fanesgruppe und den ausgedehnten Pralongià-Wiesen, welche im Winter das Zentrum des Skigebietes von Alta Badia bilden. Über dem Ort erheben sich die imposanten Felswände von Lavarella, Conturines und Lagazuoi. Im Sommer sieht man in den schroffen Dolomitenwänden viele Bergsteiger. Für Wanderer gibt es Wege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Eine Kabinenbahn führt vom Dorf aus auf die Pralongià-Wiesen, wo man Sonne und Natur genießen kann. Die 1782 errichtete Kirche ist dem Heiligen Kassian geweiht, dessen Martyrium auf dem Hauptaltar dargestellt ist.


Zu den Burgen von Eppan

Romantische Ruinen mit weiter Aussicht

Die Rundwanderung beginnt am Schloss Korb und führt zu den markanten Burgruinen Hocheppan und Boymont. Unterwegs kommt man immer wieder zu Aussichtspunkten über das weite, weinbestandene Bozener Tal. (1:45 Stunden, 5 Kilometer, auf und ab: 210 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de




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