Venetien

Anmutige Kulturlandschaft: Arquà Petrarca in Venetien

Anmutige Kulturlandschaft: Arquà Petrarca in Venetien

Kulturlandschaft zwischen Dolomiten und Adria

Die Region im Nordosten Italiens erstreckt sich von den Dolomiten bis ans Adriatische Meer. Sie umfasst ein weites Mittelgebirge und ein von Flüssen, Kanälen durchzogenes Flachland. Typisch für Venetien sind auch die Lagunen. In einer solchen Lagune liegt auch die Stadt, die der Region ihren Namen gab: Venedig. Doch auch jenseits der Lagunenstadt gibt es viel zu entdecken: Kunstschätze in Städten, die zu Unrecht im Schatten Venedigs stehen, allen voran Verona, Padua und Vicenza. Sie liegen in einer prächtigen Natur, in der erstklassige Weine wachsen.
NIcht zu vergessen die vielen Thermalquellen, um die sich Kurbäder wie Abano, Montegrotto und Teolo gebildet haben.



Sehenswürdigkeiten Venetien


Murano

1000 Jahre Glasbläsertradtion auf einer Insel

Muran, wie es auf venetisch heißt, ist eine Inselgruppe nordöstlich der Altstadt. Berühmt ist der rund 1400 Jahre alte Ort wegen seiner Glasindustrie. Unbedingt zu empfehlen ist deshalb der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo dell'Arte Vetraria. Anhand von mehr als 4000 Objekten dokumentiert dieses Museum im Palazzo Giustinian die 1000-jährige Geschichte der Glasbläserei auf Murano. Sogar Glas aus römischer Zeit findet sich unter den Exponaten. Für Kunstfreunde interessant ist die romanische ehemalige Kathedrale Santi Maria e Donato. 

Mehr Info:
www.museodelvetro.org


Padua

Glorreiche Universität, Marktplatz im See

Laut Homer wurde die Stadt 30 Kilometer westlich von Venedig von Seefahrern nach der Zerstörung von Troja gegründet. Damit wäre sie eine der ältesten Italiens. Jedenfalls gehörte sie in der römischen Kaiserzeit zu den reichsten Städten der Welt. Verwüstungen während der Völkerwanderung haben jedoch nur wenig davon übrig gelassen. Im Spätmittelalter schaffte die Stadt, die durch ein Kanalsystem mit den wichtigsten Flüssen der Po-Ebene verbunden ist, den Wiederaufstieg. Dazu trug auch die glorreiche Universität bei, an der Albertus Magnus und Galileo Galilei gelehrt haben. Sehenswert ist der alte Marktplatz, der von Wasser umgeben ist, und die Cappella degli Scrovegni mit einem Freskenzyklus über Maria und Jesus. Den Vater des Erbauers, den berüchtigten Wucherer Reginaldo Scrovegni, soll Dante in der Hölle getroffen haben.


Prosecco Region

Weinproben in historischen Dörfern

Zwischen Vittorio Veneto und Treviso erstreckt sich die Prosecco Region in den sanften Hügeln der Voralpen. Die Weinbaugegend, in der der leicht perlende Weißwein angebaut wird, ist durch eine ausgeschilderte Weinstraße erschlossen. In den historischen Orten an der Straße kann man an Weinproben teilnehmen und Wein kaufen. Besonders schön ist die Altstadt von Conegliano oder die Villa Barbaro von 1560. Noch sieben Kilometer weiter in Richtung Alpen liegt Asolo mit seiner malerischen Altstadt und seinem Aussichtsberg, der Rocca.


Soave

Kleinstadt zwischen Hügeln und Weingärten

Die kleine Stadt zwischen Verona und Vicenza liegt zwischen Hügeln und Weingärten, in denen der Soave Classico angebaut wird. Der trockene Weißwein mit dem samtigen Aroma gehört zu den bekanntesten Weinen Italiens. Der Name Soave hängt mit den Schwaben (Sueben) zusammen, die sich während der Völkerwanderung in der lieblichen Region niederließen. Die Altstadt besitzt eine komplett erhaltene Stadtmauer mit 24 Türmen. Über ihr thront alles beherrschend eine Skaligerburg.


Treviso

Laubengänge in der Altstadt

Die historische Altstadt von Treviso wird von einer Stadtmauer umgeben und von idyllischen Kanälen durchzogenen. Dazwischen findet man Patrizierhäuser aus dem 12. bis zum 14. Jahrhundert, als die Stadt ihre Blüte erlebte, sowie Laubengänge und beschauliche Plätze. Eine Spezialität der Küche ist der rote Radicchio.


Verona

Urbanes Leben unter dem Balkon von Romeo und Julia

Die Stadt in einer Schleife der Etsch gilt als eine der glänzendsten unter den oberitalienischen Städten. Die sommerlichen Opernfestspiele in der römischen Arena, die Kunstschätze und Denkmäler, dazu edle Geschäfte und Restaurants haben die Stadt zu einem Magneten für Touristen gemacht. Bereits unter den Römern war die Stadt mehr als nur ein Verkehrsknoten. Später war Verona die Hauptstadt des Gotenkönigs Theoderich, der in die deutsche Sagenwelt als Dietrich von Bern eingegangen ist. („Bern“ ist eine Verballhornung von „Verona“.) Bekannte Bewohner der Stadt waren u.a. Dante sowie Romeo und Julia. Besonders sehenswert ist die Altstadt, deren urbanes Leben sich um herrliche Plätze wie die Piazza dell'Erbe und die Piazza dei Signori konzentriert.


Vicenza

Kunst- und Architekturstadt am Rand der Po-Ebene

Die Kunststadt mit über 100.000 Einwohnern liegt etwa 60 km nordwestlich von Venedig. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuckwaren- und Bekleidungsindustrie und für die Bauwerke des Renaissancearchitekten Andrea Palladio, die ihr den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen. Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Ein Spaziergang durch den Corso Palladio, die Prachtstraße der Stadt, und über die Piazza dei Signori ist wie ein Gang durch ein Open-Air-Museum.




Weitere Sehenswürdigkeiten Venetien




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